Von arabischer Männergruppe am Kölner Bahnhof verprügelt – TE-Interview mit Ali Utlu

Die Täter, die ihn und seinen Partner angegriffen haben, sind arabische Migranten, ist Ali Utlu sich sicher. Von der Polizei fühlt er sich im Stich gelassen. Immer mehr Bars und Clubs in Köln brauchen Türsteher und Security, denn „die Situation ist viel gefährlicher als vor 2015“, so Utlu im Gespräch mit Tichys Einblick.

 

„Das Schlimme ist: Wenn man als Homosexueller darauf hinweist, dass wir Angst vor arabischstämmigen oder afghanischstämmigen Menschen haben, werden wir als Rassisten dargestellt. Also wir dürfen das nicht mal sagen, dass wir Angst vor diesen Menschen haben.“ – So äußert der Aktivist Ali Utlu seine Bestürzung.

Sein Partner und er wurden am Kölner Bahnhof brutal überfallen. Die Täter: Arabischstämmige. In diesem Interview spricht Sophia Juwien mit Ali Utlu – Aktivist, Blogger und Ex-Muslim – über den brutalen Angriff auf ihn und seinen Mann nach der Pride-Parade in Köln.

Mehr Videos von Tichys Einblick >>>
Unterstützung
oder

Kommentare ( 30 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

30 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
heinrich hein
30 Tage her

All das interessiert unseren „Bundeskanzler“ m.E. einen Sch…dreck. Er ist m.E. damit befasst, seine geschliffenen, vollkommen inhaltsleeren Reden vorzubereiten. Denn darin gefällt er sich offensichtlich selbst am besten.

Judith Panther
26 Tage her

Die stämmigen Araber waren wahrscheinlich selber schwul und einfach nur neidisch, daß sie sich nicht auch in aller Öffentlichkeit gegenseitig abknutschen können.

DDRforever
28 Tage her

Als Muslim sollte der Mann die Regeln kennen.

Helfen.heilen.80
27 Tage her
Antworten an  DDRforever

Zu Attatürk’s Zeiten war die Türkei ziemlich säkular, es wurden also Staat und Kirche getrennt. Vielleicht stammen die Vorfahren von Hrn. U. aus dieser Zeit. Andererseits gibt es genug Bürger, deren Vorfahren bereits aus liberalen Großstadt-Milieus ihrer Herkunftsländer stammen, z.B. Istanbul.
Wie auch immer; ich würde Hrn. U. auf 40 durch schätzen. Wahrscheinlich hatte er nicht damit gerechnet, dass sich in Deutschland jemals eine derart massive orthodoxe Straßenbewegungen durchsetzen würde.

Mausi
29 Tage her

Das Schlimme ist auch, dass die Institution Polizei und einzelne Polizisten verantwortlich gemacht werden für Mißstände, die der weisungsgebende Minister sich auf die Fahne schreiben muss, die Staatsanwaltschaften und die Gerichte. Und nicht zu vergessen Medien einschl. des ÖRR. Es wird von der Politik zugelassen, das die HaltungsMedien die Institution Polizei verunglimpfen und maßgeblich an der „Erziehung“ der Polizisten mitbeteiligt. Das Resultat sehen wir jetzt.

Ein Mensch
29 Tage her

Tja Herr Utlu, vor nicht all zu langer Zeit haben auch Sie jeden beschimpft der gegen die Massenmigration von Moslems war. Auch Sie haben die Menschen, die ihnen gegenüber tolerant waren, als Rechte und Rassisten betitelt. Gerade ihre Community ist es doch, die der Massenmigration so offen gegenüber steht. Es wurde von konservativer Seite oft genug drauf hingewiesen, was den Homosexuellen bevorsteht. Aber wir, konsrvative AfD Wähler, sind ja die größte Gefahr für Juden und Homosexuelle. Nun durften sie die Früchte ihrer Teddybärchenwerferei mal am eigenen Leib erleben. Eines kann ich ihnen vorhersagen- es war nicht das letzte Mal.

Mausi
29 Tage her
Antworten an  Ein Mensch

„…haben auch Sie jeden beschimpft der gegen die Massenmigration von Muslimen war“: Könnten Sie das bitte mal verlinken. Danke.

Jens Frisch
30 Tage her

Peter Scholl-Latour hat es erklärt:
„Wer halb Kalkutta zu sich holt, hilft nicht Kalkutta, er wird selbst zu Kalkutta.“
Was war die Aufregung groß, als Trump von „shit hole countries“ sprach – aber er vergaß zu erwähnen, daß es dafür „shit hole people“ braucht.
Merkel hat ganz „Islamistan“ eingeladen – gekommen ist Juden- und Schwulenhass zusammen mit Frauenverachtung, Kinder- und Zwangsehen, Polygamie und „Ehren“morden: Geliefert wie bestellt!

Astridion
30 Tage her

In meiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt ein homosexuelles Ehepaar, das die politische Bilanz von Angela Merkel seit 2015 voll des Lobes betrachtet.

Mir scheint es fast so, als würden sie sich Millionen weitere Migranten aus dem arabischen Raum herbeisehnen.

Ich habe aufgehört, das Thema bei ihnen anzusprechen, da sie offensichtlich in einer Traumwelt leben.
Berichte über Übergriffe auf Homosexuelle scheinen sie dabei völlig auszublenden.

Aber vielleicht ist es auch der starke Einfluss ihrer Nachbarn, die der SED 2.0 angehören. Diese reden ganz überschwänglich über unsere „neuen Mitbürger“.

Last edited 30 Tage her by Astridion
Thomas
30 Tage her

Wenn ich mich recht erinnere war Herr Utlu noch vor wenigen Jahren Anti AFD?
Nur die AFD kann Deutschland retten.

Astridion
30 Tage her
Antworten an  Thomas

Vielleicht hat er ja dazugelernt.
In meiner späten Jugend (1972–1976) engagierte ich mich noch in der KSG-ML, einer maoistischen Studentenorganisation des KABD.

Heute fühle ich mich im rechten Spektrum wesentlich wohler.
Es ist wohl die Weisheit des Alters.

Thomas
29 Tage her
Antworten an  Astridion

Ich war schon als Kind deutschnational.

Llug
30 Tage her

Selber schwul und verpartnert kann ich nur sagen, die Schwulen in Koeln sind doch SELBER schuld. Immer schoen stramm LINKS und GRUEN waehlen, damit noch mehr Araber in die Stadt kommen. Wir selber gehen schon seit langem nicht mehr in Koeln aus, weil wir die Belaestigungen durch die Araber leid sind. Da hilf kein queer Beauftragter – der kassiert nur fettes Geld – sondern man waehlt AfD!!!!!!!!!!!! Lesbische Kanzlerin- dann klappts wieder mit den schwulen Freiheiten! Also Leute selber Schuld!

Haba Orwell
30 Tage her
Antworten an  Llug

Wie es hier in vielen Artikeln hieß, Freiheiten wie CSD als eine Fetisch-Parade mitten in der Stadt sind schon reichlich übertrieben. Wie wär‘s mit: Privates aus dem öffentlichen Raum raushalten?
Noch vor 100 Jahren hätte man in etlichen Ländern Europas reagiert wie heutige Araber es tun.

Astridion
30 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

CSD bedeutet: Christopher Street Day. In der Christopher Street in NY wehrten sich 1969 erstmals Homosexuelle und Lesben gegen die Schikanen der Polizei. Im Gedenken an diesen Tag wurde der CSD eingeführt. Zu Beginn „feierten“ nur Schwule und Lesben diesen Tag. Irgendwann wurde dieser Gedenktag von allen möglichen Leuten mit allen möglichen sexuellen Neigungen usurpiert. Das Ergebnis sehen wir heute, wo Männer nackt auf Umzugswagen tanzen und andere im Umzug ihre Partner, die eine Hundemaske tragen, an einer Leine durch die Stadt führen. Viele „normale“ Homosexuelle haben sich inzwischen angewidert abgewandt. Das Schlimme an der Sache ist, dass das Ansehen… Mehr

Last edited 30 Tage her by Astridion
Ein Mensch
29 Tage her
Antworten an  Astridion

Das stimmt schon, aber die Schuld liegt doch wohl eindeutig bei ihnen selber.

Manfred_Hbg
29 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Na ja, nur Gott sei Dank haben wir heute aber nicht mehr „Europa 1926“, sondern „Europa 2026“. Wobei ich aber durchaus am zustimmen bin, dass man entsprechendes „Privates aus dem öffentlichen Raum raushalten“ sollte.

Thomas
29 Tage her
Antworten an  Manfred_Hbg

Ich denke in vieler Hinsicht haben wir wieder 1926.

Manfred_Hbg
29 Tage her
Antworten an  Thomas

Ja, hier würde ich Ihnen mit Blick auf Ihre Worte, „in vieler Hinsicht“, und wenn es dann nicht nur den CSD betrifft, zustimmen wollen. – Das finstere und feudalherrschaftliche Mittelalter scheint zurückzukehren.

Last edited 29 Tage her by Manfred_Hbg
DDRforever
28 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Einfach mal „Unterwerfung“ lesen, genau so wirds kommen.

Sozia
30 Tage her

Ich bedaure das ausdrücklich für Herrn Utlu und es sind Zustände, die wir so in Deutschland niemals hatten. Ich lese, Herr Utlu ist seit 2023 in der AfD, aber zuvor war er in der FDP gewesen. Also gehe ich davon aus, dass er wohl bis 2023 auch Parteien gewählt hat, die diese Art der Masseneinwanderung gefördert oder geduldet haben und das waren schlichtweg alle außer der AfD. Es ist gut, wenn es manche lieber spät als nie merken, es ist traurig, wenn sie solche Erlebnisse haben, aber hätte eine Mehrheit 2017 gegen die Altparteien gewählt, dann wäre damals der Spuk… Mehr

Albert Pflueger
29 Tage her
Antworten an  Sozia

Er ist nicht in der AfD. War ein kurzes Gastspiel.

Haba Orwell
30 Tage her

> „Das Schlimme ist: Wenn man als Homosexueller darauf hinweist, dass wir Angst vor arabischstämmigen oder afghanischstämmigen Menschen haben, werden wir als Rassisten dargestellt. Also wir dürfen das nicht mal sagen, dass wir Angst vor diesen Menschen haben.“

Glücklicherweise nicht mein Problem, da ich hetero bin. Noch vor wenigen Jahrzehnten ging man im damals christlichen (vorgeblich) Großbritannien für Homosexualität in den Knast. Ob man gerade deswegen Angst vor diesen Briten haben kann?

Kein CSD mehr in Kölle?

Last edited 30 Tage her by Haba Orwell
Astridion
30 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Hallo, in Doofland gab es dafür ebenso Knast.

Es gab hier sogar Polizisten, die als „Agents Provocateurs“ Homosexuelle anmachten, nur um sie strafrechtlich belangen zu können.

Dies berichtete mir jedenfalls ein älterer Bekannter, der lange in Wiesbaden und Mainz gelebt hat.

Das Lustige an der Sache ist allerdings, dass er in den 1990ern eine Beziehung zu einem Polizeihauptkommissar in Darmstadt hatte.

Tja, die Zeiten ändern sich. Und die „Agents Provocateurs“ von damals nutzten sicherlich ihre persönliche Neigung, um in eine höhere Besoldungsgruppe aufzusteigen.
C’est la vie.