Horrorsommer statt Sommermärchen

Die Gewalttaten im Land explodieren. Kein Tag vergeht ohne Messer- oder Machetenangriffe, Schusswaffen, Schlägereien, Überfälle, Brandsätze, Verletzte und/oder Tote. Das ist das "Neue Normal", an das sich die Bürger gewöhnen sollen - und statt dass Politiker, der Parteien, die diese Zustände verantworten, konsequent dagegen angehen, beschimpfen sie die Wähler, die ihnen die Stimme verweigern

picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer

Die mit Blick auf die Europa-Kickerei 2024 angekündigte Vision von einem „Sommermärchen 2.0“ war schon Monate vor Beginn der „EM“ impertinent nervig. Wer das „Märchen“-Etikett heute noch in den Mund nimmt, ist gewiss ein hochkarätiger Zyniker. Egal wie viele Deutschlandwimpel im Winde flattern und egal wie die deutschen Ballschieber abschneiden.

Fast könnte man meinen, die Herolde des „Sommermärchens 2024“ ahnten, was kommt. Deshalb wollten sie nach dem Motto „panem et circenses“ („Brot und Spiele!“) in den Hintergrund drängen, was in diesem unserem Lande tagtäglich und in steigender Zahl an Horrorsommer los ist: Messerstechereien, Morde, (Gruppen-)Vergewaltigungen. „Einzelfälle“ nur? Klar, allerdings in zig und Hunderten von Fällen! In den Sommermonaten der letzten Jahre waren all diese Exzesse und Gewaltverbrechen von Medien und „Experten“ übrigens brav geframt worden als „Nachholbedarf nach Corona“ oder als „Folge der klimawandelbedingten Hitze“ usw.

Dieses Jahr kam es noch viel heftiger. Und es setzt sich täglich weiter fort:

  • Am 31. Mai wird in Mannheim der Polizist Rouven Lau (29) von einem syrischen „Schutzsuchenden“ (25) ermordet.
  • Am 23. Juni wird Philippos Tsanis (20) von einem polizeibekannten syrischen „Schutzsuchenden“ (18) in den Tod geprügelt.
  • Am Tag vor dem Polizistenmord versuchten 7 „Männer“ (?) mit Messern ein Krankenhaus in Mannheim zu stürmen. Das berichtete die Polizei ohne nähere Kennzeichnung der “Männer“ vier Wochen später.
  • Am 18. Mai verletzt ein Senegalese (36) in Gelenau (Sachsen) einen Mann vor einem Einkaufszentrum mit dem Messer.
  • Am 10. Juni sticht ein Afghane (19) in Frankfurt auf eine Frau ein.
  • Am 13. Juni schlägt ein Marokkaner (27) am Ulmer Hauptbahnhof auf eine ältere Frau ein.
  • Am 11. Juni sticht ein Türke (32) im Saarland auf mitfahrende Zugreise ein.
  • Am 14. Juni verletzen zwei Tunesier in einem Hamburger S-Bahnhof einen Algerier mit dem Messer schwer.
  • Am 26. Juni kommt es in Stuttgart beim Spiel Türkei gegen Tschechien zu einem Streit, der in einer Messerstecherei mündet. Die Polizei nimmt einen Syrer fest.
  • Am 26. Juni werden in Solingen vier Menschen bei einer Explosion verletzt, darunter ein sieben Jahre altes Mädchen, nachdem ein Mann aus Afrika einen Sprengsatz in ein Ladenlokal geworfen hatte, wobei er selbst ums Leben kam.
  • Im Saarländischen Dillingen gehen am 27. Juni „Männer“ (?) vor einer Eisdiele mit Machete und Messer aufeinander los.

Und immer weiter, jeden Tag weiter ….

Ein paar Dinge sollte man nicht vergessen

Erstens: Sehr viele der Täter kamen im Zuge der Merkelschen Grenzöffnung nach Deutschland. In der von Merkel für Herbst 2024 angekündigten Autobiographie mit dem schier frivolen Titel „Freiheit. Erinnerungen“ wird das wohl keine Rolle spielen.
Zweitens: Mit voran die „bürgerlichen“ Medien hatten sich 2015 ff. dem Willkommenstaumel hingegeben. Die „WELT“ hatte Einwürfe und Widerworte ob der Grenzöffnung abgetan als „Angst alter Männer“ vor jungen arabischen Flüchtlingen – Kritiker, die eben diese Entwicklung damals beschrieben haben (und die schlußendlich noch deutlich schlimmer eingetreten ist), diffamiert. Nur um sich heute selbst dort einzureihen wie ein großer Saubermann und ohne diese Altlasten ihrer Diffamierungen zu bereinigen.
Drittens: Die aktuelle Bundesinnenministerin Faeser (SPD) nimmt zwar den Mund gern voll, aber auf jeden Abgeschobenen und oder am Grenzübertritt Gehinderten kommen mindestens 20 andere ins Land. Faeser will zum Mord von Bad Oeynhausen übrigens nichts sagen: „Bitte wenden Sie sich an die Behörden in Nordrhein-Westfalen!“ – „Sylt“ war ja viel, viel bedrohlicher!

Der Oberbürgermeister von Oeynhausen Lars Bökenkröger (CDU) hat für den Mord am 20-jährigen Philippos nur zu 50 Prozent die richtigen Worte gefunden: „Das System ist am Limit.“ Ja, das ist es schon lange! Aber dann fuhr der OB fort: „Wenn der Bund und das Land den Kommunen nicht zu Hilfe kommen, dann wird das nicht gehen. Und so geht das nicht weiter.“ Nein, Herr OB, daran liegt es nicht. Denn es tummeln sich in diesem unserem Lande Leute, die aufgrund ihrer archaischen Prägung mit noch so viel Geld und Personal nicht integrierbar sind. Ergo?

Und da wundern sich die alten Medien und die politische Kaste, wenn der deutsche Michel nach einem solchen Horrorsommer im September 204 in immer geringerer Zahl „woke“ wählen wird.

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Kommentare ( 24 )

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89-erlebt
22 Tage her

… erst wenn man dem angerichteten, frei und demokratisch gewählten Wahnsinn in der BRD weit hinter sich gelassen hat und hier an der Copacabana von netten, freundlichen und friedfertigen – ganz offensichtlich vernunftbegabten – Menschen umgeben ist, realisiert man so dramatisch, was diese 80% von allen guten Geistern verlassenen Wähler in D angerichtet haben. Kurzer Blick in die Schlagzeilen aus dem Failed State … „Ein Messer Mann gegen Polente in Pregnitz, Säure auf Restaurantbesucher in Bochum, 7 Syrer beim sexuellen Bereichern einer 21 jährigen in Chemnitz „gestört.“. Wie komplett gestört das Land 🇩🇪 ist, sieht man daran, dass der Staatsanwalt… Mehr

Madame Blume
22 Tage her

Ich habe mal eine andere Frage. Ich habe bereits Gewalt in der Öffentlichkeit durch Migranten am eigenen Leibe erlebt, ich bekam damals einen Faustschlag ins Gesicht, nachdem ich mich weigerte, einem bettelnden Mann Kleingeld zu geben. ALLE Passanten – mehrheitlich meine eigenen Landsleute – sind weitergegangen, als hätten sie nichts mitbekommen, während ich mit dicker Unterlippe und schwirrendem Kopf selber die Polizei rufen musste. Ich frage mich: Warum meckern alle stets gegen die hiesigen Zustände, aber helfen den eigenen Landsleuten nicht, wenn es zu so einer Tat kommt…? Stattdessen laufen alle weg oder stehen wie Zombies um das Geschehen herum… Mehr

Martin Mueller
22 Tage her
Antworten an  Madame Blume

Die importierten Kulturbereicherer bemerken schnell, wie schwach das deutsche Rechtssystem ist. Und sie bemerken schnell, dass sie mit Codewörtern wie Nazi oder Rassismus bei den linksgrünen Politikern, Journalisten und politisch weisungsgebundenen Staatsanwälten Gehör und Hilfe bekommen. Die Polizisten, auch zuständige Behörden hängen hier als Beamte beruflich abhängig in der Luft, was ausgenutzt wird. Und wie das bei Zugewanderten aus fremden kulturellen Hemisphären stets zu beobachten ist: sie rotten sich gegen Einheimische quasi zusammen, was bei Jugendlich besonders ausgeprägt ist. Und mit zunehmender Zahl von besonders muslimischen Migranten, wird deren Selbstbestärkung gegenüber der einheimischen Bevölkerung – auch unter dem Dogma des… Mehr

Peer van Daalen
23 Tage her

Faszinierend diese heutige rhetorisch perfekte und aufwühlende Rede von A.W. in Essen (sind nur 30 Minuten) !!! Jeder Satz ein Hieb und ein Treffer.

https://www.youtube.com/watch?v=1n0CMXFuUAc

Wenn Sie jedoch für einige wenige Sekunden während ihrer Rede berechtigterweise mal so richtig! vom Leder zieht, würde ich mich allerdings kurz hinter einer Zeitung verstecken.

🙂 …

Deutscher
23 Tage her

Mal von den deprimierenden Umständen abgesehen: Das „Sommermärchen“ ist damals von selbst entstanden. Niemand hat es geplant oder angekündigt, denn so etwas kann man nicht erzwingen. Es wiederholen zu wollen, ist daher auch Blödsinn. Aber es zeugt davon, wie die Linksgrünen alles für sich instrumentalisieren wollen; sogar jenes Sommermärchen, das sie damals so gehasst haben, weil die Deutschen ihre Freude am Deutschsein wiederenteckt hatten und sie so fröhlich wie stolz nach außen zeigten.

Last edited 23 Tage her by Deutscher
leonaphta
23 Tage her

Peter Hahne hatte in seiner aktiven Zeit beim ZDF mal den Psychiater Dogs zu Gast, in einer Sendung: „Heutige Migranten sind nicht integrierbar“, die Sendung ist nicht mehr vorhanden, aber das Statement von Dr. Dogs noch, hier:
Deutliche Worte bei „Peter Hahne“ im ZDF: Eine „Zeitbombe“, die nicht zu integrieren ist !! Vor 6 Jahren, hier:
https://www.youtube.com/watch?v=EN8UHWXeKFI
3 Minuten. Es gibt übrigens einen Beitrag im Internet, der sich über diese Stellungnahme von Dr. Dogs lustig macht.

Manfred_Hbg
23 Tage her

Zitat 1: „Faeser will zum Mord von Bad Oeynhausen übrigens nichts sagen: „Bitte wenden Sie sich an die Behörden in Nordrhein-Westfalen!“ “ > Gestern und heute war N. Faeser (SPD) dann endlich auch bei WELT zu sehen wo sich sich vor Journalisten zu den „Mord von Bad Oeynhausen“ geäußert hatte. Bemerkenswert, ungewohnlich und sehr auffällig war hier dann aber während ihren Erklärungen zu den syrischen Täter und den Totschlag, wie Faeser dann während ihrer Rede und ihren Antworten stark mit ihren Händen und Armen am herumfuchteln war. Wodurch ich dann auch den Eindruck bekommen hatte, dass sie versucht sich in… Mehr

Juergen P. Schneider
23 Tage her

Die Zahl der Wähler, die für das links-grüne Altparteienkartell stimmen und auch künftig stimmen werden, hat sich kaum verändert. Die mehrheitlich politisch naiven, denkfaulen und obrigkeitshörigen Untertanen werden auch in Zukunft das Weiter-so wählen. Auf die Beschränktheit der Wählermehrheit im Land ist Verlass. Es wird über die Zustände gemault, die dann am nächsten Wahlsonntag erneut herbeigewählt werden. Und nun wieder mein ceterum censeo: Verstehen muss man das nicht, aber man muss es wissen, um sich darüber klar zu werden, dass an eine Umkehr der fatalen Entwicklung wohl kaum mehr zu denken ist. Eine mehrheitlich feige Bürgergesellschaft lässt sich ohne nennenswerte Gegenwehr… Mehr

Peer van Daalen
23 Tage her

Ich – zu jeweils einem Drittel Belgier, Portugiese und Deutscher – werde bei der Verteidigung der nationalen Werte und Rechte des deutschen Volkes zu hundert Prozent an seiner Seite stehen und dafür eintreten, daß diese nationalen Werte und Rechte des deutschen Volkes weiterhin Bestand haben und gestärkt werden.

Martin Mueller
23 Tage her

Die Mittäter und Verrursacher dieser importierten Messerstechereien sitzen zuhauf in unseren Parlamenten und beklatschen und bejubeln die seit 2015 herbeigeführenden Zustände gegen das Wohl und Wehe der eigenen Bevölkerung.

Jens Frisch
23 Tage her

Wenn ich mir die aktuellen Wahlergebnisse anschaue, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder, der deutsche Michel nimmt es größtenteils schulterzuckend hin oder die Wahlen sind getürkt.