Die Antifa ist die neue SA

Linksextreme rufen im Internet offen zur Vertreibung unliebsamer Medien aus „ihrem“ Stadtbezirk auf. Das ist ein Preludium zum Bürgerkrieg. Wenn der Rechtsstaat das nicht beendet, wird er selbst enden.

IMAGO
Der Schwarze Block am Revolutionären 1. Mai 2025, Karl Marx Straße, Neukölln, Berlin

Stellen wir uns kurz etwas vor: Ein muslimischer Hassprediger ruft in einer Hinterhof-Moschee dazu auf, alle Juden aus dem Stadtviertel zu vertreiben, in dem die Moschee steht.

Stellen wir uns weiter vor, der gewaltbereite Imam lässt Namen und Adressen sammeln, fordert seine Anhänger zum „Aktivwerden“ auf und kündigt den Betroffenen an, ihr Leben werde nun „zur Hölle“.

Würden Politiker dann von „zivilgesellschaftlichem Protest“ sprechen? Würden Kommentatoren im öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührenfunk nachdenklich über „Kontext“ dozieren? Würde irgendein auch nur halbwegs zurechnungsfähiger Demokrat behaupten, das sei eben eine zugespitzte Form politischer Auseinandersetzung?

Der Kiez als Beute

Auf der linksextremen Plattform „Indymedia“ passiert genau das. Nur ist der Täter kein durchgeknallter Imam, sondern es ist die durchgeknallte Antifa. Und die zu Vertreibenden sind nicht „die Juden“, sondern es sind Journalisten und die derzeit größte Partei Deutschlands.

Sie müssen mir das nicht glauben, liebe Leser. Sie können es selbst lesen. Hier der Aufruf:

„Nius, Apollo News und jetzt die AfD?? Nazis aus Kreuzberg vertreiben!
In den letzten Wochen sammeln sich die News von rechten Institutionen, die nach Kreuzberg ziehen. Das ist eine Kampfansage. Es ist an der Zeit, dass wir uns mit allen im Kiez zusammenschließen und den Nazis ihre Arbeit unmöglich machen. Hier sammeln wir, wo genau sie einziehen und rufen auf zu vielfältigen Aktionen gegen die neuen Nazis im Kiez.“

Gepostet haben das die sicher ungemein sympathischen „Kreuzberger Anarchist*innen“ unter der charmanten Überschrift „Rechte Raumnahme in Kreuzberg“.

Der Text liefert alle Infos, die der engagierte Gewalttäter so braucht: Straßennamen und Hausnummern, sogar in welchem Hinterhof und in welcher Etage die Zielobjekte sitzen. Man solle ihnen die Arbeit unmöglich machen und recherchieren, wohin sich Mitarbeiter „nach Feierabend“ begeben.

Es besteht nicht der Hauch eines Zweifels darüber, was Ziel der Übung ist. Die massive körperliche Gewalt gegen zwei Journalisten am Rande des AfD-Bundesparteitags in Erfurt wird auf „Indymedia“ als „antifaschistische Belehrung mit ein paar Schellen“ gefeiert.

Weimar in Kreuzberg

Sagen wir es doch endlich einmal, wie es ist: Die selbsternannten „Antifaschisten“ sind die wahren Faschisten in Deutschland.

Sie tun all das, was sie den „Nazis“ und den „Faschos“ vorwerfen. Menschen werden sprachlich entmenschlicht. Andersdenkende werden markiert, bis in den privaten Bereich hinein verfolgt und irgendwann tätlich angegriffen. Politische Gegner sollen aus ganzen Stadtvierteln vertrieben werden. Das Arsenal umfasst soziale Ächtung, Einschüchterung, Bedrohung, Stalking, Sachbeschädigung – und am Ende Körperverletzung.

Selbst Uniformen hat die Antifa. Sie sind nicht braun, sondern schwarz, und eine Gesichtsmaske gehört dazu. Die Linksextremisten tun das, was alle totalitären, menschenfeindlichen Ideologien tun: Sie behaupten, ihre Gewalt diene einem höheren moralischen Gut.

Die Antifa will entscheiden, wer wo arbeiten, publizieren und politisch tätig sein darf. Und am Ende: wer irgendwo leben darf.

Wer heute schweigt, kommt morgen selbst auf die Liste

Deutschland hat zwei Diktaturen erlebt. Man fragt sich, weshalb die Deutschen anscheinend trotzdem völlig unfähig dazu sind, eine diktatorische Bewegung zu erkennen.

Die Antifa führt Krieg. Heute gegen konservative Medien und gegen die derzeit erfolgreichste Partei des Landes. Doch da hört es nicht auf. Da hat es nie aufgehört.

Morgen trifft es Vermieter, Geschäftspartner und Spender. Übermorgen trifft es Unternehmer, Polizisten, Richter, Kritiker der Klimabewegung, Journalisten ohne linken Reinheitsnachweis, Bürgerinitiativen gegen Flüchtlingsheime, christliche Gemeinden – alle, die der linke Mob nicht mag.

Und dann natürlich auch „die Juden“. Die Antifa ist strukturell antisemitisch. Selbst das auf dem linken Auge seit Langem blinde Bundesamt für Verfassungsschutz schreibt, dass viele Linksextremisten israelfeindliche Positionen vertreten. Der hessische Verfassungsschutz kommt in einer aktuellen Analyse zu dem Ergebnis, dass Antisemitismus und Israelhass meist von Islamisten oder Linksextremisten ausgehen. Seit dem Hamas-Terrorangriff habe sich die Bedrohungslage für jüdisches Leben zugespitzt.

Das israelische Kabarett-Restaurant „Gila & Nancy“ – das sich ausdrücklich als linkes Lokal versteht – musste seine Eröffnung in Berlin-Mitte wegen Demonstrationen von Israel-Hassern und Drohungen gleich zweimal verschieben. Eröffnet werden konnte es schließlich nur unter Polizeischutz.

Doch der Druck der Antifa wurde zu groß: Nach wenigen Monaten geben die Betreiber jetzt auf.

Beinhart reden, wachsweich handeln

Die Parteien von „Unsere Demokratie“ heucheln. Alle: CDU und CSU, SPD und Grüne – und die „Linke“ sowieso.

In Sonntagsreden wird Gewalt abstrakt verurteilt. Kein Empfang ohne Bekenntnis, kein Holocaust-Jahrestag ohne Pathos, kein Demokratiefest ohne Kerze. Doch sobald linke Gewalt konkret wird, ändert sich der Ton.

Dann heißt es: Man muss differenzieren. Man darf Antifaschismus nicht kriminalisieren. Man kann Protest nicht delegitimieren. Plötzlich geht es um „Kontext“. So wird blanke, inakzeptable Gewalt schöngeredet und irgendwie akzeptabel eingefärbt.

Dadurch entstehen rechtsfreie Räume im Kopf. Und aus rechtsfreien Räumen im Kopf werden rechtsfreie Räume auf der Straße.

Im Verfassungsschutzbericht für 2025 steht schwarz auf weiß, dass die linksextremistischen Straftaten um fast 39 Prozent gestiegen sind: auf sage und schreibe 8.133 Fälle. Die linksextremistisch motivierten GEWALTtaten haben um unfassbare 61 Prozent zugenommen.

Kein Schreibfehler: 61 Prozent. Das ist keine Randnotiz. Das ist eine Radikalisierungswelle.

Indymedia: der „Stürmer“ von links

Warum eigentlich gibt es diese Plattform noch, auf der immer wieder zu Gewalt gegen Andersdenkende aufgerufen wird?

„Indymedia“ ist das schwarze Brett der gewaltbereiten Linken. Und man komme mir bitte nicht ausgerechnet hier mit Pressefreiheit: Jedem rechten Portal wäre, wenn es auch nur entfernt ähnliche Inhalte veröffentlicht hätte, längst der Stecker gezogen worden. Stellen Sie sich mal vor, TE würde in unverhohlener Schlägerromantik dazu aufrufen, irgendeinen Stadtteil politisch zu sterilisieren.

„Indymedia“ spuckt auf die Pressefreiheit. Und auf den Rechtsstaat. Und der wehrt sich nicht.

Das Ende der Demokratie

Wer Menschen aus Stadtvierteln vertreiben will, hat die freie Gesellschaft gedanklich längst verlassen. Wer Journalisten angreift, weil sie für das „falsche“ Medium arbeiten, hat Meinungsfreiheit nie verstanden. Wer eine Partei aus Büros, Kiezen und Veranstaltungen drängen will, kämpft nicht gegen den Faschismus. Er imitiert dessen Methoden.

Deutschlands aktuelle Demokratie stirbt nicht unter braunen Stiefeln. Sie stirbt hinter schwarzen Kapuzen.

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Kommentare ( 129 )

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Edwin
3 Tage her

Es ist egal, ob der Sozialismus unter der Farbe Braun, der Farbe rot oder wie aktuell unter dem Deckmäntelchen (Unsere) Demokratie daherkommt. Sozialismus bleibt Sozialismus!

Und zwischenzeitlich sollte doch eigentlich jedem klar sein, der noch ein bisschen Verstand hat, dass Sozialismus noch jede Gesellschaft (um nicht Land) zu benutzen, zerstört hat. Wieviele Lehrbeispiele braucht es denn noch?

Sabine Ehrke
6 Tage her

‚Die Antifa ist die neue SA.‘ Die Antifa war schon immer und ist die SA. Im staatsorchestrierten terroristischen Großeinsatz bereits gegen Pegida zu sehen! Und wo das Auge hinschaut: massenweise Hitlergrüße! Sicher kommt in naher Zukunft der ‚Elite’Ableger SS zum Vorschein. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/deutschland-fuer-die-bundestagsvizepraesidentin-ein-mieses-stueck-scheisse/

Simplex
8 Tage her

Welcome to Hell! Fragen noch dazu? Und die angry Birds flattern lustig durch die Gegend. Und wer ist Ziel der staatlichen Repression?

DDRforever
10 Tage her

Was erzählen sie denn da über den Rechtsstaat, damit kann unmöglich die BRD gemeint sein.

Benedictuszweifel
12 Tage her

Deutschland wird gerade von Anderen erobert, die dabei nach Kräften von diesem Staat noch unterstützt werden. Und eine deutsche Armee, die einen Angriffskrieg gewinnen könnte??? Ich lach mich tot, ehrlich. Wenn Deutschland eines nicht braucht, ist eine Armee. Und erst recht keine auf Pump. Die die Zinsen dafür sind weitere Verarmungsbooster.

T. Pratchett
12 Tage her

Hörenswert: https://www.youtube.com/watch?v=wwjZ5tGDN3o
Hitler, die Antifa und der gemeinsame Feind von rechts.

Benedictuszweifel
12 Tage her

Was daran soll denn unfassbar sein? Es war doch ab 2015 glasklar, dass es sich genau in diese Richtung entwickelt, wenn nicht sofort die AFD die absolute Mehrheit der Wählerstimmen bekommt. Wer im Leben an einer echten Schule in Geschichte unterrichtet worden war, wusste Alles. Was die KPD 1933 gemacht hätte, wenn sie statt der NSDAP Deutschland übernommen hätte, ist doch historisch gesichert: Das Gleiche, was die Nazis gemacht haben, incl. Antisemitismus, den Stalin halt Antizionismus nannte. Die einen wollten Sozialismus durch Leistungen zu überfallender Länder, die anderen durch die Verfolgung und Auslöschung der eigenen („reichen“) Leute. Das Ausmaß der… Mehr

Edwin
12 Tage her

Genau so ist es. Die Antifaschisten sind die FASCHISTEN.

CaTo23
12 Tage her
Antworten an  Edwin

Nicht unbedingt, denn Faschisten sind nicht automatisch auch gewalttätig.

Benedictuszweifel
12 Tage her
Antworten an  Edwin

Edwin glasklar: Deutsche Geschichte 1933.

MeHere
12 Tage her

Die Antifa ist seit 40 Jahren die Kampftruppe der Linksbunten uva der SPD … gesponsert mit Gewerkschafts- und Steuergeld … immer da, wenn sie gerufen wird und immer aus dem Schatten heraus … ohne Duldung durch Justiz und Politik undenkbar … so also Mittel zum Zweck und zur Unterwanderung des Staates … alles nix Neues und im Kern Staatsziel Totalitarismus

flo
12 Tage her

Und auch Linksradikale haben eine bemerkenswert bürgerliche Zweit-Existenz. Der/die/das Noa Sander (definiert als non-binär, offenkundig mit Neigung zu Frauenkleidern) ist mutmaßlich identisch mit: Nils Svenja Thomas ?, geboren im Jahr 2000 in Frankfurt/Main, 2019 bis 2023 – Schauspielstudium (Bachelor of Arts) an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz des Landes Oberösterreich. Seines/Ihres Zeichens Schauspieler*in (Film/Theater).