Der Mord von Dresden – ein BND-Versagen?

Der Mord an einem Bürger und die schwere Verletzung eines weiteren in Dresden hätten verhindert werden können - wenn der BND in seinen Aufgaben nicht versagt hätte.

imago images / xcitepress

Ein Kämpfer Allahs, Abdullah al Haj Hasan, angeblich 20 Jahre alt und „Flüchtling“ aus Syrien, soll laut Ermittlungsbehörden am 4. Oktober in der Dresdner Altstadt wahl- und anlasslos auf ein homosexuelles Touristenpaar aus NRW eingestochen haben. Eines der Opfer starb an seinen Verletzungen, das andere wird sein Leben lang von der Attacke gezeichnet bleiben.

Der BND wusste längst Bescheid

Nun haben Redakteure des WDR herausgefunden: Der Terrorakt hätte vermieden werden können. Denn der Bundesnachrichtendienst, gegenwärtig vorrangig damit beschäftigt, rechtsextremistische Verbindungen zu recherchieren, hatte bereits im August des vergangenen Jahres von einem befreundeten, ausländischen Nachrichtendienst den Hinweis erhalten, dass al Haj Hasan nach dortigen Erkenntnissen in die Planung eines Anschlags verwickelt sei. Doch offenbar war der BND mit seinen anderen Aufgaben derart überlastet, dass diese Information schlicht im Ablagekörbchen landete. Weder wurden die Informationen an den Verfassungsschutz weitergegeben, noch die zuständigen, sächsischen Behörden informiert.

Angebliche Begründung dieses Totalversagens, welches die Frage nach der unmittelbaren Mitschuld am Überfall auf die Unbeteiligten erzwingt: Der Syrer habe sich zum Zeitpunkt der Geheimdienstinfo gerade in Haft befunden. Offenbar ging der BND davon aus, dass ein Asylbewerber, der bereits durch die Tatsache seiner Inhaftierung ausreichend unter Beweis gestellt hatte, was von seinem Asylbegehren zu halten ist, die Haftanstalt niemals mehr würde verlassen können – und falls doch, dann als Geläuterter ohne das „mind-set“ eines pseudoreligiös-psychopatischen Hintergrunds.

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Eine weitere Rolle soll gespielt haben, dass die Anschlagsplanung nicht vom 2015 im Zuge der Merkel-Anwerbung nach Deutschland gekommenen, späteren Messerstecher selbst ausgegangen sei, sondern vielmehr eine Syrerin, die als behörden-bekannte Anhängerin der islamischen Terrormiliz IS ebenfalls als Asylbewerber in Dresden leben darf, Planung und Anwerbung übernommen habe. Al Haj Hasan soll demnach „nur“ Terrorrekrut gewesen sein – für den BND offenbar Begründung genug, ihn nicht näher beobachten zu lassen.

Dresden und Nizza – es reicht!

Hier tun sich erschreckende Parallelen zum Mordanschlag auf, bei dem in Nizza einer unschuldigen Frau im Namen Allahs die Kehle durchgeschnitten und weitere zwei Personen mit Messerattacken ermordet worden waren. Der dortige Täter trug ein Dokument des italienischen Roten Kreuzes bei sich, wonach er 1999 in Tunesien geboren und erst im September dieses Jahres mit einem der üblichen NGO-Mittelmeerschuttles in Lampedusa ausgeladen worden sei.

Auch hier stellt sich die Frage der unmittelbaren Mitschuld jener, die die illegale Einreise solcher Personen erzwingen, ebenso wie jener, die sie anschließend mit fragwürdigen Dokumenten versehen, mit denen sie sich ungehindert auf Terrorfahrt durch Europa begeben können.

Es ist dringend an der Zeit, sich nicht nur auf die Täter zu konzentrieren, sondern die Strafverfolgungsbehörden endlich zu veranlassen, jene als Mittäter zu benennen, die den Mördern erst die Möglichkeit eröffnet haben, ihr kriminelles Tun gegen unbeteiligte Europäer Wirklichkeit werden zu lassen.

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Die deutsche Bundesstaatsanwaltschaft ist gefordert, jene Verantwortlichen im BND festzumachen, die für die Nichtweiterleitung der entsprechenden Informationen verantwortlich sind. Eine umgehende Suspendierung der Verantwortlichen vom Dienst wäre das Geringste, was auf ein solches Totalversagen zu folgen hätte. Doch es steht auch die Frage der Mitschuld jener im Raum, die solche Mörder unkontrolliert ins Land lassen – und die umgehende Abschiebung potentieller Straftäter und Terrorimilizanhänger politisch verhindern. Es ist unfassbar, dass Menschen aus fremden Ländern einreisen, Asyl beantragen und gleichzeitig als Anhänger einer terroristischen Vereinigung unbehindert in Deutschland leben können. Der Missbrauch des Asylrechts ist derart offensichtlich, dass jedwede Duldung und Aussetzung der Abschiebung nur noch als kriminelle Idiotie bezeichnet werden kann.

Nehmen Frankreichs Behörden die Worte ihre Präsidenten ernst, so werden auch sie es nicht bei der bloßen Feststellung der Tatverantwortung des Mörders von Nizza belassen können. Es stellt sich die Frage, wer als Mittäter auf die Anklagebank gehört, weil er dem Täter die illegale Einreise in die EU erzwungen hat. Und es stellt sich die Frage, aus welcher Befugnis heraus das italienische Rote Kreuz Pseudo-Personaldokumente ausstellt, die offenbar ungehinderten Aufenthalt und Reisefreiheit potentieller Mörder in der EU ermöglichen.

Es ist an der Zeit, Ross und Reiter zu benennen, die Mitverantwortlichen in Behörden und Organisationen endlich konkret zur Verantwortung zu ziehen, statt immer wieder so zu tun, als sei das islamische Terrorunheil gleichsam unverhinderbar vom Himmel gefallen!

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Kommentare ( 34 )

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34 Comments
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Landdrost
9 Tage her

Ein Homosexueller ist aufgrund seiner Homosexualität von einem Moslem abgestochen worden. Juckt dass andere Homosexuelle? Wie wäre es, wenn ein Rechtsradikaler dies getan hätte? Wir hätten jetzt noch tägliche Lichterketten, Sondersendungen etc. Homosexuelle sind doch sowieso größtenteils vollkommen schizophren unterwegs wenn sie eine Masseneinwanderung von gläubigen Moslem gutheißen und sich nicht klar darüber sind, was diese gläubigen Moslems am liebsten mit ihnen machen würden bzw. machen werden, wenn hier die Scharia herrscht. Nur weil sie eine früher unterdrückte Minderheit waren bzw. immer noch eine Minderheit sind, stehen die meisten auf der Seite der Noch-Minderheit Migranten/Moslems. Was sagt denn das nicht… Mehr

K. Berkmann
10 Tage her

In diesem Land gibt es eine Bundeskanzlerin, einen Innenminister und eine Justizministerin. Die sind in der Verantwortung. Wer tritt zuerst zurück?

Last edited 10 Tage her by K. Berkmann
luxlimbus
10 Tage her

Na ja, es kommt halt zu Kollateralschäden wenn Nationalstaaten zu einer milchkaffeefarbenen One-World-Mischbevölkerung veredelt werden. Bedauerlich – aber angesichts der Noblesse der Ambitionen doch vernachlässigbar. Einfach naiv und einfältig, an Schlendrian und Überforderung zu glauben! Aber nur weiter so Herr T. Spahn.

Boris G
10 Tage her

Die Opfer grotesker Fremdenüberhöhung tun mir wirklich leid. Allerdings hört man von deren nächsten Verwandten nach der Beerdigung oft verstörende Kommentare: Nein, die Ermordete hätte nie ein kritisches Wort über zuwandernde Problemmänner verloren – im Gegenteil. Tragisch auch der Umstand, dass es in den letzten Jahren unter den Migrationsaktivisten einige Opfer von Migrantenkriminalität gab und diese – so sie denn überlebten – auf dem Primat der offenen Grenzen und „nobody is illegal“ ausdrücklich bestanden. Mehr Masochismus geht eigentlich nicht.

Deutscher
10 Tage her

Ein Gesamtversagen: Offene Grenzen, „Wir schaffen das“, Schlafbürger, Gutbürger, Naivität hoch 10 bei maximalem Moralanspruch, Linke, Grüne und Salafisten in den Behörden, Unterwürfigkeit gegenüber Erdogan, Abschiebeskrupel, Wählergunstgebuhle der Parteien um die Doppelstaatler usw usf…

Es muß sich vieles ändern in Deutschland, sehr vieles. Und zwar ganz anders, als KGE es erfreulich fände.

Ralf Schweizer
10 Tage her

Ross und Reiter nennen, fangen wir doch bei unser Bundeskanzlerin damit an.

Rainer12
10 Tage her

Die Wahrheit ist für die meisten Deutschen, was die Massenmedien berichten. Und die meisten sind inzwischen scheinbar nicht mehr in der Lage, Realitäten anzuerkennen und werten nur noch emotional. Das funktioniert, solange sie für ihr Geld noch ausreichend Waren erhalten, um einigermaßen sorglos leben zu können. Erst wenn das nicht mehr der Fall ist, werden sie danach fragen, warum das so ist und nach alternativen Antworten suchen. Derzeit sind das noch viel zu wenige, als dass die maßgeblichen Politker irgend etwas ändern würden und sich gegen die Migrationspolitik zu stellen heißt, sich gegen Merkel zu stellen und das überlegen sich… Mehr

Armbruster
10 Tage her

Solange Medien & Presse so sind wie sie sind wird sich NICHTS ändern.
Politiker werden weiterhin völlig asymmetrisch agieren, solange die Medien sie genau dabei bejubeln – s. auch die Reaktionen zu Corona-Demos oder im Bundestag.
Es ist zwecklos …

Citizen
10 Tage her
Antworten an  Armbruster

„Es ist zwecklos“. Nein, das ist es nicht. Es tut sich bereits einiges, auch in den Leserbriefen von Welt, Focus oder Spiegel. Dort kann man inzwischen sehr merkelkritische bzw. regierungskritische Beiträge lesen, die noch vor 3 Jahren der Zensur zum Opfer gefallen wären. Diese Leserbriefe, kritische Artikel in den Zeitungen und gelegentlich sogar kritische Fernsehbeiträge sind nicht unbedeutend. Wären sie es, hätte die herrschende Merkel-Cilque nicht solche Angst davor. Inzwischen gibt es auch anti Coronamassnahmen Demos, die man mit aller Gewalt verhindern will. Es kommt durchaus etwas in Bewegung und deshalb sollte man nicht in passiver Duldung den herrschenden Antidemokraten… Mehr

Boris G
10 Tage her
Antworten an  Citizen

Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.
Abraham Lincoln

Riffelblech
10 Tage her

Es wird erst anders werden ,wenn durch Zufall ,anders kann es nicht sein ,einer der „ Großkopferten“ aus Landtag oder Regierung zum Opfer wird . Dann ,ja dann ,werden die Ketten rasseln . Aber nicht solange die einfachen Leute den Hals für diese Schlächter vom Islam hinhalten dürfen .

Maja Schneider
10 Tage her

Unsere Politik ist, wie wir seit Jahren wissen, alternativlos, der Kampf gegen RÄÄCHTS steht an erster Stelle, da kann man nun wirklich nicht verlangen, dass kriminell gewordenen Migranten besondere Aufmerksamkeit von Seiten der verantwortlichen Stellen zuteil wird. Damit muss die Bevölkerung eben fertig werden. Wie war das doch mit dem täglichen Aushandeln des Zusammenlebens mit den geschenkten Menschen? Das klappt wohl doch nicht immer, wir sollten aber deshalb nicht so pingelig sein, das wird schon!