Der Abgeordnete Randy Fine hat im US-Repräsentantenhaus ein Gesetz eingebracht, das Präsident Trump ermächtigt, „alle notwendigen Schritte“ zu unternehmen – einschließlich Verhandlungen mit dem Königreich Dänemark –, um Grönland als Territorium der USA zu annektieren oder auf andere Weise zu erwerben.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Julia Demaree Nikhinson
Eine größere Farce hat die NATO wohl nocht nicht erlebt. Militärische wie politische Spitzenkräfte der Güteklasse Strack-Zimmermann und Trittin wollen Manöver in und um Grönland. Bloomberg, The Telegraph, BILD, WELT, SPIEGEL, ARD quellen über von Vorschlägen verstärkter NATO- oder europäischer Militärpräsenz auf Grönland wie einer NATO-Mission „Arctic Sentry“ in Analogie zur Baltic-Sentry-Mission – eine am 14. Januar 2025 angekündigte NATO-Operation in der Ostsee beim NATO-Gipfel der Ostseestaaten in Helsinki. Sie war die Antwort auf wiederholte Angriffe gegen die alliierte kritische Infrastruktur unter Wasser, wie die Beschädigung eines Datenkabels zwischen Finnland und Estland am 25. Dezember 2024, die westliche Regierungen der russischen Schattenflotte zuschreiben.
Eine europäische Brigade mit deutscher Beteiligung unter dänischer Führung will Reservisten-Oberer Patrick Sensburg. Treuherzig sagt er, dort könnte neben der Gebirgs- und Winterkampfschule in Mittenwald auch in Grönland trainiert und ausgebildet werden.
Da ließ der böse und geschmacklose Spott nicht auf sich warten:
Sie alle und andere können ihre strategischen Turübungen einstellen, wenn sie lesen, was der Abgeordnete Randy Fine (R-FL) im US-Repräsentantenhaus als „Greenland Annexation and Statehood Act“ beantragt hat: Ein Gesetz, das auf zwei Seiten Präsident Trump ermächtigt, „alle notwendigen Schritte“ zu unternehmen – einschließlich Verhandlungen mit dem Königreich Dänemark –, um Grönland als Territorium der USA zu annektieren oder auf andere Weise zu erwerben. Nach einem solchen Erwerb müsste der Präsident dem Kongress einen Bericht vorlegen, der Änderungen am Bundesrecht vorschlägt, um den Weg für eine beschleunigte Aufnahme Grönlands als 51. Bundesstaat zu ebnen – vorausgesetzt, Grönland nimmt eine republikanisch geprägte Verfassung an, die mit der US-Verfassung übereinstimmt.
Heute sollen im Weißen Haus Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio den dänischen Außenminister Lars Lokke Rasmussen und die für Außenpolitik zuständige grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt treffen.

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„alle notwendigen Schritte“ zu unternehmen – einschließlich Verhandlungen“: Könnten Sie noch ergänzen, wo der Spielraum auf der entgegengesetzten Seite von „Verhandlungen“ endet?
Wenn sich die Europäer kampflos Grönland wegnehmen lassen, belegen sie der gesamten Welt um welche Idioten es sich handelt, denn das wäre eine offene Agression des Hegemons gegenüber seinen Vasallen und wer das hinnimmt hat jede Autorität verloren und sollte schleunigst demissionieren und das Geschäft anderen überlassen, sofern es überhaupt noch welche gibt, die nicht bereit sind, sich am Nasenring durch die Manege treiben zu lassen. Die gesamte Gegnerschaft der Nato könnte sich damit genüßlich nach hinten lehnen und zusehen, wie sie sich selbst schwerst beschädigen und somit sind sie keine adequaten Gesprächspartner mehr, geschweige denn ernst zu nehmen und… Mehr