Berlin diskutiert über Clan-Größen im linken Milieu. In Spanien fand die Polizei Spuren vom Umfeld der Sozialisten direkt zu einem berüchtigten Drogenclan, der bei internen Konflikten bereits mit Kriegswaffen agiert. Eine Richterin, die den Bruder des Ministerpräsidenten Sánchez verurteilte und die vom sozialistisch geführten Innenministerium keinen Polizeischutz bekommt, fürchtet nun um ihr Leben und das ihrer Töchter.
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Die offensichtliche Verquickung von Politik und organisiertem Verbrechen ist in Deutschland merkwürdigerweise erst jetzt, nach der Wahl in Berlin, ein Thema. Verdruckst wird plötzlich von Clan-Größen auf Wahlpartys berichtet, die sich in diesem linken Milieu nicht erst seit Kurzem wohlfühlen.
In Spanien ist man in puncto Korruption der regierenden extrem linken sozialistischen Partei PSOE mittlerweile so einiges gewohnt. Die neuesten Enthüllungen heben alles auf ein neues und unglaubliches Niveau, von dem selbst Pessimisten dachten, dass die PSOE dazu nicht fähig wäre. Doch sie ist es.
Die Richterin Beatriz Biedma brachte den Bruder von Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vor Gericht. Sie wurde überwacht, gefilmt und öffentlich tätlich angegriffen. Dann tauchte ihr Name im Kalender von Leire Díez neben rätselhaften Hinweisen auf das Drogenmilieu auf. Leire Díez gilt in fast allen Fällen, die die PSOE betreffen, als zentrale Figur jener informellen Strukturen, die von der Presse als „cloacas del PSOE“, als Schattenapparat der Sozialistischen Partei, bezeichnet werden.
Jetzt fürchtet die Richterin erstmals um ihre Sicherheit und die ihrer beiden Töchter, bekommt aber weiter keinen Personenschutz. Beatriz Biedma weiß, dass sie überwacht wird. Offenbar sollte etwas gefunden werden, mit dem sich ihr Ruf zerstören ließe. Nach einem Bericht der spanischen Zeitung El Mundo sollte sie aus dem Verfahren gegen David Sánchez Pérez-Castejón, den Bruder des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez, entfernt werden.
In einem von der Polizei beschlagnahmten Kalender von Leire Díez tauchte jetzt Biedmas Name auf – neben Hinweisen, die möglicherweise in das Milieu eines berüchtigten Drogenclans von Badajoz führen. Plötzlich ging es nicht mehr nur um den Ruf einer Richterin. Es ging um ihre körperliche Unversehrtheit und um ihre Kinder.
Eine zentrale Figur der Affäre ist Luis José Sáenz de Tejada. Der frühere Richter wurde 2022 auf Anordnung des Obersten Gerichtshofs aus dem Richterdienst entfernt. Hintergrund war ein Urteil wegen geschlechtsspezifischer Gewalt gegen seine frühere Ehefrau, die ebenfalls Richterin ist. Beatriz Biedma hatte damals teilweise die Ermittlungen geführt, die schließlich zu seinem Ausscheiden aus der Justiz führten. Sáenz de Tejada wurde anschließend Rechtsanwalt. Nach Recherchen von El Mundo rekrutierte Leire Díez ihn für eine Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hatte, das Verfahren gegen David Sánchez zu Fall zu bringen.
Damit war die Angelegenheit jedoch nicht beendet. Nach Recherchen von El Mundo nahm Sáenz de Tejada während der laufenden Ermittlungen gegen David Sánchez Kontakt zu Cintia auf, der heutigen Anführerin des Drogenclans „Los Rochos“ in Badajoz. Der Clan beherrscht nach Darstellung der Zeitung seit Jahrzehnten den Kokainhandel in der Stadt. Der ehemalige Richter soll Cintia juristischen Schutz und Vorteile in den zahlreichen Verfahren angeboten haben, die wegen Drogenhandels und anderer Straftaten gegen Mitglieder der Gruppe geführt wurden. Einige dieser Verfahren liegen bei der Richterin Beatriz Biedma.
Nach Darstellung von El Mundo stellte sich die zuständige Staatsanwältin bei den Ermittlungen gegen diesen Clan nicht hinter sie. Beamte der Zentralen Operativen Einheit der Guardia Civil, UCO, die nach Badajoz geschickt worden waren, sollen von oben angewiesen worden sein, wegzusehen und sich zurückzuhalten. Innerhalb eines Jahres kamen sieben Aufforderungen der Steuerbehörde hinzu. Auch Minister griffen Biedma öffentlich an. Trotzdem führte sie das Verfahren zu Ende. Die Angeklagten kamen vor Gericht. Im Sommer folgten die Verhandlung und ein öffentlich verkündetes verurteilendes Urteil des Gerichts in Badajoz.
Biedma glaubte, diese Angelegenheit nun endlich beenden zu können. Doch dann erfuhr sie von einem Eintrag in einem Kalender, den die Unidad Central Operativa der Guardia Civil (UCO) bei Leire Díez beschlagnahmt hatte. Die Notiz stammt vom 25. März 2025:
„Jueza de Badajoz. La Celsa. Heroína o gitano.“ – „Richterin von Badajoz. La Celsa. Heldin oder Zigeuner.“
Was diese Einträge tatsächlich bedeuten, ist nicht geklärt. Ebenso wenig ist bislang geklärt, ob sie eine konkrete Bedrohung darstellen. Für die Richterin war die Entdeckung dennoch ein Einschnitt. Für sie klang die Notiz wie eine Botschaft aus dem Milieu der organisierten Kriminalität. Und Biedma dachte nicht nur an sich, sondern vor allem an ihre beiden Töchter. Badajoz hat rund 150.000 Einwohner. Die Richterin lebt dort mit einem festen, vorhersehbaren Tagesablauf. Personenschutz hat sie nicht. Keine Eskorte. Keine sonstigen Schutzmaßnahmen.
Der Richter Santiago Pedraz, der die Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Schattenstrukturen der PSOE führt, muss nun auch die Hintergründe der Kontakte und Hinweise untersuchen. Warum die Spur zu „Los Rochos“ Biedma beunruhigt, zeigen jüngste Ereignisse. Am 30. Dezember 2024 hatte Biedma Nachmittagsdienst als Ermittlungsrichterin, als einer der führenden Köpfe von „Los Rochos“ ermordet wurde. Jesús Rocho Sosa, 53 Jahre alt, war mit seinem Auto unterwegs, als kolumbianische Auftragsmörder aus einem anderen Fahrzeug mit einer halbautomatischen Maschinenwaffe auf ihn schossen. Rocho Sosa trug eine kugelsichere Weste. Sie rettete ihn nicht.
Bereits am 29. Februar desselben Jahres hatte es einen weiteren Mord im kriminellen Milieu gegeben. Drei maskierte Männer drangen am helllichten Tag in eine Tankstelle ein und erschossen im dortigen Lokal Vaquerizo aus nächster Nähe einen Mann, der als „El Tutu“ bekannt war. Er war der Schwiegersohn von Jesús Rocho Sosa und ebenfalls einer der Anführer der Bande. Erst drei Wochen zuvor war er aus dem Gefängnis entlassen worden. Beim Anschlag frühstückte er mit seiner Ehefrau Cintia.
Innerhalb von nur zehn Monaten musste sie erleben, wie sowohl ihr Ehemann als auch ihr Vater ermordet wurden. Danach übernahmen Cintia und ihr Sohn, bekannt als „El Tormenta“, die führende Rolle im Clan. El Tormenta sitzt inzwischen im Gefängnis.
Beatriz Biedma hat das Verfahren gegen den Bruder des spanischen Regierungschefs trotz aller gegen sie gerichteten Angriffe zu Ende geführt. Öffentliche Beschimpfungen hielten sie nicht auf. Manipulierte Bilder hielten sie nicht auf. Heimliche Aufnahmen hielten sie nicht auf. Auch die juristischen Versuche, sie aus dem Verfahren zu drängen, hielten sie nicht auf. Doch nun führt eine Spur in ein anderes Milieu.
Die Atlantikküste Andalusiens ist seit einigen Jahren, seit südamerikanische Mafias auch dort verstärkt Kokain anlanden, immer mehr zu einem Brennpunkt der Kriminalität geworden. Die Arbeitslosigkeit, speziell die Jugendarbeitslosigkeit, ist dort hoch: knapp über 30 Prozent. In diesem Bereich werden enorme Gewinne gemacht, die von diesen Mafias teilweise in die Bestechung von Polizei, Justiz und Politik investiert werden. Um sich ein Bild von der Situation dort machen zu können, hier eine kurze Beschreibung einer Schießerei mit mehreren, vermutlich unbeteiligten Opfern.
Bei einer Schießerei am Sonntagabend in Isla Cristina in der spanischen Provinz Huelva sind drei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden. Gegen 22 Uhr eröffneten zwei vermummte Täter, die auf einem Motorrad unterwegs waren, mit einer Kalashnikov das Feuer auf eine Menschengruppe im Viertel El Rocío. Unter den Todesopfern befinden sich eine 39-jährige Frau im achten Schwangerschaftsmonat, ihre 62-jährige Mutter und ein 16-jähriger Jugendlicher. Letzterer hatte nach Angaben der Guardia Civil keine Verbindung zu den mutmaßlich beteiligten kriminellen Clans und geriet offenbar zufällig in die Schießerei. Ein 18-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt, ein weiterer Mann erlitt einen Beinschuss und befindet sich außer Gefahr.
Die Guardia Civil vermutet einen Racheakt zwischen rivalisierenden kriminellen Clans. Die beiden getöteten Frauen waren Mutter und Schwester des als „El Baba“ bekannten Mannes, der verdächtigt wird, im September 2024 bei einer Schießerei im Stadtviertel El Torrejón in Huelva einen Menschen getötet und zwei weitere verletzt zu haben. Er wurde nach seiner Flucht in Gijón festgenommen. Angehörige seiner Familie hatten sich anschließend nach Isla Cristina zurückgezogen.
Bereits im Mai 2025 wurden dort drei bewaffnete Personen festgenommen, die Anwohner bedroht und um sich geschossen hatten. Die Polizei beschlagnahmte Schusswaffen und mehr als 58.000 Euro Bargeld. Im Juli 2025 wurde bei einer weiteren Schießerei der Stiefvater von „El Baba“ getötet und eine Frau verletzt.
Die Berliner können sich also auf ein noch spannenderes Leben mit ihrer neuen Regierung freuen. Wenn es dann so weit ist – und es wird vermutlich nicht lange dauern, bis es so weit ist –, können sie ja wieder, in guter deutscher Tradition, sagen, sollten sie gefragt werden, warum sie denn diese Parteien gewählt haben: „Das habe ich nicht gewusst“.
Für die Gewährung des Polizeischutzes der Richterin wäre übrigens das von Sozialisten Fernando Grande-Marlaska geführte Innenministerium zuständig.


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Wo ist der unterschied zwischen der spanischen PSOE und der deutschen Grünen Sekte, den Sozen oder den LINKEN? Es gibt keinen, auch bei uns werden kritische Richter diffamiert, entfernt abgesetzt oder ggf. selber verurteilt. Alle Linksgrünen haben ihre Finger permanent und überall in zumindest fragwürdigen bis kriminellen Aktivitäten drin. Die glauben, dank ihrer Ideologie dürfen die alles. Das Schlimmste dabei ist aber, dass die konservativen Parteien dabei zusehen oder gar mitmachen, um nur ja nicht auf den Abschusslisten der linksgrünen Medien aufzutauchen. Die haben schlicht Angst vor der verlogenen Medienmacht. Die Linksgrünen in ganz Europa haben sich den Staat zur… Mehr
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Auch Stalin holte sich die Rückendeckung im Gulag bei „sozial nahen Elementen“.
Nichts Neues. Die Sozis machen das immer und überall so.
Das Thema ist ja nicht neu und auch nicht lokal begrenzt. Auf jeden Fall ist es ein pandemisches Phänomen. Es gibt einen alten us-amerikanischen Spiefilm, der in D unter dem Titel „Wem gehört die Stadt“ [der Staat?] lief. Der Originaltitel lautet „Bullets or Ballots“, also ‚Kugeln oder Wahlurnen‘. So war es, so ist es, so wird es sein. Bis in alle Ewigkeit.