Blackbox KW 27 – AfD 1 / Antifa 0

Als die Antifa ihr Demokratiezerstörungswerk in Gang setzen wollte, waren die AfD-Abgeordneten längst in aller Herrgottsfrühe sicher in die Halle gebracht worden. Hat die Polizeiführung etwa den SPD-Innenminister im Dunkeln gelassen oder ist der seinen radikalen Parteifreunden in den Rücken gefallen?

Nun wurde der AfD-Parteitag in Erfurt doch noch ein „großes Fest der Demokratie“ (Katrin Göring-Eckardt). Die Delegierten, taktisch im Morgengrauen angereist, absolvierten die Wahl des neuen Vorstands mit Bravour, und den zu spät gekommenen Antifanten blieb nur noch, leere Feldwege und Autobahnen zu blockieren. Einige Trottel klebten sich an Schienen der Straßenbahn fest, deren Betrieb längst eingestellt war.


♦ Der weithin unbekannte Bundesumweltminister Carsten S. (SPD) nutzte die Gelegenheit, sich als Antifant ein wenig bekannt zu machen, auch der Benjamin der Partei, Generalsekretär Tim, marschierte mit, ließ sich aber vorsichtshalber von vier Leibwächtern begleiten. Man weiß ja nie bei den Genossen. DGB-Chefin Fahimi musste ihren 7er BMW verlassen und zum DGB-Tummelplatz laufen – Unverschämtheit!

♦ Die Linkspostillen Zeit und Spiegel sind offenbar etwas enttäuscht vom Tagesverlauf und berichten auf kleiner Flamme. Verständlich. Gewalt gegen Polizisten und Journalisten von Junge Freiheit oder Apollo News – What‘s new, pussycat? Morgen erhält die Antifa ihre zweite Chance.
 Und so ein Parteitag selbst ist ja per se stinklangweilig. Anträge, Abstimmungen, Anträge, Abstimmung. Ist Chrupalla abgestraft, weil er nur zwei Drittel der Stimmen bekam? Ist Ulli Siegmund der wahre Liebling der Partei? Da geht es doch bei linken Parteitagen bunter zu, mit Transen und Clowns, mit viel Geschrei und Gesang.

♦ Bestens gelaunt stand Kanzler Fritz Tage zuvor mit seinen Freunden Lars, Markus und Bärbel im Garten des Kanzleramts und versprach, „Deutschland in die Zukunft zu führen“ – ja, wohin sollte er Deutschland denn sonst führen? Für die Tagesschau war die Vorstellung des beschlossenen „Programms für Aufschwung und Beschäftigung“ trotzdem ein „staatstragender Auftritt“.

♦ Richtiger wäre: Es ist ein rechter, beziehungsweise linker Murks. Der Spitzensteuersatz steigt von 45 auf 47 Prozent, der Pauschalsteuersatz bei Minijobs wird von zwei auf fünf Prozent angehoben. So ist für jeden etwas dabei. Und eine „berufstätige Familie mit zwei Kindern und einem zu versteuernden Gesamteinkommen von 60.000 Euro soll gegenüber heute um mehr als 600 Euro jährlich entlastet werden“. Die 600 Euro und ein bisschen mehr holen sich dann Krankenkasse und Rentenversicherung. Der Steuerzahlerbund nennt schon die Bezeichnung „Reform“ für diese Reform „tollkühn“.

♦ Die Wohnungsnot dank millionenfacher „Zuwanderung“ soll eine „staatliche Wohnungsbaugesellschaft“ lindern. Das wäre vielleicht was für Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD, der gerade in seinem Abstell-Job bei der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit etwas Pech hat.
 Ärztevertreter beklagen, dass die „telefonische Krankmeldung“ abgeschafft wird und Malade ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung „ab dem ersten Tag der Erkrankung“ persönlich in der Praxis abholen müssen. Die Linksextremen finden gemein, dass die Koalition „die Verstaatlichung privater Wohnungsbaugesellschaften und Mietwohnungen durch Vergesellschaftungsgesetze unterbinden“ will. Aber gemach, gemach, nicht einmal die Tagesschau verschweigt, dass sich „die Tragfähigkeit der Beschlüsse erst noch im weiteren parlamentarischen Verfahren erweisen muss“.

♦ Der einzige Schritt in die richtige Richtung ist offenbar kaum jemandem aufgefallen: „Per Haftbefehl gesuchte Personen oder Menschen, die sich unrechtmäßig in Deutschland aufhalten, sollen keine Leistungen mehr bekommen.“
 Soll tatsächlich im Beschluss stehen. Derzeit halten sich 492.390 Ausländer ohne Aufenthaltstitel und damit illegal in Deutschland auf. Das würde bedeuten, dass der Staatshaushalt quasi über Nacht um gut 10 Milliarden pro Jahr entlastet würde.

♦ Nachdem Merz Richtung USA twitterte: „Was für ein Spiel! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch“, dachten alle, der Kanzler müsse ein anderes Fußballspiel gesehen haben, oder er verstehe von Fußball noch weniger als vom Regieren, dabei war es angeblich einer aus seiner Sprechblasenabteilung, der den Unsinn verzapft hatte.

♦ Trainer Julian Nagelsmann war selbstverständlich bereit, wie ein Politiker die Verantwortung für sein Tun und Nichttun zu übernehmen und im Amt zu bleiben, aber nachdem die DFB GmbH und Co. KG um die sieben Millionen Abfindung auf den Tisch legte, ließ er sich überreden, Fußball-Deutschlands Weg in die Zukunft (siehe oben) freizumachen. 
Wenn das mit Klopp nichts wird – wir würden Pedro Leitao Brito, den Trainer von Kap Verde, empfehlen. 
Übrigens. Die letzten Worte unserer Deutschland-Trikotagenträger: „Rassismus und andere Diskriminierungen akzeptieren wir nicht. Eure Nationalmannschaft.“
 Welche anderen Diskriminierungen?

♦ Schwarzrotgrün regierte Städte und Gemeinden berichten grundsätzlich zufrieden von der bunten Vielfalt in Freibädern und Seen. Jedenfalls habe die Polizei alles im Griff. Wir sind hingegen eher geneigt, der immer rücksichtsvoll formulierenden Presse zu glauben, die meint, dank Pöbeleien, Massenschlägereien und sexueller Übergriffe werde ein Freibadbesuch zunehmend „zum Albtraum“.
 Das Prinzenbad Kreuzberg bekommt mit 18 Einsätzen vom Berliner Kurier übrigens vorübergehend den Ehrentitel: „Das bislang gefährlichste Sommerbad der Stadt“.

♦ Für die Presse war es zunächst ein „Sorgerechtsstreit“ in der Parallelgesellschaft, der schließlich zur Ermordung von sechs Mitarbeitern eines Mutter-Kind-Heims in Stade geführt habe. Ärzte hatten bei einem Säugling eine schwere Kopfverletzung festgestellt, die durch brutales Schütteln verursacht sein könnte. Weshalb das Kind der Familie bis zur Klärung entzogen wurde. Der Vater, der Türke Fatih Khan G., ließ sich dann von der „Patentante“ des Kindes zur Aussprache in das Mutter-Kind-Heim fahren, wo er sechs Mitarbeiter erschoss und dann floh. Die „Patentante“ und Fahrerin des Fluchtfahrzeugs Sylvia S. ist Migrationsberaterin
 bei einer bundesweiten Lobbyorganisation und hatte vor der Tat ein 20-seitiges Schreiben an die Presse verschickt, um im Sinne des Fatih Khan G. („ein ruhiger besonnener Mann“) auf den „Sorgerechtsfall“ aufmerksam zu machen. Das Fluchtfahrzeug (Mercedes-Benz GLE Coupé; 400 PS) gehörte übrigens dem SPD-Politiker Deniz Kurku, Schwiegersohn von Sylvia S. Wusste die Migrationsberaterin, dass Fatih Khan G. ein pädokrimineller Knastausbrecher (Bild) ist, der aus einem türkischen Gefängnis in den Ruheraum Deutschland floh?

♦ Wer ist denn auf die Idee gekommen, dass die (weisungsgebundene) Bundesanwaltschaft einen „mutmaßlichen Drahtzieher der Nord-Stream-Anschläge“ anklagen soll? 
Als wenn der Kampftaucher ohne politisches Plazet von höchster Stelle Deutschlands Versorgungssicherheit zerstört. Dr. Stefanie Hubig, SPD (bitte gugeln)? Kommt Dauergast Selenskyj diesmal als Zeuge? Der alte Joe? Oder war bloß im Justiz-Etat noch zu viel Geld?

♦ Und dann war da noch die „Ukrainerin aus Deutschland“, die einen Ukrainer in Monaco in die Luft sprengte, der auf einer ukrainischen Sanktionsliste steht. Sanktions- oder Todesliste?

♦ Sahra Wagenknecht soll vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt anscheinend als Retterin „unserer Demokratie“ aufgebaut werden. Wenn sie nämlich mit fünf Prozent in den Landtag einzöge, wie eine Umfrage glauben machen will, dann hätten die anderen „demokratischen Parteien“ keine Mehrheit gegen AfD und BSW.  
Der Fall Thüringen zeigt: Andersrum wird eher ein Schuh draus: Mit dem BSW könnte es für die „demokratischen Parteien“ reichen. Müsste halt, wie in Thüringen, der Preis stimmen…

♦ Ganz Deutschland scheint unzufrieden mit der Gesamtsituation. Ganz Deutschland? In den Bordellen ist man offenbar recht zufrieden. Dank des Prostitutionsgesetzes wurde Deutschland zum größten Puff Europas (letzter funktionierender Wirtschaftsbereich), aber weil das Familienministerium sonst nicht viel zu tun hat, soll das Gesetz nun „verbessert“ werden. Deshalb hat Karin Prien, CDU, eine „Expertenkommission“
 beauftragt, die Lage zu erfassen. Und was sollen wir sagen: Die Experten haben herausgefunden, dass „ein Viertel der befragten Prostis einen Hochschulabschluss haben und 80 Prozent krankenversichert sind“. Jede zweite macht den Job aus Spaß an der Freud‘. So geht Wissenschaft heute: Man erstellt einen schlauen Fragebogen für 2.000 legal angemeldete Prostituierte, fertig ist die Laube. Dabei gibt es allein in Berlin rund 10.000 Prostituierte und in ganz Deutschland sind gerade mal rund 50 (in Worten fünfzig!) sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Unsere Parteien können einfach gar nichts. Wer wählt sowas?

Schönen Sonntag!


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Kommentare ( 17 )

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Deutscher
1 Stunde her

„ein Viertel der befragten Prostis einen Hochschulabschluss haben und 80 Prozent krankenversichert sind“. Jede zweite macht den Job aus Spaß an der Freud‘.“ Also ich kann aus eigener Rotlichterfahrung bestätigen, dass das durchaus realistisch ist. Die mir bekannten Bekanntschaften waren meines Wissens beruflich selbständig (bin erstaunt, dass TE plötzlich so auf sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse als Merkmal ökonomischer Seriosität setzt). Viele Studentinnen verdienten sich in den Semesterferien ordentlich was dazu. Interessiert am Menschen und der Wirklichkeit, wie ich nunmal bin, sprach ich mit vielen über ihren Beruf. Eine blonde Endzwanzigerin aus Osteuropa erzählte mir das: Sie hat sehr jung geheiratet, war aber… Mehr

rainer erich
1 Stunde her

Tja, wer wählt sowas wohl ? Mehr als genug jedenfalls. Eine nicht ganz unproblematische Frage. Liberalkonservative z.B. Womöglich sogar Journos von den sogen alternativen Medien, wegen “ rechts“ und so. Denn, Orgininalton Prof.Dr. Kerber , Berlin, auf Achgut: Die anderen sind Desperados. Ein etwas seltsamer politischer Fachbegriff, der aber die Präferenz des “ alternativen“ Prof. vermuten lässt. Noch entscheidender als die „politische“ Brandmauer des Establishments ist die neurologische in den Hirnen der Michel selbst. Woher sie kommt wissen wir. Die Überwindung gestaltet sich sehr schwierig. Der Michel resp sein Gehirn, es gibt Hirnforscher, die es gut begründet als Unfall der… Mehr

Kassandra
1 Stunde her

Von einem war während der früh verlassenen WM in den USA gar nicht die Rede: Joachim Löw. Und war das nicht der, der der Frau die Tür in die Kabine der Mannschaft öffnete? . Noch mal Fußball – denn sie hier schreiben vielfach, dass „ein Mann“ „verstorben“ sei: https://www.t-online.de/sport/fussball/wm/id_101328128/fan-fest-in-kopenhagen-eskaliert-polizist-stirbt-wm-2026.html . An eyewitness has told the Danish newspaper Ekstra Bladet what happened when Swedish football fan Christian Zedig was stomped to death by an African gang while watching the Norway – Ivory Coast game at a fan zone in Copenhagen: “A group of 7 or 8 young men arrived at the… Mehr

Haba Orwell
1 Stunde her

> Unsere Parteien können einfach gar nichts. Wer wählt sowas?

Der Michel, der sich weiterhin für unvorstellbar toll hält und dem Rest der Welt überlegen. Aus einer Warnung dazu: https://tkp.at/2026/07/04/hans-eckardt-wenzel-der-schleichende-staatsstreich-im-westen/

> „… Wenzel verortet die Ursache nicht allein in der aktuellen Politik, sondern in einer tieferen kulturellen Entwicklung. Die westliche Zivilisation habe sich seit der Renaissance eine Hybris zugelegt – den Glauben an die eigene Überlegenheit und das Recht auf globale Dominanz. Diese Arroganz habe den Westen blind für seinen eigenen Verfall gemacht. …“

Auch hier deutlich sichtbar.

Haba Orwell
1 Stunde her

> Und dann war da noch die „Ukrainerin aus Deutschland“, die einen Ukrainer in Monaco in die Luft sprengte, der auf einer ukrainischen Sanktionsliste steht. Sanktions- oder Todesliste?

Die „Sanktionen“ der EUdSSR sollen wohl aushungern, während die Banderas weniger geduldig sind. Oberst Baud und andere…

Die Frau kam laut Röper 2022 nach Schland – mich würde interessieren, ob sie vier Jahre lang staatliche Alimentierung bezogen hat? Wenn TE hier nachforschen könnte wie zu diversen Details um Stade…

littlepaullittle
1 Stunde her

Jetzt auch amtlich:
Das Bundesverfassungsgericht (womöglich das selbe, dass auch Merkel ihr verfassungswidriges Agieren testierte) bestätigt nun:
„Sexpuppen mit kindlichen Zügen bleiben verboten.“
Möchte man das Big Business der Green Grooming Gangs nicht beeinträchtigen ? …..

Dundee
1 Stunde her

15.000 „Demonstranten“ waren laut Polizei in Erfurt. Der WDR berichtet heute Morgen in den „Nachrichten“ von 30.000.

Dabei sind 15.000 schon sehr sehr großzügig geschätzt – zuviele.

Kassandra
1 Stunde her
Antworten an  Dundee

Was ist eigentlich mit denen, die sich an der stillgelegten Straßenbahn neben den Schienen einbetonierten? Sitzen die noch?

littlepaullittle
1 Stunde her

Warum ist Rheinmetall börsentechnisch so abgestürzt ?
Spricht es sich herum, dass laut STERN ihr Flugabwehrsystem SkyNex wohl nur als Waffeleisen MouliNex taugt ?
So stänkert zumindest die Ukraine über das nutzlose deutsche System.
Da lenkt der Rheinmetallchef gerne ab und mault, dass eigentlich Merkel an allem schuld sei:
„Wir brauchen Euch eigentlich nicht“, habe sie zu ihm gesagt. „Wenn es ein Problem gibt, rufen wir die Amerikaner an“, habe sie gesagt.
Erzählen Sie uns was Neues, Herr WaffenWaffelbauer. Warum haben Sie jahrelange HoppeHoppe-Reiter auf ihrem Schoss gespielt ?

littlepaullittle
1 Stunde her

Wenn die Wähler schlafen – You snooze You lose:
Letzten Monat noch auf GRÜN gestrickt:
„Netzbetreiber Amprion schließt erfolgreich „Energiewende Green Revolving Credit Facility“ in Höhe von 6,5 Mrd. EUR ab.“
Gestern schon das grosse Warnen:
„Netzbetreiber Amprion fordert einen Stopp des Kohleausstiegs. Ohne neue Kraftwerke drohen ab 2030 massive Lücken bei der Stromversorgung. Einer der großen deutschen Übertragungsnetzbetreiber, Amprion, schlägt Alarm: Auf einer Konferenz in Berlin zum Thema Versorgungssicherheit fordert Vortsndschef Christoph Müller laut Bloomberg, keine weiteren Steinkohlekraftwerke stillzulegen, „bis erhebliche neue Kapazitäten geschaffen wurden“.“

littlepaullittle
1 Stunde her

Die „kleinen“ Anfragen der AfD. Immer ein Bonmot:
So fragte die AfD EU Abgeordnete Chrstine Anderson die EU-eigene Künstliche Intelligenz EP GenAI (s. X):
„Wie werden wir Ursula von der Leyen als Präsidentin der Kommission los?
Lächerlich: Wenn man die neue EU-interne KI (EP GenAI Hub) zum ersten Mal mit der offensichtlichsten Frage ausprobiert, wird man sofort wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Sicherheitsrichtlinien blockiert! “
Die Antwort der EU KI war: Sicherheitsverletzung – Die Anfrage enthält Inhalte, die gegen die Richtlinie verstoßen und von Guardrail blockiert wurden.