Linksradikales Kuschelland: Wenn Urkundenfälschung zur Kunst verklärt wird

Failed State Berlin, frisch erschüttert durch einen linksterroristischen Anschlag auf die Stromversorgung, umarmt auch juristisch immer wieder Linksextreme: aktuell das „Zentrum für politische Schönheit“, das trotz festgestellter Urkundenfälschung straffrei ausgeht.

picture alliance/dpa | Michael Reichel

Wenn man das deutsch-schweizerische „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) als üble Gesellen bezeichnen würde, wäre man längst noch nicht auf das niederste Instinkte bewegende Satire-Niveau des vermeintlichen „Künstlerkollektivs“ herabgesunken.

Sie schrecken noch nicht einmal vor Mordaufrufen bei ihrer angeblichen Satire-Kunst zurück. Skandalös und weitgehend straffrei blieb 2015 zum Beispiel die Attacke auf den Schweizer Kollegen Roger Köppel, dem Chefredakteur der Weltwoche. Im Schweizer Arbeitslosen-Magazin „Surprise“ hatten die Linksradikalen mit ihrem Skandalkünstler Philipp Ruch an der Spitze in einem Gastbeitrag zu seinem Mord aufgerufen: „Tötet Roger Köppel!“

So verstehen Linke und Linksextreme Demokratie. Wohin dieses Gedankengut führt, konnten gerade rund 50.000 Haushalte in Berlin am 3. Januar erleben, die nach dem linksextremen Anschlag auf das Stromnetz im Südwesten der Hauptstadt tagelang ohne Strom waren und bei Dauerfrost ausharren mussten.

Die linksradikalen Skandalkünstler vom sogenannten „Zentrum für Politische Schönheit“ schrecken nicht vor Urkundenfälschung zurück, nur um in ihrem fanatischen Hass die Alternative für Deutschland im öffentlichen Raum zu beschädigen und zu verunglimpfen. Weil er die Unterschriften der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla gefälscht hatte, stand der Rädelsführer der Gruppe, Philipp Ruch, dieser Tage vor einem Berliner Gericht.

Die Junge Freiheit (JF) titelt dazu in ihrem Bericht: „Anti-AfD-Aktion: Gericht verschont Zentrum für Politische Schönheit“. Die Kollegen hatten auch Fotografen im Gerichtssaal dabei. Tja. Die Zeit geht wesentlich härter mit Ruch zu Gericht als die Berliner Justiz. Krasses Urteil.

 

Das Amtsgericht Tiergarten sprach den Chef der Künstlergruppe „Zentrum für Politische Schönheit“ am vergangenen Dienstag frei, obwohl er wegen des Vorwurfs der Urkundenfälschung vor Gericht stand.

Was war passiert? Ruch hatte im November 2023 Briefe an AfD-Mitglieder versandt und dabei vorgetäuscht, der Absender sei die Bundesgeschäftsstelle der Alternative für Deutschland. Auf den Schreiben fälschte er die Unterschriften der beiden AfD-Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie des Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland.

Wie die JF berichtet, sah das Gericht den Tatbestand der Urkundenfälschung zwar als erfüllt an. Es betonte aber schonenderweise, dass die Kunstfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes überwiege. Ruch argumentierte, die Briefe seien eindeutig als Satireaktion erkennbar gewesen. Zudem sagte er in der Verhandlung, es gehe heute darum, „ob wir die Kunstfreiheit schützen oder eine gesichert rechtsextreme Partei“.

Was für eine demagogische Verdrehung der Wirklichkeit. Die AfD wird in Deutschland ganz und gar nicht geschützt. Vielmehr wird sie durch die sogenannten „demokratischen Parteien“ stigmatisiert, ausgegrenzt und bekämpft – mit dem Ziel, die laut Umfragen größte Volkspartei in Deutschland zu verbieten.

Ruch hatte die AfD-Mitglieder in seinen Briefen „informiert“, die Partei habe eine sogenannte Sichtungskommission eingerichtet, um sich auf ein etwaiges Parteiverbotsverfahren vorzubereiten. Die Mitglieder sollten deshalb über ein Meldeformular Belege für die Verfassungsfeindlichkeit der AfD einreichen, etwa E-Mails, Videos, Fotos oder Chatverläufe, damit man auf deren Grundlage eine Verteidigungsstrategie gegen ein Verbot entwickeln könne.

Als Dank für die Teilnahme wurden diverse Vergünstigungen in Aussicht gestellt, beispielsweise die Befreiung von Mitgliedsbeiträgen, Wochenendreisen nach Dresden oder Tankgutscheine, schreibt die JF weiter.

Philipp Ruch und sein ZPS stünden nicht zum ersten Mal vor Gericht. Im Januar 2024 verhängte das Amtsgericht Tiergarten laut Junge Freiheit gegen ihn eine Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen zu je 80 Euro, also insgesamt 4.000 Euro, nachdem er im Bundestagswahlkampf 2021 die Scheinfirma „Flyerservice Hahn“ gegründet hatte.

Mit der Firma hätte er gezielt AfD-Politiker angeschrieben, damit diese Flyer und Werbematerial in Auftrag geben. Allerdings landeten die bestellten Flyer nicht in den Briefkästen der Bürger, sondern wurden von Ruch und seinen Kollegen entwendet und dann kurz nach der Bundestagswahl öffentlichkeitswirksam zerstört. Da Ruch Berufung eingelegt habe, sei das Urteil in dem Fall allerdings noch nicht rechtskräftig.

Auch der jetzige Freispruch ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hat eine Woche Zeit, um in Berufung zu gehen oder Revision einzulegen.

Der wohlwollende staatliche Umgang mit den linksradikalen Aktionen des „Zentrums für Politische Schönheit“ hat fast schon Methode. Wie eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion am 27. März 2018 herausfand, bewilligte der Hauptstadtkulturfonds sogar öffentliche Fördermittel für ein „Kunstprojekt“ des ZPS, bei dem ein Zeichen gegen die europäische Migrationspolitik gesetzt werden sollte.

Damit nicht genug: Vielen Fernsehzuschauern dürfte noch die TV-Attacke auf die AfD in Erinnerung sein. Am 20. Juli vergangenen Jahres wurde von den linksradikalen Skandalkünstlern das Sommerinterview der ARD mit AfD-Chefin Alice Weidel durch einen Lautsprecherwagen extrem gestört. Ein Diskurs mit und über die AfD durfte nicht stattfinden und die ARD-Verantwortlichen duldeten offensichtlich die Störaktion. Es wurden sogar Absprachen vermutet.

Vor allem aber schützte wohl die Berliner Polizei die Anti-AfD-Aktion des ZPS, indem sie den Bus mit Lautsprechern im Sperrbereich für Fahrzeuge gleich neben dem Berliner Reichstag einfach stehen und gewähren ließ.

Ein unglaublicher Vorgang und eine Verletzung jeglicher Sicherheitsvorkehrungen, denn der Lautsprecherbus hätte auch mit Sprengstoff vollbeladen einen Terroranschlag auf den Bundestag verüben können.

„Ich würde gar nicht von einer Störaktion reden, sondern von einer Verschönerungsaktion“, behauptete Ruch frech zu seiner Aktion an dem Sonntag im Juli 2025. Mehr noch: „In enger Absprache natürlich mit der Berliner Polizei“ sei seine Gruppe „in Kontakt getreten und konnten dort eigentlich machen, was wir vorhatten.“

Die Polizei leitete hinterher lediglich zwei lächerliche Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, da die Aktion nicht angemeldet war. Jetzt hagelt es Freisprüche vor Gerichten. Links bis linksextrem darf eben alles in Deutschland!

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Kommentare ( 58 )

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Wilhelm Roepke
1 Monat her

Diese Richter werden es erst merken, wenn die neuen Linksfaschisten ihre eigenen Familien und ihr Eigentum angreifen. Wie kurzsichtig muss man sein?

ceterum censeo
1 Monat her
Antworten an  Wilhelm Roepke

Es ist der vorauseilende Gehorsam (genauso wie 33 -45), der die linken Richter hoffen lässt, vom System verschont zu werden. Das Denunziantentum gehört darüber hinaus zum linken Gen…

Klare Kante
1 Monat her
Antworten an  ceterum censeo

Diese linksgrünen Richter sind durch die Institutionen marschiert, um die bisherige Demokratie zu unterwandern. Sie fällen bewusst solche Urteile, um ihre Klientel zu schützen. Das ist kein vorauseilender Gehorsam, sondern pure Absicht und Klassenkampf nach dem Grünen-Motto: Macht kaputt, was euch kaputt macht!

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Wilhelm Roepke

Häh – wer solche Urteile fällt, ist doch selber links

Logiker
1 Monat her

Wenn man als wahlberechtigter Bürger – einziges Kriterium dafür: das Alter – vorwiegend im Westen vergeblich an der Bushaltestelle auf ein Rettungsboot wartet, dann kommt u.a. auch soetwas raus dabei.

Andreas F
1 Monat her

Das ist dann wohl Rechtsbeugung des linksextremen Richters. Anders lässt es sich nicht erklären

MartinKienzle
1 Monat her

Wie oft soll es noch erwähnt werden? Die alliierte BRD ist eine antideutsche Konstruktion, die vorsätzlich die Interessen des Deutschen Volkes mit Füßen tritt (der erste BRD-Bundeskanzler Adenauer: „Wir sind keine Mandanten des deutschen Volkes, wir haben den Auftrag von den Alliierten.“), sodass, unter Berücksichtigung jenes Sachverhaltes, das rücksichtsvolle Verhalten der BRD-Justiz mit Blick auf Ruch Erklärung findet!

Mr.Bolp
1 Monat her

Witzig, er wird überall als Künstler bezeichnet. Er war Langzeit-Student, politische Philosophie, jetzt lebt er vom Staat und Spenden von sehr einfältigen Menschen. Oder wo kann man sein Schaffen etwa bewundern? Dieser Flegel ist schamlos und faul. Opportunistisch zum Fremdschämen. Er entstammt einem überheblichen akademischen Milieu, das keine Verantwortung kennt, und sich in grenzenloser Selbstüberschätzung für jeden Hirnfurz feiert. Jede Silbe über diesen Niemand und seine unbedeutende Organisation ist eine zuviel.

PaulKehl
1 Monat her

Ruchs Vater ist aus der Schweiz in die DDR ausgewandert, Beide Eltern sind Psychologen. Was soll aus solchen Kindern werden? – Am besten nicht einmal ignorieren.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  PaulKehl

Echt jetzt – ist ja der Hammer. Daher weht der Wind. Wie Merkels Papa…unglaublich. Schon wieder 5.Kolonne 2.Generation…

DDRforever
1 Monat her

Wie dieser Typ bei seinem Aussehen das Wort Schönheit auch nur in den Mund nehmen kann erstaunt mich. Man vergleiche linke Frauen und die der Identitären.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  DDRforever

Die nennen sich Hedonisten. Extreme Egoisten. Denen ist so ziemlich alles egal

Metric
1 Monat her

Wenn das nicht „Desinformation“ ist, was dann? Gewiss wird sich deswegen Daniel Günther für ein Verbot des ZPS einsetzen. Nein, doch nicht?

Bissiger Wolf
1 Monat her

Bei mir ist es mittlerweile so, das ich für diese ganzen Linksextremen Fürsprecher und „milde Urteiler“ mittlerweile derartig wenig übrige habe…das es mir mittlerweile komplett Latte ist…wenn mal einer von „DENEN“ „die „Fürsprache in persona“ am eigenen Leib erlebt..mit allen Konsequenzen.
Da würde ich nur noch müde mit den Achsel zucken! (Hätte ich vor 2015 auch nie gedacht…)

Jenny
1 Monat her

„Ich würde gar nicht von einer Störaktion reden, sondern von einer Verschönerungsaktion“.
Wie wäre es denn, wenn er mal mit sich anfängt mit „Verschönerungsaktion“?

Sanijo
1 Monat her

Bin ja mal gespannt, welche Strafen so die Hammerbande Antifa Ost bekommen, die werden ja schon gefeiert im Gerichtssaal. Ist dann ein linksextremer und linksradikaler Mord dann auch Kunst?

Del. Delos
1 Monat her

Afuera!! WEG DAMIT !!
Es geht nicht anders.

Last edited 1 Monat her by Del. Delos
Warte nicht auf bessre zeiten
1 Monat her

Nach dem Urteil sollte man das gleiche umgekehrt einfach auch mal versuchen.