Jahrelang hielt die CDU ihre Reihen trotz des Kurses gegen die AfD geschlossen. Nach Sachsen-Anhalt könnte damit Schluss sein. Schwindet die Aussicht auf Macht und Posten, schwindet auch die Loyalität.
IMAGO / NurPhoto
Parteien bündeln einzelne kleine Kräfte und können so, im günstigsten Fall, enorme Kraft entwickeln. Ihre Funktion ist die eines Magneten vergleichbar, bei dem die Spins der Elektronen, parallel ausgerichtet, ein magnetisches Feld entstehen lassen, das, je nach Größe des Magneten, beachtliche Kräfte entwickeln kann. Der Magnet kann aber durch einen heftigen Schlag, der die parallele Ausrichtung der Elektronen aufhebt, seine magnetische Kraft vollständig verlieren.
Genau diesen Schlag, der die parallel ausgerichteten Kräfte innerhalb der CDU aufgehoben hat, erhielt die CDU gestern in Sachsen-Anhalt. Diejenigen, und das werden vermutlich nicht wenige sein, die den Weg der Parteiführung der Ausgrenzung und Stigmatisierung der AfD – die ein Programm verfolgt, das einst das der CDU war – für falsch hielten und nur aus falsch verstandener Loyalität oder Opportunismus mitgetragen haben, werden dies vermutlich in Zukunft nicht mehr mittragen.
Die Frustration dieser CDU-Mitglieder und bald wahrscheinlich auch deren Wut wird sich in absehbarer Zeit gegen ihre Parteiführung richten. Für diese Mitglieder sind die Führer der Partei für das Debakel der Partei, das jetzt auch ihr persönliches Debakel ist, ursächlich verantwortlich. Und mit ihrer Analyse haben sie fast recht, übersehen dabei allerdings, dass sie es waren, die diese falsche Politik mitgetragen und unterstützt, und so erst möglich gemacht haben.
Die CDU ist bereits Geschichte. Ob die Parteioberen das erkennen oder nicht, ist dabei vollkommen unerheblich.



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NUR EINE CHANCE,
aber wirklich nur diese eine hätte sie noch, um zu überleben: sie müsste in Sachsen – Anhalt nicht mal offen mit der AfD koalieren, aber hinter verschlossenen Türen genügend ihrer Abgeordneten dazu kriegen, bei der Wahl zum Ministerpräsidenten für Siegmund zu votieren. Aber vielleicht werden einige das auch so tun.
Ihre Zeit ist um. Nur noch als Juniorpartner der AfD hätte sie eine hauchdünne Chance!
Merz wird vermutlich der 1. Kanzler werden, der Beliebtheits- und Kompetenzwerte von 0 % haben wird. Halbiert hat er die CDU ja schon in SA, bald auch im Bund. Meine Empfehlung: Schickt den Amthor noch häufiger in Talk-Shows. Der wirkt ungemein.:-)
Was der Mann macht, was er tut und was er nicht tut, macht für mich keinen Sinn.
Da vandaliert die Antifa in den Parteizentralen der CDU herum und er schweigt. Warum?
AfD Versenkt die CDU in einem Landtagswahlkampf und er verfällt wieder in den „ Prinzessin auf der Erbse“ Modus.
Was will dieser Mann verschleppen, auf was wartet er?
Die Union ist seit dem Weggang Herbert Gruhls degeneriert. In SA muss eine Regierung aus AfD und BSW gebildet werden.
https://cna343.wordpress.com
Als sich die AfD als „Professoren-Partei“ gründete und mit einem liberal-konservativen Programm für mediales Aufsehen sorgte, hätte die CDU-Spitze diesen Club wirtschaftsliberaler Professoren als potentiellen Koalitionspartner erkennen müssen. Stattdessen hat man Prof. Bernd Lucke im ÖRR als Nazi beschimpft, die Presse von FAZ bis WELT mit Geifer das IV. Reich heraufziehen sehen. Tja, da hat es dann im ersten Anlauf nicht über die 5%-Hürde gereicht und die Professoren gingen, andere kamen, weniger vorzeigbar, weniger koalitionsfähig, aber an den Jahrhundertfehlern der Angela Merkel stetig gewachsen, nun mehrheitsfähig.
Für mich hätte der Gedanke etwas Sympathisches, wenn dieses Gebilde in Gänze vom Bildschirm verschwände, wenn die CDU zu einer „Partei of no return“ würde. Einfach nur Perdu.
Es gibt vermutlich drei Wege der CDU und deren Mitglieder. Noch mehr nach Links und Grün rücken, um Koalitionen und Posten mit diesen zu erhalten. Oder es zerreißt die Partei, die Linken fliehen zu Rot oder Grün, die mit Verstand suchen ihr politisches Heil bei der AfD, der Rest scheidet aus der Politik aus. Ersteres scheint am Wahrscheinlichsten!
Sie verdanken es Merkel und der Merkelianer Merz wird, neben Merkel, einen wichtigen Platz in den Geschichtsbücher einnehmen, als Mitzerstörer einer Volkspartei.
Herzlichen Glückwunsch.
Wenn es nach ihm geht, wird es keine Geschichtsbücher geben wird, weil er unter der Illusion leidet, dass er den Krieg gegen die Russen führen kann, ohne dass die Russen etwas dagegen tun können und das ist ein gewaltiger Irrtum.