Die Nähe der AfD zu Trumps MAGA-Bewegung ist bekannt. Dass der US-Präsident und Elon Musk regelmäßig die Werbetrommel für die größte Oppositionspartei in Deutschland rühren, kontrastiert das eingeübte Promi-Verhalten auf erfrischende Weise. Ulrich Siegmund bedankte sich auf X für Elon Musks Unterstützung.
picture alliance / Andreas Gora, AP Photo/undefined – TE Collage
Wer hätte es vor wenigen Jahren für möglich gehalten, dass eine Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Tektonik des deutschen Parteienwesens so schwer erschüttern würde, dass man jetzt konstatieren darf: Das machtvolle Konglomerat bislang staatstragender Parteien, von der Union über SPD und Grüne bis hin zu den Hilfstruppen der SED, hat mit der AfD und dem Kantersieg in Magdeburg erstmals einen ernsthaften Konkurrenten bekommen, der sich anschickt, nach der Macht zu greifen.
Für Friedrich Merz, Lars Klingbeil und Kollegen geht es künftig um Posten, Einfluss, Macht und persönliche Eitelkeiten. Die krachenden Niederlagen zehren an den Nerven. Regelmäßige öffentliche Blamagen, peinliche Larmoyanz angesichts des wachsenden Drucks und Bürgerbeschimpfung sind der Tribut persönlicher Überforderung – charakterliche Schwächen der Protagonisten des politischen Berlin treten unweigerlich zutage.
Verständlich, dass man aufgrund der fühlbaren persönlichen Fallhöhe die Maschine der Macht zur Abwehr der AfD auf Hochtouren laufen lässt. Prominente, von Dieter Hallervorden über den immer schriller werdenden Herbert Grönemeyer bis hin zu den Schauspielern Sandra Hüller und Christian Friedel mit ihrer Plakatkampagne gegen eine AfD-Alleinregierung in Sachsen-Anhalt – wir erleben eine nicht mehr endende Prozession willfähriger Promi-Erntehelfer des Parteienstaates. Alles wirkt monothematisch uninspiriert, und es scheint, dass die prominenten Mitstreiter nicht bemerken, dass gewiefte Taktiker aus dem Hintergrund der Parteien sie für ihren Einsatz für das Brandmauer-Kartell instrumentalisiert haben.
Alles wirkt bräsig, vorhersehbar – typisch parteiendeutsch. Durch das Land hämmert der Bass eines politischen Einheits-Sounds – sozialistische Klima-Monotonie, elende Rechthaberei der politischen Besserwisser und die Arroganz der Macht im Angesicht der heraufkommenden Konkurrenz. Alles wirkt grau, trist und trübe.
Jenseits des Atlantiks hat sich der reichste Promi der Welt, der Unternehmer Elon Musk, mit seiner Plattform X dem Kampf um die Meinungsfreiheit zugewandt. Sicherlich: Das Projekt steht auf tönernen Füßen – vor allen Dingen die Europäische Union hat der Meinungsfreiheit offen den Kampf angesagt. Zieht Musk sich zurück, ist es vorbei mit dem wilden demokratischen Meinungschaos auf X. Dann übernehmen die Zensoren wieder das Ruder und das fröhliche Pingpong-Spiel zwischen Elon Musk, Alice Weidel und Siegmund wäre Geschichte.
Nach dem Wahlsieg bedankte sich Ulrich Siegmund artig bei Elon Musk für dessen wiederkehrende Unterstützung und schrieb in einem Tweet auf X:
„Thank you, @elonmusk, for your support and for your clear and highly important perspective on the political developments of our time — including here in Germany.
If we take responsibility here, I would very much welcome the opportunity for strong and constructive cooperation. Germany would once again be a place worth investing in. Best regards from Saxony-Anhalt!“
Beinahe hat es den Anschein, als übe Siegmunds Tweet entscheidenderen diplomatischen Einfluss auf die Beziehungen zum Weißen Haus aus als die von Gehässigkeit und persönlicher Abneigung geprägte Kommunikationskultur der Marke von der Leyen und Friedrich Merz.
Siegmund signalisiert Kooperationsbereitschaft und bietet Zusammenarbeit an. Ein Brückenschlag zwischen den USA und Deutschland – das hatten wir schon lange nicht mehr. Deutschland, so Siegmund, könne wieder zu einem Standort für Investitionen werden – eine so wichtige Botschaft, da sich das Land wirtschaftlich im freien Fall befindet und sich niemand aus dem Parteienkartell hervorwagt, die bisherige Politik auch nur ansatzweise zu kritisieren.
Es ist wirklich bemerkenswert: Ein Wahlsieger der AfD bedankt sich bei einem der mächtigsten Unternehmer der Welt und verbindet politische und ökonomische, private und dienstliche Ebenen auf eine so erfrischend neue Art und Weise. X wird zum Kommunikationskanal der Konservativen, der Patrioten und derjenigen, die eine Abkehr von der Ideologisierung der Politik herbeisehnen.
Dass auch Präsident Donald Trump am Wahlabend eine Hochrechnung postete und diese unkommentiert auf seiner Plattform Truth Social stehen ließ, spricht Bände. Während sie in Berlin, Brüssel, Paris und London darauf hoffen, dass Donald Trump bald wieder Geschichte ist, um zur Tagesordnung im globalistischen Gewand zurückkehren zu können, hofft man im Weißen Haus ganz offensichtlich auf eine politische Wende im blauen Ton.
Wir erleben tatsächlich eine Zeitenwende, auch auf der diplomatischen Ebene. Die direkte Kommunikation von Siegmund und Musk, der den Sieg der AfD lakonisch mit den Worten „Well done“, „gut gemacht“, kommentierte, vollzieht sich vor einem Millionenpublikum in aller Öffentlichkeit. Transparenz, Offenheit und eine von Moralismus entkleidete Sprechweise könnten die neuen Konservativen auf wohltuende Weise von der schrillen und überdrehten Hektik der panischen Linken vor ihrem Sturz abgrenzen.
Mit dem weiteren Heraufkommen der AfD als schlagkräftiger Opposition und potenzieller Regierungskraft wird sich auch der öffentliche Diskurs verändern. Treten Sie ein für unbedingte Meinungsfreiheit, so kann Deutschland nur profitieren. Streit ist das Elixier der Demokratie, nicht der Steinmeiersche erhobene Moralzeigefinger. Elon Musks Engagement für die Freiheit des öffentlichen Diskurses verdient höchsten Respekt. Es wäre wünschenswert, er würde andere mächtige Repräsentanten der freien Wirtschaft mit seiner Leidenschaft entflammen, damit sein Beitrag zur Streitkultur nicht eines Tages von der Zensurschere zerschnitten wird.




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Diese offensichtliche und widerliche Doppelmoral hier ,spricht für sich.
Jahrelang wurden alle möglichen VT’s über Gates ,Soros oder Obama und den Biden Clan gesponnen. All das galt als Einmischung und Agenda-Umsetzung irgendwelcher finsteren Mächte. Ganz zu schweigen vom „WEF“. Und jetzt biedert sich die „AfD“ um Herrn Siegmund ausgerechnet bei diesen Leuten an? Die sind nicht unsere Freunde. Und ja ,sie verfolgen eine Agenda die Deutschland schadet.
Aber das ist offensichtlich überhaupt kein Problem für die Groupies von Prince Charming. Ekelhaft.
Dieser Dank von Siegmund an Musk, sogar verbunden mit einer diplomatischen Offerte, wird die Brandmauer- Bauer und -Halter noch mehr auf die Palmer bringen, sie noch mehr hysterisch herumschreien lassen, noch wütender werden! Gut so, so zeigt sich wie dürftig deren Intellekt ist und das sie es sind, die Demokratie nicht einmal verstanden haben! Erbärmlich!
Briefwahlen sind undemokratisch, das ist weithin bekannt und wird in der Regel nur von Linken bestritten, die traditionell von Briefwahlen profitieren. Die Grundprinzipien der demokratischen Wahl sind: eigenhändig, unbeeinflusst, unbeobachtet. All das ist mit der Briefwahl nicht möglich. In Sachsen-Anhalt kam es zur größten von mir je beobachteten Unterscheidung zwischen Urnen- und Briefwahl. Per Brief war die CDU Wahlsieger, die AfD hätte im Endergebnis 27 Prozent eingebüßt. Das ist mathematisch-statistisch nicht erklärbar. Die AfD darf diesen ungeheuren Skandal nicht totschweigen! Dieses Thema sollte mit Elon Musk besprochen werden. Wer es schafft eine Mars-Mission zu realisieren, der sollte auch in der… Mehr
Um die Jahre 2015/16 habe ich mich immer gefragt, warum man sich solche Millionen von ausschließlich jungen Männern ins Land holt. Ein Bekannter hatte die Antwort: das sind eventuelle Reservesoldaten, kriegserfahrene Männer, die man als Legionäre für Krieg in Europa anwerben kann. Damals fand ich die Idee noch abenteuerlich. Heute spricht man auf Regierungsebene ganz offen von Krieg gegen Rußland und provoziert die Atommacht recht heftig, obwohl man weiß, daß die Deutschen keine Soldaten werden wollen und auch Krieg nicht in ihrem Interesse ist. Ich hoffe, daß der AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt zusammen mit dem BSW einen ersten Schritt darstellt, um… Mehr
Vielleicht auch noch ganz anders – denn die Gotteskrieger kämpfen nur für das Reich des Allergrößten in der Umma.
Uns Deutschen verbietet sich nach nun mehreren Debakeln gegen Russen an sich, überhaupt auch nur daran zu denken, einen weiteren Waffengang – momentan noch über die Ukraine, in die Wege zu leiten.
Was wird da also seit Jahren wirklich in die Wege geleitet?
Herr Siegmund sollte sich seinen Umgang besser aussuchen. Ein Mensch wie Musk der den Arbeiter verachtet, immer noch schlechter Bedingungen u.a. in seinem deutschen Tesla Werk schafft, Betriebsräte systematisch untergräbt und seine Mitarbeiter ausspionieren lässt, wirft kein gutes Licht auf Siegmund. Eigentlich steht er laut seinem Wahlkampf für genau die entgegengesetzten Werte wie Musk.
Kann sich jemand daran erinnern, dass ein amerikanische Präsident oder auch nur ein Außenminister, Hochrechnungen einer deutschen Bundestagswahl getwittert, gepostet oder in anderer Form quasi live veröffentlicht hätte? Also ich kann das nicht.
Und wenn der amerikanische Präsident eine Hochrechnung über die Wahl in Sachsen-Anhalt twittert, über die Bundestagswahl aber allenfalls ein paar Tage später einen kurzen Satz verliert, dann zeigt es die eigentliche Bedeutung dieser Wahl von gestern.
Christoph Werner ist ein Deutscher Unternehmer, der denkt und sein Ding macht – von campact hat er sich jedenfalls nicht vereinnahmen lassen: „Erfreulicherweise wendet sich jetzt Christoph Werner, der Chef der Drogeriekette dm, gegen den linken Cancel-Wahnsinn und stellt gegenüber der Welt klar: „Es geht hier um die automatisierte Ausspielung von Werbung auf YouTube. Die von Ihnen gerade genannten Medien sind davon bei uns nicht ausgeschlossen.“ Für einen deutschen Unternehmer fast revolutionär deutlich wurde er in Bezug auf die Methoden von NGOs wie Campact: „Das können die machen, solange sie kein Gesetz verletzen. Die entscheidende Frage ist: Wie gehe ich… Mehr
Auszug aus dem Wahlprogramm der AFD Sachsen-Anhalt von Ulrich Siegmund! Technisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz als Wirtschaftsfaktor nutzen! Durch Investitionen in Technisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können Unternehmen Produktionsprozesse effizienter gestalten, ihren Ressourceneinsatz optimieren und ihre Produktivität steigern. Darum wird eine AfD-geführte Landesregierung Maßnahmen und Investitionen kleiner und mittelständischer Unternehmen in diesen Feldern unterstützen und fördern. Damit soll eine Modernisierung und zukunftssichere Aufstellung des Wirtschaftsstandorts Sachsen-Anhalt gewährleistet werden. In die Zukunft investieren – Digitale Infrastruktur ausbauen! Die Digitalisierung durchzieht inzwischen alle Lebensbereiche. Ob privat, beruflich oder wirtschaftlich – ohne eine gelungene Politik der neuen Technologien wird Deutschland langfristig ins Hintertreffen… Mehr
Da sprechen Sie ein heißes Thema offen an, Respekt! Ob die AfD (als Partei) gelenkte Opposition zum Systemerhalt ist, kann ich nicht beurteilen. Heiko Schöning hat dazu aber auf YouTube ein hervorragendes Interview gegeben, bei dem er auch Quellen zu seinen Thesen nennt. Das wird einigen hier natürlich nicht gefallen. Ja, die DDR 2.0 ist in vielen Bereichen raffinierter als es die Vorgänger-Version jemals war. Bärbel Bohley wußte über systemische Macht-Mechanismen bestens bescheid, sah es als ihre Pflicht an, uns vor einem neuen Totalitarismus zu warnen, der sich seine Macht durch eine gelenkte Opposition sichert. Wenn es eine Rettung geben… Mehr
Am schönsten hat gestern übrigens der Pöbelralle rumgepöbelt…😄
Schade, habe ich nicht gesehen. Dabei ist dieser Typ unterhaltsamer als 99 % aller Politiker in Deutschland. Bei dem passt alles zusammen. Mimik, Sprache und das was er sagt. Quasi ein Gesamtkunstwerk. Erinnert mich irgendwie immer wie an einen großen Verkehrsunfall, bei dem man nicht hinschauen möchte aber dann doch irgendwie hinschaut, weil man vor Abscheu nicht wegschauen kann.
Siegmund bedankt sich bei den westlichen Besatzern! 🤯
Kaum ist die Wahl vorbei, da wechhselt er von Simson auf Tesla!
Na, da werden im Osten wohl bald wieder die Eier fliegen, wie damals gegen Kohl…😄
Hallo Hauptamtlicher ? So ein Schwachsinn. Die Amerikaner sind Partner, christlich, konservativ, pragmatisch, zu großen Teilen mit deutschen Wurzeln. Die Amerikaner machen Amerika wieder groß, indem sie (unter anderem) aus Europa abziehen. Die Besatzer verabschieden sich ! Trump hat einen Plan und dieser wird jeden Tag sichtbarer. Die Spaltung wird enden und die Spalter werden enden.
Partner? Aber nicht für die AFD. Die sind Pro Russland. Nicht pro USA. Das sind zwei verfeindete Weltmächte. Mit beiden anbandeln zu wollen wird nicht funktionieren.
Was für ein Quatsch. Putin und Trump kommen ganz gut miteinander aus – aber Weltmacht ist Deutschland tatsächlich auf keinem Gebiet mehr. Außer hinsichtlich größter Dummheit.