Neue CO2-Steuer treibt Energiepreise in den Steilflug

Die ausufernden Kosten der »Erneuerbaren« werden nun kaschiert durch die im vergangenen Sommer ohne breite öffentliche Wahrnehmung auf Initiative der Regierung beschlossene CO2-Steuer.

imago images / Eibner

Ab Januar geht‘s los: Eine warme Wohnung, Licht und die Fortbewegung werden teurer. Die sogenannte EEG-Umlage steigt zwar nicht mehr wie von den vergangenen Jahren gewohnt weiter. Sie wird auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde begrenzt und soll im kommenden Jahr auf 6,0 Cent zurückgehen. Dafür kommt eine neue Steuer.

Denn mit der Umlage können die hohen Summen nicht bezahlt werden, die den Betreibern von Windrädern, Photovoltaik- und Biogasanlagen garantiert werden. Die steigen mit jeder Megawattstunde weiter an, die von den sogenannten »Erneuerbaren« ins Netz gespeist werden, und sind der neue Preistreiber – neben dem Staat, der über Steuern, Umlagen und Abgaben von steigenden Strompreisen am meisten profitiert.

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Die ausufernden Kosten der »Erneuerbaren« werden nun kaschiert durch die im vergangenen Sommer ohne breite öffentliche Wahrnehmung auf Initiative der Regierung beschlossenen CO2-Steuern – verpackt in einem sogenannten »Klimapaket«. Die EU hat’s mit dem Modell »CO2-Zertifikatehandel« vorgemacht; pro Tonne CO2 müssen derzeit Kraftwerksbetreiber 25 Euro bezahlen – zu entrichten an die EU. Die Bundesregierung war davon offenbar so begeistert, dass sie jetzt also auch auf Kohle, Öl und Gas CO2-Steuern erhebt. Bezahlt wird die neue Steuer über die Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel auf den Markt bringen. Diese »Inverkehrbringer« müssen »Verschmutzungsrechte« erwerben, mehr Namenspropaganda geht kaum.

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 Unter dem Strich jedenfalls steigen für die Verbraucher die Energiepreise kontinuierlich. Wie das Verbraucherportal Verivox analysierte, haben 326 der 700 kommunalen und regionalen Gasversorger eine durchschnittliche Preiserhöhung um sieben Prozent angekündigt. Das bedeutet 93 Euro pro Jahr mehr für einen durchschnittlichen Haushalt. Klingt erstmal nach nicht so viel. Doch das wird sich ändern. Am Anfang sanft, dann von Jahr zu Jahr mehr sollen die Abgaben für CO2 steigen. 2021 kostet eine Tonne CO2 25 Euro. Ab 2022 steigt dieser Preis in jedem Jahr um fünf Euro bis auf 55 Euro im Jahre 2025 – zumindest nach den derzeitigen Beschlüssen. 2026 sollen zwischen 55 und maximal 65 Euro pro Tonne bezahlt werden. Anschließend könnte die Regierung die CO2-Zertifikate verknappen und damit weiter die Preise treiben.So bezahlt der deutsche Heizöl-, Gas-, Benzin- und Dieselverbraucher immer mehr. Mehr als 330.000 Haushalten wurde bereits der Strom abgestellt, weil deren Bewohner die steigenden Energiepreise nicht mehr bezahlen können.

Es fällt der Satz des ehemaligen englischen Wissenschaftsjournalisten Nigel Calder ein, langjähriger Herausgeber des New Scientist, der 1998 in einem Interview mit Günter Ederer prophezeit hat: »Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2-Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen.«

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Kommentare ( 58 )

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elubitsch
3 Monate her

Diejenigen, die uns das eingebrockt haben,
werden doch offensichtlich von einer steigenden Zahl Bundesbürger gewählt!
Diese neue Steuererhöhung ist rein ideologisch motiviert und wird der Umwelt ebensowenig bringen wie die seit Jahren einbehaltene „Umweltabgabe“. Wir ruinieren unsere Autoindustrie, lassen uns ein beim derzeitigen Stand der Technik technisch und ökologisch unsinniges E-Vehikel aufzwängen und kaufen dann den Strom von denen, die ihn aus der von uns aufgegebenen Kernkraft und aus Kohlekraftwerken erzeugen!
Meine alte Mutter hatte immer gesagt: „Die dümmsten Rindviecher sind die, die selbst zum Metzger laufen!“

Gendergaga
3 Monate her

Super das ist genau der Weg ,beidem sich arbeiten für Netto=Harz 4,sich nicht mehr lohnt ,von der Schule in die „Rente“…sehr klug.
Hoffentlich fördert uns China dann mit der Enwicklungshilfe so wie wir China auch.

Sonny
3 Monate her

Es sind ja nicht nur die Energiepreise.
Meine (gesetzliche) Krankenversicherung wurde um monatlich fast 10% (!) erhöht.

hpdahlmann
3 Monate her
Antworten an  Sonny

Überlegen Sie sich mal, wie viele Millionen Neubürger in den letzten 5 Jahren in die gesetzlichen Krankenkassen gerutscht sind….und noch nie einen Cent eingezahlt haben bzw. einzahlen werden. Davon abgesehen aber so ziemlich jede Leistung die möglich ist, in Anspruch nehmen….da sind 10% Erhöhung doch noch ziemlich moderat.

3 Finnen
3 Monate her

Sie haben bei vielem Recht. Aber die Bevölkerung wird nicht immer dümmer, oder ungebildeter, sondern Sie wird durch die gewünschte illegale Zuwanderung immer unintelligenter. Kein Wunder wenn man Menschen aus Ländern mit einem IQ zwischen 70 bis 85 ohne Prüfung aufnimmt. Recht haben Sie wieder wenn es daraus eine Verdummung gibt, Sie ist aber keine beeinflussbare Bildungsangelegenheit, sondern eine unabänderbare genetische Tatsache und mit NICHTS zu ändern. Also der komplette Untergang einer jeden Kultur, nicht nur von Bildung.

Franz Schroeder
3 Monate her

Bin ich froh, dass endlich diese Erderhitzung kommt. Denn dann spare ich sehr viel Heizkosten und brauche nicht mehr in den Süden, wo es immer schön warm ist.
Sie kommt doch, oder? Sie haben es uns versprochen, diese Klimatologen und Wetterforscher. Gut, sie können das Wetter keine drei Stunden vorraussehen, aber wenigstens wissen sie, was es in hundert Jahren für ein Wetter gibt.
Man kann also nur hoffen, dass sie da mal richtig liegen. Wenn nicht wird’s echt teuer.
Ich halte auf jedenfalls die Daumen, dass diese versprochene Klimawende kommt.

StefanB
3 Monate her

Der Pöbel will es so. „Dumm bleibt dumm, da helfen keine Pillen“, sagte man früher dazu.

Alois Dimpflmoser
3 Monate her

Ohne Energiesteuer, CO2-Steuer und Co. wäre das Land schon lange pleite.
Zum Glück haben willfährige Klima-Forscher vor ein paar Jahren den Klimawandel erfunden!

pcn
3 Monate her

Ja, Nigel Calder, den ich seit vielen Jahrzehnten im Kontext Klima kenne, hat Recht. Anfang der 70er Jahre hatte er aus Eisbohrkernen eine kommende Eiszeit lesen wollen. Seit diesen Jahren lese ich alle Fachbücher und internationale Publikationen, die sich mit Klima und Klimaveränderungen befassen. Wir werden ausgebeutet, enteignet, des wirtschaftlichen Fortschritts beraubt. Wir sehen uns einem organisierten Kartell des Windmühlen- und Solarlobbyismus gegenüber, die zweifelsfrei in dieser pervers gefährlichen Form nur in EU-Europa und mehr noch in Deutschland vorkommt. Frankreich setzt immer noch komplett auf Nuklearenergie. Die Verbraucher dort werden diese finanzielle Ausplünderung kaum treffen. Osteuropa wird sich solch einer… Mehr

Last edited 3 Monate her by pcn
U.M.
3 Monate her

Habe vor einiger Zeit gelesen, dass das Universum schneller expandiert als bisher angenommen. Bin ja mal gespannt wie hoch der menschgemachte Anteil der Expansion sein soll und welche Steuer dann zur verringerung dieser erfunden wird.

Gendergaga
3 Monate her
Antworten an  U.M.

Da durch wird es auf der Erde aber nun wieder kälter ,dann gehen die Steuer proportional zurück ?

Linus Pauling
3 Monate her

Eine vierköpfige Familie hat aktuell ungefähr folgende Ausgaben für Mobilität (12.000km, 7,8l/100km, 1,30€/l = 1.200€ p.a.), Heizung (100qm, 12€/qm = 1.200€ p.a.) und Energie (4.000 kWh, 0.3€/kWh = 1.200€ p.a.). Dazu kommen noch andere monatliche Fixkosten wie Miete (100qm, 10€/qm = 1.000€ p.m.) und GEZ/Telefon/Internet (100 € p.m.). Zusammen ergibt das eine monatliche Belastung von 1.400€. Rechnet man noch zusätzliche Ausgaben für Nahrung, Kleidung, Urlaub, Versicherungen und Ersatzanschaffungen dazu, bleibt von einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 3.500€ pro Familie nicht mehr viel für die Altersvorsorge übrig. Somit werden viele in der Altersarmut enden. Bis 2025 soll die CO2-Abgabe auf 55€ pro… Mehr

Dr. Rehmstack
3 Monate her
Antworten an  Linus Pauling

hoffentlich auch andere Wahlergebnisse generieren!