Mit der schlimmsten Sendung seit langem kehrt Sandra Maischberger aus der Sommerpause zurück. Die Gründe in alphabetischer Reihenfolge: Nikolaus Blome, Ulrike Herrmann, Tilman Kuban und Karl Lauterbach. Ergebnis: eine Horrorstunde aus der Phrasenhölle. Nur Heinz-Rudolf-Kunze spricht Klartext. Von Brunhilde Plog
Screenprint: ARD / Maischberger
Karl Lauterbach (SPD) ist noch immer auf freiem Fuß. Er sitzt bei Maischberger und darf weiterhin ungehindert seine kruden Parolen herausposaunen. Nach „Die Impfung ist nebenwirkungsfrei“ und „Schwangere sollten sich jetzt impfen lassen“ – zwei seiner Highlights aus Corona-Zeiten – versucht er es jetzt mit vorgetäuschter Redlichkeit.
Der Ex-Gesundheitsminister behauptet, den Menschen aus der Seele zu sprechen, und man mag sich kaum vorstellen, wenn das wirklich wahr wäre. „Die Leute“ hätten offenbar „das Gefühl, dass einige von uns überfordert sind mit dem Job und zum Zweiten nicht glaubwürdig“, diagnostiziert er in einem Anflug geheuchelter Selbstkritik. Die Politik müsse deshalb dringend daran arbeiten, dass man „souveräner“ rüberkomme, glaubwürdiger sei, klarer kommuniziere und Konflikte miteinander austrage, sagt Spritzen-Karl.
Die Regierungskoalition warnt Lauterbach vor „Gemurkse“ und stellt die jüngst vor der Sommerpause präsentierten Reformpakete gleich wieder in Frage. Sehr zum Ärger des zweiten Phrasendreschers an diesem Abend: Tilman Kuban ist offenbar der einzige, den die CDU für diese schwache Talkrunde abstellen konnte. Immerhin passt er mit seinem schwammigen Herumlavieren ganz gut zu diesem Abend. Das Reformpaket sei „ein großer Wurf“, und er möchte nicht, dass Lauterbach es „zerfleddert“. Geradezu theatralisch warnt er den Genossen: „Sie öffnen damit die Büchse der Pandora. Machen sie das nicht kaputt.“
Den Auftritt Dieter Hallervordens Im CDU-Wahlkampf von Sachsen-Anhalt findet Kuban wiederum ganz gut. Dass der Entertainer seltsamerweise Positionen der AfD vertrat und mit seiner pazifistischen Sangesrede auf der CDU-Bühne offen gegen die CDU argumentierte, ist für Kuban allen Ernstes ein Indiz für gelebte Meinungsfreiheit. Der Mann ist offenbar geboren, um auch die seltsamsten Patzer irgendwie schön zu klatschen. Er erinnert an Philipp Amthor, nur älter und rundlicher. Und weniger Grimasse. Über den Noch-Ministerpräsidenten Sven Schulze sagt Kuban übrigens, der sei „ein feiner Kerl“.
Noch weniger Substanz war selten in einer deutschen Talkrunde. Und das will etwas heißen.
Doch auch das „Panel“ der drei Kommentatoren hat an diesem Abend zwei bärenstarke Low-Performer zu bieten. Nikolaus – „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“ – Blome (ntv) etwa stellt der CDU und dem Kanzler der zweiten Wahl erstmal die Totenscheine aus. Friedrich Merz durchschreite gerade „eine Talsohle, von der man fast nicht mehr wegkommt. Er kann machen, was er will“. Und die Rebellen in der Partei, die den Chef dauernd kritisieren, seien der Beweis für den Niedergang, „weil sich unten immer mal wieder so ein Wutklumpen bildet, und den kriegen die nicht weg“. Es gebe eine Stimmung gegen den Kanzler, „die sagt: So wird das nichts mehr. Das kann nicht mehr besser werden“.
Ulrike Herrmann, Wirtschaftszerstörungsredakteurin der linken Spartenzeitung taz, hat noch einen anderen Grund für den Absturz der CDU ausgemacht. Die wichtigsten Köpfe, Merz, Linnemann und Spahn, kämen alle aus katholischen Provinzen. Über Merz sagt sie: „Er hat die fatale Neigung, sich selber zu klonen.“ Ihm fehle jegliche Erfahrung. Er könne einfach nicht regieren. Die CDU habe völlig versagt und zu viel spät erkannt, „dass man da einen Profi hinschicken muss und nicht ‘nen Laienschauspieler“.
Derart harsche Kritik hat Herrmann zuletzt geäußert, als ein grüner Kinderbuchautor zum kenntnis-abstinenten Wirtschaftsminister wurde und die Kanzlerschaft anstrebte. Oder als eine englisch-abstinente Grüne zur Außentrampolinisterin wurde, um sogleich dem bösen Russen en passant den Krieg zu erklären. Ach nein, Verzeihung, damals kam von Herrmann keinerlei Kritik, da war die Welt der Laienschauspieler noch in Ordnung.
Dauergast Herrmann darf die ganze Sendung über mal wieder ungestört an ihrem altbekannten Wolkenkuckucksheim herumzimmern. Beispiel: „Natürlich ist es so, dass Deutschland Einwanderung braucht. Damit das hier gut funktioniert, brauchen wir pro Jahr 400.000 Leute, und die haben wir im Moment gar nicht.“ Man brauche dringend Arbeitskräfte und man müsse sie natürlich auch in Deutschland ausbilden.
Die Bilder der Migrantenmassen, die in die spanische Exklave Ceuta einfielen, nimmt Blome wiederum zum Anlass für eine ungeheuer revolutionäre Überlegung: „Ob das jetzt hier wirklich alles Arbeitskräfte werden würden, stelle ich mal in den Raum.“
Einzig Sänger Heinz Rudolf Kunze redet an diesem Abend kurz mal Tacheles: Das Thema Migration werde zwar „nicht so gern besprochen in öffentlichen Diskussionen“ und leider sofort als rechtes Narrativ einsortiert. Dabei sei mindestens so wichtig wie die Rente.
„Wir können nicht die ganze Welt retten, das können wir nicht bewältigen“, sagt Kunze. Wenn man sich nicht endlich mal mit diesem Problem beschäftige, „dann endet das hier im Bürgerkrieg.“
Sein Ruf verhallt. Bei Maischberger wird sich damit nicht weiter beschäftigt…


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„Meine“ KI hat mir auf Nachfrage erklärt, warum die EU keine Klimaanlagen fördert und mit welchen Maßnahmen sie seit 2024 im sommerliche Temperaturen in der EU senkt.
„Meine“ KI hat mir auch ausführlich dargelegt, was am schwarzen, toten Professor Gerücht und was Tatsache ist. Sogar in Tabellenform. Das ist sicher die neue Umgehensweise mit allen vermutlichen Tätern.
Der Murkser Lauterbach warnt vor Gemurkse.
Der Obermurkser. Ehre wem Ehre gebührt.
„Wir können nicht die ganze Welt retten, das können wir nicht bewältigen“, sagt Kunze. Wenn man sich nicht endlich mal mit diesem Problem beschäftige, „dann endet das hier im Bürgerkrieg.“
Wird nicht mehr vorkommen.
In der Anstalt.
Der Kunze.
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Ich danke sehr!
Die Sache mit dem Bürgerkrieg, darauf wies ich schon vor Jahren hin, weil es logisch ist, es sei denn, D. wird zum üblen repressiven Polizeistaat, DDR hoch zehn! Ich hoffe, die AfD kommt im Osten endlich an die Landesregierung, das könnte der Beginn der Beendigung des kolossalen Framings der ÖRR werden. Mit Maischberger und Co, Leuten wie Restle oder Hermann könnte man ja leben in einer Demokratie u. in einem freiheitlichen Rechtsstaat. Aber die sind an der Macht. Mit Macht kennen sie sich aus, sie wissen, wie man sie verteidigt. In einer freiheitlichen Demokratie könnte man sie zur Rede stellen… Mehr
Und da ruft einer der höchster Polizeifunktionäre namens Hüber schon zum Widerstand gegen die AFD auf und ermutigt die Polizeibeamten, sich gegen diese vermeintlichen Extremisten zu stellen und was müssen wir uns als Wähler von einer ungesetzlichen Bande eigentlich noch alles gefallen lassen, die sogar die eigenen Gesetze brechen um an der Macht zu bleiben und die freie Wahl der Bürger für sie keine Rolle mehr spielt. Das ist bereits der Vorbote zur Diktatur, der man mit aller Macht begegnen sollte, bevor sie unsere Demokratie im liberal-konservativen Geiste entgültig beseitigt haben, denn deren Demokratie-Vorstellungen liegen abseits von demokratischen Normen, was… Mehr
Ist die Bäckerblume die Hauspostille für den Bäcker, ist die TAZ dieses für den öffentlich-rechtlichen Journalisten, allerdings mit dem Unterschied, dass die Bäckerblume doppelt so viel Abonnenten hat.
Immer dieselben Lauterbachs und Hermanns –
Laden die immer dieselben ein, oder sagen immer dieselben zu?
Unsern täglichen Impuls gib uns heute….
deshalb kommen die immer wieder, die Herrmanns, Amanns, Lauterbachs. Das Volk zu verdummen.
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Am Besten gar nicht erst anschalten, denn man kann nicht wissen, was einem da inzwischen zusätzliche in den Verstand gepflanzt werden kann.
Diskussionsrunde Maischberger im ÖRR … Mehr als Dünnpfiff kann man da nicht erwarten, finde ich. Also: Gar nicht erst einschalten. Wobei, die Witzfiguren, Lügenbolde und Schönredner sind irgendwie schon sehenswert unter dem Gesichtspunkt „abartige, schädliche Spezies“. Ersetzt den Besuch im Zoo.
Lauterbach beharrt also weiter darauf, dass die Politik alles richtig mache, nur verstehen es die dummen Bürger halt nicht. Man kann davon ausgehen, dass das alle in der Runde so sehen, einschließlich der Moderatorin. Das ist ein autoritärer Politikansatz, letztlich unverträglich mit einer Demokratie. Eine selbsternannte „Elite“ aus Politikern und „Journalisten“ diktieren dem Land ihre Politik, und wer nicht einverstanden ist, der ist wahlweise zu blöd oder vom Bösen besessen. Aus Sicht der Elite ist der Unterschied zwischen diesen „Problemmenschen“ nur graduell: bei den einen mag die mediale Dauerberieselung noch ausreichen, bei den anderen müssen halt stärkere Kaliber zur Gehirnwäsche… Mehr
Der ÖRR gehört abgeschafft! Da treten immer wieder die gleichen linken Irren auf. Das ist reine Propaganda.
Zu Hallervorden Wahlhilfe kann man nur feststellen: Sein Schlosspark- Theater wird von Berlin 2026 und 2027 immerhin mit ca. 1,6 Mill. Euro gefördert. Das beruht nicht auf Einseitigkeit, da muss man auch mal selbst was geben.
Mit so viel Geld lässt es sich gut Schlösser in der Bretagne leisten:
9.5 Millionen zum Verkauf im Angebot 2024. https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_101377026/dieter-hallervorden-und-sein-luxusschloss-raetsel-um-verkauf-gelueftet.html