Nach einem Bericht über eine Videokonferenz am 3. Juni zwischen Eurokraten und hohen deutschen Beamten entscheiden Bürokraten, „über den größten Subventionstopf in der europäischen Geschichte ...: im Hinterzimmer“. Dabei gilt das Budgetrecht als das Königsrecht des Parlaments.
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Die existentielle Gefahr für die Demokratien in Europa geht nicht von Polen, nicht von Ungarn, nicht von den Staaten Mitteleuropas aus, sondern von Brüssel, von einer märchenhaft finanzierten Bürokratie, die sich in ihren Allmachtsphantasien zum Herren Europas aufschwingt. Dieser Weg wird beschritten über die sukzessive und vor allem faktische Außerkraftsetzung der nationalen Verfassungen durch den Gerichtshof der EU (EuGH), der seine Befugnisse als Schiedsstelle überschreitet, und über den Zwang, der faktisch vom Euro ausgeht.
In der Frage der Nettoeinzahlung und des Haftungsrisikos ergibt sich ein konträres Bild. Deutschland liegt mit 65 Milliarden Euro unangefochten an der Spitze der Nettozahler und geht Haftungsrisiken ein, die in Milliardenhöhe spielen; wie hoch sie sind, kann wohl – wahrscheinlich gewollt – niemand genau sagen. Sicher ist indes, dass Deutschland in Haftung genommen wird, wenn, wie der Bundesrechnungshof laut WELT äußert, andere Mitgliedsstaaten ihren „Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können oder wollen“. Ein Blick auf die Staatsverschuldung zeigt, wer damit gemeint sein könnte.
Das sieht man auf dem Olymp von Brüssel anders. Hat man bereits die Bürger durch die Nullzinspolitik und die immer weniger verdeckte Staatsfinanzierung enteignet, werden die Bürger nun durch die sehr erwünschte Inflation ausgeplündert, und man führt sie überdies jetzt durch den Corona-Wiederaufbaufonds in den Schuldturm.
Mit Blick darauf, dass Olaf Scholz die Interessen der Brüsseler Administration näher als die Interessen der deutschen Bürger zu sein scheinen, dürften, als die Hochrechnungen am 26. September über Brüsseler Bildschirme flimmerten, bei Festbeleuchtung die Champagner-Korken dort geknallt haben. In Deutschland geht hingegen das Licht aus.




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