Die Bundesregierung sucht Antworten auf kriminelle Clans

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat nach der Massenschießerei in Duisburg und dem medialen Aufschrei offenbar das Thema Clan-Kriminalität entdeckt. So will sie kriminelle Parallelwelten zerschlagen, notfalls auch mit Abschiebungen. Dafür sollte sie allerdings deutlich mehr tun. Inzwischen legt die Ampel ein neues Sicherheitsgewerbegesetz vor.

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Symbolbild

Deutschland ist ein Übernahmekandidat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger macht das neue, vom Innenministerium geplante Sicherheitsgewerbegesetz deutlich. Clan-Strukturen und ihre Auswüchse haben einen wesentlichen Teil des öffentlichen Lebens durchdrungen und treiben dort ihr Unwesen. Die Sicherheit, Funktionstüchtigkeit und das Prestige des Staates und seiner Einrichtungen sind in Gefahr. Das ist die über den Tag hinausreichende Botschaft des neuen Plans zu einem „Sicherheitsgewerbegesetz“, der vergangene Woche öffentlich wurde. Und auch wenn das Vorhaben schon im Koalitionsvertrag der Ampelparteien vom Herbst abgesprochen war, passt es in diesen Tagen wie die Faust aufs Auge.

Anfang des Monats hat ein öffentlicher Clan-Mord in Berlin-Neukölln die Aufmerksamkeit auf das Thema Clans gelenkt. Nur Tage später kam es zu einer Straßenschießerei mit an die 100 Beteiligten auf dem Altmarkt in Duisburg, bei der Rocker und ein türkisch-arabischer Clan aneinandergerieten. Zeitweise hieß es in sozialen Medien, der Clan-Chef sei getötet worden. Tatsächlich gab es lediglich vier Verletzte.

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In dem neuen Gesetzentwurf geht es um den Einfluss krimineller Clans auf Sicherheitsfirmen, die deutsche Einkaufszentren und Bürohäuser, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder, Museen und Flüchtlingsunterkünfte bewachen. Er nimmt damit Bezug auf ältere Fälle von Clan-Kriminalität, die das Innenministerium offenbar noch immer und zu Recht umtreiben. Zwei spektakuläre Museumsraubzüge waren in den Jahren 2017 und 2019 von Angehörigen des Berliner Remmo-Clans verübt worden. 2017 verschwand über Nacht die 100 Kilogramm wiegende Big-Maple-Leaf-Münze aus dem Berliner Bode-Museum. Es war die Leihgabe eines Privatmannes. Wert: um die vier Millionen Euro. Zwei Jahre später verschwanden Juwelen von unschätzbarem Wert aus dem Grünen Gewölbe in Dresden. Versichert waren die historischen Schätze für 114 Millionen Euro.

In Berlin und NRW zahlreiche Sicherheitsfirmen mit Bezug zu Clans

Die beiden Verbrechen könnten die Spitze eines Eisbergs sein – oder die Lokomotive eines Zugs, je nach Perspektive (synchron oder diachron). In beiden Fällen fehlt bis heute jede Spur von der Beute. Von der 100-kg-Goldmünze nahm die Staatsanwaltschaft an, dass sie zerteilt und eingeschmolzen wurde. Etwas Goldstaub konnten die Ermittler damals in einer Wohnung sicherstellen und so die beiden Einbrecher überführen. Ein rechtskräftiges Urteil erging schließlich im Juli 2021 vor dem 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig.

Zwei vorbestrafte Cousins aus dem Remmo-Clan (zur Tatzeit 18 und 20 Jahre alt) mussten für viereinhalb Jahre hinter Gitter und sollten daneben 3,3 Millionen Euro Wertersatz an den Eigentümer der Münze zahlen. Von seiner Versicherung hatte der nur 20 Prozent des einstigen Kaufpreises erstattet bekommen, weil das entleihende Bode-Museum nicht ausreichend für die Sicherheit der Münze gesorgt habe: Das Fenster, durch das die Täter über die S-Bahn-Brücke ins Museum einsteigen konnten, war nicht an das Alarmsystem des Hauses angeschlossen und war zudem leicht aufzuhebeln.

Aufwachen, jetzt!
Kriminelle Clans beim Namen nennen und bekämpfen!
Allerdings mussten die Täter sich diese Mühe gar nicht erst machen. Der dritte verurteilte Mann (drei Jahre und vier Monate) war nämlich der Wachmann Denis W., der den Fensterflügel mit einem Vierkantschlüssel von innen geöffnet hatte. Genauso stellt man sich ein Meisterverbrechen vor: Die Täter kannten nicht nur den Ort des Verbrechens genau, sie hatten ihn auch personell infiltriert. Auch Denis W. war vor der Tat bereits mehrfach jugendrechtlich auffällig geworden: Ein Verfahren wegen Diebstahls wurde laut Welt eingestellt, ein Tankbetrug in Tateinheit mit Kennzeichendiebstahl gar nicht erst verfolgt worden. Denis W., dem die Remmo-Cousins angeblich „wie einem Bruder“ vertrauten, war das trojanische Pferd im Fall der Big Maple Leaf.

Die Welt erfuhr von Polizei und Zollbehörden, dass allein in Berlin mehr als zwanzig Sicherheitsfirmen einen Bezug zu kriminellen Familienclans besitzen. In Nordrhein-Westfalen gibt es eine ähnliche Fallzahl. Diese „Sicherheitsunternehmen“ wechseln demnach oft Adresse und Namen, werden immer wieder geschlossen und neu gegründet. Aber auch solche unseriösen Anbieter konnten und können nach geltendem Recht zu öffentlichen Aufträgen kommen. Denn bisher sind staatliche Stellen dazu verpflichtet, den jeweils günstigsten Anbieter zu beauftragen. Das neue Gesetz soll hier ein Qualitätskriterium ins Spiel bringen.

Ihre Anwälte fordern gendergerecht besetzte Schöffen

Der Berliner Fall und der ähnlich gelagerte des Grünen Gewölbes in Dresden, jenes „Schatzkammermuseums von Weltrang“ (Eigenbeschreibung), der (vielleicht noch immer) größten Kleinodiensammlung Europas, dienen offenbar als Pauschvorlagen für den Gesetzentwurf des Innenministeriums. Im Prozess um das Dresdner Museum, das seit bald 300 Jahren öffentlich zugänglich ist, sind sechs Mitglieder des Remmo-Clans angeklagt – darunter auch die beiden Täter aus dem Maple-Leaf-Fall, die zwischen den Gerichtsverhandlungen offenbar noch genügend Zeit fanden, um einen weiteren Millionen-Coup durch Erkundungsfahrten vorzubereiten.

Zwei PS-starke Autos wurden gekauft, der Mercedes 500 mit elfenbeinfarbener Folie und Leuchtschild als Taxi getarnt und beide Wagen mit geklauten Kennzeichen ausgerüstet. Nach einer Polizeikontrolle, der die Kriminellen nur durch eine tollkühne Flucht entkamen, lackierten sie den Audi A6 um. Für die eigentliche Tat legten die Clan-Mitglieder die Straßenbeleuchtung durch einen Stromkastenbrand lahm, stiegen dann durch ein aufgedrücktes Fenster ins Gewölbe ein. Mit 56 Axthieben zerschlugen sie eine Vitrine und stahlen vier Stücke aus dem „Schmuck der Königinnen“, mehrere Diamantrosen und eine Reihe von Brillanten – darunter der „Sächsische Weiße“ mit 48 Karat, ein Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens, auch einige diamantbesetzte Rockknöpfe. Insgesamt wurden 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4.300 Diamanten und Brillanten geraubt, deren Versicherungswert sich auf rund 114 Millionen Euro beläuft. Die Sachschäden am Museum werden den Steuerzahler wohl eine weitere Million Euro kosten.

Politisch motivierte Kriminalität
Faeser verdreht die Statistik für ihre politischen Zwecke
Im Prozess um den Raubdiebstahl, der im Januar in Dresden begann, geht es überaus amüsant zu. Die sechs verdächtigen Clan-Leute werden von 14 Anwälten verteidigt, die sich nicht zu schade sind, auch die genderkorrekte Besetzung der Schöffen zu hinterfragen, um den Prozess zu bremsen und zu hintertreiben. Schon der Begriff Clan sei „stigmatisierend“, ganz so, als ob sich die Betroffenen in „abgeschotteten“ Familienstrukuren bewegten und die „hiesige Rechtsordnung“ ablehnten. Für die jugendlichen Angeklagten verlangte ein Anwalt ein abgetrenntes „jugendgerechtes Verfahren“ – also Schonung um jeden Preis. Inzwischen sind die Täter allerdings zwischen 23 und 28 Jahren alt. Angeblich haben alle die deutsche Staatsangehörigkeit.

Auch der geringe Ermittlungserfolg der Behörden gab Anlass für Spott von der Verteidigerbank: Laut Welt am Sonntag sollen nämlich 40 weitere Verdächtige im Visier der Ermittler sein, nur durften die eben nicht auf der Anklagebank Platz nehmen. Dass die Anklagen deshalb willkürlich wären, kann man freilich nicht sagen. Ein weiterer Anwalt sagte von seinem Schützling: „Er ist in eine arabische Großfamilie hineingeboren worden. Er ist stolz auf seine Familie, er liebt sie und würde nie etwas auf sie kommen lassen.“

Die Indizien gegen die Täter sind vor allem Videoaufnahmen der Überwachungskameras sowie DNA-Spuren und das Anschlagen von eigens ausgebildeten Spürhunden, die allerdings erst nach einiger Zeit in das Museum geführt wurden. Auch in diesem Prozess ist schließlich die Rede von zwei Wachmännern, die angeblich aus Angst nicht gegen die Einbrecher aktiv wurden. Vielmehr hätten sie sich vor den Tätern versteckt, um nicht von ihnen erkannt zu werden. Später drehte einer der Sicherheitsmänner ein allerdings undeutliches Video vom Tatfahrzeug.

Auch Faeser entdeckt die kriminellen Clans für sich

All das gibt wahrlich genug Stoff für eine Anpassung der Regelungen im Sicherheitsgewerbe. Natürlich kann man Mut nicht per Gesetz verordnen. Aber vielleicht spielte auch in Dresden Komplizenschaft eine Rolle? Das muss untersucht werden. Jedenfalls muss es eine bessere Prüfung der Mitarbeiter wie auch der Sicherheitsfirmen selbst geben. Wie kann ein polizeibekannter Jugendlicher – und sei es wegen Lappalien – eine solche Verantwortlichkeit für wertvolle Kunst- und Vermögensschätze erhalten? Das würde wohl kein Privatmann in seinem Unternehmen dulden. Insofern stellt sich auch hier die Frage, wie weit ein Museumsbetreiber genug für die Sicherheit der Exponate getan hat, wenn er solche Wachleute beschäftigt. Müsste es hier nicht ein Klagerecht auch gegen die fahrlässigen Betreiber geben, also in diesen Fällen die Länder Sachsen und Berlin?

Clans sind und bleiben ein großes Thema für Innenpolitiker in Bund und Ländern. Erst am Wochenende griff auch Innenministerin Faeser das Thema auf. Auch Tumulte können lehrreich sein. Nancy Faeser hat – reichlich spät – die Sicherheit der Bürger als Aufgabe des von ihr geleiteten Ministeriums wiederentdeckt. Im Interview mit der Bild am Sonntag forderte sie nun, Clanstrukturen „aufzudecken und zu zerschlagen“. „Abgeschottete Parallelwelten“ dürfe man nicht zulassen. Es habe viel zu lange an einem entschiedenen Vorgehen gefehlt, sagte die gerade wiedergewählte SPD-Vorsitzende Hessens (94,3 Prozent ohne Gegenkandidat).

Sogar für die Rückführung krimineller Clan-Leute will sie sorgen. Dem steht heute allerdings oft noch die deutsche Staatsangehörigkeit der Clan-Kriminellen entgegen. Sie dürften aber daneben auch noch über andere Staatsangehörigkeiten verfügen. Man könnte ihnen also die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen und dann auf Ausweisungen oder Abschiebungen hinarbeiten.

Neuköllner Stadtrat im Interview
Falko Liecke: Wir brauchen einen systematischen Zugriff auf die Netzwerke der Clans
In der Presse ist inzwischen von „Clan-Boss“ und „Clan-Spross“ die Rede, auch von Clan-Chefs, denen manchmal bis zu 10.000 weitere Familienmitglieder unterstehen sollen. Einer von ihnen wird auch der „Pate von Berlin“ genannt, der sich aber inzwischen in die Türkei abgesetzt haben soll. So sehr verfolgt dürften die arabischen Familienstämme dort also nicht sein. Aber natürlich sind auch die Türkei oder der Libanon als Zwischenstation nicht begeistert von der Idee eines Re-Imports ehemaliger Landesbewohner, die sich im Ausland eindeutig auf die Seite von Kriminalität und Unrecht gestellt haben.

Der Neuköllner Stadtrat Falko Liecke war in Fällen wie diesen dafür, Kinder auch aus ihren Familien zu nehmen. Angeblich bemüht sich der Berliner Bezirk derzeit in dieser Weise um einen dreizehnjährigen Intensivtäter, der drohe, auf die schiefe Bahn zu geraten. Jugendliche aus ihren Familien herauszunehmen, sei – so Liecke gegenüber der Welt  – „das letzte Mittel bei Jugendlichen, die in eine kriminelle Karriere abzurutschen drohen“. Von Experten will der Stadtrat bei dem Thema viel Zuspruch für seine harte Linie gefunden haben.

Gerade arbeitet sich Liecke in das Thema Sozialhilfebetrug ein. Das könnte auch in Sachen Clans noch interessant werden. Denn bekannt ist, dass Clan-Chefs durchaus in geräumigen Vorstadtvillen residieren und doch – durch geschickt angelegte Mietverhältnisse – zum Fall fürs Sozialamt oder Jobcenter werden können. Ein weiterer Fall, in dem die Ausnutzer der aktuellen bundesdeutschen Rechtslage über die selbige wohl nur lachen können.

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Kommentare ( 56 )

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56 Comments
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ketzerlehrling
2 Jahre her

Bevor man nach Antworten sucht, sollte man die Frage kennen, sich diese stellen und die Verantwortung übernehmen. Wie die Antwort aussieht, ist im Grunde ganz einfach. Nur fehlt dazu der Mut.

Markus Gerle
2 Jahre her

Wenn man mal überlegt, wie sehr der Staat ganz normale Netto-Steuerzahler in die Mangel nimmt, um diese unterwürfig zu halten, so kommt man schnell zu dem Schluss, dass der Staat und seine Repräsentanten offensichtlich Angst vor kriminellen Clans haben, während sie beim deutschen Untertan gerne ihre Macht ausspielen. Für den Netto-Steuerzahler stellt sich dann doch die Frage, ob man sein Verhalten und Benehmen nicht eher denen klassischer Clan-Krimineller anpassen sollte. Immerhin genießen die bei Behörden offensichtlich einen deutlich höheren Respekt als der ganz normale deutsche Untertan.

Contra Merkl
2 Jahre her

Bei den Clans wurde zu lange mit Nachlässigkeit und Toleranz agiert. Wenn Straftaten überhaupt aufgeklärt wurden, gibt es lächerliche Bewährungsstrafen. Da lachen die drüber. Gibt sogar mehrfach Bewährungsstrafen, die kommen aus dem Lachen nicht mehr raus und werden von dieser Rechtsprechung zur Kriminalität förmlich eingeladen. Wenn da jemand wegen dem Bruch im Bode Museum schon vor Gericht steht, jedoch noch einen Bruch im Grünen Gewölbe zwischendurch macht, dann muss es da jetzt endlich eine Haftstrafe mit besonderer Schwere der Schuld und anschließender lebenslanger Sicherheitsverwahrung ausgesprochen werden. Solche Urteile müssen auch eine abschreckende Signalwirkung haben. Das was bei diesen Clans in… Mehr

Jens Frisch
2 Jahre her

Diese beiden Raubzüge sind doch nur die Spitze des Eisbergs:
Wir und unser Land sind zur Plünderung freigegeben, egal ob Sozialkassen, die Bürger oder die Museen: Deutschland ist nur mehr Beuteland für den Rest der Welt.

Fieselsteinchen
2 Jahre her

Welche Verflechtungen der Clankriminalität mit der Politik gibt es? Das wären Recherchen wert, Frau Faeser! Aber dann würden Sie sich bei Ihresgleichen sehr unbeliebt machen. Diese Form der Kriminalität konnte sich nur mit Hilfe von Politikern so stark ausbreiten. Stichwort: Clananwalt, Ehemann von Renate Künast.
Gibt es eigentlich schon Wählerumfragen im Clanmilieu? Ich würde darauf wetten, dass die wahlberechtigten Clan-Buddies die Grünen oder SPD wählen!

RauerMan
2 Jahre her

Offenbar ist der deutsche Staat, anders als andere demokratische Staaten, wo so etwas an Häufihkeit und Schwere der Verbrechen nicht vorkommen, nicht in der Lage sich selbst und damit die dt.Bevölkerung zu schüzen.
Man darf annehmen, bei gewissen Personen, daß der „Fisch vom Kopf her stinkt“

Endstadium0815
2 Jahre her

Die Lachen uns aus und spucken uns ins Gesicht. Letztens auf der Autobahn A8, ein AMG, voll besetzt mit den bärtigen und kantigen Jungs, fuhren wie die Irren und gefährdeten mehrfach andere Autos. So, jetzt die Frage: Hätte ich die Polizei gerufen und sie angezeigt, dann würden sie meinen Namen inklusive Adresse erhalten (Haushalt mit 3 Kindern). Je nachdem was das für welche wären, dann müsste ich wohl um das Wohl meiner Familie fürchten? Und das wissen sie, da unser Rechtssystem mehr die Täter schützt als die Opfer.

Ralf Poehling
2 Jahre her

Der Zugang zum privaten Sicherheitsgewerbe ist aus zweierlei Gründen zu einfach: Man braucht nur die Sachkundeprüfung nach §34a GewO um ein privates Sicherheitsunternehmen eröffnen zu können. Dafür braucht es einzig die Prüfung vor der IHK und ein sauberes Vorstrafenregister. Wer den Themen zum Sachbereich nicht mächtig ist, der macht vorher noch einen Lehrgang, der oftmals von den Jobcentern bezahlt wird, genau wie auch die Prüfung selbst. Die Kosten dafür sind zudem nicht besonders hoch und können auch privat meist problemlos gestemmt werden. Wer nicht total dumm ist und mit der Thematik einigermaßen vertraut, der besteht die Prüfung problemlos. Wer die… Mehr

gmccar
2 Jahre her
Antworten an  Ralf Poehling

Dann haben wir, gerade im Bereich Zuwanderung und Schleusung noch ganz andere Clans. Ich denke da an einen bestimmten Philantrophen nebst Sohn und neuerdings Tochter, der sich insbesondere im EU-Bereich massiv engagiert. Auch gibt es da Clans des Schlepperunwesens, die sich auf himmlische Werte berufen und mit der Politik in D. stark verflochten sind.

josefine
2 Jahre her

Was kümmert es diese oft noch jugendlichen Täter, dass viele Deutsche entsetzt waren, als uralte Schätze aus dem Grünen Gewölbe gestohlen wurden. Sie gehören zu unserer Geschichte, zu unserer Kultur! Aber was interessiert das schon eine arabische Grossfamilie, die Deutschland ausnimmt wie eine Weihnachtsgans. Sie hatten nie einen Bezug zu unserem Land (ausser einem reichlichen oft widerrechtlich erhaltenen komfortablen Alimentierung), erst recht nicht zu unserer Kultur. Ich bin dafür, dass eine Einbürgerung erst nach einigen Jahren erfolgen darf, wenn die Nichtdeutschen bewiesen haben, dass sie uns nicht nur „abzocken“ wollen. Wenn man sich hat nichts zuschulden kommen lassen. Unsere Regierung… Mehr

bfwied
2 Jahre her

Einen 13-jährigen Intensivtäter retten!! Mit wie viel Geld, freundlichen Ansprachen – er fackelt nun mal nicht lange -, geschenkten Segelbootfahrten etc. soll der „gerettet“ werden? Der lacht doch nur, und sein Clan gleich mit. Der Clan-Boss durfte doch wieder einreisen und Schutz beantragen oder war das sein Cousin. Es sind vollkommen anders Sozialisierte aus einer nicht säkularen Kultur. Zum Verständnis hilft es, die Moscheen zu besuchen, die Predigten übersetzen zu lassen, die Polizisten zu fragen. Die Masse will weder sich eingliedern in unsere Kultur noch arbeiten. Sie beziehen Sozialgeld und sind im Informellen Sektor tätig, also im Verbrechen und nicht… Mehr