Liebling, ich habe die Wirtschaft geschrumpft

Die Deindustrialisierung Deutschlands ist kein Versehen. Die treibenden Kräfte dahinter sind nicht inkompetent, sondern bösartig. Sie folgen einer linken Logik, die durchtränkt ist vom übelsten aller üblen Gefühle: Neid.

picture alliance / SvenSimon | Annegret Hilse

Als „Hanlons Rasiermesser“ bezeichnet man in England ein Sprichwort, nachdem hinter schlimmen Dingen viel seltener eine Verschwörung steckt und viel öfter Unfähigkeit.

Für alle, die gerne an das Gute im Menschen glauben, ist das ein tröstlicher Gedanke. Leider ist er falsch. Die Erfahrung lehrt zwar, dass galoppierende Inkompetenz oft vorkommt.

Aber böser Wille noch öfter.

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Das linke Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild ist nicht „emanzipatorisch“. Es geht im Gegenteil davon aus, dass die Menschheit aus einem (rechten) unwissenden und einem (linken) erleuchteten Teil besteht.

Das ist die erste Prämisse jeder linken Ideologie: dass die allermeisten Menschen gar nicht wissen, was gut für sie ist.

Deshalb müssen die allermeisten Menschen erst darüber belehrt werden, was sie wirklich wollen. Natürlich von Linken, denn die haben das Licht gesehen. Volkserziehung war folgerichtig der feuchte Traum von Sozialkundelehrern schon in den 1970er-Jahren – und ist es bis heute bei Redakteurinnen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Es ist notwendigerweise der gedankliche Nullpunkt des Linksseins insgesamt.

Der Markt als Endgegner

Diese herablassende Sicht auf autonome Entscheidungen des Menschen kollidiert zwangsläufig mit jeder Idee von selbstbestimmter ökonomischer Betätigung.

In der Marktwirtschaft bestimmen ja genau diese Menschen – die von selbst doch gar nicht wissen, was gut für sie ist – darüber, was sie wollen, was sie produzieren, was sie kaufen und was sie verkaufen.

Dieses System braucht keine allwissende Priester-Kaste. Dieses System braucht keine Linken. Dieses System ist der Todfeind jedes Volkserziehers.

Genau so entstand der Begriff „Konsumterror“. Unseren Wohlstand definiert Deutschlands Linke seit 50 Jahren nicht etwa als die Möglichkeit, dass man sich kaufen kann, was man gerne möchte, und dass man auch noch Spaß daran hat. Wohlstand ist nach dieser Lesart in Wahrheit eine perfide Form der Unterdrückung: Unternehmen bieten den Menschen Sachen an, von denen man vorher gar nicht wusste, dass es sie gibt. Dass man sie dann gerne haben möchte, liegt an einer Art Fluch, der einen plötzlich dazu „zwingt“, diese Sachen zu kaufen.

Da ist sie wieder, die linke Grundidee: Die Menschen wissen gar nicht, was gut für sie ist. Sie kaufen Dinge nur deshalb, weil böse Unternehmen mit ihrem Marketing sie manipulieren.

In diesem Konzept ist nicht nur kein Platz für den freien Markt, sondern auch nicht für den selbstverantwortlichen Bürger.

Planmäßig destruktive Politik

Konsum ist schlecht. Das ist der derzeit wohl wichtigste Glaubenssatz in der linken Reichshälfte.

Diese Grundannahme zieht einen ganzen Rattenschwanz an politischen Ableitungen hinter sich her. Es sind Forderungen, die letztlich immer zur Folge haben, dass der Konsum eingeschränkt wird. Der Virus hat – mit Ausnahme der AfD – die gesamte Parteienlandschaft verseucht:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) befürwortet erhebliche Preissprünge durch eine CO2-Abgabe.
  • Baden-Württembergs neuer Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) fordert eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch.
  • Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will gleich eine höhere Mehrwertsteuer auf alles.
  • Die „Linke“ im Bundestag fordert eine zusätzliche Steuer auf Flüge in der Business Class.

Die Liste der Beispiele lässt sich im Wortsinn endlos fortsetzen.

Man macht zum Beispiel eine Politik, durch die das Benzin teuer wird. Dann können immer weniger Pendler das Autofahren bezahlen. Die Folge ist immer dieselbe: Die Menschen können sich weniger leisten. Aber das ist kein Versehen. Das ist das Ziel.

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Viele Dinge ergeben plötzlich viel mehr Sinn, wenn man einfach einmal davon ausgeht, dass Absicht dahintersteckt.

Alle Maßnahmen einzeln erscheinen manchmal sogar plausibel. Aber alle zusammen offenbaren dann, worum es in Wahrheit geht. Wenn man das Ziel – Konsumverzicht – einmal verstanden hat, dann versteht man schlagartig, was das alles soll und wohin das alles führt.

Die Linke will nicht, dass die Menschen selbstbestimmt etwas kaufen. Der Versuch, die Leute davon zu überzeugen, dass sie es aus eigenem Antrieb selbst nicht mehr wollen, ist historisch grandios gescheitert. Deshalb will die Linke nun halt dafür sorgen, dass die Menschen es nicht mehr können.

Aus dieser Perspektive ist all das, was der normale Bürger als Schreckensnachricht wahrnimmt, für Linke eine Siegesmeldung. Die Industrie wandert ab? Großartig, die Dreckschleudern und die Kapitalistenschweine wollen wir hier ja sowieso nicht haben.

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Die klügeren – und gleichzeitig böseren – unter den deutschen Linken wissen natürlich sehr genau, dass nichts von dem, was sie hier bei uns tun, dem Planeten insgesamt irgendwie hilft. Wir produzieren selbst keinen Atomstrom mehr, stattdessen importieren wir ihn. Er wird also weiter produziert, nur eben woanders. Auch die Industrieproduktion, die abwandert, verlässt ja nicht diese Erde, sondern nur unser Land.

Das ist den grün-linken Strategen egal, weil es ihnen gar nicht um den Planeten oder das Klima oder die Umwelt geht. Ihnen geht es darum, die Wirtschaft zu schrumpfen, den Markt zu zerstören, den Menschen die Freiheit zu nehmen und mit den eigenen Kumpanen eine neue Priester-Kaste zu inthronisieren.

Wenn die Menschen nicht mehr in den Innenstädten einkaufen können, dann ist das toll – denn dann hat man sie vom „Konsumterror“ befreit. Im nächsten Schritt müsste man jetzt nur noch Amazon verbieten, dann wäre Utopia fertig gebaut.

Die meisten Menschen haben dieses Spiel immer noch nicht durchschaut. Immerhin wollen die allermeisten Leute ja, dass die Wirtschaft gut läuft. Deshalb erliegen die allermeisten Menschen dem Irrglauben, dass Linke das auch wollen.

Wollen sie aber nicht.

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Linke wollen, dass die Wirtschaft schlecht läuft. Dass sie schrumpft. Denn nur dann sehen sie eine Chance, den verhassten Kapitalismus in die Knie zu zwingen.

Leider wollen die wenigsten Menschen gerne hören, dass eine politische Strömung das Ziel verfolgt, dass es ihnen subjektiv schlechter geht als vorher. Deshalb stellen sich auch nur die wenigsten Linken auf die Bühne und sagen das so. Die meisten Linken bei der „Linken“, bei den Grünen, bei der SPD und bei der Union (ja, da gibt es auch viele) haben vielmehr einen maximal zynischen Kommunikationsansatz gewählt.

Sie sagen zum Beispiel: Wir brauchen ein Lieferkettengesetz, um Kinderarbeit zu bekämpfen. Das klingt erst einmal plausibel. Was sie nicht sagen: Ein Lieferkettengesetz mit seinem absurden Bürokratieaufwand verteuert die Waren enorm und führt dazu, dass vor allem kleinere Produzenten aufgeben müssen. Im Ergebnis gibt es also weniger zu kaufen, und das auch noch zu höheren Preisen.

Das sagt keiner. Da feixt sich der Linke nur hinterher ins Fäustchen, wenn es so kommt.

Die Journalistin Ulrike Herrmann von der „Taz“ ist da eine große Ausnahme. Sie erklärt ganz offen den Masterplan für eine dramatische Deindustrialisierung des Landes.

Links ist der Neid

Der wichtigste Impuls, der hinter alldem steckt, ist Neid.

Viele Menschen glauben, dass die Welt von Gier angetrieben wird. Das ist falsch. Die Welt wird von Neid angetrieben. Gier bedeutet, dass ich selbst etwas haben oder erreichen will. Neid bedeutet, dass ich nicht will, dass jemand anderes etwas hat oder erreicht.

Wir wollen nicht reich oder glücklich sein. Wir wollen reicher oder glücklicher sein als die anderen.

Den meisten Menschen gelingt es irgendwann im Laufe ihres Lebens, diesen extrem destruktiven Impuls loszuwerden – oder ihn zumindest zu kontrollieren, statt von ihm kontrolliert zu werden. Den meisten Menschen. Nicht so den Linken.

Die gesamte linksdrehende Geistesgeschichte trieft nur so vor Neid: Neidgefühle, Neidkomplexe, Neidaggressionen – die ganze Palette. Das ist die zentrale Triebfeder des Linksseins. Alles andere ist nur schöner Schein.

Neid ist links. Er zerstört nicht nur den Wohlstand. Er zerstört die Gesellschaft. Es ist unsere Entscheidung, ob wir das zulassen.


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Kommentare ( 50 )

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Unglaeubiger
16 Tage her

Sorry, aber nur mit NEID zu erklären, ist einfach zu verharmlosend und keineswegs ausreichend. Jede Medaille hat zwei Seiten! Der ach so hoch verehrte Coudenhove Kalergi, dessen Preis an Kanzlerin Merkel in 2016 vergeben wurde, ließ mehr als erahnen, in welche Richtung der Zug fährt. Voraussetzung – nicht nur einseitige Interpretation vornehmen, beide Seiten – seine Schriften, inclusive praktische Idealismus, genau lesen, ohne soziale Anwandlungen in Verbindung mit der damals schon immer wieder im Raum stehenden Agenda 2023. Wer damals einfach nur mit Hirn diese seine Vorstellungen analysierte, dem musste klar werden, das Experiment der Völkervermischung in Europa und noch… Mehr

Kassandra
19 Tage her

Goethe, Faust1:
“Ich bin der Geist der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles was entsteht
ist werth daß es zu Grunde geht;
Drum besser wär’s daß nichts entstünde.
So ist denn alles was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.”

Last edited 19 Tage her by Kassandra
BKF
19 Tage her

Der Virus hat – mit Ausnahme der AfD – die gesamte Parteienlandschaft verseucht“ Und trotzdem ist Virus Neutrum im Deutschen – das Virus.Wer Latein hatte, dem ist das auch eigentlich klar – es gehört zu o-Deklination und ist neutrum.

BKF
19 Tage her

„Deshalb müssen die allermeisten Menschen erst darüber belehrt werden, was sie wirklich wollen. Natürlich von Linken, denn die haben das Licht gesehen. Volkserziehung war folgerichtig der feuchte Traum von Sozialkundelehrern schon in den 1970er-Jahren – und ist es bis heute bei Redakteurinnen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“ Es ist immer etwas zu kurz geschichtlich gedacht bei TE. Eigentlich war es am Anfang der NSDAP-Diktatur nicht anders. Man darf die NSDAP-Diktatur in ihren Anfängen nicht mit unserem heutigen Wissen von ihrem Ende beschreiben, das Ende konnte am Anfang noch niemand wissen, man muß sich schon versuchen auf den Standpunkt des Wissens der Leute… Mehr

Last edited 19 Tage her by BKF
Kassandra
19 Tage her
Antworten an  BKF

Aber die Hoffnung, wie bei der Welle, auf Beendigung des „Experiments“, scheint vergeblich. Umgekehrter Totalitarismus – wie folgender www-Fund glauben machen könnte? „Der eine, Hitler, setzte das von ihm beherrschte juvenile Volk in Marsch, die halbe Welt zu überrennen, die andere, Merkel, ruft die halbe Welt herbei, das von ihr regierte greise Volk zu überrennen; der eine akzeptierte keine fremden Grenzen, die andere akzeptiert keine eigenen Grenzen; der eine meinte es auf monströse Weise böse mit den Fremden, die andere meint es auf monströse Weise gut mit den Fremden; der eine verlangte seinem (im allerweitesten Sinne) Volk übermenschliche Leistungen beim… Mehr

pcn
19 Tage her

Nun ja…und ich bleibe dabei: Die Deutschen waren noch nie wirkliche Leuchten, wenn es darum ging zu erkennen, dass alles was „die da oben machen“ keineswegs unabänderlich wäre, keineswegs Politik zum Wohle des Volkes gemacht wird, aber geliefert wird, wie gewählt wurde, sondern dass die Wähler es sind, die erst den Boden für das Desaster bereiten, auf dem die Mehrheit der Deutschen jetzt mit zunehmend nacktem Hintern auf kaltem Boden sitzen. Aufregung in Deutschland? Nur in den Social Medias, sozusagen in der Echokammer Gleichgesinnter. Da wird gemotzt. Und wenn Klarnamenpflicht kommt, dann ist auch dort vorbei mit Motzen. Was bringt… Mehr

Kassandra
19 Tage her
Antworten an  pcn

Wo in EU-Ländern samt GB ist es denn dieses Mal anders? Klar, bei denen, die hinterm eisernen Vorhang waren – bei uns ersichtlich an der Grenze der vielfach Alternativ-Wähler – wobei da aber auch noch viele link gebrieft zu sein scheinen.

Jack
19 Tage her

Gut beschrieben.
Ein kleiner Trost bleibt, die größten Verlierer werden am Ende diejenigen sein, welche maßgeblich für diese Entwicklung verantwortlich sind. Diese Aktivisten haben bis heute nicht verstanden, von welcher Hand sie letztendlich leben. Wenn die Motivation der wertschöpfenden Bürger gegen Null tendiert, weil diese sich nicht mehr für ihre eigenen Ziele und Wünsche engagieren können, wird es bitter, auch für die Dame von der taz. Man will die Welt retten und scheitert schon, bei dem Verstehen, der grundlegenden Prinzipien einer erfolgreichen Gesellschaft.

Last edited 19 Tage her by Jack
Kassandra
19 Tage her
Antworten an  Jack

Doch, vielleicht verstehen sie die Prinzipien einer erfolgreichen Gesellschaft – aber sie wollen nicht, dass diese Gesellschaft weiter erfolgreich sein kann!
Weshalb sonst holte man den DurchschnittsIQ verwässernde Nichtleister in Millionen Anzahl ins Land?
In der Ukraine hat man damals vor dem folgenden Holodomor die Großgrundbesitzer verjagt und deren Ländereien an Nichtsnutze und Nichtskönner übergeben.

Christa Born
19 Tage her

Wunderbar auf den Punkt gebracht! Und dass Linke fast immer Leute sind, die nichts Produktives beitragen. Da gefällt mir doch schon beinahe wieder der reale Sozialismus in der „DDR“, wo es zuweilen hiess: Ab in die Produktion!

Aegnor
19 Tage her

„und mit den eigenen Kumpanen eine neue Priester-Kaste zu inthronisieren“ Genau das ist der Punkt. Die Linken wollen die totale Macht. Und nirgendwo haben Politiker mehr Macht als in einem Mangelsystem wo die wenigen Güter staatlich ver- oder besser zugeteilt werden – also in der Planwirtschaft. In einer Marktwirtschaft hätten die Menschen Alternativen. Die Planwirtschaft hat sogar den doppelten Vorteil, dass nicht nur die Menschen in totaler Abhängigkeit gehalten werden, sondern dass die eigene Clique auch leistungslos bevorzugt versorgt werden kann. Viele haben nicht verstanden, warum viele Ex-DDRler nach der Wende so unzufrieden waren, obwohl es ihnen doch eigentlich viel… Mehr

Mike76
19 Tage her

Als ich das Video mit Hermann gesehen habe, ist mir echt die Kinnlade heruntergefallen. Und es kommt große, sehr große Wut in mir hoch. Wer gibt einer so selbstverliebten, hochnäsigen und reichlich ungebildeten Frau für diesen abgesonderten Stuss überhaupt eine Bühne? Selbst wenn man nur Bösartigkeit oder blanken Hass auf das Kapital unterstellt; mir ist kein Stoff oder Medikament bekannt, dass die Fähigkeit hat, einem so etwas aus den Hirnwindungen entfleuchen zu lassen. Da müssen sehr, sehr tiefe psyschische Störungen oder Traumata vorliegen. Für mich ist Hermann ein klarer Fall für die Anstalt.

Kassandra
19 Tage her
Antworten an  Mike76

@Mike76: Ich glaube, dass Danisch solchen auf der Spur ist – denn deren Hirnwindungen scheinen anders ausgestattet als solche, die Fakten einbeziehen können: https://www.danisch.de/blog/2026/03/24/gehirn-und-doppelmoral/#more-74231 . Ich kenne den Clip – aber ich konnte mir das Auftreten von Herrmann nicht noch einmal antun. Wie eine „Gouvernante“ in alten Büchern. Es schmerzt. . „Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben – und sie sind glücklich dabei.“ So einer in einer Rede in Reichenberg, 1938. „Und vielleicht, dachte ich dann und denke ich auch heute, kommt die Beschädigung der Seelen, die da zwangsweise passiert ist, erst mit einer oder zwei Generationen… Mehr

humerd
19 Tage her

Die gesamte linksdrehende Geistesgeschichte trieft nur so vor Neid: Neidgefühle, Neidkomplexe, Neidaggressionen – die ganze Palette und das funktioniert halt so gut in unserer Gesellschaft, die den eigenen Rentnern die Butter auf dem Brot missgönnt