USA: Nach dem Bürgerkrieg nun der Kulturkampf

Der Kulturkampf sorgt bereits jetzt dafür, dass die Polarisierung in der ohnehin vorhandenen Spaltung weitere Nahrung erhält. Die weiße, amerikanische Mittelschicht wird sich ihr Geschichtsverständnis, ihre Identität nicht widerstandslos nehmen lassen durch Bestrebungen, die in ihren Augen vor allem eines sind: Unamerikanisch.

imago/Zuma Wire

Der Bürgerkrieg der damals vorübergehend nicht Vereinigten Staaten von Amerika hat wie kein anderes Ereignis die Entwicklung dieses Landes geprägt. Dieses mit mindestens einer halben Million Toten blutigste Ringen auf dem amerikanischen Kontinent, das von 1861 bis 1865 tobte und im Untergang der feudal-agrarisch geprägten Südstaatenkultur endete, riss angesichts der Politik der verbrannten Erde seitens der sich industrialisierenden Unionisten tiefe Gräben in das Land, das als freiwilliger Zusammenschluss nach Unabhängigkeit trachtender, europäischer Kolonialstaaten gestartet war.

Die Ursachen des Krieges

Das Unions-Konstrukt stand von Anbeginn an auf wackeligen Füßen. Eine – wenn auch nicht die einzige – Konfliktsituation war der Umgang mit der Sklaverei. Während die Neuenglandstaaten diese aus ethisch-moralischen Gründen ablehnten, galt sie den feudal-agrarisch geprägten Südstaaten als ökonomisch unverzichtbar. Unterschiedliche Kompromisse und vereinbarte Trennlinien schufen Sklaverei-freie Staaten („free states“) auf der einen, Sklavenhalterstaaten („slave states“) auf der anderen Seite.

Der Kansas-Krieg

In dieser labilen Situation verfügten die „Sklavenstaaten“ lange Zeit über eine knappe Mehrheit in der politischen Führung der Union, die jedoch durch die Aufnahme neuer Bundesstaaten in Gefahr geriet, zur Minderheit zu werden. So führte diese Konfliktlinie bereits von 1855 bis 1859 zu einem heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Vorgeschmack auf die große Auseinandersetzung, als im Kansas-Territorium die Frage, ob dort Sklaverei erlaubt oder verboten sein solle, in eine Art offenen Bürgerkrieg marodierender Banden mündete, die unter dem Banner der Sklavenbefreiung plünderten und brandschatzten.

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Hierbei tat sich besonders ein Mann namens John Brown hervor, der später zum Helden der Abolitionisten hochstilisiert wurde, nachdem er infolge eines gescheiterten Überfalls auf ein Waffendepot der Unionsarmee bei Harpers Ferry hingerichtet worden war. Der Marsch „John Brown’s Body“ avancierte im Sezessionskrieg zum Kampflied der Unionsarmee.

Die erste gewählte Mehrheitsvertretung des künftigen Bundesstaates Kansas entschied sich 1855 für die Sklaverei. Die Sklaverei-Gegner lehnten diese Entscheidung jedoch ab, da die Mehrheit offensichtlich erst durch zeitweise aus Missouri eingesickerte Sklaverei-Befürworter zustande gekommen war. Gleichzeitig jedoch bestimmte ein im gleichen Jahr vorgelegter Verfassungsentwurf Kansas als „freien“ Staat. Das wiederum lehnte der damals von den Südstaaten dominierte Unions-Senat ab. Nach Bürgerkrieg und mehreren, weiteren Verfassungsentwürfen trat Kansas 1861 als „freier“ Staat der Union bei. Nicht zuletzt hierdurch sahen die Südstaaten ihren Einfluss maßgeblich gefährdet.

Staatenbund versus Bundesstaat

Begründete die Sklavenfrage einen ständig schwelenden Konflikt, so unterschieden sich die Unionsstaaten jedoch auch in ihrer Auffassung des staatlichen Konstrukts an sich. Für die Südstaaten stand ihre jeweilige staatliche Souveränität über der Bindungswirkung der Beschlüsse der Unionsregierung. Für die Staaten im Süden war die Union ein Staatenbund – für den Norden ein Bundesstaat. Vergleichbar der heutigen Situation der Europäischen Union gingen die Südstaaten davon aus, die Union jederzeit verlassen zu können – für die Unionisten hingegen galt eine solche „Sezession“ als Verrat am Bundesstaat. Die Südstaaten unterstrichen ihre Position, als sie sich im Zuge der Sezession als Konföderation unabhängiger Staaten konstituierten.

Die ökonomische Situation

Entscheidend aber war vor allem die ökonomische Situation, die den Wohlstand der Oberschicht in den Südstaaten nur durch den Import billiger Arbeitskräfte aus Afrika gewährleistet sah, während der Norden durch den ständigen Zustrom von Billglöhnern vor allem aus Europa der Sklaverei nicht bedurfte. Der kontinuierliche Zuzug in den Norden – begünstigt durch die dortigen Möglichkeiten des Gelderwerbs in den aufstrebenden Industrien, die im agrarischen Süden nicht gegeben waren – verschärfte die Situation dadurch, dass der Süden unter einem ständig zunehmenden Arbeitskräftemangel litt.

Der Einsatz von Sklaven schien für den Erhalt der Konkurrenzfähigkeit der im Schwerpunkt auf landwirtschaftliche Rohstoffproduktion ausgerichteten Wirtschaft insofern alternativlos, da ein freiwilliger Zuzug von europäischen Einwanderern angesichts der deutlich schlechteren Arbeitsplatzangebote im Süden den Bedarf nicht decken konnte. Die Forderung nach Abschaffung der Sklaverei wurde insofern als Angriff auf die wirtschaftliche Basis des Südens betrachtet.

Religiöse Begründungen und der Bruch der Union

Eher ambivalent hingegen sind die religiös begründeten Argumente für und wider die Sklaverei: Beide Seiten fanden in der Bibel Passagen, mit denen sie ihre jeweilige Position als vorgeblich göttlichen Willen zu rechtfertigen suchten. Die damals noch als Theorie zu bezeichnende Vorstellung der Evolution schien dabei mit ihrem Grundsatz des „survival of the fittest“ einerseits den Befürwortern der Sklaverei Recht zu geben – andererseits wurde sie von den klerikalen Kräften im Süden wie im Norden vehement abgelehnt.

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Als es 1861 zum Bruch kam, stand insofern die Sklavenfrage nicht im Vordergrund, wurde jedoch durch die Nordstaaten im Laufe des Krieges aus propagandistischen und kriegstaktischen Gründen zunehmend als Kriegsziel deklariert. Doch auch in den Nordstaaten hatte Sklavenhaltung trotz offiziellen Verbots zahlreiche Anhänger. Als es zum Bruch kam, entschieden sich mit Kentucky, Missouri, Maryland und Delaware vier „Sklavenstaaten“ zum Verbleib in der Union.

Abraham Lincoln selbst, 1860 Präsidentschaftskandidat der Republikaner und heute als Befreier der Sklaven gefeiert, war bereit, den Status Quo zu akzeptieren. Die Ablehnung, auf die Lincoln im Süden traf, basierte insofern auf dessen Ziel, bei künftigen Neuaufnahmen von Bundesstaaten nur noch „free states“ zuzulassen. Dadurch wäre die Position des Südens in der Union zwangsläufig dauerhaft zur Minderheitenmeinung und damit eine Abschaffung der aus Südstaatensicht ökonomisch unverzichtbaren Sklavenhaltung durch eine Mehrheit in den politischen Gremien der Union jederzeit möglich geworden.

Den Verlierern die Ehre lassen

Schien es 1865 nach vier Jahren eines erbarmungslos geführten Krieges noch so, als würden die Gräben niemals überbrückt werden können, so gelang es einer intelligenten Politik in Washington doch, aus Unionisten und „Rebellen“ eine gemeinsame Nation zu formen, die in den nachfolgenden 100 Jahren zur Weltmacht Nummer Eins aufstieg.

Entscheidend dafür war die Bereitschaft der Sieger im Norden, den Verlierern im Süden ihre Ehre zu lassen. Die Erfolgsformel lautete: Mögen wir uns auch die Köpfe eingeschlagen haben – so taten wir dieses auf beiden Seiten ehrenvoll für unsere Überzeugungen und unsere Heimat. So konnten, von dem Makel des ehrlosen Verräters befreit, auch die führenden Vertreter des vorgeblich abtrünnigen Südens wieder erhobenen Hauptes durch ihr Land gehen – manche von ihnen sogar politische Karriere in der nun wieder geeinten Union machen.

Lee als Symbol der Versöhnung

Symbol dieser Politik der Versöhnung wurde der Südstaaten-General Robert Edward Lee. Lee stammte aus einer in Virginia hoch angesehenen Familie und war verheiratet mit einer Stief-Urenkelin des Unions-Gründers Georg Washington. Die Sklaverei lehnte er aus moralisch-ethischen Gründen ab und erwartete deren Überwindung in einem Brief von 1857 als Folge einer „milden und sanften“ Entwicklung statt durch „stürmische Auseinandersetzung und Streit“. Lee selbst hatte 1857 von seinem Schwiegervater 63 Sklaven geerbt, die er laut Testament des Verstorbenen nach weiteren fünf Jahren in die Freiheit entlassen sollte. Diesem Gebot folgte der Virginier 1862, als er gleichzeitig führender General der Südstaaten war und damit die „Sklavenstaaten“ verteidigte.

Gleichzeitig aber war Lee insofern pragmatisch, als er die ökomische Begründung der Sklavenhalterstaaten nicht grundsätzlich infrage stellte, sogar die Gefahr sah, dass die Südstaaten durch die Entwicklung der Mehrheitsverhältnisse in Washington aus der Union ausscheiden könnten. Die Sezession lehnte er ab, da für ihn die Union ein höherrangiges Gewicht hatte. Zum Ausbruch des Krieges trug Lincoln dem erfahrenen und geachteten Berufssoldaten daher den Oberbefehl über die Unionstruppen des Nordens an.

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Lee lehnte ab, weil sein Heimatstaat Virginia sich für den Süden entschieden hatte und der Kampf gegen die Heimat von ihm als Illoyalität und Verrat empfunden wurde. Wollte er ursprünglich neutral bleiben – eine in solchen Konflikten eher naive Vorstellung – folgte er nun dem Ruf seines Heimatstaates und übernahm den Oberbefehl über das neu aufgestellte Heer von Virginia. Damit war sein weiterer Weg als führender General der CSA vorgezeichnet – am 9. April 1865 unterzeichnete er in Appomattox Court Hause gegenüber dem Unions-General Ulysses Grant die Kapitulationserklärung der Konföderierten Armee. Grant garantierte im Gegenzug, dass Lee und seine Soldaten von US-Behörden nicht belangt werden dürften, solange sie sich an ihre Zusage hielten, niemals wieder gegen die Union zu kämpfen.

Aufgrund seiner führenden Rolle im Konflikt, zu der herausragende militärische Siege ebenso wie die kriegsentscheidende Niederlage bei Gettysburg gehören, galt Lee in den Südstaaten als Held und wurde auch vom Norden als großer Amerikaner und Ehrenmann anerkannt. Die ihm bis heute entgegengebrachte Verehrung war ein entscheidendes Symbol zur Überwindung der Gräben zwischen dem alten Norden und dem alten Süden. Der im Februar 2017 vom Stadtrat von Charlottesville/Virginia gefasste Beschluss, den dortigen „Lee Park“ in „Emancipation Park“ umzubenennen und die dortige Lee-Statue zu entfernen, kann insofern als Schlüsseldatum nicht nur des Bildersturms, sondern der Aufkündigung des Versöhnungsprozesses in Folge des Sezessionskrieges verstanden werden.

Der Bildersturm im Capitol

Nicht nur die Black Community fordert, Erinnerungen an Vertreter der Konföderation und Befürworter des Rassegedanken aus dem Gedächtnis der Nation zu tilgen. Sportveranstalter verbieten die Südstaatenflagge – heute ein nostalgisch-folkloristisches Symbol der Identität jener seinerzeit Unterlegenen. Streamingdienste streichen mit „Vom Winde verweht“ eines der erfolgreichsten Filmwerke als Südstaatenepos aus ihrem Angebot.

Nancy Pelosi, deren Demokraten den Republikaner Donald Trump im Herbst 2020 aus dem Weißen Haus fegen wollen, ist nun angetreten, die in der National Statuary Hall des Capitols geehrten „Rassisten“ von dort zu entfernen. Kurz: Bildersturm ist angesagt.

Geht es nach Pelosi, werden weit über zehn Statuen die Halle verlassen müssen:

  • John Caldwell Calhoun, geboren 1782 in South Carolina. Vizepräsident der USA, überzeugter Verteidiger der Sklaverei.
  • James Paul Clarke, 1854 geboren in Mississippi und General-Staatsanwalt. Seine Wahl zum Governor des Bundesstaates im Jahr 1895 gelang ihm mit einem unmissverständlichen Bekenntnis zur Überlegenheit der weißen Rasse. Er empfahl seine Demokratische Partei als Garant für den Erhalt „der zivilisatorischen Standards der Weißen“.
  • Jefferson Davies erblickte 1808 in Kentucky das Licht der Welt, war für die Democrats von 1853 bis 1857 Kriegsminister der Union. Davies war erster und einziger Präsident der Konföderation und vertrat als Befürworter der Sklaverei die Auffassung von einer „natürlichen Unterlegenheit der afrikanischen Rasse“.
  • Wade Hampton III, geboren 1818 in South Carolina. Der demokratische Politiker gilt als größter Sklavenhalter des Südens und diente als Offizier in der CSA (Confederate States Army).
  • Sam Houston, geboren 1793 in Virginia, widersetzte sich zwar als Governor erfolglos dem Beitritt des sich zuvor für unabhängig erklärten Texas zur Konföderation, gilt jedoch als Befürworter der Sklaverei. Mit seinem Sturz vom Heldensockel wird auch die Frage der texanischen Metropole Houston im Raum stehen: Die Stadt wurde von ihren Gründern wegen dessen Verdiensten in der Schlacht von San Jacinto nach Houston benannt.
  • James Zachariah Jones, geboren 1823 in Georgia. Der demokratische Politiker und CSA-Colonel gehörte 1890 zu jenen, die in Mississippi ein gegen die schwarze Bevölkerungsmehrheit gerichtetes Wahlrecht durchsetzten. Zu Gute zu halten ist ihm, dass er damit die im Staat übliche Terrorisierung der Farbigen durch Lynchjustiz bewaffneter Democrats zu beenden hoffte.
  • Robert E. Lee, geboren 1803 in Virginia, war Oberkommandierender der CSA und gilt als bester militärischer Kopf des Krieges.
  • Julius Sterling Morton, 1832 geboren im Staat New York, befürwortete als prominentes Mitglied der Democrats die Sklaverei.
  • Uriah Milton Rose aus Arkansas bekannte sich zu den Südstaaten, obgleich er deren Sezession aus pragmatischen Gründen ablehnte. Er ging davon aus, dass die Konföderation einen Krieg gegen den Norden nicht würde gewinnen können. Rose gilt als überragender Intellektueller. Theodore Roosevelt, US-Präsident von 1901 bis 1909, nannte ihn den „intelligentesten Menschen, den ich jemals getroffen habe“.
  • Edmond Kirby Smith, geboren 1824 in Florida, war General der CSA. Nach der Amnestie wurde er Professor für Mathematik und Biologie.
  • Alexander Hamilton Stevens, 1812 geboren in Georgia, war Vizepräsident der Konföderation. Vor und während des Krieges Verfechter der Sklaverei, distanzierte er sich später als Abgeordneter des Repräsentantenhauses von diesen Auffassungen. Das letzte Jahr vor seinem Tod 1883 war Stevens Governor von Georgia.
  • Joseph Wheeler, geboren 1836 in Georgia, war General der CSA und später General der Unionsarmee in der wiedervereinigten Union. Er vertrat 1880 für Alabama die Democrats im Repräsentantenhaus. Nach ihm wurde eine Stadt in Alabama benannt.
  • Edward Douglas White, geboren 1845 in Louisiana. Als Mitglied der Democrats kämpfte er für die Südstaaten und vertrat später als Richter am Supreme Court die Politik der Rassentrennung.

Möglicherweise trifft es auch noch

  • Brigham Young, geboren 1801 in Vermont. Der Bigamist und Mitbegründer und „Prophet“ der Sekte der Mormonen war überzeugter Vertreter der Auffassung einer natürlichen Überlegenheit der weißen Rasse und verbot die Priesterweihe für Farbige.
  • Georg Laird Shoup, geboren 1836 in Pennsylvania. Shoup war zwar im Krieg als Spion für den Norden tätig, gehörte jedoch 1864 zu jenen Kavalleristen, die am Sand Creek für das Massaker an Cheyenne und Arapaho verantwortlich zeichneten. Gleichwohl setzte er sich später für die Rechte der Native Americans ein.
Linke Elite gegen Tradition

Besonders pikant ist nicht nur, dass mit Brigham Young ein bekennender Rassist geehrt wird, der als Prophet der Mormonen über eine bis weit in die politische Elite reichende Anhängerschaft verfügt – die meisten der auf Pelosis Liste stehenden Persönlichkeiten gehörten auch ihrer Partei der Demokraten an.

Die Entwicklungsgeschichte der beiden großen Parteien der USA will es, dass die heute links verorteten „Democrats“ bis weit in das 20. Jahrhundert hinein häufig bekennende, zumindest aber heimliche Anhänger der Rassentrennung waren. Die als konservativ geltenden „Republicans“ hingegen standen zu keinem Zeitpunkt in einer solchen Tradition.

Wenn Pelosi heute den Bildersturm fordert, dann dokumentiert sie damit auch den radikalen Bruch ihrer eigenen Parteiengeschichte. Bedeutsamer jedoch ist die damit einhergehende Aufkündigung der Versöhnungsprozesses nach 1865 mit der darauf aufbauenden, US-amerikanischen Nationalidee.

Auch vor dem Sezessionskrieg gab es Rassisten

Unbeantwortet steht nun auch die Frage im Raum, was mit jenen US-Heroen geschehen soll, die aus der Zeit vor dem Sezessionskrieg stammen. Denn auch unter den Gründungsvätern und Kämpfern für die Unabhängigkeit finden sich nicht nur mit Georg Washington Personen, die selbst Sklaven hielten. Es steht zu erwarten, dass der Sturm auf die Vertreter der Konföderation nicht das Ende sein wird. Gleich der unsinnigen Kolonialismus-Debatte, mit der in Deutschland die Geschichte getilgt werden soll, wird ein erster Erfolg den Bilderstürmern nicht genügen. Denn es geht nicht um einzelne Personen – es geht nicht einmal um Sklaverei oder um das, was heute als Rassismus gebannt werden soll.

Es geht darum, die Werte der europäischen Zivilisation dadurch zu vernichten, dass deren Schattenseiten als einzig erinnerliche Eigenschaft zu bestehen hat, während die positiven Einflüsse, denen beispielsweise der afrikanische Kontinent seinen Anschluss an die Moderne zu verdanken hat, abschließend negiert werden. Es geht um einen Kulturkampf, der die europäische Zivilisation zu Grabe tragen soll.

Der Kulturkampf kann die USA zerreißen

In den USA kann dieser Kulturkampf dazu führen, dass der ohnehin schon die Nation trennende Graben das Land ein weiteres Mal zerreißt. Dieses Mal dann voraussichtlich angesichts der demografischen Entwicklung nicht entlang klar definierbarer Staatsgrenzen, sondern quer durch die amerikanische Bevölkerung.
In den Köpfen der städtischen Eliten in Medien und Politik mag der Prozess der Überwindung der Spaltung von 1860 längst keine Rolle mehr spielen und der Sturm auf die Denkmäler der Südstaatenrepräsentanten überfällig sein.

Für einen nicht unbedeutenden Teil der weißen US-Bevölkerung jedoch ist er ein Sakrileg – und war, wie die Proteste in Charlottesville zeigten, bei denen eine Pro-Denkmalsturz-Demonstrantin von einem Extremisten getötet wurde, bereits in der Lage, die extreme Rechte zu einen. Gleichzeitig dokumentiert der Konflikt das Erstarken jenes Non-white-America, dessen nicht selten niedrigere soziale Stellung dem Bildersturm eine klassenkämpferische Komponente verleiht.

Gegen den Westen und die Aufklärung
Unsere Taliban
Wie tief das Denken, das heute als Rassismus bezeichnet wird, gleichwohl selbst in den linken Kreisen der US-Gesellschaft verankert ist, dokumentiert sich auch darin, dass der wichtigsten Gruppe der nicht-weißen Bevölkerung trotz ihrer US-Geschichte, die kaum jünger ist als die des „weißen“ Amerika, noch heute als „Afro-Americans“ (deutsch: Afro-Amerikaner) jenem Ort jenseits des Atlantik zugewiesen wird, aus dem ihre Vorfahren als billige Arbeitskräfte einst gegen ihren Willen verschleppt worden waren. Selbst dann, wenn diese Bezeichnung gedankenlos gepflegt werden sollte – sie dokumentiert, dass die schwarzen US-Bürger bis heute nicht in jenem Amerika angekommen sind und sein dürfen, das von europäischen Kolonialisten in den vergangenen rund 230 Jahren dort aufgebaut und zur erfolgreichsten Nation des Planeten gemacht wurde.

Der nicht mehr zu verleugnende Kulturkampf kann die USA zerreißen – gleich, ob im Herbst Trump oder Biden die Präsidentschaft übernehmen. Er sorgt bereits jetzt dafür, dass die Polarisierung in der ohnehin vorhandenen Spaltung weitere Nahrung erhält. Vor allem die weiße, amerikanische Mittelschicht wird sich ihr Geschichtsverständnis und damit ihre amerikanische Identität nicht widerstandslos stehlen lassen durch Bestrebungen, die in ihren Augen vor allem eines sind: Unamerikanisch.

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Kommentare ( 83 )

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83 Comments
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epigone
4 Monate her

Es ist wirklich erstaunlich, wie gering, ja geradezu erbärmlich mittlerweile im Westen das Wissen und Verständnis um die eigene Geschichte ist. Nur so ist begreiflich, dass wir nun erneut daran gehen, die Grundlagen von Freiheit, Humanität und Rechtsstaatlichkeit zu zerstören – Hitler, Stalin und Mao lassen grüßen! Nur in Stichworten dazu: – Es sind die jüdisch-christlichen Wurzeln, zusammen mit einem Teil der helenistischen Antike, aus denen der Abolutionismus, die Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei stammt. Nie und nirgends hingegen regte sich im Islam, in Asien, in Afrika, den vor-kolumbusschen Americas oder anderswo bis heute eine solche Bewegung. – Die Sklaverei… Mehr

Noetigenfalls
4 Monate her

Ich denke, die Phase des bloßen Kulturkampfes wurde längst verlassen. Was die Drahtzieher jetzt gezielt ansteuern, ist ein regelrechter Rassenkrieg nach allen Registern. Es ist leider unübersehbar, und sie haben Erfolg. Die Angegriffenen wehren sich nicht. Am Ende steht ein Schlachten nach dem bekannten ruandischen Muster, die Rolle des damaligen Rundfunksenders übernehmen jetzt schon CNN und Kumpane. Übertrieben? Wann hat im TV das Leben eines ermordeten Weißen zuletzt noch was gegolten? Nein, Herr Spahn, DAS steht mit gar keiner Historie in irgendeinem Zusammenhang, es ist das sehr moderne, weltweit konzertierte Anstacheln eines Völkermordes, und dieses Schlachten wird alle früheren Massaker… Mehr

Radikaler Demokrat
4 Monate her

Ja, ich schätze auch die Asiaten als deutlich wehrhafter ein als die Weißen. Sobald die in den Konflikt einbezogen werden, werden sich die Demokraten/Aktivisten/sonstige Schwätzer wundern. Da wird weder lang geredet noch werden da Gefangene gemacht…

TE2020
4 Monate her
Antworten an  Radikaler Demokrat

Gefangene? Siehe die tödlichen Scharmützel auf 4.000 Höhenmetern im Himalaya an der indisch-chinesischen Grenze. Nicht umsonst sind chinesische bzw. fernöstliche (Nah-)Kampftechniken weltweit am verbreitetsten. Ich selbst betreibe Aikido: https://de.wikipedia.org/wiki/Aikid%C5%8D#Gnade_im_Zweikampf

Peter Silie
4 Monate her

Man kann nur hoffen, daß sich in Amerika eine Mehrheit findet, die den Verrat an der europäisch-stämmigen Kultur und Identität stoppen kann. Nicht nur für die USA kann man das nur hoffen, sondern auch für uns Europäer. Fällt Amerika, dann war’s das auch mit uns. Viel Hoffnung habe ich allerdings nicht. Wer sollte der politische Führer sein? Verräter gibt es in beiden Parteien zahlreich. Und die Großstädte und Metropolregionen dürften sich mehrheitlich auf Seite der Verräter befinden. Hinzu kommt, daß in den Metropolregionen die Weißen schon in der Minderheit sind. Ein weiterer Punkt, der für den Niedergang der Europäer/Weißen spricht,… Mehr

Ulrich B.
4 Monate her

Danke für diesen sehr guten und erhellenden Artikel! Zwei kleine Änderungsvorschläge (betreffen auch nicht das wesentliche des Artikels): – Es wäre hilfreich, wenn erwähnt würde, dass die Frage nach der Sezessionsmöglichkeit eines Staates in der Verfassung der USA nicht geklärt wurde (weder pro noch contra). – „Evolution schien dabei mit ihrem Grundsatz des „survival of the fittest“ einerseits den Befürwortern der Sklaverei Recht zu geben – andererseits wurde sie von den klerikalen Kräften im Süden wie im Norden vehement abgelehnt.“ Das stimmt so nicht. Ganz am Anfang wurde Darwin (der de facto ja erst ab 1860 vorlag) von religiösen Kräften… Mehr

bkkopp
4 Monate her
Antworten an  Ulrich B.

Nur weil George Cuvier ( 1769-1832) dies so geschrieben hat muss es nicht unbedingt Hand und Fuss haben. Wir wissen heute mit einiger Sicherheit, dass die Verteilung des Homo Sapiens auf der Welt anders stattgefunden haben muss als eine von Gott geschaffene geographische Verteilung verschiedener Rassen, wie sie Baron de Cuvier, vor ca. 200 Jahren, als Welterklärung einfiel. Auch Charles Darwin’s “ survival of the fittest “ kann in einer monotheistischen Kulturtradition, mit einem vor mindestens 2500 Jahren entstandenen humanistischen Ethos, nicht uneingeschränkt auf den Menschen angewandt werden. Die jüdisch-christliche Kultur geht von dem Mythos aus dass der Mensch nach… Mehr

Ulrich B.
4 Monate her
Antworten an  bkkopp

„…dies so geschrieben hat muss es nicht unbedingt Hand und Fuss haben.“ – Ich verstehe ihre Aussage hier nicht. Oder haben sie das, was ich geschrieben habe, als heute postulierte Evolutionstheorie (wohl hier mehr Schöpfungstheorie) verstanden? – Nun, dass tue ich nicht. Der Punkt ist doch, dass Menschen zu bestimmten Zeiten und Kulturen bestimmte Weltanschauungen hatten und diese für wahr genug hielten, um danach mit guten Gewissen zu handeln. Überzeugungen, die oft später als falsch wahrgenommen wurden. Wenn sie alleine die Biologie des 19. Jh. nehmen finden sie z. B. auch die Protoplasmatheorie (=die Erbinformationen liegen im Protoplasma der Zellen… Mehr

Ratloser Waehler
4 Monate her

Nach der Lektüre des Artikels und dadurch Erinnerung an die Geschehnisse im US-amerikanischen Sezessionskrieg, ist es schon skurril, dass die Demokraten ausgerechnet Trump zum Feindbild der BLM-„Bewegung“ aufbauen.

Es müsste eigentlich reichen, wenn sich die Demokraten selbst(!)kritisch ihrer Geschichte erinnern und sich vor den Aufgebrachten von ihrer Geschichte distanzieren.

Mit Trump hat das eigentlich wenig zu tun, vor allem weil er in den letzten Jahren die wirtschaftliche Situation vieler Schwarzer sogar verbesserte.

schukow
4 Monate her
Antworten an  Ratloser Waehler

Genau deshalb versucht man, diese Wähler zurückzugewinnen. Mit allen Mitteln, und man spielt mit dem Feuer.

bkkopp
4 Monate her

Die Ehre der CSA-Helden, schon im Zeitbezug nicht immer eindeutig, wurde in den ca. 100 Jahren von 1865 bis 1964 hunderttausendfach verspielt, und das Verspielen der Ehre hat noch nie ganz aufgehört, wie wir bei den polizeilichen Hinrichtungen auf den Strassen von Minneapolis und Atlanta beispielhaft in den letzten Tagen und Wochen sehen konnten. In beiden Fällen bleibt eine junge Witwe mit drei bzw. vier kleinen Kindern und niemand kann wissen, ob die Leute nach dieser psychischen Kränkung jemals ein “ normales Leben “ werden führen können. Auch eine Geldleistung der Stadtverwaltungen wird nicht die Seelen heilen. Die Bürgerrechtsgesetzgebung, die… Mehr

Radikaler Demokrat
4 Monate her
Antworten an  bkkopp

Es bleiben 2 Witwen zurück, von denen eine froh ist, daß ihr Mann nicht mehr wieder kommt, nachdem er Jahre im Knast gesessen und danach das Geld der Familie mit Drogen durchgebracht hat, und die andere ebenso froh ist, daß sie selbst und ihre Kinder nicht weiter mißhandelt werden und keine Angst meht vor dem „Ehemann“ und „Vater“ haben müssen. Keine Ahnung, wo sie da „Hinrichtungen“ sehen, aber in den USA werden Kriminelle eben als Kriminelle behandelt und nicht wie hier zu einem pädagogischen Stuhlkreis eingeladen, das betrifft in den USA übrigens Weiße, Gelbe und Schwarze gleichermaßen. Wer kriminell ist,… Mehr

bkkopp
4 Monate her
Antworten an  Radikaler Demokrat

Ob und wieweit jemand kriminell ist sollte ein ordentliches Gericht entscheiden, nicht ein Polizist mit dem Knie auf dem Hals eines bereits mit Handschellen Gefesselten durch Vor-Ort-Schnell-Exekution, oder wie im Fall Atlanta mit zwei tödlichen Schüssen in den Rücken eines Unbewaffneten, mit dem sich der Polizist vorher zivil unterhalten konnte, dessen Identität geprüft war, und dessen Fahrzeug de facto in der Kontrolle der Polizei war, während der Mann davon laufen wollte. Ich sehe beide Fälle als inakzeptable Hinrichtungen. Ich habe großes Verständnis dafür dass die Polizisten in den USA sehr oft auch robust vorgehen müssen, und sich selbstverständlich selbst schützen… Mehr

donpedro
4 Monate her
Antworten an  bkkopp

na na na, tun sie hier mal nicht luegen verbreiten! was sie hier treiben ist verleumdung der polizei in atlanta und komplette verfaelschung des tatsaechlichen hergangs! in atlanta war der kerl bewaffnet mit einem taser, den er bei der trunkenheitskontrolle einem polizisten klaute und damit wegrannte. beim hinterher rennen wurde der polizist von diesem ganoven nicht nur mit dem taser bedroht, mehr noch, der brave unschuldige und friedfertige familienvater schoss (!) auf den hinterher rennenden polizisten. erst da schoss der polizist in notwehr zurueck. das alles ist einwandfrei auf youtube als videoclip zu sehen. ich frage mich aber welches motiv… Mehr

Ulrich B.
4 Monate her
Antworten an  bkkopp

„Dies trifft aber in beiden zur Diskussion stehenden Fällen nicht zu.“ Zu dem Fall in Atlanta kann ich nichts sagen (da ich mich damit nicht befasst habe). Was mich stört ist dabei ihre Wortwahl, genauer: der Begriff „Hinrichtung“. Für mich bedeutet „Hinrichtung“ eine absichtsvolle Tötung (was dann hier ein Mord wäre). Ob der Polizist im konkreten Fall beabsichtigte G. Floyd umzubringen oder ob es letztlich an Unfall (unbeabsichtigte Tötung = Totschlag) war, erschließt sich mir nicht aus der Handlung. Das diese Handlung eine Schweinerei ist, bestreite ich dabei nicht. Aber „Hinrichtung“ würde den konkreten Vorsatz bedingen – und der ergibt… Mehr

Ulrich B.
4 Monate her
Antworten an  bkkopp

Sehr geehrte(r) bkkopp, ihre Argumentation erschließt sich mir teilweise nicht. Sie schrieben: „Die Ehre der CSA-Helden, schon im Zeitbezug nicht immer eindeutig, wurde in den ca. 100 Jahren von 1865 bis 1964 hunderttausendfach verspielt…“ Das ist das für eine ‚Logik‘? – ein X wird – meist wegen konkreter Taten, oder wie hier: aus bestimmten Gründen (Versöhnung…) – geehrt. Weil nun irgendwelche Leute sich positiv auf ihn beziehen und zugleich sich fehl verhalten, wird bei X irgendetwas – hier ‚Ehre‘ „verspielt“… Zudem – ebenfalls ziemlich gaga meiner Meinung nach: Leute werden wegen bestimmten Handlungen, Taten etc. geehrt. Und nun sollen ihre… Mehr

bkkopp
4 Monate her
Antworten an  Ulrich B.

Ich habe mehrer US-Südstaaten 1966 erstmals bereist. Ich kenne natürlich nicht in allen Fällen die Motivationen aus denen heraus dort die Denkmäler für CSA-Helden errichtet wurden. Aber, hundert Jahre systematische Rassentrennung sprechen für sich, sie sind bis heute prägend. Die Denkmäler sind der Mittelfinger gegen die befreiten Sklaven und deren Nachkommen und die Bestätigung der White Supremacy in der Rechts- und Sozialordnung des Landes. Auch die öffentliche, und private, Beflaggung mit “ Stars and Bars“ war nie nur Folklore. Zum Thema “ Hinrichtungen “ im nächsten Absatz unten.

Ulrich B.
4 Monate her
Antworten an  bkkopp

Da waren sie ja 2 Jahre vor der Ermordung von Martin L. King vor Ort! – Also auch mitten in einer Zeit als es dort sehr große Spannungen gab. Was mich bei der ganzen Sache etwas verwundert sind 2 ‚Tatsachen‘: – Arme – in quasi-Slums lebende – Kommunities von Schwarzen gibt es auch in den großen Städten des Nordens. New York oder Detroit sind ja weltbekannte Beispiele dafür. Nun gehe ich einmal davon aus, dass es dort (im Gegensatz zu den Südstaaten) Denkmäler für Lee etc. nicht all zu verbreitet sind. Auch dürfte zumindest in der Gesetzgebung dieser Staaten auch… Mehr

MartinL
4 Monate her

Übrigens: Wenn von Afroamerikanern Entschädigungen für die Sklaverei gefordert werden, können die USA das eigentlich auch von den Nachkommen der Stämme/Völker in Afrika fordern, die ihnen diese verkauft haben.
Man bestraft ja normalerweise nicht nur die Konsumenten – sondern vor allem die Dealer…..

TE2020
4 Monate her
Antworten an  MartinL

Sklaverei ist für die USA im globalen Sinne und Maßstab zu begreifen. Sioe haben sich eben zu keinem Zeitpunkt davon losgesagt, sondern sich stets als anderen überlegen empfunden. Gegenüber Russland wurde das jüngst übderdeutlich gemacht. Und auch alle anderen Länder der Erde haben von den USA nichts zu erwarten, sollten sie sich deren Politik und Ressourcenraub nicht bedingungslos beugen. Es ist ein amerikanisches Urverständnis, in zwanghafter Konkurrenz zum Rest der Welt zu stehen. Ein Gemeinsam, eine echte Kooperation, wird es mit US-Amerika niemals geben.

MartinL
4 Monate her
Antworten an  TE2020

Das ist -mit Verlaub- völliger Blödsinn. Und zwar komplett.

TE2020
4 Monate her
Antworten an  MartinL

Ihre Meinung können Sie haben, die Fakten haben Sie nicht.
Dr. Daniele Ganser: Imperium USA plus mindestens 50 weitere Quellen/Autoren/Historiker/Politologen

Engel aus Bayern
4 Monate her
Antworten an  MartinL

Und die arabischen Sklavenhändler nicht vergessen!

Protestwaehler
4 Monate her

Bei RTL (Bertelsmann) hat gestern in den Nachrichten doch tatsächlich ein so ein linksradikaler Global-Geschwätzwissenschaftler aus Hamburg gefordert, man solle Bismarck-Statuen in Deutschland an Ort und Stelle einbuddeln. Und dieser Sender schämt sich nicht mal einen derartigen Schwachsinn auszustrahlen. Vielleicht sollten wir ** Bertelsmann dann ebenfalls einbuddeln, bei deren eigener NS Vergangenheit wäre das dann ja ebenfalls mehr als angemessen.

Nibelung
4 Monate her

Am Sklavenhandel von damals waren viele beteiligt, die Häuptlinge selbst und ihre Aufkäufer aus Europa und Nordafrika und diese Idee war nicht nur unmenschlich, sondern gleichzeitig auch kontraproduktiv, wie man heute in den USA sehen kann. Das alles hat sich zwar etwas normalisiert im Umgang miteinander, aber wer die Südstaaten noch in den sechziger Jahren selbst erlebt hat, der hat in bestimmten Vierteln, den Schock für`s Leben erhalten, was ein Extrageschichte wäre, aus der Sicht eines Deutschen und der sogenannte Way of Life war vordergründig eine Angelegenheit der Weißen, während die Schwarzen in den unmöglichsten Verhältnissen hausten und auch sonst… Mehr

Peter Silie
4 Monate her
Antworten an  Nibelung

Exakt so isses.
Heterogenität=Buntheit=babylonisches Wirrwarr=Unfrieden.