Blackbox KW 6 – Statt HeikoDerWoche Gedichte!

Die bildende Kunst überlassen wir heute der Documenta in Dresden und haben selbst Kunst im Programm: Ein Gedicht! Ein Gedicht! (Macht zwei. Jaa, das muss sein, Ihr Nörgler!) Dafür gibt’s noch etwas zu Sozialdemokraten und Kohle, versprochen.

Das erste Gedicht aus der ersten untergegangenen Republik auf deutschem Boden ist von Erich Kästner:

Ihr seht sie eilends in den Reichstag schreiten.
Das Wohl des Volkes fördert ihren Gang.
(Wohl der Bevölkerung müsste es natürlich heute heißen.)
Und würdet Ihr sie noch ein Stück begleiten,
dann merket Ihr: sie gehen ins Restaurant.

Bevor das Selbstbedienungsrestaurant für manche ab September schließt, gibt’s noch schnell ein Extra-Portiönchen Sahne auf den Nachtisch. Die Diäten erhöhen sich ab Juli um 215 Euro auf 9.542 Euro.

♦ Die Wahlkampf-Tour des Bevölkerungs-Tribuns „The Schulz“ sprengt alle sozialdemokratischen Dimensionen! In Rendsburg musste man vom kleinen Bürgersaal in einen größeren umziehen. In Pinneberg und Ahrensburg drängten die Massen – also ca. 500 Leute – auf Einlass. Das sind ja schon fast Hillary-Verhältnisse!

Kein Wunder, dass da jeder Spezialdemokrat mitsingen will beim „Auferstanden aus Ruinen“. Stephan Weil, SPD-MP vom VW-Abenteuerland Niedersachsen, fordert, den Spitzensteuersatz um mindestens 20% höherzuschrauben. Also natürlich nur für die mit abgeschlossener Berufsausbildung, Festanstellung oder Freiberufler, versteht sich – Millionäre eben.

♦ Die Wirtschaftswoche hat ihre besten Leute in die Archive von Würselen entsandt, um die Wundertaten des einstigen Bürgermeisters Schulz en detail darzustellen. Leider will uns die Öcken-Presse nur gegen Geld an den Erkenntnissen teilhaben lassen. So bleibt hier nur zu berichten, dass die Gemeinde Würselen ihren Heilsbringer nach dreihundert Millionen Miesen unter Tränen auf den heiligen Europa-Kreuzweg ziehen lassen musste.

♦ Auch das Social Media-Team der SPD, Sonderabteilung Humor, kann den Deckel nicht mehr auf dem Topf halten: Ralf „Dr. No“ Stegner hatte Facebook-Chefin Sheryl Sandberg bei einem Treffen mit Donald Trump gesehen und flott getwittert: „Und ich dachte Frau Tschzäpe sei in U-Haft“. Stegner-Witz ist selten witzig!

Ein anderer SPD-Vize (wie viele haben die davon? 300?), Thorsten Schäfer-Gümbel, bereicherte die SPD-Ausstellung „Ironisch Gemeinte Tweets“ mit: Schäuble kann man „im wahrsten Sinne des Wortes beim Gehen die Schuhe besohlen“. Auch lustig geht im Sozialistenleben auf die Kosten anderer, faria faria ho!

♦ Die von den Medien schmählich im Stich gelassene Angela Merkel hat sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und tröstet sich mit Richard Gere, dem alten Liebesschwindler. Wir trauen uns fast gar nicht zu sagen, dass der kurz zuvor auch Claudia Roth angesäuselt hatte: Pretty Woman, give your smile to me.. . Der will doch nur euer (äh… unser) Geld, Mädels!

♦ Unsere No-Fly-Drone Ursula von der Leyen musste den Bus von Litauen nehmen (Flugzeug kaputt) und ist dann per Anhalter in die USA-Galaxis gekommen, um mit ihrem Amtskollegen Dscheneräl Mattis ihre Zukunft zu besprechen. In unseren Wahrheitsmedien hatte Uschi nämlich die Fake News gelesen, dass Donald und der Dschänerel keinen Bock mehr auf NATO hätten. Und Hurrah! Hurrah! Sie bringt „ein klares Bekenntnis zur NATO“ mit zurück. Im Mai kommt dann vielleicht sogar Mr. President. Mit der Rechnung.

♦ Auch im Homeland NRW sind bald Wahlen, da blamiert sich jeder so gut er kann. Weil der Karneval besonders geeignet sei, „um Flüchtlinge … mit alteingesessenen Bürgern in Kontakt zu bringen“, wollen entsprechende Helferlein die neuen Mitbürger in großen Gruppen zu den Funken-Mariechen führen.

Da freuen sich bestimmt auch schon die in einer Dorfzeitung verschämt in Anführungszeichen „Schwarzfahrer“ Genannten aus Guinea. Die hatten Bahnbedienstete gewürgt, wollten ihnen eine Bierflasche auf den Kopf hauen und leisteten dann Widerstand gegen Polizeikräfte. Die wegen mehrfacher Drogendelikte Polizeibekannten wurden natürlich sofort auf freien Fuß gesetzt, schließlich hatten alle einen festen Wohnsitz im „Willkommenshotel Hannelore“.

♦ Für die Sicherheit im Homeland zuständig ist der abgebrochene Pädagogikstudent Ralf „dä Jeck“ Jäger. Mit Handtaschen-Glöckchen gegen Taschendiebe, 80-Stunden-Woche für Polizisten und mit der Unterstützung durch eine Justiz, die bei Raub, Messerstecherei, Vergewaltigung und anderen Lappalien streng Sozialstunden verordnet, ist das Homeland inzwischen quasi das sicherste Bundesland der ganzen Welt.

♦ Wo Recht und Ordnung zu Hause sind, will im April logischerweise auch die AfD ihren Bundesparteitag abhalten. Sicher ist sicher. Innenminister Jäger wird sich zwischenzeitlich bestimmt um die Morddrohungen gegen Mitarbeiter des Maritim-Hotels, das die Veranstaltung beherbergt, kümmern, und via Facebook die „Kämpfer gegen Rechts“ ermahnen, nur Parteitagsbesucher mit Stein und Knüppel zu attackieren, und nicht das Hotelpersonal.

♦ Hätten sich die AfDler nicht in der Lausitz treffen können? Oder in der Uckermarck?
Doch Halt! Da müssen wir lesen, dass es Islamisten verstärkt in die ostdeutsche Provinz zieht!? Sagt der Verfassungsschutz. Dabei gibt’s doch in Dunkeldeutschland so gut wie keine „Flüchtlinge“, hieß es bislang immer.

♦ Berlin ist längst da, wo NRW erst hinwill – im rot-rot-grünen Nirwana. Nun wird gemeldet: Berlins größte Schule dicht. Klos kaputt. Dabei wird doch die Berliner Stadt-Regierung in Sanitär-Fachkreisen längst als die große Toiletten-Koalition (wegen der Unisex-WCs) gepriesen.

♦ Gewalt und Verrohung, wohin man blickt. Zum Beispiel Österreich. Dort hat unser sensibles Auslandsmagazin Spiegel auf den gefährlichen Job in Pflegeheimen hingewiesen. Demenzkranke bringen zunehmend ihre alten Pistolen und Panzer mit beim Einzug. Die wähnen sich wohl noch im Afrika Korps, bei den „Afrikanern“.

♦ Nun ist die Sozialdemokratie mehr eine moralisierende Bewegung und findet ihre Verbreitung überall da, wo offene Staatskassen warten. Etwa in Rumänien. Auch dort machten sich die Moral-Mönche ans reformatorische Werk und brachten ein Anti-Korruptionsgesetz auf den Weg: Bestechlichkeit ist ab 44.000 Euro strafbar. Seither fragen sich täglich 500.000 Rumänen bei Straßenprotesten: Wieso ab 44.000 Euro?

♦ Komisch, schon sind wir wieder bei Schulz. Dessen Wahlkampfmanager hat bei Spesenabrechnungen geschulzt!? Fünfstellige Beträge ergaunert? Können wir uns nicht vorstellen, so kurz vor der Wahl!

♦ Kennen Sie das Lied „Veganer die Glocken nie klingen“? Spielt in Limburg an der Lahn. Der SPD-Bürgermeister hat den Fuchs, der die Gans gestohlen haben soll, aus Angst vor einer militanten Salatesserin beim Glockenspiel ausgetauscht. Sie glauben nicht, wie der Mann heißt: Hahn! Wenn das die Veganerin rauskriegt …

♦ Statt Hamburgs grünen Justiz-Versager (dem Heiko Maas von der Alster) Till Irgendwas, statt weiterer Verbrechensaufzählungen, statt Gina Lisa, Heikos Gesicht zu „Nein heißt Nein“, statt dem Dackel, der Steinmeiers Wahl zum Chefprediger torpedierte, statt „Heiko der Woche“ wollen wir lieber noch ein Gedicht zum Besten geben. Ok? Nein? Trotzdem, es muss sein, wg. Bauernregel-Rhyme-Battle von Barbara Hendricks:

Wer räumt im Kuhstall auf?
Wer befreit der Hühner Lauf?
Unsere Barbara!

Wer singt das Schwein zum Schlaf?
Wen wählt ein jedes Schaf?
Unsere Barbara!

Wer macht die Bauern platt,
Isst nur Gemüs’ und Blatt?
Unsere Vegetaria!

Wird dann die Nahrung knapp,
wer setzt sich ganz schnell ab?
Unsere Barbara!

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