Geschlechterkrise: Merkels demographischer Männerbauch

Die überwiegend männlichen Flüchtlinge 2015 blähen die Bevölkerungsstatistik dysharmonisch auf. Eine Million junge Männer ohne die dazu gehörigen Frauen sind jetzt schon ein quälender sexueller Notstand gesellschaftlicher und wahrhaft staatsgefährdender Dimension. Die sexuelle Ignoranz Merkels und ihrer Mittuenden zeigt das Ausmaß ihrer Verantwortungslosigkeit.

„Wir können nicht alle Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen“. Dieser Satz oder dieser Gedanke ist im Begeisterungsgesang der Flüchtlingseuphoriker, die im veröffentlichten Raum in den Medien, in der Politik und der Kultur den Ton angeben, nun immer häufiger zu hören. Auch die Großkoalitionäre Sigmar Gabriel von der SPD und Thomas de Maizère von der CDU haben sich zu solchen Sätzen hinreißen lassen. Scheint, als ob der Sozialdarwinismus der Allparteien-Koalition Risse bekommt.

Diejenigen, die den qualvollen Hungertod bereits gestorben sind, können nicht mehr zu uns, nach Deutschland, kommen.

Erstaunlich, dass Gabriel, de Maizière & Co. überhaupt von Wir und Uns und Deutschland reden, dass sie derartige Wörter in den Mund nehmen. Die Menschen, die im Restjahr 2015 und im nächsten und allen folgenden Jahren noch am Hunger sterben werden, sind zu schwach, um hierher zu kommen. Die Flüchtlingseuphoriker lassen diese Menschen verrecken. Und es werden in den nächsten vier Jahren 100 Millionen Menschen sein, die verrecken, darunter entsprechend viele Säuglinge, Kinder und die Schwächsten der Schwachen.

An die aktuell von rassistischem Mord, wegen ihres Glaubens oder ihrer Ethnie oder ihrer Weltanschauung bedrohten Menschen, die keine Chance haben hierher zu flüchten, obwohl ihr Ortswechsel hierher den Terminus der Flucht wahrhaftig erfüllte, hat bis dato hierzulande keiner gedacht. Vor lauter moralischer Selbstüberhebung und  gönnerhafter Pose der Flüchtlingshilfe von Herr zu Migrant vergisst die deutsche Flüchtlingsindustrie diese Menschen auch jetzt gnadenlos.

Es ist jeden Tag auf’s Neue Zeit, die deutsche Flüchtlingsindustrie ihrer ekelerregenden Heuchelmoral zu entkleiden und die Armseligkeit der Rotten der Selbstdarsteller zu dekuvrieren. Und jetzt heißt es: Wir – Deutschland – können/kann nicht alle Menschen aufnehmen.

Donnerkieker, das sind doch die Sätze und die Gedanken der gerade vom deutschen Justizminister Heiko Maas extrakonstitutionell verfolgten „Hasskommentatoren“ in den sozialen Netzwerken. Die allerdings arbeiten sich an den Flüchtlingen statt an den deutschen Flüchtlingspolitikern und an der deutschen Flüchtlingsindustrie ab.

Werden nur die Schnellsten und Aggressivsten aufgenommen?

Wie also wollen Gabriel und de Maizière, die hier nur stellvertretend für die neue Zunft der „Wir können nicht alle-Aufnehmer“ stehen, denn nun verstanden werden? Das Potenzial an Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen gern nach Deutschland kommen würden, übersteigt die Milliardengrenze bei weitem, darauf wurde an dieser Stelle schon hingewiesen. Werden also nur die Schnellsten und Aggressivsten hier aufgenommen?

Ist der Sozialdarwinismus so ausgeprägt? Oder werden, der Moral verpflichtet, alle schnellen Hirsche, die im Zuge der jetzt sogenannten Flüchtlingskrise hierhergekommen sind, von singulären Ausnahmen abgesehen, wieder zurück geschickt? Für die komplette Zurückführung aller Flüchtlinge spricht immerhin eine ziemlich evidente knallharte Tatsache, auf die der famose Sigmar Gabriel jüngst hingewiesen hat. Er bedauert, dass die Welthungerhilfe ihren Monatssatz für die Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens von 27 auf 13 Dollar gekürzt hätte.

Damit steckt Gabriel den Kostenrahmen ab, der pro Flüchtling und Monat vor Ort in die Kostenrechnung einzustellen ist.

Die deutsche Innensicht auf Europa zeitigt sehr fragliche Ergebnisse
Flüchtlinge: Teil 1 - Ist die EU rechtsradikal und fremdenfeindlich?

Selbst, wenn man, wie Gabriel, den Betrag von 13 Euro pro Monat für viel zu niedrig hält und diesen Satz verzehnfacht, kostet die Versorgung eines Flüchtlings vor Ort (in den Flüchtlingslagern der Nachbarländer Syriens), sei es, dass der Flüchtling vor Ort geblieben ist, sei es, dass er aus Deutschland dorthin zurückkehrt, in der Region einen Krümelbetrag von dem, was ein Flüchtling hierzulande an Kosten verursacht.

In Deutschland kommen zu den direkten Kosten in Gestalt der Unterstützung der Flüchtlinge, noch die alle Grenzen übersteigenden indirekten Kosten, die Systemkosten, die Apparatkosten, die Kosten der Justiz, der Polizei, des Gesundheitswesens hinzu. Auch die Kosten für freie Nutzung von Bahn, Telekommunikation und Infrastruktur sollen nicht vergessen werden. Jeder Flüchtling hier raubt, ohne es zu wissen und zu wollen, 20-30 anderen Menschen in derselben Lage jede Unterstützung in den Herkunftsländern oder in den entsprechenden Nachbarländern. Und dabei sind die immensen Kosten der Integrationsbemühungen und am Ende frustrierter Integrationsaufwendungen noch gar nicht im Blick.

Markttauglichkeit und Arbeitswilligkeit der Flüchtlinge

Realistische Prognosen der Markttauglichkeit und Willigkeit der Flüchtlinge, sehen nicht sehr rosig aus. Es bahnt sich eine Dauerbelastung an, die umso bedeutsamer wird, wenn Flüchtlinge, die jetzt an höchstes Anspruchdenken gewöhnt werden, unzufrieden werden, wenn sie spüren, dass sie für den attraktiven Teil des Arbeitsmarkts mehrheitlich untauglich sind. Menschen, die in ihrer neuen Umwelt nicht mithalten können, sind schnell frustriert. Und Menschen, die mit Privilegien überschüttet werden, die sie gar nicht einordnen können, weil sie die Verirrsinnigung der deutschen Gesellschaft nicht kennen, werden schnell frustriert, wenn sie mit der Realität konfrontiert werden.

Für einen Verbleib der Flüchtlinge nahe ihren Herkunftsorten spricht auch, dass es sich bei den Flüchtlingen offenbar mehrheitlich um Männer einer Generation handelt, die für den Wideraufbau zum Beispiel Syriens, aber auch zur Unterstützung und zum Schutz ihrer eigenen Familien, Frauen, Kinder und Alten alsbald gebraucht werden.
Auch die kulturelle Verwurzelung der Flüchtlinge würde nicht aufgebrochen, wenn sie in der Region blieben oder bald dorthin zurückkehrten. Eine Ankommenwollens-Kultur der Flüchtlinge hier ist bis jetzt nicht erkennbar.

Das Ankommen-Wollen in einem westlichen Verfassungsgemeinwesen ist bis jetzt auch deshalb kaum vorhanden, weil die Ankommenden gar nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Die Erwartung von Sozialhilfe ist keine Ankommenwollens-Kultur. Wer immer die Flüchtlinge mit den berühmten Smartphones und den berühmten Top-Sportklamotten ausgerüstet und in Gang gesetzt hat, es bleibt ein hartes Faktum, dass die syrischen Flüchtlinge mit einer gänzlich anderen Kulturvorstellung im Kopf aus einem ölreichen Dritte-Welt-Land mit niedrigem Know how, niedrigem Produktivitätsniveau und niedrigem Bildungsstand kommen. Diese Tatsache kann man nicht beiseite drängen. Man kann kurzfristig hysterisch alles schön reden, auf Sicht zählt, was real ist.

Die Euphorie der willkommenskulturellen Flüchtlingsindustrie kann die Tatsachen nur vorübergehend in den Hintergrund drängen. Die Primitivität der deutschen Flüchtlingsindustriellen, die sich in ihrem armseligen Helfersyndrom und ihrer Altruismus-Show zu Gunsten von Menschen ergehen, denen sie sich überlegen fühlen, hat ein Ausmaß erreicht, dass mit Wahn-Zuständen verglichen werden muss.

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