US-Armada bedroht das Mullah-Regime – Trump vor schwerster Entscheidung seiner Amtszeit 

Amerikas militärischer Aufmarsch vor der Küste Irans könnte das Ende der Herrschaft der Mullahs signalisieren. Sollte US-Präsident Donald Trump tatsächlich den Befehl zum Angriff auf Militärbasen, Atomanlagen und die Machtelite geben, ist ein Zusammenbruch des islamistischen Regimes vorstellbar – wenngleich nicht sicher.

picture alliance / Middle East Images | Sahab Zaribaf

Angesichts der Kosten und Risiken für die USA könnte Trump – eventuell mit Verweis auf Zugeständnisse Teherans bei den laufenden Verhandlungen in Oman – auf den Versuch eines „Regime Change“ verzichten. Nachdem die Mullahs mit der äußerst brutalen Niederschlagung des jüngsten Volksaufstands im Januar erneut ihre Macht innenpolitisch sichern konnten, spricht manches dafür, dass dies auch gegen die Bedrohung durch die westlichen „Teufel“ USA und Israel, wie diese von den Theokraten geschmäht werden, gelingt.

Das Überleben des totalitären Regimes wäre eine Tragödie für die große Mehrheit der gepeinigten, unterdrückten iranischen Bevölkerung; man könnte die weitere Herrschaft dieser fanatischen Islamisten auch als eine Niederlage für den freien Westen ansehen. Es spricht manches dafür, dass die Ayatollahs 47 Jahre nach ihrer Machtergreifung ihre unselige Mission im Namen des Propheten fortsetzen können – wobei diese Ideologen des Korans und der Scharia mit ihrem Sendungsbewusstsein einen Machtansprach haben, der sich keineswegs nur auf die 88 Millionen Menschen in Iran erstreckt.

Die islamistische Machtelite in Teheran ist zwar in diesen Wochen zweifellos so geschwächt wie vermutlich noch nie seit 1979. Nach dem erfolgreichen Waffengang der Israelis und der USA gegen iranische Nuklear- und Militäreinrichtungen im 12-Tage-Krieg im Juni 2025, nach dem enormen Verlust an Einfluss und Kampfkraft von zwei der wichtigsten Verbündeten der Mullahs in der Region, den Hisbollah-Milizen im Libanon und der Palästinenserorganisation Hamas im Gaza-Streifen sowie nach den wochenlangen Protesten von Millionen Regimegegnern, die von den Sicherheitskräften nur mit äußerster, skrupelloser Gewalt eingedämmt werden konnten, scheint es nicht mehr viel zu brauchen, um das Mullah-Regime zu stürzen – so sehen das sicher die politischen Falken in Washington und Jerusalem.

Größter US-Truppenaufmarsch seit 2003

Seit 2003 (vor dem Irakkrieg) haben die Amerikaner nicht mehr so viel militärische Verbände in einer Region zusammengezogen wie jetzt, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf das Pentagon. Der größte Flugzeugträger, die USS „Gerald Ford“, und ein weiterer Flugzeugträger, zahlreiche Kampfflugzeuge und Versorgungseinheiten befinden sich im Persischen Golf – ganz abgesehen von den Streitkräften auf den etwa zwei Dutzend US-Militärbasen, die sich in der Region befinden.

Trump hat dem Iran eine Frist von zehn Tagen für den Abschluss eines Atomabkommens bei den indirekten Verhandlungen in Doha gesetzt – sonst würden „hässliche Dinge passieren“, hatte der US-Präsident dem Regime von Ayatollah Ali Chamenei (86) gedroht. Allerdings kennt auch das Weiße Haus die zahlreichen Unwägbarkeiten einer militärischen Auseinandersetzung nur zu gut. Die Gespräche in Doha scheinen ein Versuch zu sein, im letzten Augenblick den Ausbruch eines richtigen Krieges zu verhindern.

Wie kann Iran auf einen Angriff reagieren?

Das größte Risiko für die USA birgt die Frage, wie massiv Iran in der Lage wäre, auf einen umfassenden Angriff aus der Luft und von der See zu reagieren. Teheran drohte offen mit Angriffen auf US-Militärstützpunkte und Energieanlagen von US-Verbündeten in der Region. Allerdings sollen die Amerikaner vorsichtshalber bereits Tausende Soldaten und Zivilangestellte von ihren Basen im Irak, in Katar, Bahrain, Syrien, Kuwait, Saudi-Arabien, Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten evakuiert haben, um potenzielle Angriffsziele zu verringern, berichtete die New York Times.

Mit dem Entsenden so vieler Flugzeugträger und Kampfjets hätten sich die USA selbst unter Druck gesetzt, warnte der Iran-Experte Ali Vaez von der Denkfabrik International Crisis Group in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). „Wenn Trump jetzt nichts unternimmt, wird ihm das als Schwäche ausgelegt.“ Vaez glaubt nicht, dass es zu einer Einigung zwischen den USA und Iran kommen werde. Dann aber befände sich Trump in einer kniffligen Lage.

Israel will sich von der iranischen Bedrohung befreien

Da wären zunächst einmal die völlig unterschiedlichen Interessen von Staaten im Nahen Osten, die als Verbündete der USA gelten. Vor allem Israel hat ein enorm großes, zutiefst existenzielles Interesse an dem Sturz der Islamisten und Israel-Hasser in Teheran, die seit jeher alles tun, um ihren Traum von einer Auslöschung des jüdischen Staates verwirklichen zu können.

Israel fürchtet allerdings, dass es bei den Verhandlungen in Doha lediglich zu einem „kleinen Deal“ über das iranische Atomprogramm kommt, berichtete das Israel-Magazin Mena Watch. Teheran werde möglicherweise einige Zugeständnisse bei der Uran-Anreicherung machen, zudem vage versprechen, keine Terrororganisationen mehr zu unterstützen, ansonsten aber weiter in den Sesseln der Macht verharren und an der Vernichtung Israels arbeiten. Im besten Fall für die Islamisten kommt es zu einer Aufhebung der Sanktionen gegen Iran.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe kürzlich in Washington versucht, vor den mittel- und langfristigen Folgen zu warnen, wenn das Regime der Mullahs überlebe, seinen Einfluss in der Region weiter ausdehne und sein Programm zu einer Nuklearbewaffnung und zu der Vernichtung Israels fortsetzen könne.

Israel: Teheran will nur Zeit gewinnen

Eine Schlüsselfrage wäre aus israelischer Sicht der Jerusalem Post zufolge die Verpflichtung Teherans, künftig keine der Milizen und Organisationen mehr zu unterstützen, die Israel bekämpfen. Hier zeige sich allerdings ein gravierender Unterschied in den Perspektiven: Während für Europa und die USA fast ausschließlich die nukleare Frage von großem Interesse ist, ist es für Israel von enormer Bedeutung, wie sich langfristig das militärische Machtgefüge in der Region entwickelt.

Jerusalem fürchtet, dass die Politik der Diplomatie das islamistische Regime stärken wird, das keineswegs ihr Ziel der Vernichtung Israels aufgeben will. Man könnte auch fragen, ob die kurzfristige Abwendung von Kriegsgefahren den Preis hat, dass ein Regime gestärkt wird, das abwendet – langfristig aber ein Regime stärkt, das erklärtermaßen den Westen verabscheut und Europa islamisieren möchte.

Während Jerusalem für einen Militärschlag gegen das iranische Regime plädiert, signalisieren andere US-Verbündete, wie die Emirate am Golf, wie Saudi-Arabien, Syrien und die Türkei Washington, dass sie – trotz mancher Differenzen untereinander – bei einem Krieg eine weitere Destabilisierung der Region, möglicherweise auch einen Flächenbrand von Kämpfen und Gewalt im Nahen Osten und darüber hinaus befürchten. Ohnehin würde der Sturz der Mullahs – mit einer möglicherweise Israel-freundlichen Regierung in Teheran – die fragilen Machtverhältnisse in der Region erneut durcheinanderwirbeln.

Trump an einem Scheideweg

US-Präsident Trump steht vor der größten außenpolitischen Herausforderung seiner Amtszeit. Im November stehen in den USA Zwischenwahlen zum US-Kongress an; der Republikaner wird deshalb auch die innenpolitischen Folgen eines möglichen Waffengangs im Nahen Osten bei seiner Entscheidung berücksichtigen.

Der 79 Jahre alte Immobilien-Mogul im Weißen Haus wird in seiner Nahostpolitik ohnehin schon seit längerer Zeit nur von einem Teil seiner republikanischen Partei und der ebenso wichtigen konservativen Maga-Bewegung („Make America great again“) unterstützt.

Viele Trump-Anhänger hatten gehofft, dass der zentrale Trump-Slogan „America first“ zumindest teilweise eine Abwendung der USA von ihrem globalen, personell und finanziell extrem aufwändigen Engagement bedeuten würde.

USA wollen globale Führungsmacht bleiben

Donald Trump hat in den ersten 13 Monaten seiner Amtszeit, sowohl in einem neuen Strategiepapier als auch in der praktischen, offensiven Außenpolitik deutlich gemacht, dass er keineswegs eine irgendwie geartete isolationistische US-Politik anstrebt. Nach wie vor sollen nach seinen Vorstellungen die USA die unumstrittene Führungsmacht in der Welt bleiben.

Nur so erklärt sich seine teilweise aggressive Handels- und Wirtschaftspolitik, sein großes Engagement in Nahost, sein Eingreifen in Venezuela, sein neu gegründeter „Friedensrat“ und viele andere außenpolitische Initiativen dieses ungemein umtriebigen, enorm gestaltungswilligen 47. US-Präsidenten. Anders als manche seiner Vorgänger will Trump allerdings sorgsam und pragmatisch abwägen, wo und wie er amerikanisches Militär einsetzt.

Trump will Fehler der Neocons vermeiden

Auf keinen Fall möchte er die Fehler der Neokonservativen und der Demokraten wiederholen. Republikanische „Neocons“, wie der frühere US-Präsident George W. Bush mit Dick Cheney (Vizepräsident) und Donald Rumsfeld (Verteidigung), hatten Vorstellungen von der Verbreitung der Demokratie mit militärisch durchgesetztem Regime-Change – was im Irak und Afghanistan bekanntermaßen grandios gescheitert ist. Die Entwicklungen schienen zu belegen, dass sich die Supermacht USA übernommen hatte.

Demokraten wie der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Außenministerin Hillary Clinton dagegen suchten mit recht vagen und unausgereiften Vorstellungen „freiheitliche Kräfte“ gegen die Machthaber in autoritär geführten Staaten und Diktaturen – wie Ägypten, Syrien oder Libyen – zu unterstützen. Zudem strebten sie zeitweise eine Verständigung mit Islamisten und radikalen Palästinensergruppen an, vertrauten iranischen Versprechungen über ihre zivilen Ziele bei der Urananreicherung.

Demokraten stärkten Islamisten, China und Iran

Letztendlich produzierte diese idealistische, weltfremde US-Politik hehrer Worte, einem zuweilen willkürlich eingesetzten Militär oder der meist halbherzigen Unterstützung von Aufständischen und Milizen vielerorts nicht nur einen Machtwechsel, sondern auch ein politisches Chaos, jahrelange Bürgerkriege, Flüchtlingswellen, die tief nach Europa hineinschwappten, eine Stärkung von Islamisten sowie von ehrgeizigen Mächten wie Russland, Iran und China.

Eine große Mehrheit der Amerikaner lehnt einem Bericht der New York Times zufolge einen Krieg gegen Iran derzeit ab. Allerdings verweist der Politologe Jeffrey Friedman darauf, dass die Einstellung der Amerikaner sich auch leicht ändern kann.

Amerikaner lassen sich von kurzen Militäreinsätzen beeindrucken

Der jüngste US-Militäreinsatz in Venezuela – bei der Entführung von Präsident Nikolás Maduro – wie auch andere Auslandseinsätze können den Präsidenten „stark erscheinen lassen, steigern tendenziell die Zustimmungswerte für eine Regierung, selbst wenn die Wähler den Nutzen dieser Maßnahmen an sich bezweifeln“, so der Wissenschaftler in einem Beitrag der „Foreign Affairs“. „Effektive, relativ kurze und technisch beeindruckende Operationen“ könnten von politischem Vorteil sein, während langwierige und kostspielige Operationen, insbesondere, wenn sie ihre Ziele nicht erreicht, schaden.

Trump will derzeit vieles gleichzeitig: Iran von Atomwaffen fernhalten, eine neue, friedliche und blühende Perspektive im Gaza-Streifen schaffen, den Ukraine-Krieg beenden, aber auch verhindern, dass die Demokraten bei den Wahlen im November wieder Mehrheiten im Kongress bekommen. Vor allem möchte er auch als „Präsident des Friedens“ in die Geschichte eingehen. All das steht nun in diesen Wochen für ihn auf dem Spiel.

Westlicher Friedenswille kommt den Ayatollahs entgegen

Für die Ayatollahs und Gotteskrieger im Iran könnte das in äußerst bedrohlichen Zeiten letztendlich die Rettung ihrer verrotteten Theokratie bedeuten. Innenpolitisch haben sie eisern an den Erkenntnissen der Geschichtsschreiber und Philosophen festgehalten, denen zufolge Diktaturen am ehesten fallen, wenn sie kompromissbreit Zugeständnisse machen.

Bezahlt haben für diese Erfolgsstrategie der schiitischen Machthaber vermutlich 30.000 erschossene, erschlagene Demonstranten, die Zeugenberichten zufolge lieber wissentlich den Tod in Kauf nahmen, als weiter unter diesem korrupten Schreckensregime mit seinen Folterkammern und Geheimdiensten, unter der Herrschaft des Terrors und der Willkür, insbesondere gegen Frauen, zu leben.

Es wäre ein Segen für die Menschheit, würden diese theokratischen Machthaber verschwinden; sollten es die USA und Israel mit militärischen Mitteln tatsächlich versuchen, das Regime zu stürzen, weiß allerdings niemand, ob diese Interventionen nicht auch schreckliche, katastrophale Folgen auslösen könnten. Donald Trump steht vor historisch folgenreichen Entscheidungen.

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Kommentare ( 120 )

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120 Comments
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Monostatos
1 Monat her

„Für die Ayatollahs und Gotteskrieger im Iran könnte das in äußerst bedrohlichen Zeiten letztendlich die Rettung ihrer verrotteten Theokratie bedeuten….“
Gottseidank gibt es ja im segensreichen Westen nichts Verrottetes. Irony off! Ich wünsche mir ausdrücklich sauberen, faktenbasierten Journalismus anstatt solch einer – immer häufiger zionistischen – Propaganda, damit ich das TE-Abo nicht kündigen muss. Wer mehr Fakten haben will, schaue sich im Kanal des norwegischen Professors Glenn Diesen die Gespräche mit zumeist westlichen Gesprächspartnern an.

November Man
1 Monat her

Die USA plant gemeinsam mit Israel einen weiteren auf Lügen aufgebauten völkerrechtswidrigen und hinterlistigen Überfall auf ein friedliches Land wie den Iran. Das hatten wir mit dem Irak und Syrien schon einmal. Und die Welt schaut zu und unternimmt wieder mal nichts dagegen. Die Angst vor der kriegerischen USA und den kriegslüsternen Juden ist einfach zu groß. So können die beiden weiter auf der Welt töten und morden wann immer es ihnen danach ist und wie es ihnen gefällt. Es ist eine weiter Schande für die Weltgemeinschaft.  

bfwied
1 Monat her
Antworten an  November Man

Sie lassen völlig die Expansionsbestrebungen des Islam allgemein und die des Iran außer Acht, so, als gäbe es keine Hutis, keine Hisbollah, keine Hamas, und last, but noch least, die völlige Missachtung unserer Kultur unter den Moslems, als gäbe es nicht den Aufeinanderprall der Kulturen hier und in UK und F etc. Die Welt war niemals friedlich, sie ist es nicht, und sie wird es nie sein. Wer immer nur die anderen als die ach so armen Opfer ansieht, seinen eigenen Kulturkreis als Täter, und das ohne Ende, hat keine Lust auf die Wirklichkeit, die eben auch aus anderen Seiten… Mehr

Rico
1 Monat her
Antworten an  bfwied

Sie lassen völlig die Expansionsbestrebungen des Islam allgemein und die des Iran außer Acht, so, als gäbe es keine Hutis, keine Hisbollah, keine Hamas, und last, but noch least, die völlige Missachtung unserer Kultur unter den Moslems, als gäbe es nicht den Aufeinanderprall der Kulturen hier und in UK und F etc. Ich würde dem entgegenhalten, dass es allein unsere Schuld ist, dass die Moslems hier in Europa sich ausbreiten, und zwar in zweierlei Hinsicht: 1) Wir selbst haben sie hierher geholt nach Europa, und tun das noch immer (wobei „wir“ ja primär die gewählten Politikre sind) 2) Ist es… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  bfwied

Alle Muslime in einen Topf werfen ist so doof, als wenn man etwa alle Katholiken in einen Topf werfen würde. Kolumbien ist ein katholisches Land – dann muss wohl Bayern als katholisches Land ein Failed State mit Drogenkartellen sein? Oder sind Religion-Klischees doch zu simpel? Apropos Hisbollah: „Israel bombardiert weiterhin den Süden und Osten des Libanon“ > „… Einer der israelischen Angriffe vom späten Montag auf die libanesische Grenzstadt Tallouseh galt einem geparkten Auto und tötete den 62-jährigen Ahmad Tarmous. Die IDF behauptete, Tarmous sei ein „Hisbollah-Terrorist” gewesen und habe in gewisser Weise als lokaler Verbindungsmann der Hisbollah in diesem Dorf fungiert.… Mehr

pcn
1 Monat her

Im Iran-Konflikt geht es um viel mehr. Zigtausende, die das Mullahregime bis zum Anschlag satt hatten, sind für ihren Wunsch, dass sie auf irgendeine Weise von dieser Verbrecherbande erlöst werden, gestorben, abgeschlachtet und auf die wiederlichste Weise gefoltert worden. Aber ich will noch auf etwas anderes Hinaus: Die letale und wirklich endgültige Vernichtung dieses perversen, atheistischen (nach christlicher Glaubensrichtung), die Welt bedrohenden „Teufelsstaat“ wäre zum jetzigen Zeitpunkt genau der richtige. Es ginge ein Signal an alle islamistisch orientierten Länder aus, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Und gerade der Islamismus im Westen sollte von nun an mit aller Härte und bar… Mehr

Angela Honecker
1 Monat her
Antworten an  pcn

Ich glaube zwar nicht, das es dem US-Präsidenten letztendlich lediglich um die Befreiung der Iraner geht, weil es in der echten Politik immer um Macht und Vorherrschaft geht. Aber ich bin wie Sie vollkommen auf seiner und Israels Seite. Ich war 15 Jahre, als das damals noch weitgehend christliche Frankreich es ermöglichte, das dieser ekelhafte das Kleinkinder ficken theologisch rechtfertigende Khomeini aus Paris nach Teheran fliegen konnte und eine Million männliche Teheraner ihn wie den Stellvertreter ihres Gottes begrüßten, indem sie auf allen Straßen ihre Hintern in den Himmel hievten und als unendlich viele Frauen ihre fürchterlichen Zungen-Jaultöne von sich… Mehr

Last edited 1 Monat her by Angela Honecker
Rico
1 Monat her
Antworten an  Angela Honecker

Ihre Unkenntnis des Irans sei Ihnen verziehen, ihre bornierte und dümmliche Ignoranz jedoch nicht, und ihr offensichtlicher Hass auf die Iraner lässt sie jede Lüge, so sie in Ihr Weltbild passt, als Wahrheit weiterverbreiten.
Haben Sie schon mal erwogen, sich in Behandlung zu begeben?
Das könnte Ihnen helfen, Ihren Hass abzulegen, die Dinge wieder etwas normaler zu sehen.

Bernd Schulze sen.
1 Monat her
Antworten an  pcn

Es hört sich an, als ob Iran das einzigste Land ist, wo Frauen Kopftücher tragen und Homosexuelle im Gefängnis landen. Alles was man dem Iran vorwirft gilt auch für Kuwait, Saudis , VAE und nicht vergessen, die Anhänger der Moscheen hier im Land, die auch die Scharia hier errichten wollen.

Derrio.F.
1 Monat her

Anders als im Irak oder Afghanistan wollen diese Menschen tatsächlich einen Regimechange. Beendet dieses finstere Kapitel, die Iraner warten darauf.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Derrio.F.

So wie die Michels auf das AfD-Verbot warten, da irgendwelche Omas dafür auf den Straßen hüpfen? Manche lassen sich absolut jeder Propaganda framen.

Ganz sicher kann unmöglich wer darauf sehnsüchtig warten, dass irgendwer sein Land bombardiert.

Rico
1 Monat her
Antworten an  Derrio.F.

Sie waren wohl dort und haben mit den Leuten dort gesprochen, dass Sie so genau wissen, was die Iraner wollen? Und nach einem RegimeChange – bringen Sie dann Ihre deutsche Version von „UnsereDemokratie“ zum Iran? Merken Sie eigentlich, wie dumm sich Ihr Kommentar anhört? Ein Kommentar, geschrieben in einem Land, wo man die Regierung nicht kritisieren darf, wo freie Meinungsäusserung verhindert werden soll – wo eine totalitäre Regirung sich immer mehr den 1930ern Jahren nähert? Und Sie, ausgerechnet Sie wollen den Iranern was über Demokratie näherbringen? Aber seien Sie getröstet: Sie sind ncht allein, auch hier tummeln sich viele Deutsche… Mehr

Last edited 1 Monat her by Rico
Rico
1 Monat her
Antworten an  Derrio.F.

Sie waren wohl dort und haben mit den Leuten dort gesprochen, dass Sie so genau wissen, was die Iraner wollen? Und nach einem RegimeChange – bringen Sie dann Ihre deutsche Version von „UnsereDemokratie“ zum Iran? Merken Sie eigentlich, wie sich Ihr Kommentar anhört? Ein Kommentar, geschrieben in einem Land, wo man die Regierung nicht kritisieren darf, wo freie Meinungsäusserung verhindert werden soll – wo eine totalitäre Regirung sich immer mehr den 1930ern Jahren nähert? Und Sie, ausgerechnet Sie wollen den Iranern was über Demokratie näherbringen? Aber seien Sie getröstet: Sie sind ncht allein, auch hier tummeln sich viele Deutsche mit… Mehr

Gerd07
1 Monat her

Ein „Regime Change“ wird nicht das Ziel der Angriffe sein, nur eine weitere Schwächung durch die vollständige Zerstörung des Atomprogramms. Weitere Ziele werden die Infrastruktur für ballistische Raketen und wahrscheinlich auch die Revolutionsgarden sein.

Letzteres könnte dann zu Brüchen innerhalb des Regimes führen und zusammen mit erneuten Massenprotesten zum Ende der Islamischen Republik.

tgilde
1 Monat her

Dort wird es so oder so nicht besser werden. Europa könnte überleben, wenn es sich total abschotten würde. Macht es nicht, also ist das ganze längst entschieden.

Haba Orwell
1 Monat her

> Der 79 Jahre alte Immobilien-Mogul im Weißen Haus wird in seiner Nahostpolitik ohnehin schon seit längerer Zeit nur von einem Teil seiner republikanischen Partei und der ebenso wichtigen konservativen Maga-Bewegung („Make America great again“) unterstützt. Viele Trump-Anhänger hatten gehofft, dass der zentrale Trump-Slogan „America first“ zumindest teilweise eine Abwendung der USA von ihrem globalen, personell und finanziell extrem aufwändigen Engagement bedeuten würde.

Versprochen wurde im Wahlkampf konsequente Abwendung von solchen Abenteuern. Wenn Mattz Wahlversprechen bricht, redet man hier vom Wahlbetrug – und wieso bei Trump nicht?

Zhenmei Zutun
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Hat er nie so gesagt. Quelle?

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

„Wir werden mit der Welt umgehen, wie sie ist, nicht wie wir sie uns wünschen.“
Vizepräsident Pence auf der Sicherheitskonferenz in München 2019.
.
Wie gehen Sie denn vor, wenn sich während ihrer Arbeit Einflüsse ergeben, die die bisherigen Ziele und Maßnahmen infrage stellen?

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Das könnte Mattz genauso erzählen – wozu gibt es überhaupt Wahlversprechen, wenn man sich so leicht aus diesen herausreden könnte? Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

„Bibi“ erzählt seit mindestens 20 Jahren irgendwelche Narrative gegen den Iran, das kann man schwer als „neue Einflüsse“ verklären.

bfwied
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Bei Merz hat sich nichts geändert, Trump steht vor der Realtität, in der die Iraner ihr waffenfähiges Uranlager aufbauen. Im Übrigen: Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern eine Zivilisation, eine Staatsform, der Islam regelt mit harten Strafen, bis zur STeinigung, jede einzelne Lebensregung. Vielleicht gefällt Ihnen das, dann sagen Sie das auch. Mir gefällt es ganz und gar nicht. Der Islam verbessert nichts, im Gegenteil. Fragen Sie mal die christlichen Philippinos, gehen Sie nach Afrika. Dort gibt es keine Kämpfe um Land, wie man hier so verlogen behauptet, es geht um die Ausbreitung des Islam. Fortschritt, egal worin,… Mehr

Gerd07
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat Trump bisher nur sehr begrenzte Angriffe aus der Luft und von Spezialeinheiten durchgeführt und – das ist entscheidend – keine US Truppen dauerhaft in den angegriffenen Ländern stationiert.

Also seine Versprechen eingehalten.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Gerd07

Diesmal ginge nicht begrenzt – und wofür, hat sein Botschafter ganz offen erzählt: https://anti-spiegel.ru/2026/us-botschafter-israel-hat-ein-biblisches-recht-auf-fast-den-gesamten-nahen-osten/

Neuheide
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Ich verabscheue Menschen die sich von der grünlinken Medienmafia noch immer zum Opfer machen lassen…

Kassandra
1 Monat her

Derweil übernehmen sie New York – nicht nur, mit einem muslimischen Bürgermeister. Hier wird am Times Square gebetet: https://x.com/visegrad24/status/2025278682525299008 Und wo sie beten dürfen, ist Islamland: „Der arabische Begriff dār al-Harbدار الحربdār al-harb, DMGdāru l-ḥarb heißt wörtlich übersetzt „Haus des Krieges“ oder „Gebiet des Krieges“ und bezeichnet einer verbreiteten islamrechtlichen Auffassung zufolge alle Gebiete der Welt, in denen der Islam nicht Staatsreligion ist, bzw. die kein Dār al-Islām („Haus des Islams“, „Gebiet des Islams“) oder Dār al-ahd („Gebiet des Vertrages“, „Gebiet des Übereinkommens“) sind. Einer anderen, ebenfalls bereits im theologischen Diskurs des Mittelalters vertretenen Ansicht zufolge gilt eine Gegend bereits… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Und die wollen sich noch nicht mal erobern lassen! https://t.me/bricsnews/11161

> „… Arab League strongly condemns US Ambassador to Israel for saying Israel should take over the entire Middle East. …“

bkkopp
1 Monat her

Vor ca. einem Monat hat Trump, für die Iraner und die Weltöffentlichkeit überraschend, die iranische Protestbewegunbg aufgefordert weiterzumachen und versprochen “ help is on the way „. Das Regime hat daraufhin noch etwas härter zugeschlagen, und es sind noch ein paar tausend Leute mehr gestorben, bis die Lage wieder etwas stabiler schien. Jetzt ist die US-Armada da. Niemand scheint damit zu rechnen, dass Teheran die israelisch-amerikanischen Maximalforderungen akzeptieren wird und die US-Armada, mission accomplished, wieder abziehen könnte. Dazwischen quatscht der US-Botschafter in Jerusalem, His Master’s Voice, dass Israel eine biblisch begründeten Anspruch auf einen großen Teil der Region hätte, was… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  bkkopp

> Dazwischen quatscht der US-Botschafter in Jerusalem, His Master’s Voice, dass Israel eine biblisch begründeten Anspruch auf einen großen Teil der Region hätte, was die gesamte arabische Liga elektrisiert.

Das ist noch milde ausgedrückt – US-Botschafter erzählt öffentlich, alles zwischen Nil und Euphrat solle erobert werden und Trump enthebt ihn nicht sofort vom Posten? Seine Armada soll also dieser Eroberung dienen?

Was würde Trump dazu sagen, wenn ich erzähle, Fliegendes Sphagettimonster habe mir alle seine Immobilien versprochen?

Michael M.
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Wenn es um die USA geht kann man sich die Zeit für das Lesen ihrer Einlassungen (und die ihres Vorkommentators ebenso) getrost sparen, „Daumen runter“-Klicken reicht vollkommen aus.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Michael M.

Wenn man keinerlei Sachargumente verstehen kann… Noch ein Grund, wieso aus diesem Land nie mehr was wird.

Rico
1 Monat her
Antworten an  Michael M.

Argument: Fehlanzeige.
Aber Sie sind da nicht allein – Augen zu, Ohren zu, Mund zu
So lebt es sich als Deutscher in einem zunehmend totalitären Staat eindeutig am Besten.
Aber gut, haben Sie sich nicht noch dazu verstiegen, was von Demokratie zu faseln … da haben Sie die endgültige Blamage noch vermeiden können.

Last edited 1 Monat her by Rico
Rico
1 Monat her
Antworten an  Michael M.

Argument: Fehlanzeige.
Aber Sie sind da nicht allein – Augen zu, Ohren zu, Mund zu
So lebt es sich als Deutscher in einem zunehmend totalitären Staat eindeutig am Besten.
Aber gut, haben Sie sich nicht noch dazu verstiegen, was von Demokratie zu faseln … da haben Sie die endgültige Blamage noch vermeiden können.

Barbarossa
1 Monat her

Inzwischen hat Israel mehr als 72,000 Palaestinenser getoetet, davon mehr als 600 seit Beginn des vom orangefarbenen Clown grossartig gewerteten Waffenstillstands vom Oktober letzten Jahres. Vielleicht waere es daher angebracht, die Interessen des schlimmsten Unruhestifters im Nahen Osten, dieses voellig falsch bewerteten Zionistenstaates einmal ganz hintenan zu stellen und ebenso die parallel dazu verlaufenden Ansprueche des weltweiten Kriegstreibers Nummer 1, der USA.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Barbarossa

Ja. Wendete man den Blick müsste man erkennen, dass seit nunmehr 1447 Jahren welche blutigst unterwegs sind, auf der gesamten Erde die „Ungläubigen“ liquidieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Expansion Die Gegenwart leider noch gar nicht einbezogen – jedoch: „Iraniens never wanted an Islamic Republic: I need ppl to know this. It was a left wing revolution that allied w Islamists. Once they won, the Islamists killed the socialist/communist leaders, hijacked the revolution, and called ist Islamic. Iranians have been fighting since day 1.“ https://twitter.com/YasMohammedxx/status/1585256666731524096 Dort auch: „Muslims have and still are ethnically cleansing the lands they colonized. Afghans used to be Buddhist. Iraq was… Mehr

Barbarossa
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Inwieweit stellt Ihr Kommentar eine Entgegnung oder Ergaenzung zu meinem dar? Wenn man einen Blick wendet, kommt nicht immer ein Ergebnis heraus.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Barbarossa

Sie schreibt das Gleiche 1:1 immer wieder, egal worum es geht.

Angeblich soll Iran „demokratisch“ werden – 1953 gab es einen demokratisch gewählten MP, den putschten die USA weg. Jeder müsste längst verstehen, dass es einzig um Kontrolle und Öl geht.

Barbarossa
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Genau so ist es. Schade, dass es so wenige richtig einordnen.