800.000 Menschen feiern Papst Leo XIV. in Paris – und zeigen, wie jung, konservativ und patriotisch Frankreichs Katholizismus wieder auftritt. Für Macron und den Papst wird der Besuch zum Balanceakt zwischen Laizismus und Tradition.
IMAGO / ABACAPRESS
Noch vor zehn oder fünfzehn Jahren hätte niemand solche Bilder für möglich gehalten: Während die Champs-Élysées zwischen dem „Arc de l’Étoile“ und der „Place de la Concorde“ selbst am Nationalfeiertag weitgehend menschenleer bleiben und Staatschef Macron bei der Abnahme der Parade immer durch eine Geisterstadt zu fahren scheint, versammelten sich hier am 26. September 800.000 Menschen, um Papst Leo XIV. zu sehen und mit ihm die Heilige Messe zu feiern – ein symbolisches Ereignis von überwältigender Bedeutung, dem, wie immer in Frankreich, auch ein starker Charakterzug des Protestes innewohnt, denn solche Menschenmassen wurden in den letzten Jahren nur bei Großdemos wie dem Marsch für das Leben oder den Gelbwestenprotesten bewegt.
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Fast eine Million Menschen jubelte dem Oberhaupt der katholischen Kirche zu, als er genau dort die Eucharistie feierte, wo vor mehr als zwei Jahrhunderten die Hinrichtung Ludwigs XVI. und Marie-Antoinettes stattgefunden hatte – eine symbolische Wende von historischer Tragweite.
Natürlich waren nicht alle dieser 800.000 Menschen Traditionalisten. Und doch lässt sich diese massive Mobilisierung nicht von einer anderen Entwicklung trennen: Während der Katholizismus als selbstverständliche Volksreligion auch in Frankreich weiter an Boden verliert, wird der verbleibende oder gar neu hinzukommende Teil der Gläubigen immer jünger, engagierter, konservativer und auch patriotischer. Zu Ostern 2026 etwa wurden in Frankreich 13.234 Erwachsene getauft, das sind mehr als dreimal so viele wie vor zehn Jahren; die 18- bis 25-Jährigen sind dabei besonders stark vertreten. Gleichzeitig gewinnt das traditionalistische Milieu auch anderswo an Bedeutung: Im Jahr 2026 nahmen etwa 20.000 Menschen an der Pfingstwallfahrt von Paris nach Chartres teil, doppelt so viele wie vor zehn Jahren, wobei auch hier die Teilnehmer durchweg bemerkenswert jung waren – und politisch durchweg erzkonservativ.
Hinzu kommt eine breitere soziale Verankerung, die von außen betrachtet, etwa aus der deutschen Perspektive, leicht unterschätzt wird. Diese katholischen Patrioten sind keine marginalisierten Einzelkämpfer mehr, sondern Teil eines umfassenden und zunehmend einflussreichen Netzwerks einer katholischen überaus kindsreichen Bourgeoisie, die insbesondere in Versailles, in Neuilly und im Westen von Paris schon den Ton angibt und eng mit zahlreichen Privatschulen, Pfadfindergruppen, Pfarreien, Medien, Wallfahrten, Universitäten und Start-ups verbunden ist, und die spätestens seit der „Manif pour tous“ von 2012/2013 starke politische Sichtbarkeit erlangt hat.
Éric Zemmour und seine gelegentliche Verbündete Marion Maréchal, die wie keine zweite die Verbindung zwischen nationalkonservativer Politik und dem traditionellen katholischen Milieu verkörpert, haben davon zunächst besonders profitiert; doch inzwischen ist sogar innerhalb des „Rassemblement National“ eine erste Entwicklung gegen den Strom der „Laizität“ zu beobachten. Nachdem Marine Le Pen die Führung des ehemaligen Front National übernommen hatte, hatte sie den ehemaligen traditionalistischen katholischen Flügel weitgehend an den Rand gedrängt und den Laizismus zu einem regelrechten republikanischen Bollwerk gegen den Islam stilisiert. Heute sind konservative katholische Kreise im Umfeld des RN und von Jordan Bardella wieder deutlich präsenter als vor wenigen Jahren, und Marine Le Pen nahm natürlich auch selbst an der großen Papstmesse teil und betonte zumindest ihren privaten Glauben.
Hinzu kommt eine Medieninfrastruktur, deren Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Vincent Bolloré ist nicht nur einer der mächtigsten französischen Unternehmer, sondern auch ein praktizierender Katholik, und das Medienökosystem, das er rund um CNews, Europe 1, Canal Plus, die Zeitschriften „Journal du Dimanche“ oder „Paris Match“ und den Verlag „Hachette“ geschaffen hat, konnte den konservativen und katholischen Stimmen eine Sichtbarkeit verleihen, die sie seit langem nicht mehr hatten; und ähnliches gilt von Pierre-Édouard Stérin, der „Valeurs Actuelles“ und „L’incorrecte“ kontrolliert. Parallel dazu entwickelt sich ein immer größeres informelles katholisches Netzwerk aus Podcasts, YouTube-Kanälen, Sommerakademien und Influencern: Die Teilnahme des traditionalistischen Priesters Matthieu Raffray an einer großen Gebetskundgebung kurz vor dem Papstbesuch löste sogar eine öffentliche Attacke „besorgter“ linker und liberaler Politiker auf den angeblich wachsenden Einfluss der „identitären“ Rechten auf den französischen Katholizismus aus.
Und genau hier beginnt der eigentliche Balanceakt der Papstreise. Denn weder Emmanuel Macron noch Leo XIV. gehören diesem Milieu an. Macron verkörpert eine postchristliche Synthese aus Laizismus, europäischem Universalismus und sozialem Liberalismus, wie sie für die französische Technokratie charakteristisch geworden ist, und unter deren Ägide etwa das christliche Privatschulsystem rigoros eingeschränkt, katholisch-patriotische Bewegungen auf staatliche Verbotslisten gesetzt, das Recht auf Abtreibung in der Verfassung verankert und auch die Sterbehilfe im Jahr 2026 legalisiert wurde.
Und auch, wenn sich Leo XIV. in Fragen des Lebensschutzes, der Familie und der Sexualethik streng an die katholische Lehre hält, führt er dennoch wesentliche liberale Schwerpunkte seines Vorgängers fort, etwa in Sachen Migration, interreligiöser Dialog, Klimapolitik, Personalpolitik sowie Distanz zu patriotischen und identitären Formen des Christentums – ganz zu schweigen von der heftigen Auseinandersetzung zwischen Rom und den Traditionalisten aufgrund der neuen Einschränkungen für die traditionelle Messe und der völligen Eskalation des Konflikts mit der Pius-Bruderschaft.
Und doch kann es sich keiner von beiden wirklich leisten, die neue konservativ-katholische Dynamik zu ignorieren. Macron, der eine dritte Amtszeit – sei es (verfassungswidrig) 2027 oder (nach der möglicherweise einkalkulierten Sollbruchstelle einer RN-Präsidentschaft) später – nicht ausschließt, beruft sich angesichts seiner extremen Unbeliebtheit zunehmend auf das christliche Erbe Frankreichs, ohne daraus jedoch irgendwelche moralischen oder metaphysischen Konsequenzen zu ziehen; Leo seinerseits hat zwar während seiner Reise für eine „gerechte Laizität“ geworben, Migranten besucht und sich für das Macron’sche „Vivre ensemble“ ausgesprochen, doch auch er sprach überwiegend von Familie, Lebensschutz, Wahrheit, christlicher Identität, französischer Geschichte und dem enormen Aufschwung des Glaubens bei jungen Menschen. In Saint-Joseph-des-Carmes würdigte Leo dann sogar, wie oben bereits angedeutet, die Priester und Bischöfe, die während der französischen Revolution bei den Massakern im September 1792 ermordet wurden, und zwar nur wenige Stunden bevor auf der ehemaligen „Place de la Révolution“ eine der größten katholischen Messen in der Geschichte Frankreichs gefeiert wurde.
Man darf darin sicherlich keine monarchistische Botschaft sehen; doch die Tatsache, dass ein Papst im Herzen von Paris öffentlich den katholischen Opfern der Revolution gedenkt, und anschließend Hunderttausende Menschen auf jenem Platz versammelt, der im kollektiven Gedächtnis mehr als jeder andere mit der Schreckensherrschaft der Revolution verbunden ist, wäre vor einigen Jahren noch als unerträgliche „reaktionäre“ Symbolpolitik angesehen worden, während dies im Jahr 2026 – mit Ausnahme einiger Stimmen aus dem linken Lager – weitgehend als selbstverständlich akzeptiert wurde.
Zwar ist Frankreich seit diesem Wochenende keineswegs plötzlich wieder katholisch geworden, doch haben sich die Grenzen dessen, was in der Öffentlichkeit wieder vorstellbar und akzeptabel ist, verschoben: Selbst der Liberalismus entdeckt gerade, dass eine Nation nicht nur von ihrer Verfassung, den universellen Menschenrechten und einem rhetorisch beschworenen „Vivre ensemble“ leben kann, sondern die Beharrungskräfte des gemeinsamen historischen Gedächtnisses und der kulturellen Kontinuität überaus zäh sind und zumindest rhetorisch zu Machterhalt und -gewinn nicht ignoriert werden dürfen.
Somit erklärt sich die gleichsam doppelte Botschaft des Papstbesuchs: Leo sagte zwar im Vorfeld eine Reihe eher politischer Verpflichtungen in Paris ab, um sich nicht in die Rolle des „befreundeten Staatschefs“ drängen zu lassen, sondern als Oberhaupt der traditionellen Landesreligion inszenieren zu können; gleichzeitig braucht er aber natürlich die konstruktive Zusammenarbeit mit Macron und den Kräften, die hinter diesem stehen und Land wie Medien kontrollieren, so dass seine Predigten über Werte und Gesellschaft ein meisterhaftes Beispiel des katholischen „et… et“, also des „sowohl als auch“ waren. Macron wiederum bemühte sich um ein möglichst säkulares Gebaren, um seine republikanischen Anhänger nicht zu vergraulen und den souveränen Gastgeber spielen zu können, wirkte dann aber doch immer wieder überaus beflissen, dem Papst seine Reverenz zu erweisen, um sich als Repräsentant alter französischer Tradition darstellen zu können.
Eine weitere, auf den ersten Blick überraschende Reaktion fügt sich in dieses Bild ein: Auch zahlreiche französische Muslime und muslimische Influencer haben den Besuch des Papstes offen begrüßt. Die Große Moschee von Paris etwa ging sogar so weit, ihre angeschlossenen Moscheen und Imame aufzufordern, die Freitagspredigt, die auf den Tag der Ankunft des Papstes fiel, dem Besuch des Oberhaupts der katholischen Kirche zu widmen und den Respekt der Muslime gegenüber den Christen zu betonen; die Große Mosche erklärte dabei ausdrücklich, dass Muslime und Christen den Glauben an Gott, die Tradition der Propheten und ein gemeinsames nationales Schicksal in Frankreich teilten.
Natürlich ist bei solchen offiziellen Erklärungen eine gewisse Vorsicht geboten. Der islamische Begriff der Taqiyya, also die unter bestimmten Umständen zulässige Verschleierung religiöser Überzeugungen zum höheren Zwecke von Überleben und Mission ist zweifellos mehr als einem Leser dieser Zeilen durch den Kopf gegangen; und gleichzeitig gilt auch für die Große Mosche die für die politische Kommunikation typische strategische Höflichkeit. Es ist jedoch interessant festzustellen, dass auch viele völlig unabhängige, manchmal sogar recht extreme muslimische „Influencer“ den Papstbesuch und vor allem seinen überwältigenden Empfang durch die Franzosen ebenfalls äußerst positiv bewertet haben. Auch wenn konservative Muslime in einem politischen Kontext immer wieder für die Parteien stimmen, die ihnen die größte soziale Unterstützung versprechen, auch wenn diese dem ethisch linken Spektrum zugehören, betrachten sie den postchristlichen Liberalismus in Bezug auf Familie, Geschlecht, Sexualität, Pornografie oder identitätsorientierte Pädagogik doch ebenso kritisch wie konservative Christen: Zahlreiche online übertragene Freitags-Predigten könnten, was die Kritik am Zeitgeist betrifft, auch auf jedem konservativ-christlichen Kongress gehalten werden.
Aus muslimischer Sicht kann der Katholizismus daher zumindest punktuell durchaus als Verbündeter gegen den radikalen Individualismus und Nihilismus der Moderne erscheinen, die auch traditionelle islamische Lebensweisen bedrohen oder diese zu einer Überkompensation in Form von Radikalismus treiben. Dies bedeutet freilich keineswegs, dass ein Bündnis zwischen Christen und Muslimen langfristig realistisch sein muss, da erhebliche Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Religionsfreiheit, Mission, Scharia, die Stellung der Frau oder die abendländische kulturelle Identität fortbestehen, die früher oder später immer zur Frage nach dem hierarchischen Vorrang führen müssen; doch situationsbezogene punktuelle Querfronten sind, wie die Ereignisse der letzten Tage gezeigt haben, durchaus denkbar, wenn es etwa um die Verteidigung der Interessen religiöser Normen gegen laizistische Übergriffigkeit geht.
Genau hier könnte es in Frankreich langfristig zu einer bemerkenswerten Verschiebung kommen, wenn der Staat über diese abzusehenden Konflikte zwischen muslimischen Parallelgesellschaften, tradi-katholischen Patrioten und woken Technokraten nicht zerbricht. Ein Staat, der sich ausdrücklich als von der christlichen Kultur geprägt definieren würde und dabei eine breite Zustimmung derer in Anspruch nehmen könnte, „die schon länger hier leben“, könnte unter bestimmten Umständen einen noch stabileren Rahmen für die Integration religiöser Minderheiten bieten als ein radikal säkularer Staat: nicht, weil die Muslime dadurch Christen würden, sondern weil eine Ordnung, die ihre eigenen religiösen und kulturellen Ursprünge anerkennt, auch besser in der Lage ist, klar zu bestimmen, welche Traditionen sie toleriert, welche Anpassungsbemühungen sie erwartet und welcher normative und zivilisatorische Kern nicht verhandelbar ist.
Die französische Laizität hat diese Funktion lange Zeit selbst ausüben wollen; je mehr sie sich jedoch von ihrer eigenen konkreten historischen Tradition entfernt hat, um den angeblich neutralen Schiedsrichter in einem regelrechten „Clash of Civilisations“ auf französischem Staatsgebiet zu spielen, der durch die selbst-verursachte Massenmigration verursacht wurde, desto schwieriger wird es ihr zu bestimmen, in welchem Rahmen denn nun die Integration islamischer Gesellschaften stattfinden soll.
Freilich, Frankreich wird wohl in den nächsten Jahren kaum zum Katholizismus seiner Vergangenheit zurückkehren; ganz im Gegenteil wird die Kirche in absoluten Zahlen weiter schrumpfen. Doch ist jetzt schon absehbar, dass innerhalb der Institution sowohl bei den neu geweihten Geistlichen als auch den Gläubigen eine beträchtliche Verschiebung hin zu Traditionalismus und Patriotismus stattfinden wird; eine Verschiebung, deren Ausmaß wahrscheinlich erst ab dem Moment vollends sichtbar werden wird, wenn die Generation der „Babyboomer“, die noch den Werten und Formen des Zweiten Vatikanischen Konzils verbunden sind, verschwunden sein wird. Ein solcher, militant traditioneller Katholizismus dürfte dann trotz seiner zahlenmäßigen Schwäche einen deutlich stärkeren Einfluss auf den Kampf um Identität und Leitkultur in Frankreich ausüben und könnte, je heftiger dieser Kampf wird, desto mehr als Magnet für ein erneutes Wachstum der Kirche fungieren.
Dies erklärt auch, wieso sich Leo XIV. in einer misslichen Lage befindet. Rom möchte die Energie der jungen konservativen und traditionalistischen Kreise nicht verlieren, kann aber auch nicht oder doch noch nicht zulassen, dass der Katholizismus mit einer bestimmten politischen Partei oder einer zivilisatorischen Identität gleichgesetzt wird, umso mehr, als Europa im Rahmen der Weltkirche aus rein statistischen Gründen immer weniger ins Gewicht fällt: Der Papst ist schließlich nicht der Patriarch des Abendlandes, sondern Oberhaupt über die universale Weltkirche und den kongolesischen oder südkoreanischen Christen ebenso verpflichtet wie den portugiesischen oder luxemburgischen. Deshalb macht auch Leo in Frankreich das, was die Kirche immer am besten konnte: abwarten, sich nicht offen gegen die postkonziliare Mehrheitskirche stellen, Dissidenten an der kurzen Leine lassen, aber gleichzeitig Möglichkeiten für ein späteres Umdenken offenlassen – und, so gut es geht, die Botschaft des Evangeliums verkünden.
Und Deutschland? Hier erscheint eine Neuauflage des französischen Szenarios auf den ersten Blick fast unvorstellbar: Deutschland ist nicht nur stark entchristlicht, sondern eben auch konfessionell und regional gespalten; insbesondere im Osten, wo sich das Fehlen von lebendigen geistlichen Traditionen mittlerweile über mehrere Generationen hinweg verfestigt hat. Zudem besitzen seit der Reformation weder der Protestantismus noch der Katholizismus jene natürliche und integrative Verbindung zur gegenwärtigen nationalen Identität, die selbst der radikalste Atheist Frankreich angesichts von Reims, Jeanne-d’Arc, Versailles, Napoleon oder dem Sacré-Coeur absprechen kann.
Und natürlich steht gerade die deutsche Systemkirche aufgrund ihrer engen finanziellen Verflechtung mit dem Staat gesellschaftspolitisch erheblich weiter links als ihr französisches Pendant. Doch vielleicht handelt es sich bei dieser Divergenz weniger um einen echten qualitativen Unterschied als um eine bloße zeitliche Verschiebung: Auch in Deutschland wird die letzte Generation, für die die Kirchenzugehörigkeit noch eine reine soziale Gewohnheit ist, irgendwann verschwinden, während der klassische Protestantismus hier wie in England und Skandinavien ohnehin in rasantem Tempo ausstirbt. Was danach (mit Ausnahme der Evangelikalen) von den Kirchen übrig bleibt, wird zweifellos wesentlich kleiner sein, aber auch katholischer, traditionsverbundener, anspruchsvoller, patriotischer und erheblich weniger geneigt, sich in religiöser Hinsicht lediglich als spirituelle Begleitmusik des jeweiligen gesellschaftlichen Konsenses zu verstehen.


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Die deutschen steuerlich unterstützten Kirchen befinden sich in einer finanziellen und politischen Gefangenschaft. Ein Widerstand gegen dass dekadente Regierungssystem würde unweigerlich zu einem finanziellen Blackout führen. Die Angst vor einer solchen Situation macht die Kirchen unempfindlich gegen eine Selbstverzwergung durch Austritte.
Mir ist unklar, wieso jemand die Verbreitung der Klima-Wunder-Lehre bejubeln sollte. Oder die Heilige Migration nach dem Ahmed-Brief zu den Afghanen.