Homophobe Gewalt steigt, eine Tätergruppe wird verschwiegen

Grüne und Linke beklagen die Zunahme von Schwulenfeindlichkeit. Doch über muslimische Zuwanderer als Tätergruppe wollen sie nicht sprechen.

Photo by Ali Tareq on Unsplash

Beginnen wir mal mit einer Selbstverständlichkeit: Scheuen wir uns, über Gewalttaten und/oder ihre Tätergruppe zu reden, dann wird zum einen diese Gewalt nicht zurückgehen und zum anderen laden wir Schuld auf uns. So einfach diese Kausalität ist, so hartnäckig ist doch die Verweigerung, eingewanderte Kriminalität, eingewanderten Rassismus und eingewanderte Menschenfeindlichkeit als solche zu benennen.

Gerade wieder melden Medien, beispielsweise die Zeit, eine Zunahme homophober Gewalttaten. Die Nachricht geht auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion an die Bundesregierung zurück, namentlich an das Innenministerium. Dessen Antwort besagt, dass die Zahl der Gewalttaten gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSTBI) in den vergangenen Jahren stark angestiegen sei.

Tatsächlich ist „stark angestiegen“ eine Übertreibung, nimmt man die von den Medien vermeldeten Zahlen, die sogar eher stagnieren und allenfalls hochgerechnet beispielsweise auf das gesamte Jahr 2019 eine Zunahme vermuten lassen. Davon abgesehen: Die Ächtung homophober Gewalt ist keine Frage der Quantität, sondern muss jeden Einzelfall betreffen. Und sie muss übrigens auch Sachbeschädigungen gegen Einrichtungen der betroffenen Gruppen betreffen. Auch dazu hat schon eine Kleine Anfrage der Grünen verstörende Fallzahlen zutage gefördert.

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Erschreckender an diesem Vorgang ist aber die sträfliche Verleugnung der eigentlichen Ursachen für diesen Anstieg von Gewalttaten und Sachbeschädigungen gegen Mitmenschen, die einfach so leben wollen, wie sie möchten und wie es ihnen eben entspricht. Es ist geradezu grotesk, was beispielsweise Doris Achelwilm als Bundestagsabgeordnete der Linkspartei zu Protokoll gibt, wenn sie über die Zunahme der Gewalt sagt: „Sie resultiert wesentlich aus einem gesellschaftlichen Klima, das Minderheiten in neuer Qualität unter Druck setzt und bedroht.“

Geht es noch unbestimmter, noch ideologisch eigennütziger im Sinne der politischen Agenda, wenn hier auf sträfliche Weise versäumt wird, Roß und Reiter zu nennen?

Wir sprechen mit Rebecca Sommer über diese Zunahme homophober Gewalt. Die Menschenrechtlerin und Flüchtlingsbegleiterin erklärt uns zu diesem Gewaltaufkommen:

„Ich kenne kaum muslimische Flüchtlinge, und ich kenne viele, die nicht das Gesicht vor Ekel verziehen, wenn es um das Thema Homosexualität geht. Und das schließt auch die moderaten mit ein. Das ist etwas, das mich ganz besonders erschreckt, weil es zeigt, wie konträr hier zwei kulturelle Welten aufeinanderprallen. Unsere Regierung nebst Linken und Grünen haben ein Schweigekartell aufgemacht darüber, dass mit dem endlosen großteils weiterhin illegalen muslimischen Zuwanderungsstrom auch Homophobie, Judenfeindlichkeit, Frauenverachtung, Menschenverachtung gegen Nicht-Muslime und Rassismus als gelebte Kultur importiert werden.“

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All das, was Sommer hier zu Protokoll gibt, ist nicht einmal ein Geheimnis. Die Fakten lägen auf dem Tisch, wenn sie nicht immer wieder weggewischt würden. Wenn beispielsweise Außenminister Heiko Maas diese Zunahme homophober Gewalt beklagt, aber nicht benennt, woher denn nun konkret die Zunahme der Gewalttaten der letzten Jahre kommt, dann darf man das feige, wenn nicht sogar gruppenfeindlich nennen. Denn auch das gehört zur Regierungsaufgabe sogar per Grundgesetz: Minderheiten schützen. Also Tätergruppen analysieren, benennen und verfolgen, um diese Gewalt erst konsequent einzudämmen, sie zu ächten und zuletzt ganz zu verbannen.

Man liest einen Bericht nach dem anderen über homophobe Gewalt in muslimischen Ländern, schweigt aber dazu, wenn diese Gewalt über eingewanderte Muslime  bei uns ankommt und zunimmt. Diese homophoben Attacken beginnen oft schon in den Migrantenunterkünften, wenn dort Menschen endlich Zuflucht gefunden haben, die wirklich in ihrem Herkunftsland eben wegen ihrer Homosexualität um ihr Leben fürchten müssen und dann auf eine deutsche Realität treffen, wo sie von Landsleuten gedemütigt werden, die ihnen nicht selten auch Gewalt antun.

Zugewanderter Antisemitismus und Homophobie werden uns zunehmend beschäftigen, wenn sich die Regierung, die NGOs, die Linken, die Grünen und sogar die Interessenvertretungen selbst weiter weigern, diesen Import als solchen zu bekämpfen. Wenn aber diese Übergriffe politisch nicht existent sein sollen, dann wird sich nichts daran ändern. Dann machen sich auch all jene mitschuldig, die sich heute weigern, diese Gewalt zu verhindern, die sich weigern, unser Wertesystem kompromisslos zu verteidigen.

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Kommentare ( 114 )

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>[…] auch Homophobie, Judenfeindlichkeit, Frauenverachtung, Menschenverachtung gegen Nicht-Muslime und Rassismus als gelebte Kultur importiert werden.[…]< Ich begreife es nicht. 'Wir' waren bis vor wenigen Jahren eine scheinbar freie, freigesinnte Gesellschaft ohne besonderen Krampf – dachte/empfand ich es zumindest. Vielleicht war ich blauäugig, wenn ich an meiner Bushaltestelle saß, mein Nachmittagsbrötchen nach verpasster arbeitsreicher Mittagspause mampfte, in die Sonne blinzelte. Meiner Ansicht nach waren homosexuelle Paare normal, niemand hat sich vor einem 'Dunkelhäutigen' erschreckt, geschweige denn den Platz in einem Öffi gewechselt. Inzwischen ist binnen kürzester Frist wieder eine Riesendiskussion entbrannt über Homosexualität, Antisemitismus (kriechen da wirklich die letzten Nazis aus… Mehr

Was soll man sagen? Dumm gelaufen? Aber liebe Schwule und Lesben, das müsst ihr doch gewusst haben, das da nicht nur Frauenverachter kommen.
Ihr habt für Buntheit getrommelt und verschweigt hartnäckig die Täter?
Dann lebt weiter damit!

Zitat: „Grüne und Linke beklagen die Zunahme von Schwulenfeindlichkeit. Doch über muslimische Zuwanderer als Tätergruppe wollen sie nicht sprechen“ 1.)> Mhh, wenn die grünen u. linken Heuchler u. Traumtänzer (auch) über die schwulenfeindlichen musl. Tätergruppen nicht sprechen wollen, dann ist das ja nix Neues und nicht überraschend. WAS aber überraschend ist oder zumindest sein sollte, ist, WARUM schweigen hier eigentlich die zB Schwulenverbände?? Sonst können die doch auch immer so sehr u. laut auftreten um auf ihre Rechte aufmerksam zu machen? 2.)> UND anbei auch noch eine personliche Ansicht u. Meinung: Ausgehend davon, dass die Schwulenfeindlichkeit durch muslim. Täter tatsächlich… Mehr

Es ist Mittel zum Zweck um den „Kampf gegen Rechts“ am Laufen zu halten, sonst nichts. Man braucht Nachrichten über Gewalt um diese dann „den Deutschen“ in die Schuhe zu schieben, genau wie man Antisemitismus braucht. Die Realität über die Täter und Ursachen wird mit Hilfe der MSM einfach unterdrückt.

Menschen, die hier „Zuflucht“ finden, haben mindestens 7 Sichere Länder durchquert und haben hier kein Anrecht auf Zuflucht !

Für seine Ideologie, muß man auch bereit sein Opfer zu bringen. Am besten solche, die nicht die eigenen sind. Trotzkismus und Stalinismus lassen grüßen.

Mal ganz hart gesprochen: Der „Endkampf“ wird ausgefochten zwischen radikalen Muslims und Homos, Diversen und Feministinnen. Geliefert wie bestellt.

Die Feministinnen lassen Sie mal da raus, zumindest die Altfeministinnen wie mich. Denn wir sind alles andere als begeistert von der Zuwanderung von Männern, die jeden Respekt vor Frauen, erst recht vor deutschen/europäischen, vermissen lassen und uns als Beute betrachten. Das haben wir bestimmt nicht „bestellt“! Wie man so hört, gibt es auch Jung-Feministinnen oder solche die sich dafür halten, die – nachdem sie Opfer migrantischer „Aufmerksamkeiten“ geworden sind, sich vor allem darüber Sorgen machen, ja keinen „Generalverdacht“ zu schüren und nicht den „Populisten“ eine Steilvorlage zu liefern, dann ist diesen Damen natürlich nicht zu helfen. Aber diese naiven jungen… Mehr

Da wäre mir aber klar auf welche Seite ich setzen würde.

„Ich kenne kaum muslimische Flüchtlinge, und ich kenne viele, die nicht das Gesicht vor Ekel verziehen, wenn es um das Thema Homosexualität geht.“ Ekel vor Homosexualität ist eine natürliche Angstreaktion, zugleich gespeist aus der Angst, vom eigenen Umfeld als Homosexueller stigmatisiert zu werden. Ekel vor Homosexualität bedeutet jedoch gerade nicht Gewalt oder Ungerechtigkeit gegen Homosexuelle. Björn Höcke hat recht, wenn er zwischen Toleranz und Akzeptanz der Homosexualität unterscheidet. Umgekehrt wird Homsexualität in ihrer Dimension als Störung und Abweichung offiziell tabuisiert, spätestens mit der gleichgeschlechtlichen Ehe 2017. Durch die vermeintliche Normalisierung der Homosexualität wird der mit Sexualität stets verbundene Aspekt Fortpflanzung… Mehr
In den 50er Jahren war es auch wissenschaftlich anerkannt das Fläschennahrung besser fürs Baby sei als Stillen, das Mütter in der Schwangerschaft rauchen sollten, damit sie nicht zu dick würden, das man Kinder dickpäppeln solle damit sie besser wachsen und vieler Unsinn mehr. Homosexualität kommt im breiten Spektrum aller Tierarten als natürliche Populationskontrolle vor. Ist die Population zu gering, ziehen wenige Homopaare verlassene Nachkommen auf, in Deutschland sehr schön bei Sperlingen zu beobachten. Ist die Population zu groß, leben besonders die Männchen verstärkt ihren Sexualtrieb an Geschlechtsgenossen aus, bisher in freier Natur sowohl bei Primaten aber sehr häufig bei Kaninchen… Mehr
Interessant ist, dass genau Linke, Grüne, Schwule und Lesben als Erste aus Stadtbezirken mit überproportional vielen orthodoxen Muslimen fortziehen und Schutz in konservativ-bürgerlichen Stadtbezirken suchen, also genau bei den Menschen, die sie zeitlebens als Nazis und Rassisten diffamiert haben und für deren Untergang qua Zuwanderung und Marginalisierung sie eingetreten sind. Ein schwedischer Journalist hat diesen Effekt für Großstädte wie Malmö und Stockholm kürzlich eindrucksvoll analysiert. Wer aber glaubt, dass sie nach dieser Flucht sich eines Besseren haben belehren lassen und von ihrer Hetze und Diskriminierung ablassen, der täuscht sich. Die an Irrsinn grenzenden links-ideologischen Überzeugungen lassen sie auch weiter mit… Mehr

Ja, so geht’s doch prima mit der Verbreitung der eigenen Ideologie: Sich den Folgen entziehen und es die Leute ausbaden lassen, die diese Zuwanderung niemals wollten!

Das geht parallel damit, dass linksgrüne Gutmenschen auch mit Vorliebe ihren eigenen Nachwuchs an Privatschulen unterrichten lassen. Da fragt man sich doch, wie das sein kann, wo diese Leute doch die Ansicht vertreten, dass die bunte Republik mit ganz vielen Moslems ein ganz tolle Sache ist. Wieso lassen sie ihre Kinder dann nicht diese tolle Buntheit selbst erleben?

Zitat: „Interessant ist, dass genau Linke, Grüne, Schwule und Lesben als Erste aus Stadtbezirken mit überproportional vielen orthodoxen Muslimen fortziehen und Schutz in konservativ-bürgerlichen Stadtbezirken suchen,“

> DANKE! Denn SO ist es!

Ich habe mich zu den Punkt „weg-/fortziehen“ auch schon des öfteren geäußert. Nur das ich da nicht von bestimmte Gruppen sondern von der normalen deutschen Mittelschicht gesprochen habe die nach Jahrzehnte die Stadteile verlassen hat, die durch Zuzug von einer vor allem islam. und afrikan. Bereicherung zu bunt geworden sind. Dass Personen die vllt auffäliger sind wie zB Schwule oder Juden eher oder als Erste wegziehen, ist nur logisch.

Dass muslimische Flüchtlinge für homophobe Gewalt verantwortlich sind, ist einfach ein Irrtum. Für homophobe Gewalt, für Gewalt gegen Juden, und für Frauenfeindlichkeit ist ganz allein und ausschliesslich die AfD verantwortlich.
Wie auch für den Klimawandel.

Und den Regen und die Hitze und die Trockenheit und die Verschmutzung der Meere. Es ist doch wirklich toll, wenn man einen Sündenbock hat, den man für wirklich alles verantwortlich machen kann!

Recht hamse, kommt alles von rächts!

Ironie off 😉

Sie müsen auch „Satire“ dazu schreiben, sonnst kommt das wie bei dem lieben Katalysator falsch an.

Lieber Herr Stiller, mit dieser Haltung erfüllen Sie alle Voraussetzungen für eine Anstellung beim ÖR Fernsehen. Bitte zögern Sie nicht mit einer Bewerbung!

Das war doch Ironie

@Katalligator. Wissen Sie, wie man „bügeln“ auf englisch ausdrückt? „To iron“. Eine „Bügelei“ wäre dementsprechend englisch „irony“. Groschen jetzt gefallen?

Manche brauchens schriftlich