Trauerwache in Frankfurt für die Opfer der meist migratorischen Gewalt

Angela Merkel wollte 2015 keine hässlichen Bilder. Die abertausend hässlichen Bilder, die diese Entscheidung verursacht hat, gibt es, aber sie werden nicht gezeigt, obwohl sie hässlicher und brutaler sind als alles, was damals vermieden wurde.

IMAGO / Herrmann Agenturfotografie

Hunderte Menschen gedenken auf dem Frankfurter Römerberg der Opfer von Gewaltverbrechen. Angehörige berichten von ihrem Schmerz, ihrer Wut und ihrem Kampf gegen das Vergessen. Sie fordern Konsequenzen gegen Gewaltkriminalität und kritisieren eine Politik, von der sie sich im Stich gelassen fühlen. In den wenigen Berichten über diese Veranstaltung – es ist nicht schwer zu erraten, wer nicht berichtet – wird aber, wie immer, nicht über die Ursache dieser Gewalt gesprochen. Das ist aber auch nicht mehr nötig, das Verschweigen ist lauter und deutlicher. Jeder weiß, was das Verschwiegene ist, und seit wann das Verschwiegene verschwiegen werden muss und wer für das zu Verschweigende verantwortlich ist.

Auf dem Römerberg treffen Menschen aufeinander, die ein Schicksal verbindet, das sich niemand ausgesucht hat. Sie wollen verhindern, dass andere Familien dasselbe erleben müssen. Aus ganz Deutschland sind Menschen angereist. Gemeinsam ziehen sie in einem Trauermarsch durch Frankfurt. Die Stimmung ist bedrückend. In den Gesichtern stehen Trauer und Erschöpfung, in den Gesprächen aber auch Wut.

Viele Teilnehmer beklagen, dass Migranten für einen unverhältnismäßig großen Teil der Gewaltkriminalität verantwortlich seien. Zugleich berichten sie von dem Gefühl, darüber nicht offen sprechen zu dürfen, ohne in eine rechtsradikale Ecke gestellt zu werden.

Auf dem Römerberg ergreift auch Michael Kyrath das Wort. 2023 wurden seine Tochter Ann-Marie und deren Freund in einem Zug brutal und heimtückisch ermordet. Der Täter war zu dem Zeitpunkt ein abgelehnter Asylbewerber, der bereits mehrfach wegen Gewaldelikten straffällig war. Er war erst wenige Tage vor der Tat aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Landgericht Itzehoe verurteilte ihn am 15. Mai 2024 wegen zweifachen Mordes und vierfachen versuchten Mordes zu einer lebenslanger Freiheitsstrafe, wobei das Gericht auch die besondere Schwere der Schuld feststellte. Das Urteil wurde vom Bundesgerichtshof (BGH) im Januar 2025 rechtskräftig bestätigt. Ann-Marie und ihr Freund werden durch dieses verspätete Durchgreifen der Justiz allerdings nicht wieder lebendig.

Diese brutale Tat steht symbolisch für eine Unzahl ähnlicher Taten, begangen von Tätern mit gleichen Merkmalen. Asylbescheid abgelehnt, polizeilich erfasst aber geduldet. Die Bevölkerung und ganz besonders die Schwächsten, müssen die Folgen dieses Nichthandelnwollens dann erdulden. Oft mit ihrem Leben. Diejenigen, die sich lautstark für die Migration einsetzen, schweigen dann. Sie wollen nicht an das Blut, dass an ihren Händen klebt, erinnert werden.

Seit Jahren kämpft Kyrath für das Gedenken an seine Tochter. Er ist mittlerweile zum Sprachrohr der Opferfamilien geworden. Auch in Frankfurt steht er vor den Menschen, die Angehörige verloren haben oder mit ihnen trauern. „Meine Ann-Marie war immer eine Kämpferin und sie hat immer gesagt: ,Aufgeben ist keine Option‘. Daran halten wir uns und wir sind froh, dass wir so viele Menschen begeistern und mitnehmen können“, sagt Kyrath.

Sachsen-Anhalt
Verfassungsschutz und AfD: Der Fall Kyrath legt einen politischen Doppelstandard offen
Es ist der Kampf eines Vaters, der seine Tochter nicht zurückbekommen kann, aber verhindern will, dass sie vergessen wird. Seine Botschaft richtet sich auch an die politisch Verantwortlichen. Kyrath fordert Konsequenzen und kritisiert, dass politische Auseinandersetzungen aus seiner Sicht über den Schutz von Menschenleben gestellt werden. „Denn es geht ja in letzter Instanz um unsere Kinder und ein Kinderlachen kennt keine Hautfarbe, keine Herkunft, keine Sprache, keine Religion und erst recht keine politischen Befindlichkeiten. Und das sollten sich einige da oben mal ganz genau überlegen, inwieweit sie das noch weitertreiben wollen, dass auf dem Altar politischer Eitelkeiten unsere Kinderleben geopfert werden.“

Die „Trauerwache Deutschland“ macht sichtbar, was nach einem Gewaltverbrechen häufig im Privaten bleibt. Berichtet wird, wenn überhaupt über die Gewalttaten von Migranten berichtet wird, über Täter, Tathergänge und Ermittlungen. Die Folgen für die Angehörigen bleiben im Dunkeln. Es sei denn, die Opfer sind keine Deutschen, dann gibt es Sondersendungen und Gedenktage.

Die Botschaft der Angehörigen der Mordopfer ist unmissverständlich: Gedenken allein genügt ihnen nicht. Sie wollen, dass andere Familien nicht dasselbe durchmachen müssen.

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Kommentare ( 7 )

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7 Comments
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Werner Meier
20 Minuten her

Wo ist Bundeskanzlerin A.ngela D.orothea?
Wollte sie sich nicht mit den Menschen unterhaken?
Will sie nicht wissen, was sie geschafft hat?
Wo ist Merz, der vom ersten Tage an Ordnung schaffen wollte?

Herzlich willkommen auf der Internetseite des Büros von Bundeskanzlerin a. D. Dr. Angela Merkel

na sowas
23 Minuten her

Wann endlich trägt Merkel, die Verantwortung, für ihre fatale Entscheidung, ist sie zu feige?

Ich bin RECHTS
25 Minuten her

Hat Frank-Walter ein Grusswort geschickt?
Hat Merkel mitgetrauert?
Hat Göring-Eckardt ihre Aussage revidiert?

Ralf Schweizer
26 Minuten her

„Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden“, formulierte die SPD-Politikerin Aydan Özoğuz in einem Strategiepapier zur Integration der „Flüchtlinge“. Im Umkehrschluss heisst das, dass die Opfer migrantischer Gewalt halt schlecht verhandelt haben, wie z.B. der zweijährige Bub, der im Januar 2025 in Aschaffenburg in seinem Kinderwagen von einem Afghanen erstochen wurde und der ebenfalls vom afghanischen „Goldstück“ erstochene Familienvater, der dem Buben zu Hilfe kommen wollte. Mehr Zynismus und mehr Inländerverachtung seitens „unserer Demokraten“ geht nicht, warum stehen diese noch bei 70%, obwohl sie die schon länger hier Lebenden zum Abstich und Überrollen freigegeben haben?

Kraichgau
27 Minuten her

ich habe vor 2015 rund zehn Jahre lang in islamischen Ländern gelebt und kannte die Mentalität und das Gruppenverhalten dort recht gut,als ich aus familiären Gründen Ende 2015 nach Hause kam. Ich habe GLEICH meine Ansichten zu dem suizidalen Merkel-Entscheid geäussert,eben aus dem Wissen,wie die Leute in Ägypten,Pakistan,Emiraten etc ticken,auch was „Westler“angeht. ÜBERALL und von jedem wurde ich zum Nazi/Rechtsradikalen etc gestempelt,damals war die AFD noch eine Splittergruppe am 5% Rand…. Heute weiss es JEDER angeblich besser,bis auf die verbohrten Ultra-linken/grünen,aber eine Entschuldigung wegen der falschen Einordnung habe ich bis heute nicht erhalten…. Man haette all das Leid der Verwandten/Eltern… Mehr

Last edited 25 Minuten her by Kraichgau
moselbaer
33 Minuten her

Eine Bitte an Tichys Einblick: Bitte hören Sie doch auf mit dem beschönigenden Begriff Migranten. Es sind islamische Invasoren. Und die deutschen Opfer sind keine Opfer von Einzelfall – Migranten, sondern Opfer einer vom Staat nicht nur geduldeten, sogar noch geförderten islamischen Invasion inklusive der dort üblichen Kultur. Und dort ist eine unverschleierte, unbegleitete Frau in der Öffentlichkeit nichts anderes als Freiwild.

Juergen Waldmann
39 Minuten her

Hinter jedem Namen steht ein Mensch , der Pläne hatte , eine Familie , ein Leben , das weitergehen sollte . Und Angehörige , die seitdem mit dem schmerzlichen Verlust umgehen müssen . Verursacht wurde das Elend von Menschen , die in diesem Land freundlich auf genommen wurden . Die Merkel CDU/CSU hat schwere Schuld auf sich geladen , als sie UNKONTROLLIERT die Grenzen öffnete ! Dazu kam noch , dass Linke und Grüne ihre Tatenlosigkeit unterstützten , die Bürger geradezu besoffen machte von ihrer Hilfsbereitschaft !