Ausgerechnet in Berlin, der Stadt, die wie keine andere für deutsche Zeitgeschichte der letzten 150 Jahre steht, in der man auf Schritt und Tritt den Hinterlassenschaften von zwei Diktaturen begegnet, sollte die Geschichte der DDR nicht mehr Pflichtgegenstand in der Oberstufe sein. Und das gefördert von einer CDU-geführten Berliner Schulbehörde. Die zuständige Senatorin rudert nun zurück.
Vor acht Jahren zeigte die deutsche Wirtschaft erste Symptome einer schweren Standorterkrankung. Die Folgen der politisch motivierten Abkehr von der Marktwirtschaft blieben nicht ohne Konsequenzen. Mit gigantischen Schuldenpaketen versucht die Politik zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Wir haben für Sie anhand einer grafischen Analyse den Abstieg der deutschen Wirtschaft nachgezeichnet.
Der Kanzler will einen Neuanfang. Seine Kommunikation und seine politische Ausrichtung will er ändern. Allerdings hat er sich dafür viel zu stark selbst eingemauert. Es ist schon schwer, Friedrich Merz zu sein.
Osteuropa schließt bei der Vermögensbildung schrittweise zu Deutschland auf. Das Bekenntnis zu konservativen Werten, Marktwirtschaft und einer positiven Arbeitsethik zahlt sich aus.
An gleich zwei Abenden hintereinander behauptet Markus Lanz, dass Daniel Günther das, was er in seiner Sendung gesagt hat, nicht gesagt hat. Eine einfache Textanalyse belegt das Gegenteil. Dass Lanz versucht, Günthers Aussagen zu verdrehen und zu vertuschen und dass Günther immer noch im Amt ist, zeigt, dass das Land in den Neo-Totalitarismus abgleitet.
Es sind zwar nur 13 Bundeswehr-Soldaten mit einigen Kameraden aus anderen NATO-Ländern auf Grönland eingetroffen, doch der Kreml wertet dies als „Provokation“: Moskau reagiert nun erstmals auf die jüngsten Trüppchenentsendungen mehrerer europäischer NATO-Staaten in die Arktis.
Der US-amerikanische Präsident macht Ernst in seinem Werben um Grönland. In Europa schrillen die Alarmglocken. Auch bei Maybrit Illner ist Trumps Griff nach der dänischen Insel das beherrschende Thema – samt ausführlicher Trump-Exegese. Und wie viel Einfluss haben eigentlich die Vereinten Nationen? Von Fabian Kramer
Den Sanierungsfall zu verwalten, scheint die deutsche Nomenklatura als Erhalt ihrer Posten sicherer zu sein, als beim Sanierungsversuch zu scheitern.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat eine Zusammenlegung von Bundesländern ins Gespräch gebracht. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger lehnt dies mit dem Hinweis auf den Stolz der Saarländer ab - doch das ist wenig glaubwürdig.
Nachdem die Union die sicherere Energieversorgung des Landes mit zerstört hat, meint Friedrich Merz nun in seiner Rede vor Wirtschaftsvertretern, dass dies ein schwerer Fehler gewesen sei. Kehrtwende? Mitnichten. Der Atomausstieg wird nicht korrigiert, sondern durch eine teure Gasbrücke kaschiert.
Vor 68 Jahren fällten die Richter in Karlsruhe eine Grundsatzentscheidung zur Meinungsfreiheit. Sie gilt noch immer – und zeigt, wer heute als Verfassungsfeind dasteht.
„Zensur? Ja.“ – Sagt ein Ministerpräsident im TV. Das ist nicht nur politisch aufsehenerregend, sondern vielleicht sogar rechtswidrig, erklärt Medienrechtler Ralf Höcker. Der Staat – auch seine Vertreter – muss neutral bleiben. Alles andere führt in den Totalitarismus.
Nun kommt schon das vierte Misstrauensvotum gegen von der Leyen in nur einem Jahr. Die Patrioten für Europa – an der Spitze Orbán und Le Pen – kritisieren das Mercosur-Abkommen als „Angriff auf die Ernährungssicherheit“. Zudem gibt es eine neue Klage gegen von der Leyen wegen neuer Rüstungsdeals.
Söders Rückzug aus dem Ludwig-Erhard-Gipfel markiert einen Schnitt. Söder entzieht einem bisherigen Prestigeformat die staatliche Krone und zwingt damit alle anderen zur Standortbestimmung. Die reihenweisen Absagen belegen, dass das Spiel um Macht und Thron Berlins in vollem Gange ist. Merz’ Verteidigungslinie für Weimer wurde zertrümmert, der Kanzler selbst deutlich geschwächt.
Die schwarz-rote Regierung will ab April die Gesundheit reformieren. Wenn die Wahlen vorbei sind. Auf die Bürger kommen höhere Beiträge bei schlechter werdenden Leistungen zu – auch weil die Verbands-Funktionäre genauso wenig taugen wie die Politiker.
Die SPD hat einen neuen Begriff erfunden: „Lebensfreibetrag“. Freibeträge begründen Ausnahmen von der Steuerpflicht, was, auf das Leben angewandt, so viel bedeutet wie: Das Leben ist abgabepflichtig. Nur, wenn es der SPD gefällt, ist es umsonst zu haben.
Für 2025 wählte die Jury das Unwort „Sondervermögen“. Auf Platz zwei landete das „Zustrombegrenzungsgesetz“. Warum die sprachkritische Aktion damit einmal getroffen und einmal völlig danebengelegen hat.
Die neue Ausgabe 02-2026 von Tichys Einblick jetzt im gut sortierten Handel, direkt als PDF oder per Abo erhältlich. Hier ein kurzer Überblick.
Das Bundeskabinett beschließt die Anhebung eines bundesweit einheitlichen Mindestsatzes bei der Gewerbesteuer. Ziel ist es, den Standortwettbewerb zwischen den Kommunen zu eliminieren. Die Bundesregierung folgt damit einem von der OECD durchgesetzten Prinzip. Die steuerpolitischen Pforten werden langsam, aber sicher geschlossen.





















