Enxhi Seli-Zacharias (AfD) fordert in Gelsenkirchen Anwohner (Sinti und Roma) zum Putzen auf. Statt über Armutszuwanderung, Müll und Behördenversagen zu reden, läuft die politmediale Antiziganismus-Maschine an. Seli-Zacharias spricht das aus, was zahllose Ruhrgebietler denken und sagen. Also wieder 5% mehr für AfD.
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Gelsenkirchen-Ückendorf. Der Stadtteil steht seit Jahren für Beschwerden über Vermüllung, Lärm und Kriminalität. Die Stadt kennt die Lage. Polizei, Ordnungsamt und Sozialarbeit sind dort in einer gemeinsamen Anlaufstelle präsent. Das ist die amtliche Bestätigung eines Zustands, der sich nicht mehr mit Milieuschutz und Sozialprosa überdecken lässt.
Es geht korrekt um Armutszuwanderung aus Südosteuropa, vor allem aus Bulgarien und Rumänien, die Ruhrgebietsstädte seit Jahren überlastet. Gelsenkirchen selbst nennt diese Entwicklung „eine der großen Herausforderungen“ der Stadt und verweist auf die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit als rechtlichen Rahmen. Bereits 2013 legte die Stadt ein Handlungskonzept zur Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien vor. Wer heute so tut, als sei Ückendorf erst durch ein AfD-Video zum Thema geworden, betreibt bewusste Vernebelung. Das Problem ist alt, bekannt und von den Kommunen und auch von Medien längst beschrieben.
Gelsenkirchen arbeitet seit mehr als zehn Jahren erfolglos mit Interventionsteams EU-Südost gegen mafiöse Strukturen und Sozialleistungsmissbrauch. Die Stadt spricht selbst von Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien; in Ückendorf beschweren sich Anwohner laut WAZ über Lärm, Müllberge und Auto-Poser. Duisburg, Dortmund, Hagen und Gelsenkirchen entzogen im vergangenen Jahr nach WELT-Angaben 1181 bulgarischen und rumänischen EU-Bürgern Sozialleistungen und verhängten Ausreiseverpflichtungen. Spiegel TV dreht in schöner Regelmäßigkeit Fokus über die absteigenden Viertel, die unter dem mitgereisten Stadtverschönerungsbild leiden. Es ist die offene Rechnung einer Freizügigkeit, die von Kommunen getragen werden soll, während andere jedem, der auf die Verwahrlosung und das Abwirtschaften hinweist, weiterhin mit der Rassismus- bzw. Antiziganismuskeule kommen. Neee, ne, du.
Die nordrhein-westfälische AfD-Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias ging genau dorthin. Sie sprach mit Parteikollegen Anwohner an, forderte sie zum Saubermachen auf und veröffentlichte vor zwei Monaten ein Video dazu, das mit Verspätung unter altbekannten Empörungsrufen explodiert. Dazu schrieb sie, man habe in Ückendorf „für Ordnung gesorgt“.
„Wir waren vor Ort in Gelsenkirchen-Ückendorf und haben für Ordnung gesorgt.
Die Situation in diesem Stadtteil entwickelt sich immer mehr zu einem Pulverfass. Kinder werden ausgeraubt und geschlagen. Ein friedvolles Spielen im Sommer ist undenkbar geworden. Die hier „länger Lebenden“ ziehen freiwillig weg. Einige mögen dies als Kapitulation bezeichnen. Ist das den Menschen zu verübeln? Nein, selbstverständlich nicht. Dass die Wohnqualität sinkt, ist die eine Seite. Wenn dann plötzlich Lebensgefahr für die eigenen Kinder besteht, müssen Eltern eine unausweichliche Entscheidung treffen.
Die Politik hat diese Menschen, die hier länger Lebenden, verraten und verkauft.
Doch selbst das Wegziehen gestaltet sich kompliziert. Wer kauft angrenzend an so eine Roma-Gegend bei der anhaltenden dramatischen Sicherheitslage eine Immobilie? Wer investiert dort freiwillig? Die Politik hat versagt. Sie hat die gesamte Lebensleistung von Menschen verspielt, in dem sie Roma und ihre „Gepflogenheiten“ hier bei uns tolerieren und es ihnen durch Anreize sogar schmackhaft machen. Die Stadt Gelsenkrichen stellt für diese Gruppe sogar eine mobile Kita. Das muss man Eltern erzählen, die zitternd auf eine Kita-Zusage warten.
Wir sagen ganz klar: Diese Roma-Dörfer müsse hier weg. Und zwar schnell. Und all dieser Schwachsinn, der von der Stadt Gelsenkrichen als präventiver Ansatz verkauft wird, gehört ersatzlos gestrichen. Reine Steuergeldverschwendung.
Blutsauger unseres Sozialstaates können alternativ gerne ins Münsterland ziehen. Am besten bei Grünen daheim einziehen. Sie werden sich gut verstehen! Diesen netten Hinweis habe ich vor Ort ein wenig verbreitet. 😈
Bis dahin aber müssen die Roma ihren Dreck selber wegmachen. Dafür habe ich persönlich gesorgt. Und das wird jetzt regelmäßig passieren ;)“
Danach lief das vertraute Verfahren an. Die Vermüllung der Straßen soll abermals in den Hintergrund gerückt werden, der Vorwurf des Antiziganismus nach vorn. Na denn man tau. Die Medien bringen der AfD damit gerade weitere Prozente. Denn Seli-Zacharias, selbst mit albanischem Migrationshintergrund, spricht exakt das aus, was fast alle Ruhrgebietler denken. Nicht nur die Deutschen – oh, Pardon, für mitlesende Tagesschau-Redakteure: Nicht-Migranten. Selbst Araber, Türken, Griechen, Italiener, Spanier, Asiaten. Wer’s nicht glauben will, soll selbst mal hinfahren oder sich wie gesagt die letzten Spiegel-Dokus ansehen – oder sogar eine jüngste ZDF-Doku, wo ebenfalls integrierte Angehörige des fahrenden Volkes den Kanal komplett voll haben von den ausgewachsenen Missständen in ihren Städten.
Seli-Zacharias redet nicht in der Sprache einer gestählten Polit-Stadtverwalterin, die jeden sichtbaren Missstand weichzeichnet und unter Phrasenblabla einplaniert. Sie nennt die Gegend so, wie sie alle sehen können: „völlig verkommen“. Und sie spricht von einer „Bedrohung für andere Menschen“. Seli-Zacharias fragte eine Frau, ob es bei ihr zu Hause denn auch so aussehe. Schon flippt das linke Medienmillieu aus. Weniger hart soll demnach wohl sein, dass Bürger seit vielen Jahren mit sich stetig verschlimmernden Zuständen leben sollen, die genau solche selbstverständlichen Sätze erst notwendig machen.
Besonders empört reagierten Kritiker auf ihre Aussagen über sogenannte „Roma-Dörfer“, die nach ihrer Darstellung verschwinden müssten. Ja, Freunde, so schaut es aber aus, wenn sie mit Duisburgern, Gelsenkirchenern, Essenern, Bochumern, Oberhausenern etc. sprechen. Wer daraus sofort den Generalangriff auf eine Minderheit macht, will die Debatte erkennbar verschieben. Dann geht es nicht mehr um verdreckte Straßen und Häuser, um Anwohner, um öffentliche Ordnung und innere Sicherheit, sondern um die moralische Strafakte gegen diejenige, die den Zustand ausspricht.
Seli-Zacharias weist den platten und stumpfen Vorwurf des Antiziganismus zurück. Wer das Video anschaut, sieht auch sofort, warum das nicht verfängt. Die Frau hat nichts gegen Roma oder Sinti. Nur gegen Zustände. Die es ermöglichen, dass das deutsche Sozialsystem ausgenutzt wird, sich darin wildwuchernd immer neue teilbehördliche Abgreifer-Strukturen etablieren, die innere Sicherheit gefährdet ist und ganze Stadtteile vermüllen. Ihre Aktion sei „ehrlich gesagt sogar eine Hilfeleistung“ gewesen. Außerdem erklärte sie, die AfD wolle zeigen: „Mit uns wird es hier einen Politikwandel geben.“ Genau dieser Satz trifft den Nerv der Gegenseite mittenrein. Die alten, im Sterben liegenden Parteien haben diese Zustände nicht nur befördert, sondern auch jahrzehntelang geduldet, bis nun andere ihn politisch nutzen.
Dass ausgerechnet Seli-Zacharias nun als Fremdenfeindin markiert werden soll, ist ein zusätzlicher Bumerang, der mit dreimal mehr Wucht auf die zurückprallt, die ihn abpfeffern. So wie Seli-Zacharias denkt und spricht auch ein stetig wachsender Teil der Bürger im Ruhrgebiet. Sie hat eine wachsende Vielzahl an Migranten hinter sich stehen. Das weiß sie und davon kann sie und die AfD zehren. Seli-Zacharias spricht in ganz normalen Wörtern in Alltagssituationen. Dazu gehört auch ein beherztes: Wir wollen solche Zustände hier nicht. Wer sich nicht einfügt und seine direkte und unmittelbare Umgebung nicht mit in Ordnung hält, wer die Sitten und Gebräuche hier nicht beachtet, soll und muss wieder gehen. Das sind ganz normale Sätze. Und sie beerdigen SPD, CDU und Grüne, die den Bürgern einreden wollen, sie seien rassistisch, wenn sie grundsätzliches für ein gelingendes Zusammenleben aller einfordern.
Seli-Zacharias ist selbst albanischer Herkunft. Sie spricht also nicht aus ethnischer Abschottung heraus, sondern aus sichtbarer Abscheu vor Zuständen, die Bürgern nicht mehr zugemutet werden dürfen. Wer den öffentlichen Raum verdreckt oder verwahrlosen lässt, kann sich nicht dauerhaft hinter Herkunft, Minderheitenstatus oder Diskriminierungsrhetorik verstecken. Und wer das weiter versucht, dem ist nicht an einem gelingenden Miteinander aller Menschen jeder Coleur gelegen. Auch das gehört zur Wahrheit dazu. Wenn es nach diesen Linken in CDUSPDGrünen geht, soll der käseweiße Nicht-Migrant am besten nur die Schnauze halten und sich still ausmendeln lassen. Aber so geht es nicht.
Angehörige der Sinti-und-Roma-Community schilderten dem WDR, sie hätten sich durch das Auftreten der AfD-Gruppe unter Druck gesetzt gefühlt. Ein Mädchen, das im Video zu sehen ist, sagte, die Reinigungsarbeiten seien nicht freiwillig gewesen. Typisches Teenager-Problem. Linke Medien springen ihren neuen Lieblingszielgruppen, denen sie sogar Tips zu Behördengängen in Originalsprachen anbieten, gerne gefällig zur Seite. Ich finde, deren Redakteure sollten nach so einem Gewäsch gleich weitermachen, mit ihrem Lastenrad nach Gelsenkirchen radeln und wegen Abbitte der Sinti-und-Roma-Community in einer lang aufgestellten Reihe die Füße waschen. Wenn sie wollen, können sie sie auch küssen. Ich bin da nicht kleinlich. Aber einfach mal überzeugend was zu Ende machen jetzt, kommt, Leute!
Statt die Stadt Gelsenkirchen zu fragen, warum Ückendorf ebenso wie Stadtteile anderer Ruhrgebietsstädte seit Jahren Problemviertel wurden und bleiben, wird über den Ton von Seli-Zacharias verhandelt. Statt die Verantwortlichen im Rathaus in die Pflicht zu nehmen, wird die Kritikerin moralisch eingekreist. Das hilft aber nicht mehr. Die Menschen haben den Kanal voll! So schützt man kein Gemeinwesen. So schützt man ein System, das Verwahrlosung hinnimmt und die Empörung erst entdeckt, wenn jemand sie öffentlich macht.
Der katholische Pfarrer Markus Pottbäcker kritisierte die Aktion als neue Dimension im Umgang mit Minderheiten. Er warf der AfD-Gruppe vor, Menschen anzugehen, sie zu duzen, ihnen Reinigungsgeräte in die Hand zu drücken und sich aufzuspielen. Ja, Herr Pottbäcker, was anderes kennt man von den Regenbogen-Flüchtlings-Umwelt-Zeitgeist-Kirchen ja auch nicht mehr. Erklären Sie das gerne weiteren Schäfchen bei deren Kirchenaustritt.
Gelsenkirchen ist eine Stadt, in der die AfD bei der Bundestagswahl 2025 24,7 Prozent der Zweitstimmen holte. Solche Ergebnisse fallen nicht vom Himmel. Sie wachsen dort, wo Bürger erleben, dass ihre Alltagserfahrungen immer nur ignoriert und dann moralisch gegen sie gewendet werden. Wer Ordnung verlangt, wird verdächtig gemacht. Dieses System kommt an sein Ende. Die Bürger in Ückendorf brauchen keinen weiteren Diskurs über Empfindlichkeiten. Sie brauchen einen Staat, der den öffentlichen Raum schützt. Sie brauchen ein Ordnungsamt, das durchgreift. Sie brauchen eine Stadtspitze, die nicht wartet, bis ein Video das zeigt, was Anwohner längst wissen und in noch wesentlich deutlichere Worte kleiden als Seli-Zacharias das macht.
Wer Straßen verdreckt, muss aufräumen. Wer andere Bürger mit Lärm, Müll und Kriminalität belastet, muss Konsequenzen spüren. Wer das als Angriff auf eine Minderheit verkauft, erklärt den Rechtsstaat zur Zumutung für alle, die sich nicht an Regeln halten wollen.
Die AfD musste diese Bilder nicht herstellen. Sie musste nur hingehen. Die Kulisse hat die Stadt geliefert. Den Anlass haben die Zustände geliefert. Die Empörung kommt jetzt von denen, die vorher lange genug Zeit hatten, genau das zu verhindern.



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bei unseren „Nachbarn“,den BW-Schwaben,nennt sich das „Kehrwoche“, da regelt die soziale Nachbarschaftsordnung das von selbst,da kommt der Boykoteur nicht weit…früher oder später steht das Amt an der Haustür,denn das ist unter anderem Pflicht des Anliegers…..
scheint,im Pott ist das nicht bekannt,sollte man dort schlicht einführen,gerade bei Gruppen,die ansonsten nichts verstehen.
Wobei,wer mal Dokus über Roma in Rumänien gesehen hat,wundert sich nicht
Erst gestern Abend lief noch bei Phoenix ein Bericht über genau diese Thematik aus Gelsenkirchen, Hagen usw… heute dann in Dauerschleife die Hetze gegen die AfD bei n-tv wegen dieser Aktion… und dann erfährst hier, die Aktion von der AfD ist bereits zwei Monate her. Und warum echauffieren sich die Medien dann erst heute darüber, die Landtagswahlen im Osten sind doch erst im September. Bei Phoenix hatten sie auch den Stadtteil Lehe in Bremerhaven im Bericht. Dort bin ich mal aufgewachsen, damals noch das gemütliche Zentrum der Stadt. Heute das reinste Dreckloch. Vor 30 Jahren nach Bayern ausgewandert, wenn ich… Mehr
Wow!
Danke, Frau Seli-Zacharias, für Ihren Einsatz!
Danke, Frau Taxidis, für diesen Artikel!
Ob der beste Kanzler den es je gab, der lt. AG ÖHRINGEN nicht straflos Lügenfritz genannt werden darf, diese Zustände im Blick hat, wenn er den Turbo-EU-Beitritt der restlichen Balkanstaaten forciert? Da bin ich mir sicher 😉
Es gibt in Hagen und Dortmund mehr Z als in Moldawien.
Jeder sollte das Zitat von Kurt Tucholsky kennen: „Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“
Erst aufräumen, dann ab nach Hause. Remigration. Ist doch viel schöner, zuhause im Dreck zu leben, als in der Fremde.