Während sich die Zahl der Regime-Opfer bei der Niederschlagung der Aufstände von 1.000 inzwischen den 40.000 nähern, bleibt den Bürgern dort nur hoffen auf und beten für ein Ende des Terrorregimes, dem im Westen die Woken schon allein deshalb die Stange halten, weil die Mullahs den Westen so hassen wie sie selbst.
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Die eingebildete Weltenlenkerin Ursula von der Leyen findet sich endlich mal wieder in der Rolle, die sie liebt. Mit Premier Narendra Modi den Freihandel zwischen Indien und der EU ausrufen, was für ein imperiales Gepränge.
Die Amis, mindestens von der Gattung Trump, sind auch wirklich hässlich zu „den Europäern“, die doch gerade erst das dänische Königreich gegen die Annexion Grönlands retten mussten. Da geht doch dieser Schatzkanzler Bessent tatsächlich hin und wirft „den Europäern“ vor: »Wir haben 25 % Zölle auf indisches Öl erhoben, weil es russisches Öl kauft. Und jetzt? Haben die Europäer ein Handelsabkommen mit Indien unterzeichnet. Das russische Öl fließt nach Indien, die Europäer kaufen diese Raffinerieprodukte. – Sie finanzieren damit ihren eigenen Krieg.«
Ergänzen muss man: den EU-Stellvertreterkrieg der Ukraine gegen Russland. Das ist stimmig, denn die Sonderformation innerhalb der EU, die „Allianz der Willigen“ stemmt sich noch gegen die langsam wachsende Gruppe der Billigen für ein Ende des Ukraine-Kriegs.
Nachdem Trump und seine Leute in Davos das Ende der UN verkündet und das der EU bestätigt haben, gehört der Fokus nun eine Weile dem geopolitischen Raum vom Mittelmeer bis zur Kaspisee.
Am persischen Golf und rundherum sind genügend See- und Luftstreitkräfte für den Schlag gegen das Mullah-Regime versammelt. Ob es zu diesem Schlag kommt und wie er ausfällt, sehen zwei Denkschulen kontrovers. JD Vance, Marco Rubio und Pete Hegseth seien für militärisches Vorgehen, während Jared Kushner und Steve Witkoff, für Zurückhaltung und Diplomatie plädieren. Ein anderes Signal kommt aus Kasachstan, das dem Abraham-Abkommen beitreten will. Witkoff will Aserbaidjan nicht dabeihaben, weil dann neben den VAE noch ein weiteres säkulares muslimischen Land dabei wäre, noch dazu ein Schia-Land, was Qatar und MBS nicht wollen.
Am schärfsten ist wie oft Daniel Greenfield. Von Syrien über Gaza bis zum Iran nehme Qatar die Trump-Regierung als Geisel. Das syrische Al-Qaida-Regime massakriere Kurden, um inhaftierte ISIS-Terroristen freizulassen, Sponsoren der Hamas in der Türkei und Qatar würden in Vorstände des Gazastreifens benannt und Zehntausende im Iran massakriert, während Al Jazeera das Regime verteidigt. Das sei nicht MAGA, sondern sehr viel Qatar zusammen mit Türkei und Iran. Hamas und Al-Qaida würden gestützt für die dschihadistische Agenda. Was ISIS in Syrien mit Selbstmordanschlägen nicht erreichen konnte, schaffte er, indem er Al-Jolani, jetzt Ahmed Al-Sharaa, in einen Anzug steckte, und die Welt zusah, wie ISIS-Terroristen aus ihren Gefängnissen geholt wurden, ähnlich wie die Taliban Al-Qaida- und ISIS-Terroristen befreit hatten, nachdem Qatar einen Deal mit den Taliban geschlossen hatte, den sie, ähnlich wie die Hamas, nie halten würden. Anstatt die Lektionen von 9/11 zu lernen, dürfe Qatar die US-Politik kontrollieren.
Analytiker sagen, Trump stecke zwischen den unter sich uneinigen Lagern im Hause Ibn Saud, in Qatar und den VAE. Oft sei für Trump gar nicht klar, wer und was hinter den verschiedenen Personen dort stecke. Radikale Stimmen meinen, MBS habe Taco (Trump always chickens out) von Anfang an selbst ausgetrickst. Trump sei in Gefahr, im Iran aus denselben Gründen zu scheitern wie bei Stufe 2 des Gaza-Friedensplans. – Trumps Board of Peace ist seit Davos auf doppelt so viele Staats-Regierungen angestiegen.
Ungenannte US-Beamte sollen Axios gesagt haben, ein Abkommen müsse die Entfernung des gesamten angereicherten Urans aus dem Land, ein Verbot künftiger Urananreicherung, eine Begrenzung des iranischen Langstreckenraketenarsenals und ein Ende der Unterstützung regionaler Terroristen beinhalten. Teheran hätte Verhandlungsbereitschaft signalisiert, aber keine Bereitschaft, die Bedingungen zu akzeptieren. Was nichts anderes bedeutete als der Mullah‘ alte Basartäuschung.
Anzeichen einer strategischen Fehlentscheidung der US sehen die anderen in dem Versuch, die vom Iran geführte schiitische Dschihadistenachse zu zerschlagen, aber zugleich sunnitische Dschihadistenregime in der Region – Syrien, Türkei und Qatar zu unterstützen (auf dem Rücken der Kurden und anderer Unterdrückter).
Während sich die Zahl der Regime-Opfer bei der Niederschlagung der Aufstände am 7. und 8. Januar von 1,000 inzwischen den 40.000 nähern und langsam wieder mehr aus dem Iran heraussickert, bleibt den Bürgern dort nur hoffen auf und beten für ein Ende des Terrorregimes, dem im Westen die Woken schon allein deshalb die Stange halten, weil die Mullahs den Westen so hassen wie sie selbst.


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„Während sich die Zahl der Regime-Opfer bei der Niederschlagung der Aufstände am 7. und 8. Januar von 1,000 inzwischen den 40.000 nähern und langsam wieder mehr aus dem Iran heraussickert“ Selbst die Zahl von 1.000 Toten ist übertrieben. 40.000 ist völlig übertriebene, überzogene Westpropaganda. Es war auch nicht das Regime, das die Menschen erschoss, sondern aus dem Westen eingeschleuste Agenten (Agent Provocateur), die willkürlich auf Demonstranten schossen, um im Zuge dieser FalseFlagOperation die Protestler aufzuwiegeln und aggressiver gegen das Regime zu hetzen, gegen welches sie zwar vehement aber friedlich demonstrierten. Die Abschaltung des Internets durch das Regime erfolgte weniger um… Mehr
Orban ist das Äquivalent zu Donald Trump.
Beiden sollte ein Thron auf dem Olymp direkt neben dem Göttervater Zeus errichtet werden.
Beiden sollte die päpstliche Unfehlbarkeit anerkannt werden ❗
ich persönlich wundere mich,das seit 2001 im nahen Osten alle säkularen „Regime“ gestürzt und Salafisten/sunnitische Regime eingesetzt wurden oder gleich Bürgerkriegsländer entstanden….
Kann sich noch irgendwer daran erinnern, dass der Iran mal einen demokratisch gewählten Premierminister hatte? Als dieser Premierminister dann seine Meinung, dass das Öl unter dem iranischen Boden dem Iran gehöre, umsetzte, war’s das dann mit der Demokratie.
Der Premier wurde weggeputscht.
Der Iran bekam einen USA hörigen Schah samt Schlägertruppe SAVAK, die USA und GB das Öl und Mohammad Mossadegh, das war dieser Premierminister, 3 Jahre Knast und anschließend, bis zu seinem Tod, Hausarrest.
> Der Premier wurde weggeputscht. Und jetzt wieder… Seine Trumpigkeit am Eskalieren (es ist NICHT ÖRR): „USA führen Kriegsspiele im Nahen Osten durch und drohen mit Seeblockade“ > „… Die Militärübungen finden statt, während die USA ihre militärische Präsenz massiv verstärken und Trump mit einem Angriff auf den Iran droht. Ab Freitag soll gegen den Iran eine „Seeblockade“ verhängt werden. … Trump droht mit dem Sturz der Regierung in Teheran. Der Präsident erwägt eine Reihe von Optionen, darunter eine Ölblockade und Angriffe auf hochrangige Beamte in der Islamischen Republik. …“ Eine Seeblockade gilt allgemein als Kriegsakt. Iran hätte dann volles… Mehr
Man sollte sich endlich von der albernen Idee verabschieden, daß „Donald“ die Welt nicht richtig erkennt. Ds mag sicherlich partiell persönlich so sein, ist aber geradezu lächerlich, wenn man nur ansatzweise den Politikbetrieb der USA in seinen Dimensionen kennt. „Donald“ ist mit Sicherheit der „bestgebrifteste“ Politiker der Welt. Unabhängig davon behält er sich – wie es wirkt – einen persönlichen, nicht immer die Realität treffenden Standpunkt bei. Das ist nicht unsympathisch und generiert schon gar nicht eine Differenz zwischen Vance, Rubio, Hegseth gegen Witkoff und Kushner. Europa ist inzwischen politisch dermaßen degeneriert, daß es eine offene Diskussion über Vorgehensweisen höchstbrisanter… Mehr
> Man sollte sich endlich von der albernen Idee verabschieden, daß „Donald“ die Welt nicht richtig erkennt. Das sieht man mittlerweile anders… „European leader spoke of shock at Trump’s state of mind after Mar-a-Lago meeting – POLITICO“ Es kommt vom aufrechten Fico, nicht von Mattz oder Kallas. > „… Robert Fico, one of the few EU leaders to frequently support Trump’s stance on Europe’s weaknesses, was concerned about the U.S. president’s “psychological state,” two of the diplomats said. Fico used the word “dangerous” to describe how the U.S. president came across during their face-to-face meeting at Trump’s Mar-a-Lago estate in… Mehr
Sie sind einer Ente aufgesessen.
Fico bestreitet das.
Und ich überlege, dass man gar keinen Merz hätte benutzen können, um so was diffamierend zu schreiben – denn das wäre ganz und gar nicht glaubhaft rüber gekommen.
Ich wünsche den Persern, dass sie sich von ihren Steinzeitunterdrückern befreien können.
Chinesische Sicht: „Iran-Krieg entfacht WW3: Xueqin prophezeit US-Zusammenbruch – uncut-news.ch“ > „… Entgegen der Annahme, dass die USA sich auf die westliche Hemisphäre zurückziehen und Asien sowie Europa anderen Mächten überlassen würden, betont Jang, dass die Strategie etwas ganz anderes vorsieht. Sie markiert einen Paradigmenwechsel von multilateraler Zusammenarbeit hin zu unilateralem Handeln unter dem Motto „Macht ist Recht“. …“ Nicht so toll, wenn man nicht nur keine Macht hat, sondern unnötig mit Weltmächten China und Russland streitet. Weltherrschaft scheint der US-Diktator weiter anzustreben (Bevor jemand mit idiotischen Sprüchen kommt – wann noch mal durfte ich ihn wählen? Dennoch möchte er… Mehr
Vielleicht sollte sich Trump besser dem Bürgerkrieg daheim widmen? Juri Podoljaka heute auf Telegramm: > „… Bürgerkrieg in den Vereinigten Staaten: „Demokraten“ gehen in Minnesota in die Gegenoffensive … Eine weitere Niederlage für Trump auf der heimischen Ebene. Nach Chicago, wo die „Migrationsarbeiter“ von ICE nicht in der Lage waren, „die Ordnung auf den Straßen der Stadt wiederherzustellen“ und zum Rückzug gezwungen waren, kam eine weitere schwere Niederlage. Jetzt in Minneapolis (Minnesota). … Außerdem wird die Niederlage in Minnesota offenbar viel negativere Folgen für ihn haben als alle bisherigen Folgen zusammen. …Tatsache ist, dass die Ereignisse in der Stadt die… Mehr
Das Blut der Getöteten klebt an der Händen der US-Regime-Changer. Zur Rettung des Dollars brauchen die größtmögliche Kontrolle über möglichst viele Ölförderländer.
„Trump zwischen den Araber-Fürsten mit Israel am Basar und jenen ohne“
Hat die Überschrift einen Sinn oder ist sie ohne?
Manche Fragen erübrigen sich von selbst…