Der Nebel der Behauptungen, Erwartungen und Wünsche über die nächsten Tage und Wochen im Iran und Mittleren Osten ist dicht. Hier einige Eindrücke.
Screenshot X / https://x.com/IranObserver0/status/2011800191431483402
Eine Woche nach der weitgehenden Schließung des Internets, die dem Regime mit der technischen Hilfe von China und Russland gelang, eher über als unter 20.000 erschossenen Demonstranten zur Einschüchterung der Iraner, hat der Volksaufstand neue Wege gefunden.
Ein Oppositioneller berichtet von seiner Familie und Freunden aus dem Iran: »Eine neue Welle der Proteste hat in der Provinz Lorestan sowie in den Städten Mashhad, Rasht, Teheran und Karaj begonnen, bei den Beerdigungen für die Getöteten, deren Leichen kürzlich zurückgegeben wurden. Die „dreißigtägigen“ Gedenkfeiern für die Toten sind in den meisten Fällen der Höhepunkt der Proteste.
Zahlreiche Berichte deuten auf eine Ausweitung der Demonstrationsaufrufe gegen das Regime während der Nachtzeiten hin.
Die Streiks gehen in vielen Bereichen weiter.
Einige Märkte, darunter in Rascht, wurden in Brand gesetzt und zerstört. Augenzeugen berichten, dass die Unterdrückungskräfte des Regimes den Rascht-Markt in Brand setzten, um Fluchtwege der Demonstranten zu blockieren, und dann das Feuer auf die Bürger eröffneten.
Die Energiekrise geht weiter: Die Wasser- und Stromversorgung in bestimmten Bereichen wird zeitweise unterbrochen.
Der fehlende Internetzugang führt auch zu Störungen im Betrieb von Regierungsbüros und mehr.
In vielen Städten ist die Atmosphäre vor und nach 17:00 Uhr aufgeteilt. Nach 17 Uhr gleicht die Situation dem Kriegsrecht.
In Teheran und Qazvin gibt es Berichte über häufige Flüge von IRGC-Aufklärungs-Drohnen, das Regime setzt militärische UAVs ein, um die Unruhen zu unterdrücken.«
Der Nebel der Behauptungen, Erwartungen und Wünsche über die nächsten Tage und Wochen im Iran und Mittleren Osten ist dicht. Er verdeckt die nackte Angst und Not der Millionen, deren unausweichliches Schicksal es ist, alles ertragen zu müssen und im besten Fall überleben zu können, was das Mullah-Regime brutal einsetzt, um seine Macht trotz der landesweiten Aufstände nicht zu verlieren.
Die mehrfach von Trump angekündigte Hilfe an der Spitze hat unterschiedlichste und kontroverseste Reaktionen ausgelöst und Deutungen erfahren. Sie beginnen mit den Stimmen aus Israel, den Gebieten der verfolgten Kurden, Drusen und Alawiten in Syrien und ihren Verwandten im Westen. Sie werfen Trump Verrat vor, weil die US militärisch noch nicht zugeschlagen haben.
Ein Kenner im Nahen und Mittleren Osten sagt: »Ich wette, Trump greift an. Jedes Mal, wenn er an eine wichtige Kreuzung kommt, fängt er an zu tanzen. Er sendet unzählige widersprüchliche Botschaften. Er genießt die Aufmerksamkeit. Er attackiert die Köpfe der Menschen und schürt Kontroversen. Und ihr spielt alle sein Spiel mit. Wer die Logik dahinter verstehen will (so absurd sie uns auch erscheinen mag), sollte sich Ringer vorstellen. Der Gegner liegt am Boden. Der anscheinende Sieger ruft: „Ich bringe ihn um!“ Der am Boden bettelt. Unser Held gibt vor, aufzugeben, nur um mit dem berühmten Überwurf – Suplex – seinem Gegner nicht nur die Knochen, sondern auch sein Selbstverständnis zu brechen. Das ist Trumps Logik. Lächerlich, grotesk, gewalttätig? Vielleicht. Aber effektiv.
Auf X berichtet David Rosenblatt aus einer privaten WhatsApp-Gruppe, von der er sagt, er könne sie nicht verifizieren, die aber auch anderswo durchschimmert:
»… hielt die Welt den Atem an, als Berichte auftauchten, wonach Kampfjets aus Europa & aus Nordisrael gestartet seien. Sie wurden dabei aufgezeichnet, wie sie über den Irak in Richtung iranische Grenze flogen. Für den durchschnittlichen Beobachter wirkte die anschließende Stille wie ein Sturm im Wasserglas – ein Fehlalarm oder eine abgebrochene Mission. In Wahrheit haben wir erlebt, was einer Meisterleistung in strategischer Täuschung & psychologischer Kriegsführung gleichkommt. Präsident Trump & die israelische Führung haben nicht einfach nur eine Mission gestartet; sie haben eine Falle gestellt. Indem sie ein Szenario schufen, in dem das Mullah-Regime sicher war, ein massiver militärischer Schlag stehe unmittelbar bevor, zwangen sie die Ajatollahs dazu, den „roten Knopf“ zu drücken. In dem Glauben, das Ende sei gekommen, aktivierte das Regime jenes Notfallprotokoll, das es über Jahre hinweg im Geheimen perfektioniert hatte. Sie spielten ihre besten Karten aus, bevor das Spiel überhaupt begann – & während sie in Panik reagierten, beobachteten die USA & Israel jeden ihrer Schritte. In diesen wenigen Stunden, in denen ein Angriff vermeintlich bevorstand, wurde das gesamte „Nervensystem“ des Regimes offengelegt. Wir verfügen nun über die exakten Koordinaten der versteckten Bunker, in die hochrangige Funktionäre im Krisenfall fliehen, über die geheimen Notfallfrequenzen, die sie für „Blackout“-Kommunikation nutzen, & über die konkreten Abläufe, die sie auf jeder Ebene der Befehlskette befolgen. Das war eine Informationsabschöpfung in einem bislang beispiellosen Ausmaß. Als das Regime begriff, dass es sich um ein Täuschungsmanöver handelte, war es zu spät, um „die Schlösser auszutauschen“. Wir haben nun die Blaupause ihrer gesamten Überlebensstrategie – & ihnen bleibt keine Zeit, alternative Protokolle zu installieren. Während die Welt nach Explosionen Ausschau hielt, waren wir damit beschäftigt, die Fähigkeit des Regimes zur Selbstverteidigung zu demontieren. Wir sind einem finalen Showdown besser gewachsen als jemals zuvor. Dieser Moment markiert den Beginn vom Ende einer 47-jährigen Katastrophe, die mit den Fehlern der Ären Carter und Obama begann. Fast fünf Jahrzehnte lang fühlte sich der „lange Weg“ zur Freiheit zermürbend & endlos an. Es ist ein Zwei-Fronten-Krieg um die Zukunft der Welt. An der physischen Front erleben wir ein Schachspiel mit extrem hohen Einsätzen gegenüber China, bei dem massiver Druck genutzt wird, um Iran & Venezuela zu isolieren & zurückzugewinnen. An der spirituellen Front ist es der ultimative Kampf zwischen Licht & Dunkelheit – ein Zusammenprall zwischen der Stärke Israels & der Korruption der Ajatollahs. Die Informationen vor Ort seien eindeutig: Das Fundament bröckelt, die Ära der Hinrichtungen nähert sich dem Ende, & diese Dynamik sei nun nicht mehr aufzuhalten. Der Zeitplan steht. Die Geschichte bewegt sich in einem Tempo, das nicht ignoriert werden kann. Es wird prognostiziert, dass das Regime bis zum 15. März fällt, & bis 2027 werde die symbolische Rückkehr der Pahlavi-Dynastie den Beginn einer neuen Ära für das iranische Volk markieren. Der „lange Weg“ ist fast zu Ende. Von Washington, D.C., über Jerusalem bis zu den mutigen Menschen auf den Straßen Teherans erhebt sich die Kraft des Guten; vereint. Das Regime hat nicht mehr die Mittel, sich zu verstecken, & nicht mehr die Zeit, sich zu erholen. Lasst euch nicht davon täuschen, dass auf euren Fernsehbildschirmen kein Rauch zu sehen ist: Gestern Abend hat sich das Blatt offiziell gewendet. Die guten Menschen Irans und ihre Verbündeten haben die strategische Schlacht bereits gewonnen. Jetzt sehen wir nur noch zu, wie die Uhr für ein sterbendes Regime abläuft.“«
Wie bei Rosenblatt auch bei Mahyad Tousi: »Es werden verschiedene Szenarien diskutiert, doch eines ist klar: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Ob es sich nun um eine strategische Verzögerung, einen Taktikwechsel oder die Vorbereitung eines entscheidenden Schrittes handelte – die Ereignisse … zwangen die Islamische Republik, ihre Verteidigung, ihre Bewegungen und ihre Vorgehensweise offenzulegen.« Und weiter: »Die Flugverfolgung zeigt, dass sich die USS Abraham Lincoln vom Südchinesischen Meer in Richtung Naher Osten bewegt, während Berichten zufolge zusätzliche US-Truppen aus Europa in der Region in Bereitschaft versetzt wurden. Offizielle Stellen haben weder einen Zeitplan noch eine Bestätigung des weiteren Vorgehens genannt, sondern lediglich wiederholt, dass jede Entscheidung „schnell und entschieden“ fallen werde.«
Einen regelrechten Countdown leitet Shanaka Anslem Perera von seinen Internet-Bobachtungen ab: »168 Stunden. Das Pentagon hat euch gesagt, wann der Schlag kommt. Ihr habt nicht zugehört. USS Abraham Lincoln: Sieben Tage bis zur richtigen Position. USS George H.W. Bush: 10 Tage bis ins Mittelmeer. Al Udeid Air Base: Evakuierung. Trump: “Das Töten hat aufgehört.” Das ist keine Deeskalation. Das ist der Countdown …«
Senior Arab Affairs Kommentator Zvi Yehezkeli im Gespräch mit Eli Gotthelf: Nach einer Nacht erhöhter Alarmbereitschaft ein Morgen scheinbarer Deeskalation. Ist dies ein echter Strategiewechsel von Trump oder die Ruhe vor dem Sturm? Gotthelf sagt, der Angriff auf den Iran sei Teil eines umfassenderen wirtschaftlichen Plans, sich neben Venezuela und Grönland globale Energiereserven anzueignen, um die US-Schulden gegenüber China zu tilgen. Yehezkeli stimmt zu: „Trump sieht die Welt als ein einziges großes Geschäft. Er hat keinerlei moralische oder liberale Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte. Hätte der Iran kein Öl, würde er sich nicht darum kümmern. Er will die USA zu einer exklusiven Energiemacht machen. Wenn der Sturz des Ayatollah-Regimes der amerikanischen Wirtschaft dient, wird er ihn brutal durchführen.“
Trump sollte Kargh Island Terminal einnehmen statt zerstören, sagt Michael Rubin, dann könne er sicherstellen, dass das Regime nie wieder Gehälter seiner Bürokraten und Soldaten zahlen kann. – Wem das Mullah-Regime in der Region womit gedroht hat und was befürchtet, bleibt hier unaufgezählt. Es wäre endlos. Als Beispiel der Iran Observer. Weil der Blick auf die Landkarte die geopolitischen Zusammenhänge illustriert.
Yehezkeli kritisiert Israels Zögern scharf. Israel habe zu Beginn des Zwölf-Tage-Krieges im Juni 2025 eine historische Chance verpasst: Khamenei „war entlarvt. Man entschied sich, ihn nicht zu eliminieren, und das war ein Fehler. Heute versteckt er sich bereits tief in Bunkern und lernt aus dem Schicksal von Nasrallah und Sinwar.“ Zur Abhängigkeit von den US sagt Yehezkeli: „In der Vergangenheit hat es für uns funktioniert, auf Trump zu setzen (Ausstieg aus dem Atomabkommen, Anerkennung der Golanhöhen), aber wenn er jetzt einer politischen Lösung nachgibt, steht Israel allein da und muss sich einer existenziellen Bedrohung stellen. Wir hätten auf niemanden warten sollen.“ – Yehezkeli sagt hier, was die meisten Trumpologen nicht begreifen. Trump macht keine Politik nach Sympathie oder Antisympathie, schert sich nicht um Zustimmung oder Ablehnung der Medien und schon gar nicht um die Lautsprecher von UN, EU oder aus den Hauptstädten. Trump betreibt sein Amt als Geschäft für sein Land, wie er es versteht. Ernst nimmt er nur die mit den Divisionen im Rücken, China voran.
Zu Reza Pahlavi meint Yehezkeli: „Der Iran ist ein Mosaik verschiedener Gruppen: Kurden, Belutschen, Aserbaidschaner. Sie wollen nicht zur Monarchie zurück, die sie selbst vertrieben haben. Pahlavi kann eine Symbolfigur für den Übergang sein, aber die iranische Bevölkerung will echte Freiheit. Gibt es keine Führungspersönlichkeit, die alle vereint, könnten wir in einen blutigen Bürgerkrieg wie in Syrien abgleiten.“ Der Kenner warnt vor geheimen Abkommen wie einem Nichtangriffspakt zwischen Israel und dem Iran: „Abkommen binden Israel die Hände. In unserer Region gilt jeder, der ein Abkommen anstrebt, als schwach. Wir müssen uns alle Optionen offenhalten.“
Die arabische und türkische Furcht: Israel würde am meisten vom Ende des Iran-Regimes profitieren: durch Beseitigung der großen Bedrohung, noch engere US-Beziehungen und den möglichen Aufstieg eines ihm wohlgesonnenen Iran. Der ägyptische Forscher Dr. Emad Ennan argumentiert, viele Araber betrachteten den Iran als einen bremsenden Faktor für Israel und befürchteten, der Zusammenbruch des Mullah-Regimes brächte Israel eine regionale Hegemonie, besonders in der Palästinafrage. Der türkische Außenminister Hakan Fidan lehnte den Einsatz von Gewalt gegen das iranische Regime ab, was die Furcht vor strategischen Gewinnen für Israel spiegele.
Auf den Unterschied zwischen militärischem Erfolg und was danach weist Eliana Fleming hin: Militäranalysten warnen, US-Raketen können Gebäude zerstören, aber nur ein vollständiger Zusammenbruch des Angstmechanismus des Regimes und eine geeinte Opposition können eine echte Revolution herbeiführen.
Mit Rajid Rafizadeh auf „die Menschenrechtsverteidiger für das iranische Volk? Die ekelerregenden Doppelstandards der Menschenrechtsindustrie“ soll der Blick auf den Iran, den mittleren Osten und die Welt für heute schließen: »Geht es um den Iran, wo gewöhnliche, unbewaffnete Menschen, die Freiheit fordern, von ihren eigenen Führern geschlagen, gefoltert, eingesperrt und auf der Straße erschossen werden, ist dieser hochmütige moralische Refrain fast verschwunden.
• Die gleichen Institutionen und Stimmen, die so schrill und unerbittlich waren, wenn sie Israel im Namen palästinensischer Rechte verurteilten, sind, wenn ein mutiges iranisches Leben auf dem Spiel steht, spektakulär nicht existent. Diese Doppelmoral enthüllt die bodenlose Heuchelei im zeitgenössischen Menschenrechtsaktivismus.
• Das iranische Volk wartet nach Wochen, in denen es auf den Straßen massakriert wurde, immer noch auf dieses „geladene“ Versprechen, das Trump weiterhin gibt, aber nie liefert. Für sie muss es wieder einmal, wie während der Amtszeit von Obama, so aussehen, als ob ihr Tod keine Rolle spielt, und nicht den gleichen „moralischen Reflex“ auslösen wie andere Konflikte.
• Wird Trump wirklich die Bemühungen dieser unvorstellbar mutigen Leute vereiteln, die versuchen, sich von einem brutalen Despotismus seit 47 Jahren zu befreien?
• Das Schweigen sagt ihnen, dass die Menschenrechte des globalen liberalen und linken Establishments überhaupt nicht wirklich universell sind – sondern bedingt, äußerst selektiv angewendet, basierend darauf, von professionellen Organisatoren bezahlt und transportiert zu werden mit oft fabrizierten antiamerikanischen und antijüdischen geopolitischen Narrativen.
• Was wir stattdessen sehen, ist – nichts. Ein paar empörte Aussagen werden veröffentlicht, sorgfältig formuliert, um der Dringlichkeit beraubt zu werden. Es gibt keine Mobilisierungen, kein Gefühl, dass was im Iran geschieht, ein tödlichen Notfall ist. Diese Passivität steht im Kontrast zu der künstlichen Energie, die in andere Ursachen gegossen wird. In dem Moment, in dem Empörung selektiv ist, ist sie nicht mehr moralisch; sie ist nur politisches Geschwätz.
• Frauen, die Widerstand leisten, werden in Haft belästigt, gefoltert, vergewaltigt oder sogar getötet. In den jüngsten Aufständen haben sich Frauen offen dem Regime widersetzt. Sie haben ihr Kopftuch entfernt und die Freiheit gefordert, während sie es wagten, sich ein Leben ohne Angst vorzustellen. Viele zahlen heute mit ihrem Leben für ihren Mut, während die lauten, furchtlosen, scheinheiligen „Verteidiger der Menschenrechte“ nur im Supermarkt einkaufen.
• Bei diesen Protesten geht es nicht nur um den Iran, sondern ob Menschenrechte wirklich universell sind oder nur rhetorisches Geschwätz , wenn man nichts Besseres zu tun hat.«



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Fassen wir zusammen: Die Iraner werden sich ihre Freiheit vom islamischen Regime selbst erkämpfen müssen. 20000 Tote werden dafür nicht reichen, ich schätze eher das zehnfache. Andere werden ihnen dabei nicht zu Hilfe kommen. Der Iran ist ein Vielvölkerstaat, mit den Persern als Mehrheitsvolk und ähnelt in dieser Hinsicht dem ehemaligen Jugoslawien oder der Sowjetunion. Dass er in der bisherigen Form als Staat überdauert, ist weniger wahrscheinlich als dass es beim jetzigen Reich bleibt. Es macht nur Sinn unter dem transnationalen Regime eines Monarchen (Schahs) oder des Islams. Da eine Restitution der Pahlevi-Dynastie eher unwahrscheinlich ist, spricht viel für die… Mehr
Mal schauen bei der Jerusalem Post, wer denn wirklich für die „Freiheit“ kämpfen lässt: https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-881733
> „… As protests grow across Iran, the Mossad posted an unusual Farsi message urging demonstrators to act, saying it is with them in the streets, amid rising economic pressure and public unrest. …“
Oder hat jemand was gegen eine Zeitung aus Israel? Ausländisch gesteuerte Unruhen sind immer verdächtig, insbesondere halbes Jahr nach dem Krieg aus dem Land der Steuerung.
Wenn schon so eine schöne Karte gezeigt wird, fällt dann geopolitisch was auf? Vielleicht mal mit Rückgriff auf die heart land theory?
So etwas würde, kämen die Deutschen aus ihrem Bahnsteigkarten-Kaufen-Modus heraus, auch hierzulande passieren. Mit tatkräftiger Unterstützung unserer inner- wie außerländischen Freunde und Helfer.
Endlich lese ich hier was ist. „….eher über als unter 20.000 erschossenen Demonstranten“ Das iranische Volk wartet nach Wochen, in denen es auf den Straßen massakriert wurde, ..“ Im Zuge der über zweijährigen Gaza-Gräuel habe ich eine solch klare Benennung der Fakten, wie „….eher über als unter 50.000 im Bombenhagel getötete Zivilisten“ Das palästinensische Volk wartet nach Jahren, in denen es auf den Straßen und in den Wohnungen massakriert wurde, ….“ allerdings hier wohl überlesen. Im Übrigen dachte ich, die Mullahs seien schon halb in Moskau? https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/iran-khamenei-moskau/ Ist da vielleicht eher die Hoffnung Vater des Gedankens? Wir werden sehen… Überall… Mehr
Ein freier, mit dem Westen verbündeter Iran wäre auch eine Schwächung von Erdogans, nur noch pro forma mit dem Westen verbündeter, islamistischen Türkei.
Nach üblicher Sprachregelung würde ‚mit dem Westen verbündet‘ nun gerade das Gegenteil von frei und selbstbestimmt sein.
Was er macht ist egal, denn eines ist sicher, man kann solche Leute nicht daran hindern und bei einem Angriff wird der Schützling Israel nicht mehr bestehen und darüber sollten sich alle im Klaren sein, denn deren Bewaffnung reicht allemal aus um das kleine Land so zu erschüttern, daß sie sich davon nicht mehr so schnell erholen werden, wenn überhaupt. Sollten Atomwaffen eingesetzt werden ist garnichts mehr auszuschließen und so manche könnten sich in der Antwort übernehmen und das alles begünstigt nicht die Ausgangslage, im Gegenteil, das könnte zu einem bitteren Ende führen, so wie das auch in der Ukraine… Mehr
Gebäude und Infrastruktur kann man schnell wieder aufbauen, siehe Deutschland.
Wichtig ist, daß die Bevölkerung Israels geschützt ist in Bunkern oder in sichere Gebiete evakuiert werden kann.
Wenn der Iran alles was er hat auf Israel abfeuert ist das nicht das Ende von Israel. Aber garantiert das Ende der Mullahs.
„Gebäude und Infrastruktur kann man schnell wieder aufbauen, siehe Deutschland.“
Seit Merkel nicht mehr.
> ob wir nicht einmal darüber nachdenken wollen diese Regierung auszuwechseln und meinte daß es bei uns höchste Zeit wäre zu reagieren um über die Tragödie von Hamlet zu rezitieren „Ser o no ser, esa es la cuestion“
Und die Spanier? Es gab ein wenig Widerstand bei der Trump-Dshizya von 5% BIP, aber bereits beim „Green Deal“ sehe ich keinen. TKP berichtete mal, dass man in Spanien einen Mietnomaden kaum loswerden kann.
Eine ausführliche Zusammenfassung der derzeit kursierenden Spekulationen. Ob und welche davon stimmig, werden die kommenden Wochen zeigen. Schwer vorstellbar, daß das Mullah- Regime durch ein paar Bomben gestürzt werden kann. Und natürlich geht es in der Politik nie um Menschenrechte, die durch inflationären Gebrauch eine gewisse Entwertung erfahren haben, sondern um die Durchsetzung politischer Interessen. Nur Deutsche glauben, es verhielte sich anders.
In der internationalen Politik geht es nur um Interessen von Staaten und bei den Großmächten um die langfristige Geopolitik dieser, alles andere ist leider nur Wortgeklingel für die Medien und wurde früher auch gern als Propaganda bezeichnet.
Alles was Salonlinke/Sozialisten von sich geben, ist immer und ohne Ausnahme selektiv, nie, streng nie universell, von Freiheiten über Geld bis zu allen Rechten. Heuchelei und endlose Doppelstandards sind nicht die Ausnahmen, sondern die generelle Regel. Der Kern aller liberaler oder linken Rethorik ist deren Nützlichkeit in ihren Interessen. Was dient bei Wahlen, was der Selbstversorgung der Amigostrukturen, was dem weiteren Aufbau von mehr Staat, Kontrolle und Umverteilung. Das sind die einzigen Prinzipien, die für Linke, Grüne oder sog Progressive im Westen zählen. Alles sonstige ist Geschwätz und Propaganda, die einzig und allein dem Erreichen der eignen Ziele oder dem… Mehr
Die Frage, was bedeutet der iranische Bürgerkrieg für Deutschland, wurde leider nicht gestellt. Dabei brauchen wir uns nur an den Fallbespielen Lybien, Irak und Syrien zu orientieren. Es werden sich weitere Hundertetausende Bürgerkriegsflüchtling (aka Ortskräfte, Schutzsuchende, Fachkräfte) auf den Weg nach Europa, schwerpunktmäßig Deutschland machen.
Ja, dieser Aspekt wird vor allem virulent, wenn das Regime gestürzt werden sollte.
Inzwischen nimmt man das einfach so hin –
während in die USA wie nach Ungarn gar keiner streben kann.
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Es liegt doch an unserenPolitikern, dass die Ereignisse einfach so über uns hinwegrollen und keiner sich dagegen stemmen will?
Herr Goergen, der gescheiterte Aufstand ist eine bittere Niederlage für diejenigen, welche Freiheit für die Völker Irans wünschen. Da gibt es nichts schönzureden. Und Trump hat Öl in das Feuer gegossen, hat Hilfe versprochen, um nachher nichts zu liefern. Irans Regime kann sogar zum Schluss kommen, dass seine Schreckensherrschaft erwünscht ist. Die Schwäche des Westens ist wieder einmal sichtbar geworden Das wird auch in Moskau aufmerksam registriert worden sein.