„Merkels Werk, unser Untergang“ ist das erfolgreichste politische Sachbuch des Jahres 2025. Mehr als 60.000 Exemplare wurden bislang verkauft. Über mehrere Wochen hinweg belegte das Buch vordere Plätze auf den Bestsellerlisten. Jetzt wurde es sogar ins Englische übersetzt.
Deutschsprachige Politiker-Biographien werden selten ins Englische übersetzt; zu wenig Bedeutung wird deutschen Politikern zuerkannt. Gerald Grosz zeigt sich daher erfreut über den Erfolg: „Das Buch wurde in Buchhandlungen bis ins letzte Eck verbannt, einzelne Händler im deutschsprachigen Raum verweigerten sogar den Verkauf. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland bezeichnete es als ‚Wichsvorlage für Rassisten und Faschisten‘. Und dennoch wurde es ein großartiger Erfolg. Man kann dieses Buch weder zensieren noch verleumden, noch seinen Inhalt verleugnen.
Merkels Politik hat Europas Gesellschaften gespalten, Menschen ihre Heimat geraubt, die Sozialtöpfe der Plünderung preisgegeben, die Wirtschaft geschwächt und einzelne Schicksale auf dem Gewissen. Die etablierten Meinungsbildner wollten Merkel und ihren Wahnsinn in den Olymp heben – dem haben wir einen publizistischen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Grosz.
Gerald Grosz liefert eine Abrechnung mit der Kanzlerschaft Angela Merkels, die pointierter und kompromissloser kaum ausfallen könnte. Er zeichnet das Bild einer politischen Epoche, die nach seiner Auffassung nicht nur Deutschland, sondern den gesamten europäischen Kontinent auf einen verhängnisvollen Kurs gebracht hat.
Ausgangspunkt seines Werkes ist der 31. August 2015. An diesem Spätsommertag sprach Merkel in der Bundespressekonferenz die Worte, die längst in die politische Geschichte eingegangen sind: „Wir schaffen das!“ Grosz deutet diesen Satz nicht als bloße Floskel, sondern als Chiffre für eine tektonische Verschiebung in der europäischen Politik. Aus seiner Sicht war es der Moment, in dem sich Deutschland und Europa auf einen Weg begaben, dessen Folgen noch immer spürbar sind: ein Kontrollverlust im Asylwesen, eine Überforderung staatlicher Institutionen und eine tiefe gesellschaftliche Spaltung.
Der Autor geht weit über die Schilderung von 2015 hinaus. Er blickt zurück auf die geopolitischen Verwerfungen seit dem Arabischen Frühling, auf die Rolle westlicher Mächte in Afghanistan, Syrien und Libyen und auf die daraus resultierenden Migrationsbewegungen. Grosz macht deutlich, dass er Merkels Politik nicht als isolierten Fehler betrachtet, sondern als Teil einer längeren Entwicklung, in der Europa aus moralischem Sendungsbewusstsein und politischer Kurzsichtigkeit immer wieder auf das falsche Pferd gesetzt habe.
Was das Buch besonders auszeichnet, ist die Verbindung von Analyse, Polemik und Zeitdokumenten. Grosz verknüpft seine Kritik mit Interviews prominenter Stimmen: Václav Klaus, Hans-Georg Maaßen, Herbert Kickl und Tino Chrupalla kommen zu Wort. Ihre Einschätzungen verleihen dem Buch eine zusätzliche Dimension, auch wenn sie überwiegend im selben Lager wie der Autor verortet werden. Für den Leser entsteht so ein vielstimmiges Panorama der Kritik, das den Eindruck verstärkt, dass die Migrationspolitik von 2015 tatsächlich ein Höhepunkt europäischen Scheiterns war.
Stilistisch bleibt Grosz seiner Linie treu: Er schreibt scharfzüngig, manchmal bewusst überzogen, aber stets mit klarer Haltung. Seine Sprache ist von Pathos und Zuspitzung geprägt. Begriffe wie „Multiorganversagen staatlicher Institutionen“ zeigen, dass es ihm nicht um eine nüchterne Analyse, sondern um eine leidenschaftliche Anklage geht. Für manche Leser mag das zu einseitig sein, für andere liegt darin genau die Stärke des Buches: Es zwingt dazu, Stellung zu beziehen, es sich nicht in bequemer Neutralität einzurichten.
Die Spaltung der Gesellschaft
Ein zentrales Motiv zieht sich durch die Kapitel: die gesellschaftliche Spaltung. Grosz beschreibt, wie aus einer bis dahin weitgehend harmonischen Gesellschaft innerhalb weniger Monate zwei Lager wurden, die sich unversöhnlich gegenüberstehen. „Wie hältst du es mit den Flüchtlingen?“ – diese Frage sei zur Gretchenfrage einer ganzen Generation geworden, so Grosz. Er arbeitet heraus, wie Medien und Politik durch Polarisierung und moralische Zuschreibungen („Bahnhofsklatscher“ versus „Nazis“) zu einer Eskalation beitrugen, deren Narben bis heute sichtbar seien.
Man mag Grosz’ Thesen teilen oder ablehnen – gleichgültig lassen sie nicht. Das Buch ist keine wissenschaftliche Analyse, sondern ein leidenschaftlicher Einspruch gegen das politische Vermächtnis Angela Merkels. Es ist Anklage, Mahnung und polemische Provokation zugleich. Wer verstehen will, warum die Flüchtlingspolitik von 2015 bis heute Emotionen weckt und politische Lager spaltet, findet in Grosz’ Werk einen pointierten wichtigen Beitrag.
„Merkels Werk – unser Untergang“ ist ein Buch, das polarisiert – so wie das Thema, das es behandelt. Es wird diejenigen bestärken, die Merkels Politik für einen historischen Irrweg halten, und es wird Kritiker empören, die es für überzogen und einseitig halten.
Gerald Grosz. Merkels Werk. Unser Untergang. Stocker Verlag, Hardcover mit Überzug, 332 Seiten, 26,00 €




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Ein Staat der die Verletzung seiner Gesetze auch nur in einem Fall „DULDET“ verliert damit den Anspruch, dass irgendwer seine Gesetze noch ernst nimmt.
Ihre matronenhafte Auftritte und ihr unsäglicher Sprachstil gepaart mit einem provinziell-langweiligen Erscheinungsbild werden für ewig unvergesslich bleiben. Danke für Nichts…..
Bis 70 arbeiten oder länger ist egal: Die Frage ist, ob in 15-20 Jahren überhaupt noch Geld in der Rentenkasse ist.
Ich halte Merkel weniger für eine Ideologin, sondern für einen Menschen, der sich konsequent an die jeweils herrschenden Machtstrukturen anpasst. Ihre Zeit als zumindest nach außen hin zuverlässige Sozialistin endete mit dem Machtverlust der SED, danach orientierte sie sich schnurstracks um. Wäre sie noch glühende Post-Sozialistin gewesen wie Wagenknecht, wäre sie der PDS beigetreten. Als Bundespolitikerin in den 90ern hat sich Merkel schnell in die neuen Verhältnisse eingefügt: EU, Euro, Globalisierung und UNO sind ihre Leitlinien, dazu kommt noch die besonders in Deutschland vorliegende Dominanz von Themen wie Umweltschutz/Klimaschutz, Feminismus und Migration. Merkel hat sich das alles nicht ausgedacht, hätte… Mehr
Regierungschefs demokratisch-rechtsstaatlicher Staaten, die nach ihrer Amtszeit vor Gericht gestellt wurden (Auswahl – Liste ist länger!):
Frankreich: Nicolas Sarkozy – Haftstrafe,
Israel: Ehud Olmert – Haftstrafe,
Südkorea: Park Geun-hye – Haftstrafe,
Taiwan: Chen Shui-bian – Haftstrafe,
Italien: Silvio Berlusconi – Haftstrafe.
Fehlt derzeit noch:
Deutschland: Angela Merkel – Haftstrafe!
Kommt, sobald wir wieder ein Rechtssaat sind.
Erklärt aber zugleich ihren Kampf für einen linksgrünwoken Unrechtsstaat – in diesem – NUR in diesem! – ist sie nämlich vor dem Gesetz geschützt.
Da würden mir aber mindestens noch acht weitere aus den letzten zwanzig Jahren einfallen um dem Recht zur Ehre zu verhelfen und darin liegt ja das eigentliche Problem, wenn man zu dumm ist um unsere Verbrecher nicht zu erkennen, als Mindestmaß der Selbstbehauptung, bevor sie sich daran machen uns im Gulag zu entsorgen.
> Israel: Ehud Olmert – Haftstrafe,
Netanjahus Verfahren wegen Korruption läuft ebenfalls – wenn es besonders brenzlig wird, eskaliert er gleich an einer der Fronten.
Der Ursprung des Migrationsdramas liegt in in den Kriegen und der Destabilisierungspolitik der USA im arabischen Raum. Das geschah unter Bush und Obama. 2014 wurden dann auf Druck der US-Regierung die UNHCR-Mittel für die großen Flüchtlingslager drastisch gekürzt und damit die Migrationsbewegung gen Europa und Deutschland angestoßen. Merkel versuchte erfolgreich, aus der Not eine Tugend zu machen und gab sich als humane, moralisch vorbildliche Kanzlerin. Im Überschwang und mit Unterstützung aufnahmebegeisteter Medien und NGOs beliess sie es 2015 nicht bei einer einmaligen Aktion, sondern ließ die Grenzen offen und lud obendrein die ganze Welt ein. Das war nur mit Irrationalitaet… Mehr
Apropos Meinungfreiheit und Zensur. Man kann zwar die Denker beseitigen, aber nicht die Gedanken, wenn sie einmal in der Welt ist. Die Merkels gehen und kommen, die Gedanken bleiben, denn „Die Gedanken sind frei“. Niemand kann sie einsperren oder erschießen. Gedanken sind das Einzige die sich vermehren wenn man sie teilt. Was bestimmt viele nicht wissen: Sokrates wurde im Jahr 399 v. Chr. in Athen zum Tode verurteilt wegen: Gottlosigkeit (Asebie): Ihm wurde vorgeworfen, die staatlich anerkannten Götter(wie Klimawandel und Energiewende 😉 ) zu leugnen und stattdessen neue, „dämonische“ Wesenheiten (sein Daimonion) einzuführen.(wie Meinungsfreiheit 😉 ) Verführung der Jugend: (gesichert… Mehr
„Wir schaffen das“: eine Formel, an der auf mehreren Ebenen aber auch wirklich ALLES falsch war. a) Semantisch: Wer sollte was genau „schaffen“? b) Politisch: Darf eine Kanzlerin eine durch sie selbst vorgenommene schwerwiegende Weichenstellung proklamieren, ohne sich dafür parlamentarische Rückendeckung vom Souverän zu holen („Wollen wir das überhaupt schaffen, Millionen kulturfremde, teilweise hochgradig traumatisierte Menschen nach Deutschland zu holen und vermutlich lebenslang zu alimentieren?“)?
Der Irrweg ist noch nicht zu Ende.
und Merkel merkelt wieder, steht ihrer Freundin Euer Gnaden Ursula von der Leyen zur Seite: „Ex-Kanzlerin Angela Merkel sieht Abkommen wie Mercosur als Grundlage für die Eigenständigkeit der EU.“ und kann sogar zynisch sein „…aber auch den Schutz der Außengrenzen, der kulturellen Identität und der gemeinsamen Schöpfung.“ ein wenig fällt sie dann ihrer Freundin UvdL, die keinen Frieden will, doch in den Rücken „Vielmehr sollte die EU auch „ihre diplomatische Kraft für eine Beendigung dieses Angriffskriegs in die Waagschale“ werfen.“ da hat ihr Redenschreiber hübsch formuliert „Auch im digitalen Bereich müsse die EU selbstständiger werden.“ wie ich Merkel kennen gelernt… Mehr