Ex-KSK-Soldat warnt: Bereiten Sie sich auf Stromausfall, Krieg und Chaos RICHTIG vor

Krieg, Anschläge und Stromausfälle zeigen: Die Gefahr einer längeren Krise wächst. Der ehemalige KSK-Soldat André Schmitt erklärt im Gespräch mit Roland Tichy, wie Bürger sich richtig vorbereiten – und welche Fehler man vermeiden sollte.

 

Der Krieg im Iran, Anschläge in der Hauptstadt, die tagelange Stromausfälle zur Folge haben: Die Gefahr, dass es zu einer längeren Krise kommen kann, nimmt zu. Im Gespräch mit dem ehemaligen KSK-Soldaten André Schmitt, Sicherheitsberater der Benu Solutions, geht Roland Tichy der Frage nach, wie sich der Bürger vorbereiten kann. Denn es ist zwar nicht sicher, dass es zu einer Fluchtsituation, zu Bürgerkrieg oder einem Zusammenbruch der Versorgung kommen wird. Aber es ist niemals falsch, sich gegen solche Risiken zu wappnen, selbst wenn sie schlussendlich nicht eintreten. Schmitt warnt: Selbst Menschen, die glauben, gut vorbereitet zu sein, begehen in der Regel große Fehler. Fehler, die sie selbst und ihre Nachbarn in Gefahr bringen können. Dass sich zum Beispiel in Berlin nun viele Bewohner der Stadt Campingkocher zulegen oder Brennholz horten, verursacht ein falsches Gefühl der Sicherheit. Denn die Gefahr von Rauchvergiftungen und Großbränden steigt, wenn unerfahrene Bürger anfangen, auf offenem Feuer zu kochen.

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Kommentare ( 52 )

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52 Comments
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man without opinion
1 Monat her

Moin,
Dann hoffe ich mal, daß der EXKSKSoldat im Falle des Blackouts nicht gerade auf Lesereise ist. Womöglich mit der Bahn in Passau und wohnhaft in Flensburg.
LG

thomas der unglaeubige
1 Monat her

Also, wenn ich das richtig verstanden habe, ist der jenige, der nicht dem Interviewpartner folgt im A…! Sehe ich nicht so. In den Städten wird es sicherlich wenig Resilienz geben. Auf dem Land ist das noch anders. Hier meine Maßnahmen, die auf keinen Fall eine Empfehlung sind, sondern einfach meine eigenen Maßnahmen. Ich habe einen Diesel Generator Zusätzlich zur PV Anlage in der Versorgungkrise in der Corona Zeit angeschafft. Zweimal hat er uns und unseren Tiefkühlschränken den A… gerettet. Ich habe einen alten Saugdiesel fit gemacht, der alles verbrennt bis hin zu gefiltertem Frittenöl, als Fluchtfahrzeug.. Geht natürlich nur im… Mehr

Riffelblech
1 Monat her

Das ist ja im Beschriebenen zu 90% alles gut . Aber wie wäre es denn ,Vorsorge „ für unkalkulierbare Zustände ,hier doch meist gemeint – Kriege -schon ganz einfach mit einem Kugelschreiber vorzusorgen ? Und damit meine ich eben nicht die Partei eines gewissen Roderich ,einer Strack – Zimmermann ,auch nicht die des zotteligen immer wütenden Bayern der in Brüssel sein Unwesen treibt . Ja – es kann sein das man sich entscheiden muss – auch schweren Herzens wenn die Partei in Deutschland ,die eben nun mal absolut keinen Krieg will ,einem nicht in allen Dingen zusagt. Aber sämtliche Parteien… Mehr

Rasparis
1 Monat her

Es entsteht bei diesem „Interviewpartner“ tatsaechlich der Eindruck, dass dessen Karriere bei dieser Bundeswehr wohl keineswegs ein Zufall war (alternativ haette sich noch die Bol…Bol..Bollileiii“ angeboten, da nimmt der „Staat“ zwar nicht jeden, aber nach einer adversen Selektion unter den Pisa-Truemmern vorsaetzlich die Falschen). Schon nach Duktus und Inhalt grausam und zu 100% „Bundeswehr“, der andressierte, dummschlaue Sermon dieses „Sicherheitsfachmanns“ und eine Beleidigung selbst noch des schlichten Intellekts – man fragt, wer solche Figuren engagiert Das scheint auch der Herrn Tichy nicht entgangen zu sein:“Wer ich bin, das weiss ich -“ Haetten die Redaktion den besser a limine nach Hause… Mehr

Last edited 1 Monat her by Rasparis
humerd
1 Monat her

ich bin richtig vorbereitet. Habe meine Kinder Ende 2015 dabei unterstützt, mit den Enkeln den Kontinent Europa für immer zu verlassen.

Unglaeubiger
1 Monat her

Wer den Feind im eigenen Haus nicht erkennt, braucht auch keine Vorbereitung, denn wenn er endlich sehend wurde, ist es zu spät und der äußere Feind spielt keine Rolle mehr!

Zebra
1 Monat her

Ich habe die beste Krisenvorsorge … bin bald 80 … da brauche ich mir keine Gedanken mehr machen. Wahrscheinlich habe ich in der glücklichen Zeit vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute gelebt. Sind ja immer solche Phasen Krieg, Krise, Terror und Erholungspause.

Juergen P. Schneider
1 Monat her

Vorräte anlegen nützt nur, wenn man sie im Ereignisfall auch aktiv verteidigen kann. Alles, was über 14 Tage Ausnahmezustand hinausgeht, ist für einen großen Teil der Bevölkerung sehr wahrscheinlich letal. Aus dem Jahr 2013 gibt es eine Bundestagsdrucksache, die ein Szenario für einen zweiwöchigen Stromausfall in mehreren Flächenbundesländern im Winter enthält und von den Katastrophenschutzbehörden der Länder erstellt wurde. Das Ganze liest sich wie ein Endzeitroman und schließt mit dem Fazit, dass ein solches Ereignis eine nationale Katastrophe sei, die eine schwer zu schätzende Anzahl von Todesopfern kosten würde.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Juergen P. Schneider

Ja. Und 2013 haben die in ihren „Endzeitroman“ noch nicht Millionen junger Männer mit NiedrigstIQ eingeflochten, die in haram – halal zu denken gewohnt sind, uns als „Ungläubige“ nicht als „gleichwertig“ betrachten und mit denen jetzt und auch dann nicht verhandelt können wird.

Nibelung
1 Monat her

Wenn das so einfach wäre, mit der Vorbereitung, könnte man ja noch etwas Hoffnung schöpfen, aber es liegt in der Natur der Sache, wenn es los geht und dann wird es meistens ein Selbstläufer und jeder wird zum Getriebenen, wobei eine Vorsorge für wenige Tage helfen kann, geht es aber darüber hinaus, ist man den freien Kräften ausgesetzt, wie das halt mal so ist, wenn man die Kontrolle verliert. Die beste Lebensversicherung ist eine vorausschauende Politik in Zusammenarbeit mit allen Leistungsträgern um im Inneren ohne Komplikationen handeln zu können und nach außen der Frieden ebenso gefördert werden muß, wie man… Mehr

Albert Pflueger
1 Monat her

Wer diesem Mann zuhört, stellt fest, daß er nichts anzubieten hat, was ihm nützen kann. Die Konsequenz aus dem Gesagten müßte heißen, sich zurückzuziehen in eine eher landwirtschaftlich geprägte Gegend, vermutlich in Südamerika oder Asien, mit Wald-und Wildbestand, und soviel Vermögen zu haben, daß man nicht seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen muß. Schön. Machen wir doch einfach alle.

alter weisser Mann
1 Monat her
Antworten an  Albert Pflueger

Er muss doch schauen, wie er seine Klienten ausmosten kann.