Die USA am Scheideweg

Dass die radikale Linke weltweit die Amtseinführung des Kommunisten Zohran Mamdani als New Yorker Bürgermeister feiern würde, war absehbar. Doch der ostentativ zur Schau gestellte Triumphzug fällt in eine für sie schwierige Zeit, da die Trump-Regierung illegale Extraktionsmechanismen und Finanzströme Zug um Zug offengelegt.

picture alliance / abaca | TNS/ABACA

Große Feierstunde für die radikale Linke in den USA. Nach der Wahlniederlage bei den Präsidentschaftswahlen 2024 schlug mit der Amtseinführung von Zohran Kwame Mamdani, dem ersten muslimischen Bürgermeister von New York City, die Stunde der Sozialisten innerhalb der Demokratischen Partei.

Da durften die schrille Alexandria Ocasio-Cortez und der linke Besserwisser Bernie Sanders, der Mamdani den Schwur auf den Koran abnahm, selbstverständlich nicht fehlen.

Sozialismus ist eine scheinbar wiederkehrende soziale Erkrankung, und Zohran Mamdani eines der sichtbaren Symptome dieser Infektion. Sein Programm ist auch aus Deutschland, von der deutschen Linken, bestens bekannt. Selbstverständlich soll der ÖPNV kostenlos durch die Straßen und über die Gleise rattern. Eine Millionärssteuer soll eingeführt, Kinderbetreuung zum kostenlosen Angebot werden, bezahlbarer Wohnraum durch öffentlichen Wohnungsbau entstehen.

Wir kennen das alles: massive Marktinterventionen – und alles ist bereits vielfach gescheitert.

Und dennoch haben die New Yorker Mamdani ein Mandat mit einem Vorsprung von über neun Prozent gegenüber seinen Wettbewerbern erteilt.

Das bekannte Versprechen

„Ich werde die Stadt nicht zügeln, wenn es darum geht, das Leben der New Yorker zu verbessern“, so Mamdani. Und weiter: „Ich bin Muslim, ich bin demokratischer Sozialist, und ich weigere mich, mich dafür zu entschuldigen“, sagte er während des Wahlkampfes.

Er wird sich dafür entschuldigen müssen, wenn Projekte wie die Sonderbesteuerung vorwiegend von Weißen bewohnter Bezirke oder seine Schnapsidee kommunaler Supermärkte krachend scheitern – entweder an der Verfassung der Vereinigten Staaten oder an der schieren Logik der Mitnahmeeffekte bei öffentlichen Gütern.

Doch es geht bei Mamdani gar nicht so sehr um dieses groteske sozialistische Programm, auf das nur wohlstandsverwahrloste Youngster sowie moralinsaure Vorkämpfer aus dem NGO-Komplex wirklich abfahren.

Mamdani wurde von der radikalen Linken in Stellung gebracht, um Strukturen zu verteidigen, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden, mit dem Ziel eines gesellschaftlichen Wandels hin zu einem sozialistischen Kontrollstaat – so, wie wir ihn auch in Brüssel beobachten.

Die Konterrevolution läuft

Donald Trump hat mit seinem beinharten Deregulierungskurs und der demonstrativen Rückkehr zum klassischen amerikanischen Kapitalismus eine Dynamik ausgelöst, die weit über seine eigene Präsidentschaft hinausweist. Die politische Linke in den USA – insbesondere ihr radikaler Flügel – sieht sich dadurch zu einer Art ideologischer Häutung gezwungen. Wie diese Reaktion aussieht, lässt sich derzeit exemplarisch studieren: in New York ebenso wie in Kalifornien, wo sich der Linksradikalismus seit geraumer Zeit festgesetzt hat.

Dass ausgerechnet in der Hauptstadt des globalen Kapitalismus ein bekennender Kommunist das Steuer übernommen hat, besitzt eine besondere politische Gravität. New York ist nicht irgendeine Metropole. Hier kumuliert sich das Kapital, hier sitzt die zentrale Infrastruktur des amerikanischen Finanzsystems. Der Zugriff der Linken auf diese Schaltstellen markiert einen qualitativen Sprung.

Machtübernahme im Herzen des Kapitals

Selbstverständlich ist davon auszugehen, dass Fluchtbewegungen einsetzen werden – von großem Kapital ebenso wie von Teilen der Mittelschicht. Auch eine schrittweise Verlagerung von Börsenaktivitäten weg von der Wall Street erscheint denkbar. Doch solche Prozesse brauchen Zeit. Und genau in dieser Zeit werden Mamdani und seine kommunistischen Mitstreiter Fakten schaffen. Hier beginnt der Raubzug: Die amerikanische Oberschicht, aber auch die Mittelschicht, wird fiskalisch zur Ader gelassen – zur Finanzierung weitergehender Proteststrukturen, NGOs und jener politischen Infrastruktur, die Präsident Trump mit seinem Kampf gegen USAID und verwandte Finanzierungsmechanismen gezielt trockenlegen konnte.

Parallel dazu akzeleriert der Konflikt in Kalifornien. Die sozialistische Regierung unter Gouverneur Gavin Newsom versucht mit drastischen Wegzugsteuern, Menschen faktisch zu immobilisieren – um sie weiterhin fiskalisch verfügbar zu halten und für eine ideologisch motivierte Politik heranzuziehen. Die roten Staaten, republikanisch regiert, profitieren im Gegenzug von einem massiven Zuzug der Mittelschicht aus diesen linksradikalen Katastrophengebilden.

Für uns EU-Europäer ist dieser ideologische Titanenkampf in den USA von erheblicher Bedeutung. Er erlaubt Rückschlüsse darauf, wie Brüssel im Falle von Sezessionen, Gegenwehr oder einem Machtverlust reagieren dürfte.

Die Instrumente liegen längst bereit: Wegzugsteuern, erhöhte Kapitalabgaben, der digitale Euro zur Kontrolle von Kapitalbewegungen, der CO₂-Handel und der grenzüberschreitende Zertifikatehandel. Es handelt sich um sanfte oder harte Kapitalbarrieren – je nach Anwendungstiefe. Brüssel und die Zentralbank in Frankfurt haben sich in Stellung gebracht für den Fall, dass das fragile europäische Machtkonstrukt durch eine erstarkende konservative Rechte ernsthaft gefährdet werden könnte.

Die institutionalisierte Extraktionsökonomie

Über Jahrzehnte hinweg ist es in den USA gelungen, eine Extraktionswirtschaft zu etablieren, die das Land Jahr für Jahr hunderte Milliarden Dollar kostet. Dazu zählt auch der gesamte Komplex von Somali-Communities, angesiedelt unter Regierungen wie der von Barack Obama, deren primärer Zweck darin bestand, über soziale Infrastruktur wie Kindertagesstätten ohne tatsächliche Betreuungsleistungen Steuergelder zu extrahieren, diese teilweise in eigene Kanäle umzuleiten und damit die demokratisch-sozialistische Bewegung zu alimentieren. Diese Strukturen werden nun entmantelt.

Präsident Trump muss gegen sie genauso vorgehen wie gegen die gezielt aus dem Ausland gesteuerten Fentanyl-Angriffe auf die eigene Bevölkerung. Einen vergleichbaren, wenn auch deutlich banaler organisierten Ansatz erleben wir in Deutschland mit der Asylindustrie: amateurhafter, weniger effizient – aber nicht minder katastrophal für den Steuerzahler.

Selbstverständlich operiert dieser Komplex auf einem ganz anderen Niveau als die viele Hundert Milliarden Euro schwere grüne Günstlingswirtschaft. Diese ist in den USA durch die Trump-Regierung bereits so schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sich Kapital wieder zunehmend frei am Markt bewegen kann, dass erneut in Atomkraft investiert wird, in neue Pipeline-Projekte.

Kurz: Die amerikanische Wirtschaft wird in diesem Jahr einen massiven Schub nach vorne machen – dank der systematischen Dematerialisierung des grünen Komplexes.

Die linksradikale Maschine hat über Jahre institutionelle Konstrukte errichtet, die ihre Aktivitäten rechtlich absichern. Sie hat sich in kommunale Strukturen hineingefressen und steuert insbesondere in Europa über politische Komplexe wie das World Economic Forum und Brüssel weiterhin maßgeblich die Agenda.

Dass es den Amerikanern gelungen ist, mit dem faktischen Aus von USAID und der Trockenlegung der Finanzierung billiger Dollarkredite über London und das Vehikel LIBOR weite Teile dieser Finanzarchitektur lahmzulegen, wird eines Tages im Rückblick als großer historischer Erfolg gelten.

Heute jedoch ist der Blick verstellt. Zu viel medialer Lärm überlagert die strukturelle Dimension dieses Umbruchs – nicht zuletzt durch die Fixierung auf die erratischen Auftritte Donald Trumps. Die Geschichte, die hier tatsächlich geschrieben wird, liegt tiefer.

Brüssel, London – die Vektoren der Konfrontation

In ihren Vektoren weist diese Geschichte der Regierung Trump immer wieder nach Brüssel und London. Die beinharte Linie im Handelsstreit mit der EU-Kommission und erst recht mit Englands Premierminister Keir Starmer hat nicht nur eine Flut für die Europäer äußerst nachteiliger Meldungen und Memes erzeugt – sie ist materiell greifbar.

Die Amerikaner halten gegen den Euro-Protektionismus. Sie wehren sich gegen die Manipulation des Handels mithilfe der Klimakeule. Und sie lassen sich nicht einschüchtern durch die zunehmende Zensurpolitik und die Abzockindustrie, die sich im Gefolge des Digital Services Act etabliert hat.

US-Vizepräsident JD Vance ebenso wie sein Ministerkollege Marco Rubio im Auswärtigen Amt haben unmissverständlich Stellung bezogen – und mit der Veröffentlichung der neuen Sicherheitsstrategie EU-Europa vor die Wahl gestellt: Entweder ihr kehrt zurück zum Konsens westlicher Werte, zum Respekt vor dem Individuum, zur freien Meinungsäußerung und zu fairem Handel. Oder wir werden nicht nur die Tonlage verschärfen, sondern euch Probleme bereiten, die ihr bislang nicht einmal in eurer Fantasie ermessen könnt.

Denken wir nur an die Abhängigkeit bei den LNG-Importen. Denken wir an die Tatsache, dass die Europäer mit einem Knopfdruck aus Washington im Ukraine-Konflikt, den sie wissentlich nicht abkühlen lassen, allein stehen würden. Ein Riese auf tönernen Füßen. Und man hat zunehmend das Gefühl, ein Riese, der in seiner Panik des Machtverlusts emotional agiert und intellektuell überfordert ist.

Amerikas Selbstbehauptung

Die kommenden Monate sind entscheidende Monate. Spätestens nachdem die USA mit ihrer brachialen Intervention in Venezuela klargemacht haben, dass sie den Einfluss Chinas, Russlands – und auch Europas – vor der eigenen Haustür nicht dulden werden.

Der Fentanyl-Angriff aus China wird nun offen bekämpft, die mit Drogengeldern finanzierten Geheimdienstumtriebe im eigenen Land werden erstickt. Amerika hat erstmals eine eigenständige, patriotische, amerikanische Regierung.

Gelingt es dieser Administration, durch die Trockenlegung des Somali-Sumpfes und anderer Extraktions-Vehikel möglicherweise Hunderte Milliarden Dollar pro Jahr einzusparen und den Staatshaushalt allein auf diese Weise zu konsolidieren, dann werden die Wähler bei den Midterm-Wahlen im Spätherbst den Daumen nach oben strecken – und das Kapitel Mamdani in New York mit einem Lächeln an sich vorüberziehen lassen.

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Kommentare ( 58 )

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58 Comments
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K.Behrens
1 Tag her

Die ökonomische Verwirrtheit wurde von Herrn Kolbe skizziert, kann man durchaus auf die Antifa in Deutschland übertragen. Nur ein großer Unterschied besteht, Mamdani ist ein 34-jähriger Poster-Boy mit besten Verbindungen von Geburt an. Zwar ist er ugandischer Staatsbürger, aber auch seit 2018 US-Staatsbürger, respektive New-Yorker. Zudem von Haus aus mit besten Verbindungen ausgestattet, der „Nation of Islam“ nicht abgeneigt, inkludiert ist der Hass auf Israel. Zwar haben wir in Deutschland noch nur Milchbubis im sozialistischen Lager, aber ein 34-jähriger attraktiver Muslim wie Mamdani könnte bei deutschen Mutties und deren Töchter durchaus Begehrlichkeiten wecken. Nix mit Lastenfahhrrädern für die Damen und… Mehr

Eddie
1 Tag her

Definition von Wahnsinn: Immer wieder das gleiche tun und ein anderes Ergebnis erwarten (Einstein), die DNA der Linken

Kassandra
1 Tag her

And so it begins…. 
Zohran Mamdani announces „rental ripoff hearings.“  https://x.com/TPostMillennial/status/2007920277276283050

Carl22
1 Tag her

 „Ich bin Muslim, ich bin demokratischer Sozialist,„, sagt Bürgermeister Mamdani. Nun, Sozialismus ist bekanntermaßen ein destruktiver Irrwahn. Dennoch: sowas wie einen egalitär – demokratischen Sozialismus scheint es aber wohl im islamischen Jenseits zu geben, wo großäugige Houris a l l e gläubigen Muslime ohne Unterschied erwarten. Als Christ wird mir lediglich ein Wiedersehen mit früheren Bekannten in Aussicht gestellt – da hat Herr Mamdani eindeutig die besseren Aussichten.

yeager
1 Tag her

Mich erstaunt, dass Trump nun als Konstante gesehen wird. 2029 wird ein neuer Präsident ins Weiße Haus einziehen, und je nachdem was gegen Ende seiner Amtszeit kann das auch wieder ein „Democrat“ sein, oder ein RINO: „Republican In Name Only“, und dann wird mehr oder weniger eilig rückabgewickelt was Trump in Gang gesetzt hat, soweit das geht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die EU-„Elite“ versucht Trump einfach auszusitzen, allerdings hat der Ukraine-Konflikt eine gewisse Dringlichkeit, den wird man nicht auf Sparflamme drei Jahre weiterköcheln lassen können. Außerdem könnte selbst ein „Democrat“ als Präsident zu dem Zeitpunkt eine andere Agenda… Mehr

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  yeager

Wen haben Sie da im Sinn, wer von den dems POTUS werden könnte? Hinter Trump stehen Vance, Rubio, Hegseth und wahrscheinlich welche, die wir noch gar nicht mit Namen kennen. Und was für Pflöcke wird er in den 3 folgenden Jahren für die USA in die Erde gerammt haben? Und wenn es den Amerikanern in 3 Jahren finanziell besser gehen sollte als heute, und danach sieht es aus – weshalb sollten sie sich weitere wie Mamdani antun? Der scheint schon heute nicht mehr ohne Beschimpfung auf die Straße gehen zu können: NEW YORKER: “Hochul, you’re a sh* t governor!” “Run… Mehr

horrex
1 Tag her

Ich denke, „Trump (und Robio & Vance) „tun einfach was sie können“.
Wie sie gerade eindrucksvoll in Venezuela gezeigt haben.
Nicht „nur vom hohen moraloschen Ross herab reden“ wie …
Ich denke, „Grönland“ wird der nächste global wirksame „coup“ sein.
Einer der die EU/Europa in seinen Grundfesten „erschüttert“.
Es ist kennzeichnend wie beeindruckend zuückhaltend-sanft zuletzt Brüssel etc. auf „Venezuela“ reagiert haben. Ich denke, ganz langsam scheint sich dort die Erkenntnis ihrer Machtlosigkeit gegen „das was Trump & Co können“ durch zu setzen.
So wenigstens meine kleine Hoffung …

Gerd07
2 Tage her

Mamdani ist weniger gefährlich als er scheint, denn um sein Programm zu finanzieren müssen Steuern des Bundesstaats erhöht werden. Der ist zwar auch von den Demokraten kontrolliert, schließt höhere Steuern dennoch kategorisch aus.

Haba Orwell
2 Tage her

> Mamdani wurde von der radikalen Linken in Stellung gebracht, um Strukturen zu verteidigen, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden, mit dem Ziel eines gesellschaftlichen Wandels hin zu einem sozialistischen Kontrollstaat – so, wie wir ihn auch in Brüssel beobachten. So ein Pech aber auch. Gerade las ich im zweiten Teil eines Artikels Dugins über Geopolitik (im Bösen Medium): > „… So begann in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts eine neue Welle der Globalisierung. Sie bedeutete die direkte Unterordnung der Nationalstaaten unter eine supranationale Instanz (eine Weltregierung) und die Einrichtung einer direkten Kontrolle über sie durch Washington, das zur Hauptstadt… Mehr

Last edited 2 Tage her by Haba Orwell
bkkopp
2 Tage her

Ich bin überzeugt dass Herr Kolbe weiß was “ Kommunismus“ ist, und dass er demnach auch weiß dass Mamdani, wie Sanders, keine Kommunisten sind, auch wenn sie in der US-Propaganda so diffamiert werden. Nach der Wahl von Robert Prevost zum Papst Leo XIV wurde dieser in den USA auch gleich als “ marxistische Marionette“ abgekanzelt. Ich fürchte, dass jeder Streit rund um Extremvokabeln keinen Zugang zur irgend einer Sache eröffnet, und auch keine Bewertung von Sachprogrammen und -entscheidungen möglich macht.

Haba Orwell
2 Tage her
Antworten an  bkkopp

> Nach der Wahl von Robert Prevost zum Papst Leo XIV wurde dieser in den USA auch gleich als “ marxistische Marionette“ abgekanzelt.

Gestern blätterte ich in einem Reiseführer über Rom, wo sein Vorgänger mit Greta und (belobhudelten) gemeinsamen Anliegen abgelichtet wurde. Das ist so extrem, dass ein paar Worte es kaum extremer machen können.

Allerdings – so gerne schimpfen hier Manche auf den Islam mit eigener Zugehörigkeit zu einer „Kirche“, die viel bösartiger ist. Selber bin ich aus der Papst-NGO vor Jahrzehnten ausgetreten.

Und die Luther-NGO ist übrigens noch schlimmer.

Last edited 2 Tage her by Haba Orwell
Johann Thiel
14 Stunden her
Antworten an  Haba Orwell

Dann gehen Sie doch bitte hin, und leben in einer islamischen geprägten Gesellschaft, die ja nach Ihrer Logik so viel weniger bösartig sein muss als eine christlich geprägte. Wenn es eine Schwäche des Christentums gibt, dann offenbart sie sich in aller erster Linie in den Kirchenaustritten.

Aegnor
2 Tage her

„Die roten Staaten, republikanisch regiert, profitieren im Gegenzug von einem massiven Zuzug der Mittelschicht aus diesen linksradikalen Katastrophengebilden.“
Dummerweise sind die meisten dieser Zuzügler treue Democrats-Wähler. Und auch wenn die (bösen) Blauen ihre Heimatstaaten ruiniert haben, und man deshalb aus wirtschaftlichen Gründen in die prosperierenden Reps-Staaten ausweicht, würde den meisten eher die Hand abfallen, als für die Roten zu stimmen. In Florida war es bei den letzten Wahlen bereits ziemlich knapp. Auch in Texas schrumpft der Vorsprung der Reps durch die vielen Zuzügler aus den blauen Staaten. Das kann auch dort ganz schnell gehen, dass es kippt.

Haba Orwell
2 Tage her
Antworten an  Aegnor

Die Lösung – die oft diskutierte Aufspaltung in USA-Blau und USA-Rot vollziehen. Der zusätzliche Vorteil dabei wäre, dass beide Hälften bisherige Besitzansprüche auf Südamerika (und die übrige Welt) vergessen können. Gerne können die sich ein wenig kloppen, welch spannende Bilder für die Glotze jenseits des Atlantiks.