Deutschland, ein Einwanderungsland. Aber für wen eigentlich? Die Mehrheit kommt aus muslimischen Ländern, hat meist zwei Pässe, ist eher bildungsfern, zeigt wenig Bereitschaft zur Anpassung an Regeln und Gesetze. Dafür verabschieden sich jedes Jahr hunderttausende Leistungsträger in etwa gleicher Zahl aus dem Land.
picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
Man könnte es für ein trockenes Thema halten: Sind ja nur Zahlen, eine Null mehr, eine weniger, 100.000 oder 300.000 „neue Deutsche“ pro Jahr – worin besteht der Unterschied? Der Unterschied ist in der Tat zunächst und vor allem ein qualitativer: Wer bekommt den deutschen Pass und damit dieselben Rechte wie alteingesessene Bürger, deren Vorfahren seit vielen Generationen an diesem Gemeinwesen mitgewirkt haben und die daher über eine gewisse Verwurzelung verfügen? Zum zweiten stellt sich dann die Frage: Wie viele (von welcher Sorte) bekommt Deutschland dazu, als vollgültige Bürger mit Wahlrecht, Ansiedlungsrecht usw.?
Klar ist auch: Die „neuen“ können niemals wie die alten Deutschen sein, es bräuchte also Kriterien zur Auswahl, um Kontinuität aufrecht zu erhalten. Aber die werden kaum angewandt, stattdessen durch vielfältigen Betrug und Missbrauch hintertrieben. Das gesamte System ist krank. Vor unser aller Augen spielt sich ein Bruch ab, mit jenem Deutschland, wie wir es kannten. Er kommt auf leisen Sohlen, ist aber immer spürbarer. Kommt man zu Pfingsten nach Deutschland, dann kann man sein Pfingstwunder erleben: In vielerlei Sprachen sprechen diese neuen Deutschen, in hundert Stilen und Abtönungen erscheinen und erklingen sie. Das Land ist schon ein anderes geworden.
Über 300.000 Einbürgerungen gab es im vergangenen Jahr 2025. Aber auch 2024 blieb nicht weit dahinter zurück mit 292.000 Einbürgerungen, jeweils laut dem Statistischen Bundesamt. 2019 hatte es erstmals einen deutlichen Zuwachs gegeben. Davor waren es um die 100.000 Einbürgerungen pro Jahr gewesen, plötzlich wurden es rund 129.000. Seitdem steigt die Zahl, angefeuert durch das Turbo-Einbürgerungsrecht der Ampel, rasant weiter. In der Summe gab es in den letzten zehn Jahren deutlich mehr als eine Million Neubürger.

Nach Masseneinwanderung nun Masseneinbürgerung
Diese Masseneinbürgerung ist natürlich eine direkte Folge der Massenzuwanderung und vor allem durch illegale Einreisen bedingt. Denn die erzeugen mit großer Sicherheit eine bleibewillige Kohorte, die das Land auf keinen Fall wieder verlassen will, sondern nach vollzogenem Familiennachzug in Sippenstärke hier bleiben will. Der Grund: Es ist hier so viel besser als in dem Drittweltland, aus dem man kommt. Mit Flucht hat das Ganze aber bekanntlich gar nichts zu tun, es geht um die Wahl eines besseren, nützlicheren Wohnorts.
Häufiger Berufswunsch auch unter den Nachkömmlingen der genannten Gruppe ist inzwischen: Bürgergeldbezieher. Das Bürgergeld ist der Magnet, der die Leute nach Deutschland lockt, aber auch das Mittel, das ihnen ermöglicht, ohne jede Anpassung an die Landessitten hier zu leben. Sie erlauben es sich vor allem selbst, mit illegalem Grillen im Park, Hochzeiten nach türkischer Sitte, Autokorsos, Feuerwerk gegen Rettungskräfte, Prügel im Krankenhaus, Leistungsbetrug, Clankriminalität und Steuerhinterziehung.
Nun könnte man einwenden: Wer seinen Lebensunterhalt nicht selbst verdient, kann ja nicht eingebürgert werden. Aber wer sagt, dass das auch so bleibt? Und wer sagt, dass dieses Kriterium streng von den Ausländerbehörden angewandt wird? Denkt man an die Plansollerfüllung im Berliner Landesamt für Einwanderung – mit Torte für die ersten 20.000 von 40.000 Passvergaben – zurück, dann kann man sich denken, dass dort keine Strenge herrscht. Man weiß das sogar, weil die Meldungen von „großangelegtem Betrug bei Deutsch- und Einbürgerungstests“ in praktisch allen Bundesländern, in Hessen, Baden-Württemberg, auch Bayern.
Zur gleichen Zeit erreicht aber auch die Auswanderung in andere Länder einen Rekordstand. 289.000 Deutsche haben 2025 das Land verlassen – also fast so viele, wie neu eingebürgert wurden. Diese Äquivalenz ist vielleicht mehr als Zufall: Jene, die nach Deutschland hineindrängen, machen das Land nicht attraktiver für die, die das Land (ohnehin) auf dem absteigenden Ast sehen oder im Ausland schlicht bessere Chancen für sich und das Leben ihrer Familien sehen.
Der Pass als Nutzobjekt – ohne Loyalität
Das Fatale ist daneben, dass es in Deutschland schon lange nicht mehr um Assimilation geht – dieser Anspruch wurde schon mit den Gastarbeitern weitgehend aufgegeben. Inzwischen geht es auch nicht mehr um Integration. Heute, in der dritten großen Einwanderungswelle nach jener der Gastarbeiter und den ersten Kriegsflüchtlingen aus Jugoslawien und anderen Krisenherden, geht es längst um etwas anderes. Inklusion heißt das neue Zauberwort der Linkswoken, das sie begeistert mit allen möglichen Gruppen verbinden: Behinderten, „Transpersonen“ und anderen Minderheiten.
Vor allem wird die neue Segnung aber – auch zahlenmäßig – den Zuwanderern zugutekommen und unter diesen wiederum vor allem Muslimen. Denn es ist davon auszugehen, dass Muslime mehr als die Hälfte der Eingebürgerten ausmachen. Im letzten Jahr wurden allein 66.000 Syrer eingebürgert, dazu 34.000 Türken. Hinzu kommen viele weitere islamisch geprägte Herkunftsländer wie der Irak oder Somalia, der übrige Nahe Osten und Nordafrika, daneben Pakistan und Bangladesch. Und so ist jeder Ruf gegen „Rassismus“ heute im Grunde ein Aufruf zur Islamophilie. Und es ist schon sehr raffiniert, die Unterstützung für eine nicht demokratiekompatible, immer massenhafter auftretende Religion mit dem Wort „Inklusion“ zu verbinden, als ob es um kleine, übersehene Minderheiten ginge.
Zudem behalten laut neuesten Berichten fast alle Eingebürgerten ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft, da die Ampel ihnen dies ja großzügig zugestand. In verschiedenen deutschen Städten lag die Quote zwischen 85 und 98 Prozent. So aber gewinnt man einmal mehr den Eindruck einer Staatsbürgerschaft à la carte: Zunächst suchten sich die Zuwanderer ihr „Asylland“ aus, nun geruhen sie eine deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, scheuen aber das eindeutige Bekenntnis zu Deutschland als ihrer neuen Heimat. Die alte Heimat gibt es weiter, sie ist im Zweifel stärker in den Migranten verwurzelt. Der Bundespass dürfte ein reines Nutzobjekt für viele der „neuen Deutschen“ sein, nichts weiter. Kein Grund jedenfalls für Loyalität zum Land. Im Gegenteil: Man wählt weiter fleißig in zwei Ländern und erwartet, dass Deutschland sich allmählich islamisiert. Aber an vielen Orten müssen sie nicht mehr warten. Dort gibt es schon heute die Halal-Scharia-Gesellschaft, die den Ton angibt, in der man zumindest ohne großartigen Kontakt zur Außenwelt existieren kann.
Was würden die Gründerväter und -mütter dazu sagen?
2025 gab es bereits fast 400.000 Türken mit doppelter Staatsangehörigkeit, außerdem 240.000 Syrer, auch wenn diese Zahlen laut Mikrozensus wohl sogar untertrieben sind. Insgesamt lebten da 3,6 Millionen Doppelstaatler in Deutschland. Das wäre ein geringeres Problem, wenn das Deutschland von heute nicht das Deutschland von heute wäre, in dem auf Assimilation und Integration verzichtet und Inklusion verspricht – und das selbst dann, wenn ein Afghane oder Syrer offenkundig bei seinem religiösen Stammesdenken bleibt.
Offen ist, was das am Ende mit den Institutionen eines Landes macht. Weniger problematisch erscheint hier sogar die Wehrpflicht. Denn Söldnerheere gab es immer wieder in der Geschichte. Hessen kämpften für die amerikanische Unabhängigkeit. Aber ebenso werden Politik, Justiz, Polizei allmählich verändert, vom Wahlvolk ganz zu schweigen. Und so sind irregehende Einbürgerungen eigentlich eine ganz besonders subtile Form des Landesverrats und sollten so bestraft werden.
So bleibt nur die Frage: Sind die neuen, erst unter Rotgrün im Jahr 2000, dann von der Ampel beschlossenen Gesetze überhaupt grundgesetzkonform, wie ja sonst immer gerne gefragt wird? Mit anderen Worten: Durfte der Gesetzgeber so tief in die Gesetze eingreifen, ohne den Geist der Staatsgründer zu verraten? Diese Frage darf gestellt werden ebenso wie bei jeder anderen Gesetzesänderung. Es ist davon auszugehen, dass sich die Väter und Mütter des GG nicht hätten träumen lassen, wie heute das Staatsbürgerschaft entkernt und ausgehöhlt wurde – erst mit der Abschaffung des Abstammungsprinzips (ius sanguinis), dann mit der regulären Ermöglichung der doppelten Staatsbürgerschaft. Die nächste logische Handlung ist nun die Aushöhlung der Verbindung von Staatsbürgerschaft und Wahlrecht.
Doch natürlich bietet eine doppelte Staatsbürgerschaft auch Raum für behördliche Maßnahmen, die vielleicht in einer ferneren Zukunft ergriffen werden. Schon erregen Gerichtsurteile ein gewisses Aufsehen, die zeigen, dass man auf Regelverletzungen auch im Nachhinein reagieren kann – eventuell sogar mit dem Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft, etwa wenn diese unrechtmäßig erworben wurde. Aber das ist ganz sicher noch Zukunftsmusik. Mit einem Innenminister Dobrindt wäre die vielleicht sogar zu spielen – aber sicher nicht mit einer links-woken Justizministerin Stefanie Hubig, nicht mit Antifa-Lars Klingbeil und auch nicht mit Bärbel „Duisburg ist schön, wie es ist“ Bas. Aber auch eine Union mit absoluter Mehrheit würde vermutlich nicht vieles anders machen. Andere Ergebnisse gibt es nur bei anderen Taten – auch vom Wähler.


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ALLE seit 2015 ausgegebenen deutschen Pässe müssen für ungültig erklärt werden.
Fachkräfte braucht das Land damit wir wirtschaftlich näher an Kuba heranrücken. Dann sind wir auch irgendwann zu 100% Klimaneutral. Beim geistigen Zustand weiter Bevölketungsteile sehe ich aber massiven Optimierungsbedarf.