Der nächste Brandbrief trifft Bas und Klingbeil: Der SPD-Unterbezirk Groß-Gerau verlangt ein verbindliches Mitgliedervotum über die Parteiführung. Außen laufen die Wähler davon, innen wird inzwischen immer lauter die Machtfrage gestellt.
picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
Und da ist er auch schon, der nächste Brandbrief, der die bald k.o.-geschlagene Parteispitze frontal mittenmang trifft: Groß-Gerau fordert ein verbindliches Mitgliedervotum. Draußen laufen der SPD die Wähler in Scharen davon. Sie rennen, schwimmen, fliegen, rudern vom Leck geschlagenen einstigen Volkspartei Tanker SPD weg, Hauptsache nur weg, weg, weg. Drinnen sitzen die ratlosen Genossen, die sich nach Jahrzehnten des Wohlstands wie feiste kleine Lords auf die klitzekleinsten Partikularinteressen wie LGBTQ+, Trans, Einheitsbraun, Kampf gegen Rechts NGO Druckbetankung verkapriziert haben und in ihrer Arroganz nicht sehen wollten und konnten, dass ihre Partei das Land darunter in Trümmer gelegt hat. Bas und Klingbeil sind dabei zum Gesicht des Absturzes geworden.
Die SPD verliert inzwischen nicht mehr nur Wähler. Sie verliert die Nerven. Diesmal begnügen sich die Genossen nicht mit dem üblichen sozialdemokratischen Ritual aus Sorge, Enttäuschung und anschließendem Weiter-so. Der SPD-Unterbezirk Groß-Gerau stellt die Machtfrage: Künftig sollen die Mitglieder verbindlich darüber entscheiden, wer die Partei führt.
Auch die Spitzenkandidaten für Bundestags- und Landtagswahlen sollen nicht länger im Funktionärsbetrieb ausgekungelt werden. Landrat Thomas Will und die frühere Bundestagsabgeordnete Melanie Wegling verlangen eine „grundlegende Neuorientierung“. Die SPD müsse wieder eine „offene Mitmachpartei“ werden. Gemeint ist: Die bisherigen Verfahren haben Leute wie Bas und Klingbeil hervorgebracht, und davon hat man jetzt offenbar genug.
Noch deutlicher wird der Brandbrief bei der Diagnose. Die SPD befinde sich im „freien Fall“. Ihre Arbeit in der Bundesregierung halte diesen Fall nicht etwa auf, sondern befördere ihn. Gesundheitspolitik, Sozialstaat und Rente: Der eingeschlagene Weg sei nicht ihrer. „Wir machen da nicht mehr mit“, erklären die Genossen. Das Problem dabei: Die SPD macht mit. Hah, na da versucht mal diesen voltgefressenen Funktionärstanker zum Drehen zu bewegen, bevor er kentert. Dass die SPD mit demokratischen Spielregeln dazu gar nicht mehr in der Lage ist, haben die Genossen in Niedersachsen mit DDR-Anleihen ja schon mal begriffen. Auch solche Wall of Shame-Gestalten sind ein weiterer fetter Sargnagel der SPD.
Lars Klingbeil sitzt als Vizekanzler und Finanzminister mitten in dieser Bundesregierung, Bärbel Bas ist Arbeitsministerin. Die beiden werden nicht morgens von einer fremden Regierung überrascht und müssen abends entsetzt feststellen, was CDU und CSU wieder angerichtet haben. Sie sitzen am Tisch, wenn beschlossen wird.
Die sozialdemokratische Krisenbewältigung nimmt inzwischen kabarettistische Formen an. Bas und Klingbeil tragen als Minister Regierungspolitik mit, während die eigene Partei verlangt, dass sie sich davon zugleich glaubwürdig distanzieren. Regierung und Opposition in Personalunion – darin besitzt die SPD inzwischen mehr Übung als im Gewinnen von Wahlen.
Groß-Gerau ist dabei längst nicht allein. Der Widerstand frisst sich durch den zunehmend hysterischen Sozen-Apparat. Schon der SPD-Unterbezirk Bielefeld forderte Bas und Klingbeil auf, sich zwischen Regierungsamt und Parteivorsitz zu entscheiden. Danach gingen sieben hessische Arbeitsgemeinschaften gegen die Parteispitze auf die Barrikaden, weil sie den Berliner Kurs an der Basis nicht länger verteidigen wollen. Aus vereinzeltem Murren wird damit zunehmend ein organisierter Aufstand gegen die eigene Führung.
Der Ton wird nicht deshalb rauer, weil in der SPD plötzlich eine ungeheure Leidenschaft für innerparteiliche Demokratie ausgebrochen wäre. Die Ursache steht in jeder neuen Umfrage.
Im aktuellen ARD-DeutschlandTrend liegt die SPD bei nunmehr zwölf Prozent. Bei der Bundestagswahl 2025 waren die 16,4 Prozent bereits ein historisches Desaster. Statt sich davon zu erholen, hat die einstige Volkspartei noch einmal ein gutes Viertel ihrer damaligen Zustimmung eingebüßt. Die AfD steht gleichzeitig bei 28 Prozent.
Es gab Zeiten, da konnte die SPD allein aus ihrem Arbeitermilieu Ergebnisse holen, von denen sie heute bundesweit nur noch träumen kann. Inzwischen wirkt das Wort „Volkspartei“ bei zwölf Prozent ungefähr so aktuell wie ein Telefon in grün oder orange mit Kabel und Wählscheibe.
Auch die Bundesregierung bietet keinen Rettungsring. Nur 13 Prozent der Befragten zeigen sich mit ihrer Arbeit zufrieden, 85 Prozent sind unzufrieden. Bas und Klingbeil haben damit ein seltenes Kunststück vollbracht: Sie führen eine Partei mit miserablen Werten und gehören zugleich einer Regierung mit miserablen Werten an. Selbst die Flucht aus dem einen Amt ins andere bietet kaum einen Schutz.
Besonders nervös blickt die SPD deshalb nach Sachsen-Anhalt. Dort wird am 6. September gewählt. Die Sozialdemokraten bewegen sich nur noch im einstelligen Bereich, während die AfD weit vor ihnen liegt. In einem Monat kann noch viel passieren und die SPD sieht den Boden schnell immer näher kommen, während kein Fallschirm der Welt den Aufprall noch aufhalten kann.
Es geht dort inzwischen eigentlich nur noch darum, wie klein eine ehemalige Kanzlerpartei werden kann, ohne aus dem Landtag zu verschwinden. Und genau deshalb wird aus dem üblichen Genossenknurren jetzt schnell ein Machtkampf.
Jede Woche neue Einschläge. Bas und Klingbeil sitzen mittlerweile im tiefen Krater. Doch wer nun glaubt, aus der existenziellen Krise folge eine irgendwie, irgendwo im Klitzekleinen eine auch nur halbwegs nüchterne Debatte darüber, warum Millionen frühere SPD-Wähler mit dieser Partei nichts mehr anfangen können, unterschätzt weiterhin die erstaunliche Lernresistenz und Realitätsflucht der Sozialdemokratie in ihren letzten Tagen. Niemand will auf Entenpastete verzichten.
Groß-Gerau fordert nämlich zugleich eine Perspektive für ein neues Linksbündnis im Bund. Mehrheiten links der Mitte dürften nicht ausgeschlossen werden, bevor sie geprüft seien. Juhu, ja, das wird den Absturz auffangen. Die SPD steht also bei kläglichen zwölf Prozent, verliert seit Jahren Teile ihrer klassischen Arbeiterschaft und entdeckt Therapie: immer nur mehr Links. Suizidale Parteien soll man nicht aufhalten.
Gerade jene Arbeiter, die einst zum natürlichen Reservoir der Sozialdemokratie gehörten, sind längst in beträchtlicher Zahl zur AfD abgewandert. Statt diese Entwicklung zum Anlass für Selbstkritik zu nehmen, hat die SPD ihre ehemaligen Stammwähler abgeschrieben und ihnen in Bas‘ Worten ein „Einheitsbraun“ hinterher geschimpft. Diesem Tanker geht erstens der Sprit aus (Steuerzahlerkohle), dann noch der bisherige Wähler – und es wird darum ganz unverhohlen nach dem neuen edlen (eingebürgerten) Fremden geschielt. Warum Oussama und Ouassila aber dazu die SPD brauchen und dazu demnächst nicht lieber ihre eigene DAVA-ähnliche Partei aus dem Boden stampfen und aus dem Sprung auf 3-5% kommen werden: eine weitere Frage, auf die alte, müde Landesverrats-Sozen keine Antwort haben.
Es gibt diesen zotigen Spruch über unansehnlich geratene Menschen, nur eine Mutter könne dieses Gesicht lieben. Und nur ganz hartgesottene Muttis können noch zu dieser SPD halten. Wenn man sich diese Erhebung von INSA anschaut, wird klar, dass es sich in diesem besonders schmerzfreien Mutti-relevaten Segment immer mehr qua Biologie ausdünnt. Houston, wir haben ein dickes Problem.

Für Bas und Klingbeil wird es von Woche zu Woche immer ungemütlicher. Ein früherer Kohl-Kabarettist sagte mal: „Meine Haut ist so dick, dass ich ohne Rückgrat darin stehen könnte.“ Wie gut der Satz auf Bas und Klingbeil zutrifft, kann man jeden Tag besichtigen. Der angerichtete Schaden am Land, dessen Verwandlung in ein 3. Welt Shithole, die Zerstörung der Industrie und wirtschaftlicher Grundlagen, die Strangulation durch eine nur noch als sadistisch zu bezeichnende Bürokratie, die Konzentration auf alle Randgruppen außer ehemalige Kernwähler, das hemmungslose Ausplündern der Menschen, die Abschaffung demokratischer Prinzipien. So lange noch irgendwas in diesem Land rumzuckt, ist diese Seuchenpartei noch lange nicht am Ende mit ihrem Zerstörungswerk.
Darum wird die SPD vermutlich das SPD-immer-vorn-Modell aus Niedersachsen auf das Land ausrollen. Gleich bevor sie Meinungsumfragen als demokratiegefährdend abschafft. Bei solchen Charakterabgründen muss man mit wirklich allem rechnen.


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Klingbeil macht doch den Eindruck auf seinem Posten eigentlich eine absolute Niiete zu sein, Andere auch
Wär er doch ein Antifant geblieben ….. statt ein Adipösant zu werden…schöner Blähboy — du wirst nie ein Playboy sein
Der macht nicht nur den Eindruck, der ist eine absolute Niete. Die anderen Politikdarsteller mit absoluter Sicherheit auch.
Keine Ausbildung, kein abgeschlossenes Studium, null Lebenserfahrung und noch nie gearbeitet ..
War es nicht diese Basis, die dieses Spitzenpersonal in Position gewählt hatte?
Dann sollte die Basis gleich mitausgetauscht werden.
Wäre es nicht das einfachste, der Wähler entsorgte die SPD – bildlich gesprochen – auf dem Schindanger?
Die Basis murrt… und was haben sie so gegen diese katastrophalen Zustände in den letzten 10 Jahren unternommen? Die nächsten Zerstörer an die Spitze gewählt. spd ist nicht mehr erneuerungsfähig, die muss zwingend untergehen und verschwinden, genauso wie der Rest.
Linkes PARTEISTERBEN von seiner schönsten Seite. „c“DU/SU werden alsbald folgen, dank Merz & Söder iS. von „Mutti“.
Nun gehen die Roten halt aufeinander los, was auch nicht neu ist und schon einige prominente Opfer forderte, wie Brandt und Schmidt z.Bsp., denn der Zündler in den eigenen Reihen gab es schon immer und wenn man langsam immer unbedeutender wird im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo die SPD noch über 40% gelegen ist. Von nun an gehts bergab und die grüne und dunkelrote Konkurrenz ist ja kräftig am wühlen und die Malocher haben sie auch vergrault, die teilweise sogar zur AFD übergelaufen sind und das alle zeugt nicht für politischer Qualität und ist das Werk von Stümpern und zeigt… Mehr
Tschulligung, aber Willy badete gerne lau und hätte Guillaume überstanden wenn er gewollt hätte. Schmidt wurde von Genschman ein Bein gestellt. Wie viele Verwirrte herumlaufen sieht man daran das —-angeblich— die Partei des Selbstbestimmungsgesetzes wieder aufblüht… …… soll +++ Ein Vorsitzender der anders abstimmt es er redet. Paßt somit hervorragend zur CDU mit Merz und Linnemann. Das ist als wenn die Deutschen Ende 44 nochmal Hitler gewählt hätten wenn es Wahlen gegeben hätte. Irgendwann ist es nicht mehr „oh leicht vertan“ wie bei Merz und seinen Versprechen. Irgendwann ist es SELBST SCHULD! Weil sie betupst wurden aber trotzdem ihr Kreuz… Mehr
Die SPD sollte sich neue Ziele suchen: Wie wäre es mit islamistischen Ökosozialismus, dann aber bitte mit auch mit fanatischer Hinwendung zur Migrant:innenklasse und endgültigem Abschied von der Arbeiter:innenklasse, oder?
Die BRD Parteien der Liste der nationalen Front müssten allesamt verboten werden.
Ich glaube nicht an Änderung in der SPD. Denn wenn die Basis in der SPD nur etwas an funktionierendem Hirn hätte, hätte sie diese Komiker nicht so hofiert und in solche Ämter gewählt. Wer also soll etwas verbessern?
Groß-Gerau ist SPD-Hessen-Süd, schon immer Luxus verwöhnte, linksextreme Bankerte mit geilem 0-Perfomance-Betriebsratsjob bei Opel. Diese ganzen SPD-Mitgliedskasper haben schlicht vergessen, daß in einem soldarischen Staat auch solidarisch eingezahlt werden muß. Ohne dieses Prinzip geht solch ein einseitig solidarischer Staat den Weg der Titanic. Für den heutigen Sozi ist die Würde des Deutschen Steuer- & Beitragzahlers antastbar. Hasta la vista, Sozi.
Deren Wahlspruch ist seit jeher: „Es gibt viel zu tun! FANGT schonmal an…‘
Die klassische Sozialdemokratie hatte für das einstige Proletariat ein Aufstiegsversprechen: gute Bildung und gute Leistung soll den Arbbeitern ein gutes Leben ermöglichen. Etwa Ende der 60er Jahre war dieses Versprechen erfüllt. Die Arbeiter waren in
der bürgerlichen Gesellschaft integriert und ließen sich daher nicht mehr von den neokommunistischen Parolen der K-Gruppen und Studenten verführen. Mission acclomplishes! Das wäre der Zeitpunkt für die SPD gewesen, sich aufzulösen oder sich in einen Veteranenverein zu transformieren. Das geschah leider nicht und seitdem verwest die Sozialdemokratie und stinkt heute zum Himmel.
Schon bei Brandt roch es stark nach Cognac; dann mit Schmidt stark nach Qualm. Heute haben wir kiffende, schnupfende und drückende aber immer Champagner- und Trüffel gesättigte sozialistische Schwätzer mit Gänsestopfleber verschmierten Lippen.
„Houston, wir haben ein dickes Problem.“ Ähem, Frau Taxidis, meinen Sie jetzt jemanden besonders? Oder sind beide gemeint? Ich denke, da kämen noch einige andere in spacken Klamotten in Frage…