Karin Priens Programm wird zum Abschottungs- und Finanzierungsprogramm der Rotgrünen

Staatsbürgerkunde reloaded – diesmal mit Steuermillionen. Unter dem Label „Demokratie leben!“ finanziert Ministerin Prien NGOs, die Jugendliche zum Schnüffeln, Melden und Denunzieren anhalten. Rechts ist extrem, Mitte verdächtig, Meinung gefährlich.

picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler/Geisler-Fotopr

Nachdem Anetta Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung vielleicht Karin Prien in den rotesten Farben die Vorteile des Faches Staatsbürgerkunde für unsere Menschen in unserer Demokratie mit wehrhaften NGOs geschildert hatte, konnte die Bildungs-, Familien-, Senioren-, Frauen- und Jugendministerin der süßen totalitären Versuchung nicht widerstehen, mit einem Bundesprogramm namens „Demokratie leben!“ mit einem Volumen von 182 Millionen, in diesem Jahr möglicherweise sogar 192 Millionen Euro dieses Fach informell wieder aufleben zu lassen.

Zu den mehr als reichlich geförderten rotgrünen NGOs gehört das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA). IDA nun gibt mithilfe Karin Priens eine Broschüre heraus mit dem Titel: „Stark gegen Rechts: Jugendverbände gegen rechte Einflussnahme“.

Natürlich sollen vor allem Jugendliche nicht nur wie im Staatsbürgerkundeunterricht vor rechtem Gedankengut geschützt, davor, wie Priens Blockfreund Daniel Günther sagen würde, geschützt werden, „infiltriert“, oder wie es in der Broschüre verschwörungsfachmännisch heißt, unterwandert zu werden, sondern sie sollen auch schnüffeln und denunzieren wie weiland die braven Mitarbeiter der Stasi.

Unter klassischer Unterwanderung, unter politisch ideologischer Diversion, wie die Genossen der Stasi es genannt hätten, kommt es „klassisch“, wenn „Personen mit gefestigter rechter Haltung versuchen, bestehende Strukturen von Jugendverbänden für ihre politischen Zwecke zu missbrauchen, indem sie z.B. sich engagieren und Macht gewinnen.“ Das geschieht, so weiß es IDA, wenn „Ehrenamtliche … interessiert“ sind „an der Übernahme von Verantwortung“.

Wenn das Ehrenamt ein Einfallstor für Rechte ist, sollte man dann nicht das Ehrenamt abschaffen oder vor Übernahme des Ehrenamtes eine Untersuchung der „Person“ durch das betreffende Landesamt für Verfassungsschutz veranlassen? Schließlich muss verhindert werden, dass „rechte Personen … dem Verband“ beitreten, „um den Einfluss ihrer Ideologie in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu stärken und so mehr Sichtbarkeit zu erlangen“.

Aber der böse, rechte Gegner verfügt leider über noch mehr hinterhältige Taktiken, um einen Verband zu infiltrieren: „Neben der Unterwanderung durch rechte Personen von außerhalb des Verbandes können auch schon (lange) engagierte und eingebundene Verbandsmitglieder beginnen, mit rechten Positionen zu sympathisieren oder sich zu radikalisieren, und so rechten Einfluss in einen Verband bringen.“

Überall lauert eben die rechte Gefahr, im Verein, beim Zähneputzen oder beim Schauen in die Sonne. Auch im Straßenverkehr empfiehlt es sich, solange links abzubiegen, bis man am Ziel ist. Denn, wenn man nur, um schneller nach Hause zu kommen, nach rechts abbiegt, kann Folgendes passieren: „Eine langjährige verdiente Ehrenamtliche hat sich in der Corona-Zeit politisch nach rechts orientiert, macht plötzlich Migrant:innen für alle Missstände verantwortlich und schimpft ganz allgemein auf die ‚Versager in der Politik‘.“ Plötzlich werden „rassistische oder diskriminierende Einstellungen langjähriger Teamer:innen sichtbar“.

Oh Gott! Es rechtet nur so. Oder, jetzt kommt es ganz schlimm: „Ein jugendliches Verbandsmitglied berichtet interessiert von TikTok-Videos, die es schaut.“ Dann aber, wenn das geschieht: Hingehört! Mitgeschrieben! Und gemeldet! Die Ministerin Prien unterstützte in ihrem Programm 2025 schließlich auch den Aufbau von Meldestellen mit 1.110.934,40 Euro.

Der schlimmste Druck der Rechten geschieht aber, wovor alle NGOs Angst haben, wenn sie erreichen, dass ihre Mitarbeiter für ihre NGO-Taten nicht mehr vom Staat entlohnt werden: wenn „ihr nicht parteipolitisch neutral seid und beispielsweise eure Mitglieder vor der Wahl der ­ Partei warnt …eine konservative Partei die Mittelvergabe für vermeintlich linke Jugendprojekte kürzen“ will, noch schlimmer, wenn „eine rechte Partei … eurem Verein“ anbietet, „das Vereinsheim neu zu streichen …“ Am allerschlimmsten ist es, „wenn Rechtssein zunehmend normal ist“.

Was also kann man gegen die allerorten aufbrandende rechte Gefahr tun? Zum Beispiel sich ein Beispiel an der Stasi nehmen: „Informiert euch über die rechten Akteur:innen in eurem Umfeld sowie ihre Positionen, ihre Vernetzung, ihre Argumentationsweise und ihre Art, wie sie Probleme vor Ort für ihre politische Positionierung instrumentalisieren.“ Ein bisschen Schnüffeln hat schließlich noch niemandem geschadet, ein bisschen denunzieren auch nicht.

Stellt sich jetzt nur die Frage: Was ist eigentlich rechts und wieso darf man in einer Demokratie nicht rechts sein? Denn dort, wo man nicht mehr rechts sein darf, befindet man sich bereits in einer linken Diktatur und vice versa. IDA beantwortet die Frage, wie sie in jeder linken Diktatur beantwortet werden würde: „Rechts steht kurz für Rechtsextremismus, Rechtspopulismus oder die Extreme Rechte. Weitere verwendete Begriffe sind Rechtsradikalismus, Rechtsterrorismus, Rechtsruck oder Neue Rechte.“

Rechts ist also in der von Karin Prien geförderten Broschüre gleich rechtsextrem. Doch, wenn die Definition von IDA stimmt, dann stimmt auch folgende Definition: „Links steht kurz für Linksextremismus, Linkspopulismus oder die Extreme Linke. Weitere verwendete Begriffe sind Linksradikalismus, Linksterrorismus, Linksruck oder Woke Linke.“ Wenn aber diese Definition stimmt, weil die Definition von IDA stimmt, dann wäre die Partei Die Linke schon aus Gründen des Namens ein Fall für ein Verbotsverfahren. Zumal der Linksterrorismus, der für Links stünde, gerade in Berlin zwei Anschläge ausführte.

Die verzweifelten Definitionsversuche von IDA erinnern in ihrer intellektuellen Schlichtheit doch eher an den Aufsatz eines bemühten, aber mäßig begabten Schülers der 10. Klasse im Fach Staatsbürgerkunde. Aber dieser Aufsatz und andere intellektuell jämmerlichen Text- und Definitionsversuche von IDA waren dem Ministerium im Jahr 2024 330.364 Euro, im Jahr 2025 330.363 Euro wert und sollen auch im Jahr 2026 dem Prien-Ministerium 330.364 Euro wert sein, wie TE auf Anfrage erfuhr. TE fragte Karin Prien desweiteren:

  1. Würde das BMBFSJF auch eine Broschüre finanzieren, die folgenden Titel trägt: „Stark gegen Links: Jugendverbände gegen linke Einflussnahme“?
  2. Weshalb bemüht sich das BMBFSJF nicht, Positionen der Mitte zu fördern? Weshalb fördert das BMBFSJF nicht Diskussionen zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Weltsicht, sondern stattdessen ausschließendes und verschwörungstheoretisches Denken, wie es in der Broschüre zum Ausdruck kommt: „Klassische Unterwanderung eines Verbands von außen“, „Rechte Haltungen oder Aussagen von Verbandsmitgliedern“?
  3. Finden Sie Ausspionieren besser als Reden? S. 13: „Informiert euch über die rechten Akteur:innen in eurem Umfeld sowie ihre Positionen, ihre Vernetzung, ihre Argumentationsweise und ihre Art, wie sie Probleme vor Ort für ihre politische Positionierung instrumentalisieren.“ Fördert das Ministerium die Spaltung der Gesellschaft: „Vernetzt euch breit mit anderen nicht-rechten Akteur:innen der Zivilgesellschaft“?
  4. Hält es das Ministerium für unterstützenswert, alle nicht dezidiert linken Positionen als rechtsextremistisch zu markieren: „Rechts steht kurz für Rechtsextremismus, Rechtspopulismus oder die Extreme Rechte. Weitere verwendete Begriffe sind Rechtsradikalismus, Rechtsterrorismus, Rechtsruck oder Neue Rechte.“?

Auf diese Fragen antwortete das Prien-Ministerium in der Kunst der Verallgemeinerung der Verallgemeinerung: „Die Fragen 3 bis 6 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Das BMBFSFJ setzt sich für eine resiliente Demokratie und gegen jede Art von Extremismus ein – ob von rechts, von links, antisemitisch oder religiös motiviert. Die in der Publikation vorgenommene Gleichsetzung des Begriffs ‚rechts‘ mit Rechtsextremismus, rechtsnational, rechtsradikal und faschistisch teilt das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausdrücklich nicht.“

Wenn das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend diese Positionen ausdrücklich nicht teilt, warum unterstützt das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend IDA und diese Broschüren mit insgesamt 991.091 Euro?

Wenn sich das BMBFSFJ für eine resiliente Demokratie und gegen jede Art von Extremismus einsetzt, weshalb wird dann überwiegend Geld für linke und woke Projekte ausgegeben? Inzwischen übrigens mit Klumpenbildung, denn es werden Komplexe gebildet, für die sich dann der Einfachheit halber gleich mehrere NGOs aus dem linken und grünen und woken Milieu bewerben, so beispielsweise im Jahr 2025 bei „KompRex – Kompetent in der Rechtsextremismusprävention“, für das sechs (6) NGOs Geld bekommen, mit dabei natürlich die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) an dieser Stelle mit 622.916,57 Euro, übrigens nicht das einzige Projekt 2025, für das die AAS Geld bekommt.

Insgesamt werden für diesen Komplex 2.659.844,93 Euro ausgegeben. Für das Projekt „Selbstverständlich Vielfalt – Kooperationsverbund für sexuelle, romantische und geschlechtliche Selbstbestimmung“, für das vier Träger Steuergeld erhalten, fließen auch 1.743.853,17 Euro Steuergelder, für die Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur im Praxisfeld Rassismus 3.172.513,06 Euro an sieben Träger, und Correctiv ist mit 140.876,83 Euro dabei und die Amadeu Antonio Stiftung schließlich 2025 mit 872.916,57 Euro.

Das Bundesprogramm, an dem Prien festhält, ist ein Programm überwiegend zur Finanzierung rotgrüner NGOs. Intransparent wird das Programm dort, wo die Gelder an Landkreise und Städte gehen, weil jetzt jeder Landkreis und jede Stadt überprüft werden muss. Schaut man beispielsweise auf die Partnerschaft von „Demokratie leben!“ mit dem Berliner Bezirk Tempelhof, erfährt man Folgendes: „Als Partnerschaft für Demokratie sind wir nun dabei, den Demokratielunch auszuwerten.“

Dabei helfen Publikationen, wie beispielsweise „Wir lassen uns das Wort nicht nehmen“ der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus. „Wir beschäftigen uns auch mit Weiterbildungsmöglichkeiten, wie z.B. einem Argumentations- und Handlungstraining zum professionellen Umgang mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Akteur*innen, welches wir gerne zu Beginn des Jahres 2026 für alle Partner*innen der Partnerschaft für Demokratie anbieten möchten.“

Anscheinend hat man dort Argumentationstraining bitter nötig, denn: „Der innerdemokratische Austausch wurde durch die Anwesenheit von Vertretern einer rechtspopulistischen Organisation erschwert. Teilnehmende brachten ihr Unwohlsein zum Ausdruck und diskutierten leidenschaftlich gegen die Normalisierung rechtsextremer und rechtspopulistischer Einstellungen. Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann sprach sich für ein demokratisches und vielfältiges Miteinander im Bezirk aus, in dem Rechtsextremismus keinen Platz haben darf.“ Rechtsextremismus oder rechts, Herr Oltmann?


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Kommentare ( 34 )

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Boehm
28 Tage her

Ein Grund mehr, keine CDU zu wählen. Da zeigt sich wie links und sozialistisch die CDU die letzten Jahre geworden ist.

OJ
28 Tage her

Und schon wieder eine Quotenfrau. Wann hört dieser unerträglich, erbärmlicher Irrsinn endlich auf❓

Yani
28 Tage her

Mit einem Unterschied. In der DDR waren wir Biokartoffeln den Gastarbeitern nicht untergeordnet. Weder vor Gericht noch bei der Wohnungszuteilung. In der DDR gab es keine Bramas mit Migrationsvordergrund und keine speichelleckenden, selbsthasszerfressenen, westdeutschen Heuchler, die den zugewanderten Bramas jeden Wunsch von den Lippen ablesen.

joly
28 Tage her

Und immer wieder stelle ich mir die Frage wie die Prien und der Günther es in die Union geschafft haben; wieso sind die noch immer drin; wieso läuft da nicht längst ein Ausschlussverfahren?
Da lobe ich mir doch die AFD, die da sehr konsequent gegen solche antidemokratischen Schläfer – auch wenn sie erwacht sind – per Ausschlussverfahren vorgeht.

Martin Mueller
28 Tage her

Politisches Verbrechertum fängt immer mit Propaganda und Hetze gegen Andersdenker an.
Und einmal angefangen, geht es immer weiter. Das ist wie mit der Bürokratie, sie kann nicht mehr aufhören. So wird immer irgendwann jenseits von Vernunft und Maß hantiert.
Dann wird Wahrheit zur Lüge erklärt.

Irrsinn potenziert sich!

Montesquieu
28 Tage her

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA):
Dort vom Netto-Steuerzahler alimentierte Coautorinnen des Pamphlets:

Lea Winterscheidt war Sprecherin der Grünen Jugend in Köln;
Die Vorsitzende des IDA´s, Zehra Bulut, kandidierte auf Kommunalebene für die SPD.
Vize-Vorstand des Vereins, Lisa Fullert ist Kreistagsabgeordnete für die SPD und. engagiert sie sich im Deutschen Gewerkschaftsbund.
Übliche Verdächtige.
Das mag intellektuelle Brotsuppe sein, aber es ist schön bunt und in einfacher Sprache gehalten. Menschen schreiben für Menschen. Oder der besser: Mädchen schreiben für Mädchen.

CasusKnaxus
28 Tage her
Antworten an  Montesquieu

oder apabiz mal recherchieren -unterstützt vom Berliner Senat für Arbeit. Adresse Lausitzer -10 in S0 36.. Da klingelt doch was -die Omas finden sich da auch ein…

Montesquieu
27 Tage her
Antworten an  CasusKnaxus

Normalbürger wie ich machen sich keine Vorstellung der Dichte des Geflechts zwischen parlamentarischen Linken (also Union, SPD, LINKE und Grüne) und steuerfinanzierten NGO´s aller Art.
Wenn man sich dann noch anschaut, wer da bei den NGO´s tätig ist, kann man schon mal schlechte Laune bekommen. Diese Aktivistenmädchen hätten vor 40 Jahren die Regale bei ALDI bestückt oder was anderes anständiges gemacht.
Der größte Arbeitgeber in Deutschland sind bald die regierungsstützenden NGO´s im Kampf gegen rechts, Rassismus, Antifeminismus und für Vaginae für alle.

Biskaborn
28 Tage her

Die Angst der Linken vor Machtverlust muss wirklich riesig sein. Wahrheit, Machtverlust, Verlust der Meinungshoheit sind für Linke das Allerschlimmste, mittlerweile aber für die CDU, CSU ebenso, womit auch deutlich wird, sie sind ideologisch längst ins Linke Lager gewechselt!

Mausi
28 Tage her

„Weiterbildungsmöglichkeiten, wie z.B. einem Argumentations- und Handlungstraining zum professionellen Umgang“: Rhetorik ist wichtig. In der Antike gehörte Rhetorik zu „Allgemeinbildung“. In Theorie und Praxis.
Konservativ hat sich nicht ausreichend damit beschäftigt, wie unsereDemokratie und die Übernahme einer Demokratie funktioniert. Das hätte ins Bildungssystem gehört, nicht irgendwelche Schwafelfächer. Sie haben gemeint, Unterricht zu Nazi sei ausreichend. Aber das hat nur zu Reaktionen wie beim Pawlowschen Hund geführt.

Eddy08
28 Tage her

Nicht zu vergessen, behauptet wird auch das strickende Hausfrauen rechts sind, das Wälder Treffpunkte von deutschen Nazis sind und deshalb nur noch POC in den Wald dürfen, obwohl manche von denen mehr Rassismus von sich geben als der arbeitsame Deutsche der Entspannung oder oh Graus gar Pilze sucht. Es heißt ja die Bundesrepublik hat im Gegensatz zur DDR alles richtig und besser gemacht. Sie macht auch das besser. Sie diskriminiert, sie diffarmiert, sie schüchtert ein, sperrt ein, sie zerstört Existenzen, spaltet und zerstört. Und das alles ist kein Produkt der DDR sondern von den 68 igern. Aus denen sind solch… Mehr

Nibelung
28 Tage her

Nun mag sie sich ja in der Union entwickelt haben, aber deshalb war die Entscheidung sie zur Bundesministerin zu machen nicht gerade die beste Wahl, denn allein aus ihrer Weltsicht heraus dürfte sie eher auf dem linken Auge blind sein, während man rechts viel besser sieht und damit setzt der Kampf ein, der alle betrifft, solange sie reine konservative Gedanken in sich tragen und nicht linke Lobhudelei betreiben, was ja heutzutage auch bei den Schwarzen zum Standard gehört. Deshalb muß man sich ja auch nicht wundern, wenn alte Merkel`sche Traditionen fortgeführt werden und keineswegs der Gedanke vorhanden ist, sich Interessen… Mehr

Helfen.heilen.80
28 Tage her
Antworten an  Nibelung

Hr. Merz konnte bei seiner Wahl vermutlich noch viele unentschiedene Wähler für sich gewinnen, weil er sich in langen Jahren eine „Persönlichkeitsmarke“ erarbeitet hatte. Bürokratiekritisch, Wirtschaftsfreundlich, schlanker Staat, Haushaltsdisziplin, niedrige Staatsquote, Kritiker des CDU-Sozialflügels, Erfahrung auf dem internationalen Parkett. So hatte er einmal an der London school of economics einen Vortrag gehalten zu dem Thema „How to turn gloom into growth“. Vielleicht bin ich etwas träge, aber ich hatte ernsthaft geglaubt, der neue Kanzler würde nach seiner Inauguration stehenden Fusses die Auswüchse der vorzeitig gescheiterten Vorgängerregierung korrigieren, um die Wirtschaft „durchstarten“ zu lassen. War wohl nix. Auf diesen Vertrauensvorschuss, der… Mehr