Bundesfinanzminister Lars Klingbeil verkündet ein „Reformprogramm“. Es ist ein schamloses Umverteilungsprogramm auf Kosten der Arbeitnehmer, Handwerker und Facharbeiter, der Ingenieure und Gewerbetreibenden, des Mittelstandes. Eine Sozialstaats- und Rentenreform steht an, muss aber alle einbeziehen und darf nicht die noch mehr belasten, die ohnehin schon belastet sind.
picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Friedrich Merz im Bundestag, Lars Klingbeil bei der Bertelsmann-Stiftung haben schon mal einen Vorgeschmack darüber geliefert, wie sie das Land weiter herunterwirtschaften, die Bürger ausnehmen und die, die ohnehin arbeiten, zu immer mehr Arbeit im Namen der dysfunktionalen Eliten verpflichten wollen. Dass es zu dysfunktionalen Eliten kommen konnte, liegt auch am Peter-Prinzip, das Deutschland fest im Griff hat.
Immer weniger Bürger wollen die SPD wählen. Die SPD schleppt sich von Wahlniederlage zu Wahlniederlage. Der Grund dafür ist einfach, sie hat ihre klassischen Wähler durch ihre Politik gegen Deutschland vertrieben. Doch eine Partei, die nur noch aus einem Apparat besteht, ist nicht mehr zu Kurskorrekturen in der Lage. Im Gegenteil, sie antwortet auf ihren Niedergang mit dem Niedergang Deutschlands. Die Wahlniederlagen führen nur dazu, die falsche Politik noch auszuweiten und zu beschleunigen. Die SPD hängt am Tropf der Macht. Die CDU gibt den Arzt am Krankenbett der SPD und sorgt für immer neue Bluttransfusionen, so lange bis das Land ausgeblutet sein wird.
Das Land, die Bürger und die Wirtschaft ächzen unter zu hohen Steuern und Abgaben, die zu Konsumzurückhaltung, zu Insolvenzen, zu einer stetig größer werdenden Zahl an auswanderwilligen Fachkräften und zur Flucht der Wirtschaft ins Ausland führen. Und was will die Regierung Klingbeil-Merz dagegen unternehmen? Sie will die Mehrwertsteuer erhöhen. TE berichtete. Das soll 31 Milliarden Euro einbringen, 31 Milliarden Euro, die Merz und Klingbeil den Bürgern rauben für Selenskyj, für Gaza, für Syrien, 11 Milliarden Euro allein für „Klima-Projekte“ in aller Welt, für die Finanzierung der Rotgrünen Garden, NGOs genannt, für die Finanzierung der Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme und für das königliche Leben der Klima-Kaste in Saus und Braus.
Zur Finanzierung der Turboeinwanderung in die deutschen Sozialsysteme, für die kostenlose medizinische Behandlung von Migranten, soll die kostenlose Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung für Ehepartner gestrichen werden. Die Arbeitnehmerfeinde von der SPD wollen, dass Arbeitnehmer noch mehr in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen, um Migration und Bürgergeld zu finanzieren.
Klingbeil verkündet ein sogenanntes Reformprogramm, was nur ein schamloses Umverteilungsprogramm auf Kosten der Arbeitnehmer, der Handwerker und Facharbeiter, der Ingenieure und Gewerbetreibende, des Mittelstandes ist. Klingbeil tönt zwar: „2026 wird uns Mut abverlangen“, doch in ganz anderer Weise, als er es denkt, Mut zum Widerstand gegen die Politik der Pauperisierung, der Verarmung Deutschlands, dafür, dass der Apparat einer Partei, der an Tolstois lebenden Leichnam erinnert, überlebt – und wenn darüber Deutschland zugrunde geht. Der Grundtext Klingbeils lautet: Geld, mehr Geld, und noch mehr Geld.
Schon für Klingbeils Verhältnisse ist es eine dreiste Demagogie zu behaupten, dass Mütterrente, höhere Pendlerpauschale und die Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomen zu riesigen Löchern im Haushalt führen. Zu riesigen Löchern führt die Klimaplanwirtschaft, die Finanzierung von allem Möglichen und Unmöglichen auf der Welt und des tiefen NGO-Staates.
Wie wäre es mit einem Streik aller Pendler, eine Woche oder zwei Wochen lang, damit auch ein SPD-Apparatschik erfährt, was die Leute, die noch arbeiten, die es sich nicht in der sozialen Hängematte bequem machen, die jeden Tag lange Arbeitswege auf sich nehmen – und nicht wie der Genosse Klingbeil gefahren werden –, was diese Leute im Gegensatz zu ihm tagtäglich leisten? Klingbeil versagt mit der Konsolidierung des Haushaltes und droht: „Da werden schwierige und unbequeme Entscheidungen auf uns zukommen“, doch geht er den aus seiner Sicht Weg des geringsten Widerstandes. Man holt sich das Geld von den Bürgern, solange Geld da ist, wird weiter umverteilt.
Klingbeil benutzt wie für Kommunisten üblich das gleisnerische „wir“, wenn er „ihr“ meint, ihr Untertanen. Linguistisch ist der Satz: „Wir werden als Gesellschaft insgesamt mehr arbeiten müssen“ Unfug. Was ist bitteschön „wir als Gesellschaft“? Doch wer Unfug spricht, denkt auch Unfug. Mehr arbeiten müssen nämlich nicht Merkels Gäste, nicht Klingbeils NGOs, noch mehr arbeiten müssen die, die immer schon und immer noch arbeiten in Deutschland.
Nicht eine große Reform des Sozialsystems, der Transfersysteme schwebt Klingbeil vor, sondern ganz oben – und vielleicht auch allein – steht das Ehegattensplitting „Ich will das Ehegattensplitting in seiner heutigen Form für zukünftige Ehen abschaffen.“ Klar, Genosse Klingbeil will, dass jede Frau arbeiten geht, damit das Wohlleben von Neu-Versailles in Berlin-Mitte nimmer endet. Und da macht der Genosse Klingbeil bei den Frauen nicht halt, sondern auch die Rentner sollen zahlen für den Klingbeil-Staat.
Keine Frage, dass eine Sozialstaatsreform und eine Rentenreform ansteht, doch muss sie alle einbeziehen und darf sie keinesfalls unterkomplex im Umverteilungsmodus noch die mehr belasten, die ohnehin schon belastet sind, um Klingbeils erhoffte neue Wähler zu finanzieren.
Und damit die Klima-Kaste noch reicher wird, will auch Klingbeil wie vor ihm schon Habeck eine Klimaplanwirtschaft durch brutale Markteingriffe mittels Interventionen und Subventionen schaffen: „Gerade Unternehmen, die in Innovationen und neue Geschäftsfelder investieren, gehen oft ein hohes finanzielles Risiko ein“, barmt Klingbeil. „Hier könnte ich mir vorstellen, dass wir, so wie bei Start-ups, verlängerte Befristungsmöglichkeiten schaffen.“ Überdies: Würden diese „verlängerten Befristungsmöglichkeiten“ auch Start-ups im Bereich Kernenergie zugute kommen?
Klingbeil will den Leuten mittels Neiddebatten und Sozialdemagogie einreden, dass er die Reichen stärker besteuern wird, um die Mittelschicht zu entlasten, aber genau die Mittelschicht wird Klingbeils höhere Streuern zu bezahlen haben, weil dort aufgrund ihrer Zahl und aufgrund ihrer Stellung im Produktionsprozess am meisten zu holen ist.
Wenn Klingbeil und Merz Reformen wollen, um Deutschland wieder fit zu machen, warum hört man weder von Merz, noch von Klingbeil etwas über die Revision der Energiewende, über die ersatzlose Streichung von GEG und EEG, über die Aussetzung der CO2-Bepreisung, über die Reduzierung der Berichtspflichten, über den Einstieg in die Kernenergie, über das Engagement für einen Frieden in der Ukraine und über Verhandlungen mit Russland bezüglich Erdöl und Erdgas, über die Reparatur von Nord Stream II, über Mehrwertsteuer- und Einkommenssteuer-Senkungen, statt über Steuererhöhungen?
Der Staatshaushalt muss neu aufgestellt werden. Warum dann nicht das Entwicklungshilfeministerium und das Entbürokratisierungsministerium streichen und das Umweltministerium kräftig verkleinern? Wollte man weiter gehen, könnte man durch Reduzierung und Zusammenlegung auf fünf Bundesministerien kommen. Warum nicht die NGO-Förderung durch die unzähligen Programme wie „Demokratie leben!“ vollständig einstellen, ARD und ZDF auf ein Abo-System umstellen? Warum nicht die Devise: „soviel Staat wie möglich“ durch die Vorgabe „soviel Staat wie unbedingt nötig“ ersetzen? Warum nicht das Leistungsprinzip reaktivieren und eine Bildungsreform, indem Bildung, Wissenserwerb und Innovationsfähigkeit der Schüler im Mittelpunkt stehen, beherzt angehen?
Warum nicht zur Abwechslung einmal Politik für Deutschland machen?





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Eine bitterböse Analyse, die exakter nicht sein könnte.
Klingsbeil (Zitat) “…ist entweder ein Kommunist oder völlig unfähig für den Job und würde in einer funktionierenden Demokratie entlassen werden.“ Weder Kommunisten, Antifa(nten) oder völlig Unfähige haben in einer Deutschen Regierung etwas zu suchen und gehören achtkantig raus. Lügner, Täuscher und Duckmäuser vor Grünen und Kommunisten ebenfalls. Wir brauchen einen Neuanfang.
Wir werden als Gesellschaft insgesamt mehr arbeiten müssen“. Genau. Wie hoch ist der geschaffene Wert in einer Stunde in einem Werk bei Audi, BMW, Porsche?! Da muss ein Ex- Schrauber, dann Pizzafahrer, lange Pizza ausfahren! Mit Lastenfahrrad in Zukunft noch länger! Die Arbeitsproduktivität wird es entscheiden. Ein Satz, wo ich Herrn Marx mal recht gebe. Der Ex- Konstrukteur wird Migrationsforscher. Der Ex- Einkäufer wird Flüchtlings- Koordinator. Es gibt viel zu tun- aber wenn genug pöse Werke zumachen, besteht Hoffnung. Wir schaffen das! https://www.chip.de/news/business/grossteil-der-deutschen-vw-werke-koennte-das-aus-drohen_b19d4774-5e6b-4fcd-a6eb-2aaf6c201b4d.html PS: Welches Bruttoinlandprodukt rechnet man eigentlich einem Gender- Lehrstuhl- Inhaber zu? Wenn der länger arbeitet, steigt das… Mehr
Sehr geehrter Herr Mai, die Antwort lautet:
Weil all DAS, was Sie zu recht einfordern, für die geistig minderbemittelten Tiefflieger der Altparteien zu viel verlangt ist, so sichert man keine Pfründe. Ohne die vollständige Tilgung der Altparteien und deren Profiteure ist kein Staat zu machen. Und bis die Altparteien und deren Profiteure getilgt sind, ist nichts mehr vorhanden mit dem man einen Staat machen könnte. Amen. Es ist zu spät.
Wir können es ganz kurz machen! Solange der gemeine Deutsche alle diese hier genannten Themen klaglos, nein nicht nur klaglos sondern wohlwollend , mitgeht, steht der Umsetzung nichts entgegen. Dessen sollten wir uns Bewusst sein.
Tausend Fragen, keine Antworten. Ihre SPD
„Warum nicht zur Abwechslung einmal Politik für Deutschland machen?“
Weil „Deutschland“ diese Figuren partout nicht abwählt.
Die Abschaffung des Ehegattensplittings könnte auch verfassungswidrig sein. Ehe und Familie stehen nach Art. 6 GG unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.
Dies müßte sich auch materiell manifestieren.
nicht mit unseren derzeitigen Verfasssungsrichter.
Die regierenden Nieten haben Millionen von Komplizen in der Bürgerschaft dieses Landes, die sie immer wieder wählen. Warum sollten diese unverschämten Raubritter irgendetwas für das steindumme Wahlvolk tun? Sie werden doch immer wieder mit Mandaten ausgestattet, die ihnen erlauben, in Saus und Braus zu leben. Leidtun können einem nur diejenigen, die durch Wahl der AfD Widerstand leisten gegen die eigene Ausplünderung und Entrechtung. Der Rest des Untertanenvolks soll sich gefälligst in sein selbstgewähltes Schicksal fügen!
Was man immer vergisst: am Ende der DDR gab es Schlangen vor den Geschäften und es mußte immer mehr Zeit aufgewendet werden für die Erfüllung der elementaren Lebensbedürfnisse. Dann isch over. Andererseits zeigt das Beispiel Nordkorea, daß man zum Machterhalt auch bei Engpässen einfach einen Teil, am besten die Widerspenstigen, verhungern lassen kann. Zuzutrauen wäre es denen in Berlin.
Könnte sogar sein, dass dies bereits vorbereitet wird. Die neue Behörde könnte „Staatliche Agentur für Agitation, Toleranz und Neuerung“ (SATAN) heißen. Dann klingelt es morgens um sechs an der Tür und eine schwerbewaffnete Einheit legt den Haftbefehl mit dem Vorwurf „SATAN hat festgestellt, dass Sie zu viele nicht-linke Seiten konsumieren“ vor. Dann ab zur effektiven Neuformatierung der Gesinnung.
Das vom Staat – den Steuerzahlern und Wahlberechtigten – in Amt und Würden gewählte Gesinde, agiert wieder einmal entgegen dem Amtseid. Dass Otto Normalverbraucher nichts mitbekommt ist traurig genug, doch wo sind die Richter und Staatsanwälte? Sind die,deren Kinder und Enkel langfristig nicht betroffen?
Wissen Sie, Richter und Staatsanwälte werden auf Grundlage von Klagen, Anzeigen oder manchmal aus öffentlichem Interesse tätig. In jedem Fall muss es aber ein Gesetz geben, welches die Grundlage dafür schafft. Wer aber entscheidet aber über Gesetze? Wer entscheidet über die Immunität von Abgeordneten? Genau. Diejenigen, die Sie als „Gewählt“ bezeichnen. Werden diese gegen ihre eigenen Interessen jemals etwas tun? Natürlich nicht. An deren Stelle würden Sie das auch nicht tun.