Dem Bürger werden Verzicht, höhere Lasten und längere Lebensarbeitszeit zugemutet, während der Staat seine Pfründe schützt. Hinzu kommt Gängelung von Unternehmern durch Auflagen, die zu Betriebsaufgaben führen. Die Zumutung beginnt nicht unten, sondern ganz oben.
Bild: KI-generiert
Die FAZ, der Spiegel und andere sogenannte Top-Gazetten schreiben gern darüber, dass die Deutschen zu sehr verwöhnt worden seien und nun eben den Gürtel enger schnallen müssten. Es sei doch klar, dass weder Rente noch Krankenversicherung für immer sicher sein könnten. Das stimmt auch, wenn wir weiterhin von Parteien regiert werden, die ihre eigenen Interessen und politischen Ideale über die Interessen der Steuerzahler stellen. Bis 2020 lag der Bundeshaushalt noch deutlich unter 400 Milliarden Euro. 2025 waren es bereits 502 Milliarden, 2026 sollen es 524 Milliarden Euro sein. Trotz einer Billion Euro, also 1000 Milliarden Euro, an Sonderschulden beträgt die zusätzliche Neuverschuldung im Jahr 2026 noch einmal 98 Milliarden Euro. Die Gesamtverschuldung ist inzwischen auf fast 2,9 Billionen Euro gestiegen. Jeder Privathaushalt und jede Firma hätte längst Insolvenz angemeldet oder schon vor Jahren Ausgaben gestrichen, die nicht zwingend nötig sind.
Viele Bürger lachen noch, wenn Dieter Nuhr Witze darüber macht, wie sehr Deutschland der Titanic ähnele, auf der die Kapelle noch bis zum Untergang spiele. Was sie nicht begreifen: Erstens stimmt das Bild, und zweitens wird es keinen Spaß machen, im eiskalten Wasser zu ertrinken. Es wird keinen Spaß machen, im Krankenhaus erst schlecht und dann gar nicht mehr behandelt zu werden. Es wird keinen Spaß machen, mit 75 Jahren noch als Nachtwächter arbeiten zu müssen, weil die Rente nicht reicht, oder zuzusehen, wie Banken Kredite kündigen und Firmen oder Wohnungen zwangsversteigert werden. Deutsche haben inzwischen 75 Milliarden Euro Kreditkartenschulden aufgehäuft. In den USA sind es 1200 Milliarden, also deutlich mehr im Verhältnis zur Bevölkerungszahl von 345 Millionen in den USA und 84 Millionen in Deutschland. Bei uns ist also noch Luft nach oben bis zum Offenbarungseid, denkt sich wahrscheinlich unser Finanzminister.
Zusätzlich müssten EU und Bund Verordnungen, Auflagen und Bürokratie um 50 Prozent reduzieren. Weiter geht es mit NGOs, Entwicklungshilfe und Migrationskosten, die um 80 Prozent gesenkt werden müssten. Die GEZ gehört abgeschafft. Erst wenn das geschehen ist, kann der Steuerzahler erkennen, dass Politiker ihren Job ernst nehmen und nicht nur ihre Pfründe. Dann wäre er vielleicht auch freiwillig bereit, bis 70 weiterzuarbeiten.
Das wird aber alles nicht passieren, denn die meisten Politiker sind ausschließlich wegen genau dieser Pfründe in die Politik gegangen. Früher haben sie auch gelogen, aber das Volk nicht völlig vergessen. Und sie waren noch nicht auf die Idee gekommen, neben sich selbst, ihren Familien und ihren Freunden auch noch die ganze Welt mit Geld versorgen zu müssen.



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„den Tiger reiten“ – wenn Die das „Bürgergeld“ spürbar reduzierten, hätte wir Zustände wie in Frankreich, Britannien oder Los Angeles – das System würde explodieren….Sie können den Tiger nicht loslassen, aber der Tiger rennt wohin er will…
Die Zumutung wurde bereits verfilmt.
Unvergessen der Film zum Untergang der Titanic (=unseres blühenden Gemeinwesens) mit Klaus Kinski, dem Leiter der Untergangscombo.
https://www.youtube.com/watch?v=w8ZIRXkJWpY
Aber wer kann sich schon auf eine Katastrophe konzentrieren, wenn der zweite Geiger statt eines Gis ein Fis spielt?
Wie im richtigen Leben.
Ja, heute haben Politiker die Lüge zur Weltordnung gemacht! Das Volk soll sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen, während sie nebenan eine Luxusvilla bewohnen und ein Schild aufstellen: Betreten verboten!
Fahrtenbuch für eine Sackkarre ist schon ein Ding. Wieviel wird pauschal versteuert wenn man keine Zeit während der Arbeit hat Buch zu führen? 1 Prozent pro Monat wie beim Auto? Muss man einen Entsorgungsnachweis vorlegen, wenn sie kaputt ist, bevor sie nach 10Jahren abgeschrieben ist? Oder wird sie dann als geldwerter Gewinn nachversteuert?
Man darf aber auch nicht vergessen dass es viele sogenannte Journalisten gab die dieser Fehlentwicklung das Wort redeten in der Hoffnung ein Interview von diesen Leuten zu bekommen oder in einem Regierungsflieger mitreisen zu dürfen..