Merz begegnet der Singularität

Die dritte Singularität der Menschheitsgeschichte hat begonnen. Sie wird die technischen Grundlagen des menschlichen Lebens auf individueller wie übergreifender Ebene radikal verändern und alle etablierten Institutionen und Prozesse hinterfragen. Als der Bundeskanzler ihr begegnet, ist er für einen Moment desorientiert.

picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler

Windkraftwerke seien nur eine Übergangstechnologie, sagt der Bundeskanzler sinngemäß auf dem Nordsee-Energiegipfel am 26. Januar in Hamburg. Übereinstimmend zitieren ihn mehrere Medien mit der Aussage, die Windenergie werde nach „zehn, zwanzig oder dreißig Jahren“ von der Kernfusion abgelöst. Denn bis dahin würde Deutschland „den ersten Fusionsreaktor der Welt ans Netz nehmen“. Und damit Strom so günstig produzieren, „dass es keine anderen Erzeugungsmethoden mehr brauche“.

Sätze, die auf einem hochrangig besetzten Treffen fallen, bei dem Vertreter neun europäischer Länder, der NATO, der EU-Kommission sowie zahlreicher Verbände und Unternehmen doch eigentlich Offshore-Windräder feiern. Und demgemäß beschließen, die Nordsee durch die Installation von Windkraftanlagen mit bis zu 300 Gigawatt Nennleistung bis 2050 zum „grünen Kraftwerk für Europa“ auszubauen.
Was niemals realisiert wird, da der Kanzler mit seiner Einschätzung richtig liegt. In der offen sichtbaren Dissonanz zwischen seinen Handlungen und seinen Aussagen zeigt sich das Dilemma der Politik im Umgang mit wirkmächtigen Innovationen. Während Merz die Veranstaltung und ihr Anliegen unterstützt, nicht zuletzt durch die Unterzeichnung einer entsprechenden Deklaration, verdeutlicht er gleichzeitig die Sinnlosigkeit der vereinbarten Initiative. Offensichtlich hat er sich informiert oder informieren lassen – in welcher Tiefe ist unbekannt – vermag aber dennoch aus dogmatisierten Handlungsmustern nicht auszubrechen. Eine Absage des Gipfels, verbunden mit Einstellung der staatlichen Unterstützung für die Windkraft, wäre die einzige widerspruchsfreie Option gewesen.

Friedrich Merz ist der Singularität begegnet. Was ihm jede Orientierung genommen hat. Damit ist er nicht allein. Nahezu alle Zeitgenossen stehen dem bevorstehenden epochalen Umbruch hilf- und verständnislos gegenüber. Selbst wenn sie diesen kommen sehen, ist es ihnen nicht möglich, seine Auswirkungen einzuschätzen. Das ist das Wesen einer jeden sich selbst beschleunigenden technischen Entwicklung, die die Grundlagen des menschlichen Lebens auf individueller, wie auch auf übergreifender, struktureller und organisatorischer Ebene radikal verändert. Es entsteht etwas völlig Neues – ohne Beispiel oder Vorbild in der Menschheitsgeschichte. In zwei bis drei Jahrzehnten wird sich die Welt grundlegend von der heutigen unterscheiden. Die Fusion kommt früher, in nicht mehr als einer Dekade. Sie ist ein Motor der Transition, nicht deren Resultat.

Den allgemeinen Charakter einer Singularität verdeutlichen die beiden bereits durchlaufenen, die durch das Aufkommen der Landwirtschaft in der Jungsteinzeit ab circa 10.000 vor Christus und der Industrialisierung seit dem 19. Jahrhundert gekennzeichnet sind. Wann immer der Zugriff auf neue Energiequellen und neue Ressourcen mit der Automatisierung von Abläufen und sich selbst beschleunigenden Innovationsprozessen einhergeht, überwindet die Menschheit die genuinen Grenzen ihrer bisherigen Lebensweise. Was die neolithische Revolution in Jahrtausenden bewirkt, schafft die industrielle in Jahrhunderten und die gegenwärtige, informationstechnische benötigt nur mehr Jahrzehnte.

In der Rückschau markiert die Emanzipation von der Natur den Beginn der Zivilisation als solcher. Statt umherzustreifen und karge Überschüsse der natürlichen Biosphäre stochastisch abzuschöpfen, werden die Menschen sesshaft und übernehmen selbst die Gestaltung ihrer Umwelt und damit ihrer Nahrungsgrundlagen. Sie kultivieren Pflanzen, domestizieren Tiere und steuern deren Evolution hin zu höherer Produktivität und besserer Eignung für unterschiedliche Zwecke. Die zweite epochale Umwälzung sieht die Substitution und Ausweitung biologischer Muskelkraft und handwerklicher Geschicklichkeit durch Motoren und Werkzeugmaschinen. Die aktuelle Singularität schließlich ersetzt menschliche Intelligenz durch maschinelle.

Nomadische Jäger und Sammler entnehmen Energieträger (vor allem Holz) ihrer Umgebung. Agrargesellschaften produzieren neben Kalorien auch biogene Energieressourcen wie Holzkohle, Dung, tierische Fette oder pflanzliche Öle. Mit dem Übergang zu Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran ist der Umstieg auf eine flexible und skalierbare Energieversorgung verbunden, basierend auf dem unerschöpflichen Angebot der Erdkruste und unabhängig von Landbesitz, Wetter oder Klima. Die Kernfusion schließlich verbraucht nur mehr Deuterium, ein überreich auf dem Planeten vorhandenes, aus (Meer-)Wasser gewinnbares Wasserstoffisotop. Einhundert Kilogramm dieses Brennstoffes genügen zur Bereitstellung von einem Gigawatt elektrischer Leistung ein Jahr lang rund um die Uhr. Mit der Kernfusion wird Energie in unbegrenzter Menge zu jeder Zeit an jedem Ort verfügbar. Was notwendig ist, um den künftigen Bedarf elektronischer Datenverarbeitungssysteme und autonom agierender Roboter zu erfüllen.

Die erste Singularität basiert auf Werkzeugen zur manuellen Formung der Umwelt. Die zweite auf Maschinen, die mehr Leistung mit größerer Ausdauer bereitstellen und zu präziseren Manipulationen fähig sind. Das Fundament der dritten schließlich bilden Automaten, die neben den körperlichen auch die kognitiven Fähigkeiten von Menschen substituieren und in manchen Aspekten sogar übertreffen. Die Disruption startet mit Algorithmen der generativen Künstlichen Intelligenz, die alle Aufgaben wahrnehmen, die heute Menschen mit Computern erledigen, die Programmierung neuer Algorithmen eingeschlossen. Sie setzt sich fort mit KI-gesteuerten, autonom agierenden Robotern, die in dynamischen Umgebungen effektiv agieren und zu zielgerichteten Interaktionen Hilfsmittel wie Werkzeuge oder andere Maschinen einsetzen. Alle Tätigkeiten mit einer definierten Zielstellung, deren Erfüllung an objektiven Kriterien messbar ist, lassen sich mit diesen beiden Ansätzen automatisieren. Darunter fällt fast alles, was Menschen so machen.

Züchtung ist die beschleunigende Rückkopplung für Produktivitätssteigerungen in Agrargesellschaften. Die Taktzeiten für die Verbesserung genetischer Baupläne als Ausgangspunkt für noch bessere betragen Jahrzehnte. Maschinen, die Komponenten für noch effektivere und effizientere Maschinen fertigen, senken die Grundfrequenz des Fortschritts in der industrialisierten Welt auf Jahre. Mit KI-Systemen, die leistungsfähigere KI-Systeme erstellen und Robotern, die noch agilere und geschicktere Roboter zusammensetzen, schrumpfen Innovationszyklen auf Monate oder gar Wochen. Da jede erstmals von einer KI erlernte Fertigkeit über einen simplen Informationstransfer auch jeder anderen KI prinzipiell zur Verfügung steht, verbreitet sich die verfügbare maschinelle Intelligenz rapide. Was das etablierte lineare Denken überfordert. Menschen und die von ihnen geschaffenen Institutionen können mit Veränderungen umgehen, solange diese in behäbiger Stetigkeit lediglich das Bestehende optimieren und dabei grundlegende Axiome nicht hinterfragen. In einer Singularität jedoch manifestiert sich das bislang Unvorstellbare sprunghaft.

Natürlich ist Automatisierung der Gegenwart nicht fremd. Linear gedacht nähern sich die Grenzkosten der Herstellung materieller Güter durch fortgesetzte Mechanisierung einem rein theoretischen Minimum, das unvermeidbare Aufwendungen für Energie und Material, aber auch für Wartung, Reparatur, Steuerung und Transport abbildet. Ökonomisch betrachtet spiegelt diese Untergrenze grundsätzliche Knappheiten an Ressourcen wie auch an menschlicher Arbeitskraft wider.

Die Singularität aber beseitigt alle Knappheiten. Die Grenzkosten für jedes Gut sinken auf null, wenn kooperierende Maschinen völlig autonom alle erforderlichen Rohstoffe fördern, weiterverarbeiten und zu Produkten höchster Qualität veredeln – inklusive ihrer selbst. Eine sich selbst erhaltende und selbst verbessernde Roboterpopulation bietet jedem Menschen eine individuelle, alle materiellen und zahlreiche immaterielle Bedarfe erfüllende Vollversorgung. Man bekommt, was immer man möchte, wann immer und wo immer. Warum man in einer solchen Überflusswirtschaft noch erwerbstätig sein sollte, ja welche Rolle „Geld“ überhaupt noch einnimmt, ist nicht plan- oder absehbar. Selbst die künftige Funktion von „Gesetzen“, der künftige Sinn von „Grenzen“ und gar die künftige Existenzberechtigung für Einrichtungen wie „Regierungen“ oder Ämter wie „Bundeskanzler“ stehen zur Disposition. Man versetze einen Jäger aus der Jungsteinzeit in das römische Imperium oder einen Hufschmied aus dem Hochmittelalter in die Gegenwart, um ein Gefühl für die in den nächsten zehn Jahren bevorstehenden Veränderungen zu gewinnen. Es bleibt kein Stein auf dem anderen.
Lineares Denken zwingt Politiker, nur die technischen Optionen in ihr Kalkül einzubeziehen, die bereits zur Verfügung stehen. Man kann sein Handeln nicht an Möglichkeiten ausrichten, die es noch nicht gibt. Deswegen setzen langwierige, schleichend verlaufende Wahrnehmungs-, Diskussions- und Gesetzgebungsprozesse immer erst rückwirkend ein. Aber die Singularität wartet nicht auf die Politik. Sie hat Friedrich Merz gezwungen, für einen kurzen lichten Moment die Fesseln des linearen Denkens zu sprengen. Wie sie uns alle in den kommenden Monaten dazu zwingen wird.

Im nächsten Jahr wird der Tokamak von Commonwealth Fusion Systems Netto-Energiegewinn demonstrieren. In zwei Jahren wird Helion Energy einen Leistungsreaktor fertigstellen, der ein Microsoft-Rechenzentrum versorgt. Längst unterstützt Künstliche Intelligenz die Techniker und Ingenieure bei Planung und Entwurf von Fusionsanlagen. Schon bald wird sie auch die Fertigung der Komponenten und schließlich den Bau beschleunigen und perfektionieren. Wie einst Dampfmaschinen halfen, Kohle für die Befeuerung weiterer Dampfmaschinen zu gewinnen. Deutschland wird nicht den ersten kommerziellen Fusionsreaktor der Welt errichten. Der Zug ist längst abgefahren. Deutschland hechelt mal wieder hinterher. Es bewegt sich nur, weil die Singularität alle mitreißt, ob sie wollen oder nicht.

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Kommentare ( 39 )

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horrex
1 Monat her

Erinnere in diesem Zusammenhang an Stanislaw Lem, z.B. den „Krieg der Waschmaschinen“ oder bekannter, „Solaris“. –

horrex
1 Monat her

Wohltuend „groß“ gedacht, beschreiben was war, ist, wird.
Jenseits des täglichen Klein-Kleins kleinster Geister.
Jedenfalls, falls „Mensch“ sich nicht selbst mit seinen neuen Möglichkeiten und aus Versehen/Dämlichkeit“ vorher selbst umbringt.
Wohl für so Manche wohl kaum nachvollziehbar.
Und unendlich traurig, Merz und sein wenig großartiges Klein-Klein daneben sehen zu müssen … ob man das jetzt eine Singularität nennen sollte? 😉
Sei’s drum!
Danke! 🙂

CaTo23
1 Monat her

Dann hoffe ich mal Merz ist auch nur ein Übergangskanzler und es kommt bald jemand besseres.

Digenis Akritas
1 Monat her

Alles, was technisch möglich ist, wird kommen (egal, ob in Deutschland oder woanders) – keine Frage!
Ebenso keine Frage ist die militärische Verwertung alles Neuen.
Der Mensch entkommt aber seinen ambivalenten Dynamiken nicht und bleibt das größte Risiko der Erde (selbst dann, wenn er durch KI abglöst werden sollte, gerade dann).
Wird er deshalb auf Fortschritt verzichten? Nein, mit allem Segen und Fluch

horrex
1 Monat her
Antworten an  Digenis Akritas

So ist es!
Und so unkorrekt es auch sein mag, der/die Krieg(e) haben und werden allzeit jegliche technische Entwicklung weiter beschleunigen.
Uralt, der „Krieg als Mutter aller Dinge“. –

Nun ja
1 Monat her

Ja die KI wird einige Arbeitsinhalte erheblich verändern, bzw. ist schon dabei. Aber letztlich ist sie weiterhin in erster Linie ein Beschleuniger, ein ressourcenfressender Beschleuniger. Und das bezieht sich nicht nur auf den Energiebedarf und das Ausmass der Geldvernichtung, die hier aktuell betrieben wird, sondern auch in Bezug auf den realen praktischen Einsatz. Die Kurzlebigkeit der Modelle und die vielen offenen Securityfragen gerade bei den jetzt aufkommenden Agenten werden zunehmend und bezogen auf die Security auch durchaus notwendige Bremsklötze wirken. Auch die Stabilität der stets gleichlaufenden Abarbeitung von Routinen mittels klassischer „festverdrahteter“ Software wird in absehbarer Zeit durch die LLM-KIs… Mehr

Barbarossa
1 Monat her

„…Windenergie werde nach „zehn, zwanzig oder dreißig Jahren“ von der Kernfusion abgelöst. Denn bis dahin würde Deutschland „den ersten Fusionsreaktor der Welt ans Netz nehmen…“ und „da der Kanzler mit (dieser,) seiner Einschätzung richtig liegt.“ Das sind richtig tolle fake news! Richtig ist, dass eine kommerzielle Nutzung derzeit eher nach 2070 vielleicht moeglich wird, falls die aktuellen Programme (z.B. ITER in Frankreich) erfolgreich sind und das ist unwahrscheinlich, denn folgende extrem schwierige Bedingungen sind noch nicht beherrschbar: Temperaturen von 150 Millionen Grad Celsius, Plasma kann noch nicht stabil magnetisch eingeschlossen werden, und die Materialbelastung durch Neutronen ist ungeheuer. Ferner gibt… Mehr

Last edited 1 Monat her by Barbarossa
Vallis Blog
1 Monat her

Jede neue Technik oder Technologie gehört in EU-Europa und nochmal verstärkt in D zuerst beobachtet, zensiert, abgelehnt, kontrolliert, hinterfragt, beschimpft, sonderbesteuert. Wir werden niemals so etwas wie ein Silicone Valley haben.

horrex
1 Monat her
Antworten an  Vallis Blog

Wedrden wr vielleicht nicht.
Trotzdem erinnere ich an eine gannicht so weit zurück liegende Zeit als 50% aller Nobelpreise nach D. gingen. –

Schwabenwilli
1 Monat her

Um es mal etwas theatralisch zu formulieren, was nutzt die Kernfusion Deutschland und seiner Gesellschaft, wenn sich seit spätestens 2015 der Schatten von Mordor immer weiter über unser Land legt?

Leute wir sind Libanon 2.0 und nicht der ferne Glanz in der Zukunft.
Das wird sich in Ländern abspielen welche die Herausforderung angenommen und überwunden haben.

horrex
1 Monat her
Antworten an  Schwabenwilli

Bedauerlicherweise muss ich da zustimmen.
Und frage, wer könnte den Schatten von Mordor besiegen?
Ich seh ihn leider nicht … zumindest nicht in den Reihen unserer Politiker.
Und um ein wenig KRASS 😉 zu provozieren frage ich dreist, ob Musk und Trump das vielleicht können ??? 😉

Logiker
1 Monat her

Merz begegnet nicht nur der Singularität, sondern auch dem Frieden – und behindert ihn.

Für die Verhandlungen zwischen USA, Ukraine und Russland haben Deutschland und einige andere EU-Länder die Überflugrechte für die Anreise der russischen Verhandlungsdelegation verweigert.
Damit wurden aus 3,5 h Flugzeit 9 h.

Den einen ist kein Weg zu weit, den anderen jede Behinderung recht.

Keine weiteren Fragen.

Nur ein Hinweis:
Bitte unbedingt bei den anstehenden LT-Wahlen im Westen die Altparteien wählen, sonst besteht akute Friedens- und Reformgefahr.

Dundee
1 Monat her

Die Fusion kommt nie. Fusion ist Utopie. Physikalisch unmöglich. Alle Forschung in dieser Richtung ist nur Geldschneiderei. Das Gleiche gilt für Wasserstoffindustrie. Wasserstoffnutzung, die über ein laboratorisches Maß hinausgeht ist ebenfalls Utopie, Geldschneiderei. Das Gleiche gilt für Raumfahrt die über Satellitentechnologie hinausgeht. Ebenfalls nur Utopie. Musks modernste Raketen fliegen nur 200 Kilometer hoch. Mehr geht nicht. In höherer Höhe ist Schluss mit Raketenantrieb, weil keine Atmosphäre mehr da ist gegen die ein Antrieb drücken könnte. Die Raketen fallen voll mit Treibstoff wieder zurück zur Erde. Die Erdanziehung ist stärker als Raketenschub im Nichts. Ebenfalls Utopie: Atombomben. Eine Kernreaktion ist eine… Mehr

Last edited 1 Monat her by Dundee
Lucius de Geer
1 Monat her
Antworten an  Dundee

Zwei Dinge haben Sie vergessen: Gegenstände schwerer als Luft können sich nicht in die Luft erheben und die Erde ist eine Scheibe. – Sie wissen aber schon, dass Ihr Internet über geostationäre Satelliten in tausenden Kilometern Höhe läuft, oder? Wie sind die dort bloß hingekommen? Was die Funktion von Raketentechnik im luftleeren Raum angeht, empfehle ich leichte Einstiegslektüre (fortgeschrittenes Grundschulniveau) zur Funktion und Wirkung von Düsentriebwerken. Wenn Sie hingegen schlauer als Elon Musk zu sein glauben, sollten Sie sein Berater werden.

horrex
1 Monat her
Antworten an  Dundee

Ziemlich KRASS,
die politisch propagierte so genannte „Wasserstoffindustrie“ mit der längst durchgerechneten „Fusionsenergie“ quasi gleichzusetzen …