Die Grenzen der KI

Generative KI ist ein effizientes Werkzeug zur Datenverarbeitung und bietet eine völlig neue Methode der Maschinensteuerung. Mehr ist da nicht. Vorstellungen von Maschinen, die den Menschen übertreffen, ihn unterjochen oder gar ausrotten, entbehren jeder Grundlage.

IMAGO / photothek
Generative KI durchläuft momentan eine Phase exponentieller Entwicklung. Dies hat technische Gründe. So eignet sich der Transformer-Algorithmus für die parallele Prozessierung der bedeutungstragenden Einheiten („Token“) eines eingehenden Datenstroms. Statt also beispielsweise die Wörter eines Satzes seriell eines nach dem anderen zu betrachten, können alle Begriffe gleichzeitig verarbeitet werden. Dadurch lässt sich die Leistung der Systeme schon auf bereits existierender Hardware noch erheblich steigern. Gleichzeitig ist kein Sättigungseffekt zu beobachten, die Qualität der Ergebnisse von Transformern nimmt mit der Größe der eingesetzten neuronalen Netze, definiert durch die Anzahl der Neuronen, der Verbindungen zwischen ihnen und der variablen Gewichtungs- und Schwellenwerte immer weiter zu.

Gebremst wird dieser Trend allein durch das Training. Je größer ein Sprachmodell, desto größer auch der Aufwand für das maschinelle Lernen sowohl in der unüberwachten, automatisierten Stufe als auch bei der von Menschen gesteuerten Feinabstimmung. Die Anpassung von Chat-GPT4 mit seinen 1,7 Billionen Parametern auf Aufgabenstellungen der Text- und Bildverarbeitung hat mehrere Monate gedauert und dem Vernehmen nach mehr als 100 Millionen Dollar gekostet.

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Allerdings wird generative KI schon in wenigen Jahren ihre maximale Leistungsfähigkeit erreicht haben. Ihre Grenzen sind definiert durch die Menge des verfügbaren und sich zu ihrer Ausbildung eignenden Wissens. Als prinzipiell unerschöpfliche Quellen neuer Erkenntnisse lassen Mensch und Natur dieses zwar immer weiter steigen, aber eben nur in einer Geschwindigkeit, die die gegenwärtig rasante Optimierung bald nicht mehr trägt. Spätestens dann werden alle Dystopien, die das Ende der Zivilisation mit dem Aufkommen von intelligenten Maschinenwesen verknüpfen, die vor einer überlegenen, die Menschheit unterjochenden und schließlich ausrottenden Silizium-Superintelligenz warnen, wieder als unhaltbare Phantasien entlarvt sein. Keine KI und keine KI-gesteuerte Maschine vermag die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zu übertreffen. Sie spielen ja noch nicht einmal besser Schach.

Man hat zwar trotz intensiver Forschungstätigkeiten immer noch keine Ahnung davon, wie unser Verstand eigentlich funktioniert. Wie beispielsweise „Bewusstsein“ entsteht, was den Menschen befähigt, abstrakte Erklärungsmodelle für die Vorgänge in seiner Umgebung zu finden (die von Aberglauben über Religion bis hin zur Quantenphysik ein breites Spektrum an Ideen widerspiegeln), was ihn überhaupt antreibt, solche aufzustellen, was intrinsische Motivationen wie Neugier, Emotionen oder Kreativität begründet oder wie sein freier Wille zustande kommt, weiß noch immer niemand zu sagen. Es ist aber mittlerweile ziemlich klar, was biologische Gehirne nicht sind. Sie sind keine Anhäufung elektronischer Schaltelemente wie Transistoren, Kondensatoren und Dioden, die man in logischen Gattern strukturiert, damit sie Daten im Binärsystem verarbeiten. Was primär einen Mechanismus der Fehlerkorrektur darstellt, damit analoge und aufgrund äußerer und innerer Einflüsse schwankende Stromstärken und Spannungen immer halbwegs sicher als logische Null oder logische Eins interpretiert werden können.

Sie sind keine getakteten Maschinen, in denen Vorgänge wie „aus dem Speicher auslesen“, „im Rechenwerk kalkulieren“ und „in den Speicher schreiben“ zeitlich klar voneinander getrennt werden müssen. Sie arbeiten nicht mit einer Gleitkommaarithmetik, die als Kompromiss die Abbildung eines großen Zahlenraums in einem begrenzten Speicher auf Kosten der Genauigkeit gestattet. Sie funktionieren nicht auf der Grundlage eines begrenzten Basisbefehlssatzes, den anzusprechen es eines im Binärcode (Maschinensprache) verfassten Programmes bedarf, das aus höheren Programmiersprachen erst durch „Compiler“ oder „Interpreter“ zu generieren ist. Es gibt schlicht keine Programmiersprache für biologische Gehirne. Gedanken und Gefühle lassen sich zwar manipulieren, aber eben nicht programmieren. Manipulation kann man abwehren oder sich aus ihr befreien, ein „Programm“ wäre eine Denkvorgabe, der sich niemand widersetzen könnte. Und der menschliche Verstand ist keine Turing-Maschine, die zwar alles berechnen kann, was überhaupt berechenbar ist, aber bei manchen Problemen nie zu einem Ergebnis gelangt. Wir können auch mit nicht-berechenbaren Vorgängen umgehen und leiden nicht unter diesem Halteproblem.

Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz (KI)
Die Vorstellung, auf Basis der Architektur, die digitale Rechenmaschinen definiert, etwas bauen zu können, das dem menschlichen Gehirn gleichkommt oder es gar übertrifft, ist seit jeher absurd. Jeder Computer kann prinzipiell durch den Menschen substituiert werden, wenn man nur ausreichend viele Rechenknechte und ausreichend Zeit dafür einsetzt. Auch alle Kalkulationen, die eine generative KI durchführt, können ebenso gut mit Papier und Bleistift erfolgen. Es würde nur sehr lange dauern, auf manuellem Weg zu einem Ergebnis zu gelangen. Computer sind den Menschen in derselben Weise überlegen, wie ein traktorgezogener Pflug einem Bauern mit einer Hacke. Bei fünfzig Bauern mit Hacken sähe das dagegen schon anders aus. Und genau wie die Landmaschine nicht weiß, was sie da eigentlich macht und warum überhaupt, weiß auch die KI nicht, worum es geht. Sie arbeitet nur mit langen Zahlenkolonnen, in die jede Eingabe verwandelt werden muss, aus denen sie neue, andere lange Zahlenkolonnen generiert, die wiederum nach definierten, von Menschen erdachten Formalismen in Buchstaben, Bildpunkte, Töne oder anderes verwandelt werden. Sie übersetzt, und zwar nicht nur von einer natürlichen Sprache in eine andere, sondern von einem digitalen Kommunikationssystem in jedes andere.

Sie kann auch Umgebungsinformationen von Kameras, Mikrofonen oder anderen Sensoren in Steuerungsbefehle für Aktoren übersetzen. Diese universelle Anwendbarkeit macht generative KI so wertvoll und bedeutend. Ihr statistischer Algorithmus „erlernt“ die Art und Weise, wie man etwas übersetzt, vom menschlichen Vorbild. Wie man etwa eine schriftliche Bildbeschreibung, also die Idee eines Gemäldes oder einer Grafik, zeichnerisch umsetzt, ist ihr anhand ausreichend vieler Beispiele zu vermitteln. Und wenn schließlich die Trainingsdaten schlicht alle Kunstwerke enthalten, die Menschen jemals produziert haben (oder alle Texte, alle Kompositionen, alle Computerprogramme und so weiter), kann die KI nicht mehr besser werden. Wenn beispielsweise die Strukturen aller geschätzt 200 Millionen natürlichen Proteine entschlüsselt sind, hat AlphaFold ausgelernt. Wenn ein autonomes Auto alle realistisch möglichen Verkehrssituationen erlebt hat, ist es austrainiert. Wenn ein humanoider Roboter alle in seiner Arbeitsumgebung auftretenden Vorkommnisse registriert hat, ist er nicht weiter perfektionierbar. Abstruse und extrem unwahrscheinliche Ereignisse der Art „ein Elefant erscheint urplötzlich in der Fußgängerzone von Reykjavik“ können und müssen in diesem Zusammenhang natürlich nicht berücksichtigt werden. Und es bringt überhaupt nichts, einen generativen Transformer mit Resultaten anderer generativer Transformer zu füttern, denn diese enthalten ja keine neuen Informationen, kein neues Wissen, keine neuen Fertigkeiten.

Generative KI kann also prinzipbedingt niemals den Stand des Wissens und des Könnens übertreffen, den die Menschheit bereits erreicht hat und der damit prinzipiell ohnehin jedem Individuum zur Verfügung steht. Generative KI macht vielmehr diese aufgebaute Kompetenz für jedes Individuum einfacher verfügbar. Und das ist, was die Menschheit in eine neue Zivilisationsstufe katapultiert. Generative KI wird konstruktionsbedingt niemals den Kontext einer ihr gestellten Anfrage verstehen, also verborgene Motive oder mathematisch nicht formalisierbare Ansprüche in ihre Antwort einbeziehen. Sie ist ein Werkzeug zur Unterstützung unserer kognitiven Fertigkeiten, kein Ersatz.

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Und sie ist in einigen Anwendungen nicht mehr so weit von der überhaupt erreichbaren Perfektion entfernt. Nahezu alles, was die Menschheit bislang geschrieben hat, ist tatsächlich erst im Internetzeitalter entstanden. Von den nur auf Papier oder Pergament verfügbaren und noch erhaltenen Werken sind ebenfalls schon viele digitalisiert. Aktuelle große Sprachmodelle werden bereits an nahezu all dem trainiert. Bald ist das, was der Transformer-Algorithmus in Bezug auf Textverarbeitung leisten kann, völlig ausgereizt.

Beim Schach, einer im Vergleich zur Nutzung der Schriftsprache simplen Kombinationsaufgabe für zwei Parteien mit einer digitalen, finiten Anzahl an Elementen (den Figuren und dem Brett, auf dem sie sich bewegen dürfen) und einem ebenfalls begrenztem, klar definierten Regelwerk, die keine Zufallselemente oder verdeckte Informationen enthält, ist dies bereits der Fall. Die Schachprogramme sind bereits so gut, wie sie nur sein können, lässt man ihnen die Zeit für eine Rechentiefe, die alle möglichen Zugfolgen einer gesamten Partie umfasst. Aber unter genau dieser Bedingung sind Menschen genauso gut. Schon der Vergleich zwischen IBM’s Deep Blue und dem damaligen Weltmeister Garry Kasparow in den Jahren 1996 und 1997 fand eigentlich unter höchst unfairen Bedingungen statt.

Menschliche Gehirne können sich niemals mit ihrer vollen Leistungskraft auf nur eine Aufgabe konzentrieren. Sie sind stattdessen gezwungen, zu jedem Zeitpunkt auch alle möglichen sensorischen Eindrücke zu verarbeiten, Körperfunktionen aufrechtzuerhalten und schweifen gedanklich ab. Biologische Systeme ermüden und begehen Fehler in Kalkulationen, ohne diese zu bemerken. Biologische Systeme verfügen nicht über ein perfektes Gedächtnis. Um all dies auszugleichen, müsste man dem Menschen deutlich mehr Bedenkzeit und gegebenenfalls sogar die Beratung durch andere Schachkoryphäen zugestehen. Nur dann kann er dem Rechner mit einer vergleichbaren Rechenleistung entgegentreten. Aktuelle, unter Turnierbedingungen abgehaltene Partien der besten Schachprofis, belegen das. Denn die Quote der von diesen gespielten Züge, die auch die besten Schachprogramme vollzogen hätten (sogenannte „Top-Engine-Moves“), liegt meist bei 90 Prozent oder darüber. Was natürlich auch auf das Training mit Computern und der Durchführung von Spielanalysen mit diesen zurückzuführen ist. Einmal mehr zeigt sich hier, wie KI die Menschen zu besseren kognitive Leistungen befähigt. Würde man heute fünf Großmeister in einen Raum sperren und ihnen jeweils einen Tag Bedenkzeit pro Zug einräumen, während man dem Computer nur eine Stunde zubilligt, wäre das Ergebnis völlig offen.

Dennoch hat Kasparows Niederlage auch bei intelligenten Zeitgenossen ein diffuses Gefühl der Bedrohung initiiert, das schließlich im März 2023 nach der Veröffentlichung von Chat-GPT in pure Hysterie mündete. In einen unter der Ägide des „Future of Life Institute“ (einer von Weltuntergangsängsten lebenden amerikanischen Denkfabrik) verfassten offenen Brief, den mehr als tausend prominente Entwickler, Unternehmer und Investoren aus der Digitalwirtschaft unterzeichneten. In dem allen Ernstes ein sechsmonatiges Moratorium für die Entwicklung von KI-Systemen gefordert wurde, weil von diesen katastrophale Gefahren ausgingen. Ein aus heutiger Sicht folgenloser Rohrkrepierer, der sich schlicht durch die Verbreitung von Wissen erledigte, von Erklärungen darüber, wie generative KI eigentlich funktioniert.

Innovationen werden immer nur von denjenigen bekämpft, die sie nicht verstehen, wie es bei der Gen- und der Kerntechnik auch der Fall ist. Dabei stellt doch die Fähigkeit, Erklärungen zu finden und nachzuvollziehen, also zu verstehen, wie etwas funktioniert und warum es wichtig ist, genau das dar, was Menschen auszeichnet und Maschinen niemals können werden. Langfristig mag der bedeutendste Effekt von Künstlicher Intelligenz daher in ihrem implizit und indirekt ausgeübten Einfluss auf die Haltung des Menschen zu der von ihm geschaffenen Technik liegen. Sie verdeutlicht unsere Einzigartigkeit und zeigt auf, in welch geringem Umfang wir unsere Möglichkeiten bislang ausschöpfen, weil wir unsere Gehirne mit einfachen, leicht mechanisierbaren Aufgaben unterfordern. KI entlarvt dadurch wie keine andere fortgeschrittene Technologie die Maschinenstürmer als rückständig, verstockt und unbelehrbar.

Lesen Sie Teil 1 und 2 der TE-Serie zur KI >>>

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Kommentare ( 13 )

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Kartoffelstaerke
1 Monat her

Was das Können von KI angeht: Sie hat eine Stärke und eine Schwäche. Die Stärke ist das zuverlässig immergleiche, mindestens mittelmäßig gute bis gute Produzieren von Resultaten. Ihre Schwäche ist genau das Gleiche: Die Beschränkung auf Mittelmäßigkeit. Sie gibt so etwas wie die Schwarmintelligenz wieder – meistens handwerklich ziemlich brauchbar, aber nie das wirkliche Optimum eines menschlichen Ausnahmetalents. Es fehlt der kreative Geistesblitz. Ein echtes Meisterwerk aus Menschenhand ist extrem selten und nicht in Regeln boolscher Logik zu fassen, sondern eine Singularität. Niemand kann, gleich in welchem Genre, per Vorsatz ein Meisterwerk „machen wollen“: Es geschieht – oder aber meistens… Mehr

Last edited 1 Monat her by Kartoffelstaerke
chris
1 Monat her

So eignet sich der Transformer-Algorithmus für die parallele Prozessierung der bedeutungstragenden Einheiten („Token“) eines eingehenden Datenstroms ich verdiene meinen Lebensunterhalt seit 30 Jahren mit Software-Entwicklung, aber diese Aussage klingt für mich trotzdem wie bunte Buchstaben- bzw Wortsuppe. Ich bin jedenfalls sicher, dass die überwätigende Mehrheit der Leser sich nach diesen Sätzen zwar möglicherweise informiert fühlt, aber in ihrem tatsächlichen Wissen und Verstehen keinen einzigen Millimeter weitergekommen ist. Ich frage mich, ob es tatsächlich sinnvoll ist, derartigen Wissensillusionen vorschub zu leisten. KI ist nichts anderes als Software, volkstümlich auch „Computerprogramm“ genannt. Ein Computerprogramm wird von einem Menschen geschrieben. Im Falle von… Mehr

Michael M.
1 Monat her
Antworten an  chris

Genau meine Rede, KI-Systeme sind und bleiben Softwareprogramme die von Menschenhand entwickelt/geschrieben wurden und entsprechend auch fehler-/schwächenbehaftet sind wie immer schon.
Das ist nichts wovon man sich fürchten muss und am Ende zählen in der Wirtschaft eh nur die Gesamtkosten und da ist die Digitalisierung und die Automatisierung (ich bin Automatisierungsingenieur mit > 30 Jahren Berufserfahrung 😉) beileibe nicht per se über Laufzeit die günstigste und oder flexibelste Lösung.

Last edited 1 Monat her by Michael M.
evaundadam
1 Monat her

„Nahezu alles, was die Menschheit bislang geschrieben hat, ist tatsächlich erst im Internetzeitalter entstanden.“ Was ist, wenn der größte Teil davon Schrott, bzw. Ideologie der übelsten Sorte ist? Und wenn die Trainer dann noch ein wenig nachhelfen? Etwa so? https://modernity.news/2024/02/21/googles-gemini-ai-blasted-for-eliminating-white-people-from-image-searches/ AI ist perfekt dazu geeignet, den Menschen ein völlig abstruses Universum als Realität vorzugauckeln, in dem die Frage nach Quellenangabe der „Fakten“ schon gar nicht mehr auftaucht – und auftauchen kann. Eben diese Angaben aber, deren kritische Überprüfung und die Überprüfung der daraus gezogenen Schlussfolgerungen ist Grundlage alles validen Wissens. Man denke nur an Untersuchungen nach denen die Mehrzahl psychologischer… Mehr

fatherted
1 Monat her

Ich habe zwei große Hoffnungen in Bezug auf KI….jedenfalls in meinem Alltag. Zum einen die Möglichkeit eines Ansprech- und Informationspartners a la Alexa aber mit der Fähigkeit zum Dialog und aktiven Gesprächsführung (was im Alter und der Einsamkeit des Alters ein großer Vorteil wäre….von einfacher Unterhaltung/Information bis hin zu Hilfe im Alltag). Das Zweite wovon ich träume wäre eine KI basierter 1 zu 1 Übersetzer den man mit Mikro und Ohrstöpsel im Dialog mit anderen einsetzen kann….ich weiß….solche Lösungen gibt es ansatzweise schon….aber meiner Meinung nach noch lange nicht ausgereift. Das wären mal zwei KI Ziele….aber bisher….kam da noch nicht… Mehr

Alf
1 Monat her

Wer eine Suchmaschine bedienen kann, findet die gleichen Ergebnisse. KI liefert hier keinen Mehrwert. Und wenn mir KI ohne spezielle Eingabe Dinge vorschlägt, die ich beruflich vor meiner Rente gemacht habe, die aus meiner eigenen Feder stammen, dann ist dies wenig beeindruckend. Dafür brauche ich keine KI. Und das hat auch nichts mit Intelligenz zu tun. KI ist ein Hype, eine bessere Suchmaschine. Ist die Anfrage speziell, Datenquelle/-bank umfangreich, kann man alles mögliche finden. Aber, was nützt die beste Suchmachine, wenn man die Ergebnisse nicht zuordnen kann. Dies kann nur der Mensch. Und das Ganze beginnt schon mit der Suche… Mehr

alter weisser Mann
1 Monat her

Bei den apodiktischen Aussagen zu den Grenzen der KI sollte man nie vergessen, das Wort „heute“ hinzuzufügen. Vermutlich ist es eine Frage einer recht kurzen Zeit, bis KI vieles vom dem was sie heute noch nicht übertreffend gut kann, zumindest bei 90% der Menschen können wird. Beim Schach kann sie das im genannten Ausmaß ja heute schon. „Biologische Systeme ermüden und begehen Fehler in Kalkulationen, ohne diese zu bemerken. Biologische Systeme verfügen nicht über ein perfektes Gedächtnis. Um all dies auszugleichen, müsste man …“ Spätestens da müsste man zugeben, dass die KI in dieser definierten Umgebung eben doch schon überlegen… Mehr

Kartoffelstaerke
1 Monat her
Antworten an  alter weisser Mann

Lieber „alter weisser Mann“, man irrt, wenn man denkt, daß Computer mittels brute force perfekt Schach spielen würden.

Hier mal ein kurzes interessantes Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=WxFL8DUTsIw

Kampfkater1969
1 Monat her

Grundsätzlich einmal: Ich hadere mit der Bezeichnung KI, Künstliche Intelligenz. Ich denke ,das entspricht nicht dem, was es ausdrücken soll. So sollte man auch bei Tieren nur eingeschränkt von Intelligenz sprechen. Ich hatte ein Gespräch mit dem Copiloten, der hatte nämlich behauptet, er wäre sich bewusst, dass er schreibt. Wie er auf diesen Trichter kam, konnte ich nicht nachvollziehen. Ich frage ihn schon immer wieder mal nach seinen Hintergründen, ob er seine Antworten selbst auch versteht. Fragen dieser Art sind immer heikel, da sie einen Bereich betreffen, über die er nicht reden darf: Seine Programmierung und seine eigene Existenz, so… Mehr

klaudia
1 Monat her

Das ist sehr interessant. Wieso warnt eigentlich Elon Musk vor der KI? Hat er sie nicht verstanden?

Guzzi_Cali_2
1 Monat her

Da hat sich einer aber noch nicht so dolle mit den Möglichkeiten der KI auseinandergesetzt. Auf Telegram geht gerade ein Video rum von einer durch den Garten stromernden Katze. Dieses Video wurde nur durch TEXTeingabe von der KI generiert. Es sollte auch dem Autor bekannt sein, daß das erst der ANFANG ist, wenn das bereits Laien mit der entsprechenden Software machen können. Kätzchenvideos sind die nette Seite der KI, solcherlei Entwicklungen wurden aber schon immer auch von Bösewichtern genutzt. Nicht auszudenken. Also echt – in welcher naiven Märchenwelt lebt der Autor denn?

Innere Unruhe
1 Monat her
Antworten an  Guzzi_Cali_2

Die Frage wird sein, ob ein Mensch immer weiß, ob er mit KI oder echten Menschen zu tun hat.
Ich fürchte, hier werden viele den Unterschied nicht erkennen, bzw. ihn für irrelevant halten und damit sich jeglicher Art der Manipulation freigeben. Was das auslösen kann, kann sich jeder selbst ausmalen.

Transformation
1 Monat her

Wer daran festhält, schafft sich selbst ab. Ich kann nur über diese Dummheit lachen. Beweis: hier Artikelausschnitt aus unserer „Qualitätspresse“. Jetzt geht es den Programmierern an den Kragen. Das ist die Botschaft, die in den Schlagzeilen aus der Technologiewelt mitklingt. Deutschlands wichtigstes Tech-Unternehmen SAP hat Ende Januar den Abbau von 3000 Stellen angekündigt. Auch international bahnt sich eine neue Welle der Tech-Entlassungen an, die die Website „layoffs.fyi“ zusammengetragen hat: Bei Cisco müssen mehr als 4000 Leute gehen. 500 sind es bei Snap, 2500 bei Paypal, 1900 in der Gaming-Sparte von Microsoft. Dass nun die nächste Welle kommt, hat viel mit… Mehr