Warum die Energiewende im Blackout-Fall keinen Startknopf hat

Ein deutschlandweiter Stromausfall ist kein Lichtschalter-Problem – sondern der Moment, in dem die physikalischen Grenzen der grünen Energiepolitik schonungslos sichtbar werden.

picture alliance | Wolfgang Cezanne

Wer erinnert sich nicht noch an die Verheißungen? Die Energiewende sollte nicht nur das Klima retten, sondern auch die Versorgungssicherheit garantieren. Wind, Sonne und Batterien – das heilige Triumvirat der grünen Zukunft. Dezentral, demokratisch, digital. Was dabei gerne verschwiegen wird: Im Fall eines landesweiten Blackouts verwandelt sich dieses Zukunftssystem in einen Haufen teurer Elektronik, die keinen einzigen Volt produziert. Nicht etwa, weil der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint – sondern weil die physikalischen Grundlagen fehlen, um das Netz überhaupt wieder zum Leben zu erwecken.

Der aktuelle Stromausfall in Berlin, der ca. 50.000 Haushalte vier Tage lang lahmlegte, liefert eine Kostprobe dessen, was auf Deutschland zukommt, wenn man die letzten konventionellen Kraftwerke vom Netz nimmt. Und nein, es geht nicht um Panikmache – es geht um Physik.

Das Netz ist kein Stromverteiler, sondern eine Maschine

Betrachten wir zunächst die technische Realität eines Blackouts. Das europäische Stromnetz läuft mit 50 Hertz Netzfrequenz – eine präzise synchronisierte Maschine, bei der sich alle Generatoren im Gleichtakt drehen. Nach einem totalen Zusammenbruch existiert: keine Referenzfrequenz, keine Spannung, keine Kommunikation über das Netz. Alles muss von Grund auf neu synchronisiert werden, Schritt für Schritt, wie ein Kartenhaus, das man in absoluter Dunkelheit aufbaut.

Das ist kein „Neustart“, wie man ihn vom Computer kennt. Es ist der mühsame, mehrstündige bis mehrtägige Wiederaufbau eines hochkomplexen Systems, bei dem die kleinste Fehlkalkulation zur sofortigen erneuten Abschaltung führt.

Schwarzstart: Die unterschätzte Fähigkeit

Nur wenige Kraftwerke können ohne externe Stromversorgung starten. In Deutschland gibt es laut Bundesnetzagentur 174 schwarzstartfähige Anlagen mit mindestens 10 MW Leistung (Stand 2020) – klingt nach viel, aber von diesen werden tatsächlich nur 26 von den Übertragungsnetzbetreibern für den Netzwiederaufbau vorgesehen. Das ist die strategische Reserve für den Ernstfall.

Schwarzstartfähig sind primär:

  • Wasserkraftwerke
  • Einige Gasturbinen (mit Batterieunterstützung)
  • Wenige speziell ausgerüstete Kraftwerke

Nicht schwarzstartfähig sind hingegen:

  • Kernkraftwerke (Ironie der Geschichte: längst abgeschaltet)
  • Die meisten Kohlekraftwerke (werden gerade stillgelegt)
  • Wind- und Photovoltaikanlagen (grid-following)
  • Große Batteriespeicher (ohne vorgelagerte Versorgung)

Sie lesen richtig: Die gesamte Infrastruktur der Energiewende ist im Schwarzfall nutzlos. Nicht eingeschränkt nutzbar. Nutzlos.

Warum dauert der Wiederaufbau so lange?

Neustart der größten Maschine der Welt
Nach dem Blackout: Wie bringt man das Stromnetz wieder in Gang?
Ein großes Kraftwerk braucht zum Hochfahren zwischen 5 und 10 Prozent seiner Nennleistung als Eigenbedarf – für Pumpen, Schmierung, Kühlung, Steuer- und Leittechnik. Ohne Netz oder Schwarzstartquelle: Stillstand. Und selbst wenn die ersten Kraftwerke laufen, beginnt das eigentliche Problem: Die Balance zwischen Erzeugung und Last muss exakt stimmen. Zu viel Last? Frequenzeinbruch, Abschaltung. Zu wenig Last? Frequenzüberschuss, Abschaltung.

Deshalb werden Verbraucher schrittweise zugeschaltet: Erst kritische Infrastruktur, dann Haushalte regionenweise zeitversetzt, Industriebetriebe kommen ganz zum Schluss. Das Netz wird wie ein fragiles Kartenhaus aufgebaut – eine falsche Bewegung, und alles kollabiert erneut.

Hinzu kommen ausgefallene Schutzrelais in Umspannwerken, die manuell zurückgesetzt werden müssen. Leitungen müssen auf Kurzschlüsse geprüft werden. Die Kommunikation läuft nur noch über Notstromaggregate. Typische Zeitrahmen für einen deutschlandweiten Wiederaufbau: 24 bis 72 Stunden – unter Idealbedingungen. Mit Folgeschäden deutlich länger.

Das Problem der Erneuerbaren: Grid-Following statt Grid-Forming

Jetzt wird es interessant. Nahezu alle heutigen Wind- und Photovoltaikanlagen sind „grid-following“ – sie folgen dem Netz. Sie brauchen eine existierende Spannung und Frequenz, an die sie sich anhängen können. Nach einem Blackout gilt: Kein Netz, keine Einspeisung. Auch bei strahlendem Sonnenschein und kräftigem Wind: 0 Megawatt.

An dieser Stelle kommt regelmäßig das Argument: „Dann nehmen wir eben Batteriespeicher als Puffer.“ Schöne Theorie. Praktische Realität: Batterien liefern keine physikalische Trägheit. Sie stabilisieren die Frequenz nur über Regelalgorithmen – hochgradig empfindlich gegenüber Lastsprüngen, hochgradig softwareabhängig. Wer gibt nach einem Totalausfall den ersten Takt vor? Wer synchronisiert tausende Wechselrichter, damit sie nicht gegeneinander regeln? Ein Bug, ein Kommunikationsausfall, eine Fehlparametrierung – und das Chaos ist perfekt.

Grid-Forming Inverter: Die theoretische Lösung ohne Praxisbeweis

Die Antwort der Energiewende-Ingenieure lautet: „Grid-forming Wechselrichter“. Diese sollen die fehlende Netzbildung von Synchrongeneratoren digital nachbilden. Klingt gut. Funktioniert aber – Stand heute – nur in der Theorie und in kleinen Pilotprojekten.

Die Probleme:

  • Bisher kaum großskalig erprobt
  • Keine Langzeiterfahrung für nationale Netze
  • Extrem komplexe Schutz- und Koordinationsfragen
  • Hochgradig softwareabhängig

Das ist kein physikalischer Anker wie ein rotierendes Schwungrad, sondern ein digitales Ersatzmodell. Ein Software-Update kann das System stabilisieren – oder zum Absturz bringen. Die europäischen Netzcodes diskutieren zwar Anforderungen für grid-forming Funktionalitäten, aber von einer flächendeckenden, erprobten Implementierung ist Deutschland meilenweit entfernt.

Fraunhofer ISE und andere Forschungseinrichtungen entwickeln fleißig Algorithmen und testen Prototypen. Doch zwischen einem Testaufbau und einem landesweiten Systemwechsel liegen Welten – und Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.

Dunkelflaute plus Blackout: Der Super-GAU

Merz blieb stumm
Berlin hat wieder Strom
Jetzt stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein kalter Januartag, wenig Wind, keine Sonne, die Speicher sind bereits teilweise leer (weil sie in den Tagen zuvor die Versorgung stützen mussten). Dann: Blackout.

Was passiert? Keine Einspeisung aus Wind und Solar. Keine Trägheit im System. Kein sicherer Wiederaufbaupfad.

In so einem System wäre Deutschland faktisch auf die Nachbarländer angewiesen – auf französische Kernkraftwerke, skandinavische Wasserkraft, polnische Kohle –, um Spannung und Frequenz ins deutsche Netz zu „ziehen“ und den Neustart zu ermöglichen. Energiesouveränität? Nicht gegeben. Die grüne Unabhängigkeit endet dort, wo die Physik anfängt.

Was die Politik verschweigt

Die Bundesnetzagentur stuft das Risiko eines langanhaltenden Stromausfalls in Deutschland als „sehr unwahrscheinlich“ ein. Das mag statistisch korrekt sein – Deutschland hat eines der zuverlässigsten Stromnetze weltweit mit durchschnittlich 11 Minuten Ausfall pro Jahr. Doch diese Statistik gilt für das heutige System mit konventionellen Grundlastkraftwerken, die als Anker dienen.

Was passiert, wenn diese Anker verschwinden? Wenn die letzten Kohlekraftwerke vom Netz gehen und durch Software-gesteuerte Wechselrichter ersetzt werden? Wird das Netz stabiler – oder anfälliger?

Herbert Saurugg, österreichischer Blackout-Experte, warnt seit Jahren: „Nur weil man ein Kraftwerk schwarz starten kann, heißt das noch lange nicht, dass man damit auch den Netzwiederaufbau bewältigen kann.“ Und weiter: Je kleiner die Anlagen, desto schwieriger und langwieriger das Hochfahren.

Ein 100%-EE-System hätte bei einem landesweiten Blackout:

  • Keine robuste Schwarzstartfähigkeit
  • Keine physikalische Netzbildung
  • Hohe Software- und Koordinationsrisiken
  • Extreme Abhängigkeit von Wetter und Ausland
  • Deutlich längere Wiederaufbauzeiten als heute

Im Extremfall: Das Netz ließe sich nicht mehr sicher eigenständig hochfahren.

Berlin als Menetekel?

Der aktuelle Stromausfall in Berlin – verursacht durch einen Brand an einer Kabelbrücke – zeigt exemplarisch, wie fragil selbst gut ausgebaute städtische Netze sind. Vier Tage brauchte es, bis alle 45.000 Haushalte wieder Strom hatten. Vier Tage Kälte, vier Tage ohne funktionierende Heizungen, ohne warmes Wasser, ohne Licht. Die vollständige Reparatur wird laut Netzbetreiber noch Wochen oder Monate dauern.

Und das war nur ein regional begrenzter Ausfall mit funktionierender Umgebung, die helfen konnte. Was wäre bei einem deutschlandweiten Blackout? Wer hilft dann?

Fazit: Physik schlägt Ideologie

Ideologischer Wunschtraum
Eine grundsätzliche Lehre aus dem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz
Ein deutschlandweiter Blackout dauert nicht deshalb lange, weil deutsche Ingenieure inkompetent wären. Er dauert lange, weil das Stromnetz eine hochpräzise, synchron laufende Maschine ist – und Maschinen kann man nicht gleichzeitig kalt starten.

Die Energiewende ignoriert diese Realität. Sie ersetzt rotierende Massen durch Algorithmen, physikalische Trägheit durch virtuelle Inertialsysteme, bewährte Schwarzstartfähigkeit durch theoretische Konzepte. Und hofft, dass im Ernstfall alles funktioniert.

Das ist keine Energiepolitik – das ist russisches Roulette mit der Versorgungssicherheit eines Industrielandes.

Die unbequeme Wahrheit lautet: Ein Stromnetz braucht Trägheit, Synchronität und Startfähigkeit. Das sind Eigenschaften rotierender Maschinen, nicht von Wechselrichtern. Solange diese Grundwahrheit nicht akzeptiert wird, bleibt die Energiewende ein teures Experiment auf Kosten der Versorgungssicherheit.

Der nächste Blackout kommt bestimmt. Die Frage ist nur: Wie lange dauert es dann, bis das Licht wieder angeht?

Der Beitrag ist zuerst erschienen auf dem Blog KlimaNachrichten.

 

Quellen und weiterführende Informationen:
  • [1] Bundesnetzagentur (2020): Monitoring nach § 35 EnWG – Schwarzstartfähige Anlagen in Deutschland
  • [2] Wikipedia: Schwarzstart – Technische Grundlagen und Verfahren
  • [3] Herbert Saurugg (2025): Schwarzstart & Netzwiederaufbau
  • [4] Fraunhofer ISE: VerbundnetzStabil – Netzbildende Wechselrichter in Verbundnetzen
  • [5] Cube Concepts (2025): Grid Forming mit netzbildenden Wechselrichtern
  • [6] MDPI (2024): Grid Forming Inverter as an Advanced Smart Inverter for Augmented Ancillary Services
  • [7] Ingenieur.de (Januar 2026): Vier Tage ohne Strom – Was der Berliner Blackout über unsere Netze verrät
  • [8] Bundesregierung: Stromausfall – eine Risikoanalyse
  • [9] Bundeszentrale für politische Bildung (2023): Sind Blackouts in Deutschland wahrscheinlich?
  • [10] Next Kraftwerke: Schwarzstart – Wie funktioniert der Neustart nach einem Blackout?

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Kommentare ( 61 )

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Helfen.heilen.80
1 Monat her

Die Zeiten haben sich nun mal so entwickelt, dass Deutschland heute auf einem Spielfeld steht, zu dem mehrere Konfliktherde gehören. Krieg in der Ukraine, eine durchwachsene Lage im Nahen Osten und ein absehbares Kräftemessen zwischen China und den USA. Dazu überschuldete Staatshaushalte und ein überfälliger Kondratieff-Zyklus. Die geostrategischen Ordnungsrahmen werden verändert. M.E. werden worst-case-Szenarien im Diskurs behandelt, als habe man es mit einer Laune der Natur zu tun, mit der man sich nun eben abfinden müsse. Keineswegs: in Zeiten des Konflikts bekommt man es aus historischer Erfahrung leider mit Phänomenen von „Fremdeinfluß“ zu tun, vulgo „Sabotageakte“. Aus welchem Grund? Weil… Mehr

Zack
1 Monat her

Wer weiß, ob in so einem Fall überhaupt die Zeit reicht , an diesen Stromausfall zu arbeiten. Die „Regierung “ wird sich kurzfristig mit Sonderstrom versorgen können, aber das normale Volk wird bei einem deutschlandweiten Stromausfall spätestens nach fünf bis sieben Tagen in vor-zivilisatorische Zeiten zurückfallen. Damit meine ich Plünderungen , Hamstern, Apothekenüberfälle, Wasserausfall, marodierende Gruppen sowie Vergewaltigungen und Morde. Wir dürfen nicht das Verhalten unserer „Gäste“ vergessen , die wir zu Millionen eingeladen haben und die es gewohnt sind dafür nichts zurückzuzahlen. Aber auch die „normale“ Bevölkerung wird sich in solche Gruppen aufspalten. Erst werden die Kranken, Alten und… Mehr

Greif
1 Monat her

Weil Deutschland bereits jetzt zu einem Nettoimporteur abgestiegen ist, ist es bereits jetzt faktisch auf die Nachbarländer angewiesen – ganz besonders auf französische Kernkraftwerke. Dabei wird übersehn, dass es sich beim französische Kernkrftwerkspark in seiner Gesamtheit um recht alte Kraftwerke handelt, die zum Teil bereits mehrfach Laufzeitverlängert sind. Fankreich als dauerhaft zuverlässigen Liefereranten einzuschätzen, kann deshalb mächtig schief gehen, weil Frankreich trotz Pamperung mit EU-Geldern sicher nicht in der Lage sein wird, alte Kraftwerke rechtzeitig gegen neue zu ersetzen. Sich auf andere Nachbarländer zu verlassen, dürfte ebenfalls keine Sicherheit bedeuten; Belgien betreibt bereits jetzt ein Kraftwerk, dessen Sicherheit umstritten ist… Mehr

jopa
1 Monat her

Ich sehe das Ganze nicht so schwarz. Schwarzstartfähige Kraftwerke können Netzteile im Inselbetrieb hochfahren. Das Zusammenschalten der Inseln ist etwas schwieriger (wegen der Phasenverschiebung zwischen den Inseln, die ausgeglichen werden muß), aber machbar.

puke_on_IM-ERIKA
1 Monat her

Tja, in Berlin können die grünen Dummseln mal sehen, wie toll das mit ihrem grünen Wind/und Solarstrom im Winter funktioniert!
War ein echtes Erfolgsmidell, gell ?!
Ohne konventionelle Kraftwerke geht es eben nicht !!!! Grünes dummes Gagapack !
Hat die linksextreme Vulkan Teroristenbande den Linksgrünen Energiewendeträumern mal die Grenzen aufgezeigt!!!

Lizzard04
1 Monat her

Werden von der Gesellschaft dann im oben beschriebenen Fall endlich die Verantwortlichen Entscheider benannt? Und wenn ja, werden diese im Anschluss zur Verantwortung gezogen für die Zerstörung einer einst stabilen und preiswerten Energieversorgung? Wann wird in den überregionalen Apportiermedien endlich kritisch über die verheerenden Folgen grünen Energiewahns berichtet? Die Antwort auf all die Fragen lautet vermutlich „Nie“! Die Architekten des Untergangs werden einfach immer wieder gewählt, zumindest in den alten Bundesländern. Chapeau, dann soll es so sein! Nur Deutschland ist dann endgültig auf dem Niveau eines Drittlandes angekommen (höchstverschuldet mit kaputter Infrastruktur und einer gespaltenen und verarmten Gesellschaft). Ganz schlimme… Mehr

Blauracke
1 Monat her

Aber wir haben noch diese schönen alten Bakelit- Schalter (siehe Titelbild), die wir dann bei eBay für 30 € jeweils verkaufen und uns davon einen Satz Haushaltskerzen kaufen können.
Moment mal, irgendwas stimmt nicht. Muß noch bißchen nachdenken…..

Boris G
1 Monat her

Gerade gelesen: 1700 (!) deutsche Notstromaggregate des Technischen Hilfswerks laufen in der Ukraine.

Blauracke
1 Monat her
Antworten an  Boris G

Guten Morgen! Nicht böse sein, aber Sie sind das Premium- Beispiel für die deutsche Blitzmerker- Mentalität

Verzeihtnix
1 Monat her
Antworten an  Blauracke

Nur zur gefälligen Erinnerung:
Meldung vom 04.09.2022Ukraine bietet Deutschland Atomstrom anDie Ukraine könnte ihren Atomstrom auch nach Deutschland exportieren, sagte der ukrainische Regierungschef Schmyhal bei seinem Besuch in Berlin.

Karl Renschu
1 Monat her

Wir sind doch das beste Beispiel dafür, dass Ideologie die Physik schlägt.

Auch mit einer vollen Pistole kann man Russisch Roulette spielen, sofern man den Lauf nicht auf lebenswichtige Organe richtet.

Absicht. Alles Absicht.

Sam99
1 Monat her

Nur 26 schwarzstartfähige Kraftwerke sind für einen Wiederaufbau des Netzes vorgesehen? Wenn also jemand, der über Hyperschallraketen und/oder Marschflugkörper verfügt, Deutschland ausschalten will, sollte der es relativ einfach durchführen können.
Zerstört man die 26 Kraftwerke, wahrscheinlich reicht schon die Hälfte, sowie die Koppelstellen ins Ausland und einige der noch verbliebenen grundlastfähigen Kraftwerke, geht in Deutschland für sehr lange Zeit das Licht aus. Innerhalb weniger Tage dürfte hier totale Anarchie und das Recht des Stärkeren herrschen. Wie es sich auf den Rest Europas auswirken würde, wenn Deutschland zurück in die Steinzeit versetzt würde, ist schwer vorauszusagen.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Sam99

Wir sind nicht mehr weit entfernt von Anarchie oder? Zumindest wenn ich mir die Verhältnisse in den Innenstädten deutscher Großstädte nehme. Auch ganz ohne Raketen…

jopa
1 Monat her
Antworten an  Sam99

Warum soll ich die Kraftwerke zerstören? Als Invasor will ich später Strom haben. Da sprenge ich doch lieber ein paar Masten.(Inselbetrieb)

Zack
1 Monat her
Antworten an  Sam99

So wird es sein. Nach spätestens 7 Tagen ist die Zivilisation, so wie wir sie kennen, Geschichte. Die einzigen, etwas länger sicheren Orte in Deutschland werden dann die amerikanischen Militärbasen sein (die Deutschen nicht), die werden aber den Teufel tun und die ängstliche Bevölkerung hineinlassen! Draußen wird dann aber mittlerweile schon das Grauen herrschen. Plünderungen, Morde und Vergewaltigungen. Die Alten, die Kranken und Schwachen werden die ersten sein. Dann die, die sich in ihrem Eigentum verschanzen wollen. Wir haben hier eine Menge „Gäste“ , die es gewohnt sind alles zu bekommen und nichts dafür zu geben. Das würde sich in… Mehr