Bundesverdienstkreuz für Campino? Besser gleich den Friedensnobelpreis!

Ludger K. startet seinen neuen Video-Blog mit einer Aufarbeitung des ECHO-Eklats und verspottet darin gleich mal die heiligsten Kühe der deutschen Sangeskunst.

 

Da gibt’s nun einen, der will ernsthaft das Bundestverdienstkreuz am Revers von Tote Hosen-Sänger Campino sehen – unser Rückkehrer Ludger K. sagt: „Für Tage wie diesen wünsch’ ich mir 10 kleine Jägermeister.“

In Folge 1 seines neuen Video-Blogs wagt Kusenberg die Verteidigung des Nicht-Verteidiungsfähigen: Wer versteht Rap-Musik und was darf sie? Was darf ein Comedian überhaupt noch im Land der ernsten Witze?

Unterstützung
oder

Kommentare ( 35 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Es ist zum „Sichübergeben“ wie inflationär Ehrungen, die eigentlich für besonders herausragende Leistungen an herausragende Persönlichkeiten gedacht waren, vergeben werden. Heute reicht es schon, ins vermeintlich richtige Horn zur rechten Zeit zu blasen und schon wird man für jeden Quatsch „geehrt“ auch für einen Furz in die richtige Richtung. Besonders schlimm finde ich, daß der Anlaß von Campinos Schelte, der war, daß 2 unsägliche Vollpfosten, welche für Vollpfosten hirnlosen Lärm stammeln, diese auf Grund von Verkaufszahlen (was wieder auf die Anzahl der Vollpfosten schließen läßt) den“Echo“ als „Ehrung“ erhalten sollten. Gleichzeitig wurde mir bewußt, daß die den Echopreisverleihenden keinen Deut… Mehr

Kann man Campino neben den Friedensnobelpreis nicht gleichzeitig für seine „wundervollen“ Liedtexte den Literaturnobelpreis verleihen?

Ich kenne den Vornamen Ludger nur von Beerbaum, Ludger K. also gar nicht. Interessant die Aufmachung und auch, dass man ihn darüber ein bisschen mitbekommt. Gelacht habe, nicht weil ich die Meinung immer teilen würde, sondern, weil er es lustig macht. Und ja, dieses Moralinsaure schwindet ein bisschen. Zu Campino würde ich anmerken wollen, dass ich nicht recht weiss, ob er auch Angst hatte. Er ziemlich gezittert. Ich glaube, er wusste nicht, was dadurch auf ihn zukommen würde und das Bundesverdienstkreuz würde er vielleicht sogar ablehnen. Ich denke aber auch, dass er wütend war auf die Veranstalter, dass er ihre… Mehr

„Ich glaube nicht, dass Campino zum Moralapostel sich aufschwingen möchte.“ Ich begrüße sie recht herzlich in diesem Universum, in dem unser Campino seit Jahrzehnten ein Monument linksgrüner Haltung und unverbesserlichen Gutmenschentums ist.
Und der Vollständigkeit halber: Für ein Bundes“verdienst“kreuz sollte man sich zumindest minimal für irgendetwas verdient gemacht haben. Und jetzt zu Campino…

ES IST DOCH SCHÖN ZU SEHEN, dass einer, der sich wie Campino gern als Revoluzzer gibt jetzt selbst in der bourgeoisen Ecke gelandet ist. So wie ganz Linksgrün im Laufe der zeit zunehmend mehr zur (Petite-) Bourgeoisie mutiert ist. Mit allen dazugehörigen Begleiterscheinungen wie Saturiertheit, Spießigkeit, Engstirnigkeit und Denkfaulheit. Obwohl ich selbst auch gerne Rockmusik höre, war der laut brüllende, oft aufdringliche Campino noch nie mein Fall. Welchen Orden kriegt er als Nächstes? Das rot-grüne Verdienstkreuz am Bande? Die ganze linksgrüne Kiste ist nur noch abgeschnarcht, vorhersehbar-langweilig, die immerselben Parolen gebetsmühlenartig wiederholend. Und Campino ist einer ihrer Fackelträger, eine Art… Mehr

Vielleicht kann Frau Kipping noch irgendeinen Verdienstorden der DDR auftreiben. Oder als Nationalpreisträger der DDR würde sich Campino auch gut machen. Verdienter Künstler des Volkes, ausgezeichnet mit dem Banner der Arbeit. Ich könnt mich beölen.

Campino? In meiner Kindheit waren das diese klebrig-süßen Lutschbonbons, vor denen verantwortungsvolle Eltern die Zähne ihrer Kinder bewahre sollten! 😉

Prima, so ist es richtig – allen wehe und keinem wohl.
🙂

Wenn einer für eine solche Aktion das Bundesverdienstkreuz erhalten müsste, dann müsste dies Heino sein. Den der hat sich bereits 2011 gegen den Bambi an Bushido gestellt. Ich müsste direkt mal nachschauen wie sich Campino damals positionierte.

Ach ja, den Friedensnobelpreis für Camino! Das wär’s doch. Wenn Claudia Roth den Bayrischen Verdienstorden von Seehofer bekommen hat (wofür eigentlich?), dann muss Campino doch auch einen Preis bekommen. Wer hat noch nicht, wer will noch mal…

Danke Ludger!
Und: Mutig, Deutschland-Ikone Westernhagen derart anzugreifen.
Nun – der Echo ist ja jetzt Geschichte.
Ich habe mir derzeit angeschaut, was Campino gesagt hat. Fand ich jetzt nicht so mutig, eher noch sehr harmlos. Wenn es dafür schon ein Bundesverdienstkreuz gibt, hm.
Das Bundesverdienstkreuz hat sich dann auch irgendwie abgenutzt…

Die Toten Hosen sind eine Gröl-Truppe und der Ober-Gröler meint, seine Bekanntheit zur Selbstdarstellung als politisch und gesellschaftlich engagierten Bürger nutzen zu müssen.

Was ist dabei rausgekommen. Ein typischer Mainstream-Stricher.

Ich kenne die Toten Hosen überhaupt nicht.
Ich mochte lieber Gun´s N Roses, Aerosmith, früher auch Ton Steine Scherben…
Ich mag Authentisches. Da wäre eben auch Jazz, Blues, Soul, Folk, Teile des Rap etc.
Ich mag sehr viel durch die Bank weg, wahrscheinlich auch Campino…
Alexandra „Mein Freund der Baum“

… und ich mag Johnny Cash und Richard Wagner, von dem aber nur den ‚Tannhäuser“ in der Inszenierung von Wieland Wagner mit Anja Silja.

…….und ich bach, beethoven, brahms – nicht wagner -, mozart mit der
kirkegaard´schen attributierung, jazz, rock´n roll in seinen anfängen,
rolling stones, die späten beatles, cello-, klavier- und orgelpartituren!