Mailand: Neue Opfer, neue Festnahmen

Fast einen Monat nach der Mailänder Silvesternacht melden sich immer noch Frauen, die Opfer von sexuellen Übergriffen wurden. Am Montag kam es zu einer neuen Razzia gegen Marokkaner und italienische Staatsbürger marokkanischer Herkunft. In der Aufarbeitung knirscht es zwischen Stadt- und Landesverwaltung.

IMAGO / ZUMA Press

Der letzte Beitrag zur Silvesternacht in Mailand drehte sich um Parallelen zwischen den beiden großen Domstädten Europas und den Vorfällen zu Neujahr. Offenkundig gibt es aber auch Unterschiede. Während man in Deutschland nach einer kurzen, kräftigen Medienberichterstattung das „Köln-Thema“ bald wieder zu den Akten legte, hält in Italien zumindest bis jetzt die Berichterstattung an – und fügt immer neue Details hinzu. Die Ermittlungen sind immer noch im Gange.

So hat die Polizei erst am Montagmorgen weitere Haus- und Personendurchsuchungen in Turin durchgeführt, die im Zusammenhang mit den Belästigungen der Neujahrsnacht stehen. Im Zentrum stehen fünf „junge Männer“; drei davon italienische Staatsangehörige marokkanischer Herkunft, zwei dagegen marokkanische Staatsbürger mit Aufenthaltserlaubnis. Die Tatverdächtigen sind zwischen 19 und 24 Jahre alt.

Ermittlungsrichterin: Tatverdächtiger Marokkaner habe „herdenartig“ gehandelt, um „Triebe zu befriedigen“

Zwei Wochen ist es her, dass die Polizei 18 Durchsuchungen zwischen Mailand und Turin angeordnet hat. Von den 12 Tatverdächtigen wurden zwei festgenommen. Während in Köln dazumal der Begriff „Nafri“ im Verlauf der Aufklärung als rassistisch gebrandmarkt wurde, kommunizieren die italienischen Medien die Herkunft verhältnismäßig klar. Wenn etwa die zwei Festgenommenen als „Mailänder“ und „Turiner“ bezeichnet, aber zugleich ihre Namen mit Abdelrahman Mahmoud Ibrahim (18) und Abdallah Bouguedra (21) angegeben werden, fühlt man sich wenigstens nicht allzu sehr verschaukelt.

Ibrahim gilt als einer der Rädelsführer der Attacken beim Mailänder Jahreswechsel. Er ist ägyptischer Herkunft und lebt seit zwei Jahren in der lombardischen Hauptstadt. Ermittlungsrichterin Raffaela Mascarino attestiert dem Migranten, dass von ihm eine „erhebliche Gefährdung“ ausgehe, er habe „herdenartig“ gehandelt, um „seine eigenen Triebe zu befriedigen, unter Missachtung jeglicher Form von Achtung vor der Person“. Er habe zusammen mit der Gruppe zielgerichtet kriminell gehandelt und die Opfer derart brutal angegriffen, dass nur das Eingreifen einiger Helfer Schlimmeres verhindert hätte. Es bestehe die Gefahr, dass er sich auf freiem Fuß wieder mit anderen Angreifern zusammenschließen könnte, um „seinen gewalttätigen Instinkten und sexuellen Impulsen freien Lauf zu lassen“.

Mittlerweile 12 Opfer, bis zu 50 Tatverdächtige

Die Zahl der Opfer hat sich derzeit erhöht. Immer noch melden sich junge Frauen bei der Polizei, die bisher geschwiegen haben. Am vergangenen Freitag, dem 21. Januar, meldet sich eine 18-Jährige als bislang zwölftes Opfer. Ging die Polizei zuerst von etwa 30 Tatverdächtigen aus, so haben die Auswertung von Opfer- und Zeugenaussagen sowie von Videokameras die Zahl auf bis zu 50 steigen lassen. Die Überwachung der Mailänder Innenstadt macht es möglich.

Das Schicksal der jungen Frauen ist einer der Gründe, weshalb das Medienkarussell nicht zur Ruhe kommt. Die Zeitungen berichten über Teenager, die auf der Polizeistation in Tränen ausbrechen. Von der Geschichte der 19-jährigen Chiara aus Cesenatico, die in der Talksendung „Quarta Repubblica“ der Nation erzählt, wie sie eine Betroffene vor der Meute gerettet hat. „Wir waren wie in einem Käfig umzingelt“, erzählt ein 26-Jähriger, der mit seiner Freundin aus Genua nach Mailand gekommen war, um dort zu feiern, seine Freundin stände nach dem „Alptraum“ immer noch unter „Schock“. „In einem Augenblick war ich von Menschen umgeben, die ich nicht kannte. Sie wickelten mich wie eine Wolke ein und legten ihre Hände über mich und zogen mir die Kleider aus. Es dauerte ein zehn Sekunden, aber es war schrecklich“, erinnert sich eine 19-jährige Vicentinerin an die Neujahrsnacht. Auch sie sagt: 30 bis 50 Personen, mehrheitlich nordafrikanischer Herkunft.

Bürgermeister Scala: Einwanderung kein Gutmenschentum, sondern Intelligenz

Indessen haben die italienischen Behörden eine der beiden deutschen Studentinnen vernommen, die zu den ersten Opfern gehört hatte, die sich nach den Übergriffen meldete. Nach eigenen Angaben sei sie 20 Minuten lang den Angriffen ausgesetzt gewesen. Bei der Aussage erkannte die junge Frau nach bisherigen Erkenntnissen verschiedene Mitglieder der „Herde“ durch die Bilder, die ihr die Ermittler zeigten. Die Vernehmung des anderen deutschen Opfers erfolge nach Behördenangaben später.

Dadurch, dass nicht nur Videos, Anzeigen und Berichte bleiben, sondern Protagonisten und Antagonisten ein Gesicht erhalten, prägt sich das Geschehen als „persönliches“ Ereignis deutlich in das Gedächtnis des traumatisierten Landes ein. Inszenierung und Darstellung ist in einem Land, das Caravaggio, Verdi und Sorrentino vorgebracht hat, das A und O. Berüchtigt sind die in italienischen Zeitungen und TV-Nachrichten eingerichteten Gesellschaftsseiten, in denen Kriminalfälle gefühlsstark aufbereitet werden. In dieser Sache hilft es ungemein, dass die Übergriffe nicht zu den Akten gelegt werden und noch in einigen Monaten, wenn nicht Jahren die öffentliche Diskussion beherrschen.

Die bürgerlich-rechte Opposition im Mailänder Stadtrat hat inzwischen ihre Kritik an der Sicherheitspolitik des grünen Bürgermeisters Giuseppe Scala erneuert. Die Ausschreitungen an Silvester sind dabei nur das Symptom einer schwereren Krankheit, die die einstige Vorzeigestadt des Nordens immer mehr im Griff hat. Nicht nur an Polizisten mangele es, sondern auch an einer Migrationspolitik, heißt es. Trotz allem hat Scala betont: „Wir haben 20 Prozent Immigranten. Aber öffnen wir unsere Augen: Mit der Bevölkerungsabnahme und der geringen Geburtenrate, die wir haben, brauchen wir Einwanderung. Das ist kein Gutmenschentum, sondern Intelligenz.“

Mailand liegt wegen der Silvesternacht im Clinch mit seiner Regionalregierung

Während Mailand in Scalas fünfjähriger Bürgermeisterzeit in einem kriminellen Cocktail aus Raub, sexuellen Delikten, Drogenhandel und Jugendbanden versinkt, stimmt man nun auch in der Kölner Spiegelstadt das Loblied der Inklusion an. Doch der Aufruf wirkt hilflos. Dass Scala Richtung italienisches Innenministerium funkt und zugleich der Pandemie die Schuld an der Sicherheitslage gibt – Lockdown und Quarantäne hätten das öffentliche Leben negativ beeinflusst – erscheint weder souverän noch überzeugend.

Mit der von Lega und Forza Italia regierten Region Lombardei gibt es bereits massiven Ärger. So fordern die linke Stadtregierung und die rechte Regionalregierung Konsequenzen und sprechen gegenseitige Rücktrittsforderungen aus. Die Lega fordert etwa den Rücktritt des städtischen Sicherheitsrats Marco Granelli. Dem schloss sich auch Lega-Chef Matteo Salvini an, der zugleich Innenministerin Luciana Lamorgese für die national verfehlte Sicherheits- und Migrationspolitik verantwortlich machte: „In Mailand Vergewaltigung, Gewalt und Schlägereien am helllichten Tag. Frau Lamorgese und Herr Scala, störe ich Sie zu sehr, wenn ich Sie darum bitte, etwas dagegen zu unternehmen?“ Der Sicherheitsrat der Lombardei, Riccardo De Corato von den rechtskonservativen Fratelli d’Italia, forderte sogar den Einsatz des Militärs, um in der Stadt durch Patrouillen die Sicherheit zu verbessern. Zumindest das ist dann wieder typisch Italien – vor der Forderung, auf der Kölner Domplatte gepanzerte Fahrzeuge zu stellen, hätte man in der rheinischen Domstadt dann zuletzt doch zurückgeschreckt.

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Kommentare ( 28 )

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Manfred_Hbg
4 Monate her

Zitat: Mit der Bevölkerungsabnahme und der geringen Geburtenrate, die wir haben, brauchen wir Einwanderung. Das ist kein Gutmenschentum, sondern Intelligenz.“ > Ich kann diesen links-grünen -sehr Milde gesagt- Mist nicht mehr hören und bekomme jedes Mal übelste Magen- und Darmbeschwerden! Mal abgesehen davon, dass die Einwanderung von Armuts-Asylis, Nixnutze und Taugenixe nun wahrlich keinerlei Fortschritt mit sich bringen kann und ich mich auch frage was solche Einwanderung mit Intelligenz zu tun haben soll, so frage ich auch hier nochmal, was das Problem sein soll, wenn man sich die Zahl einer Landesbevölkerung -bei vernünftiger und vorausschauender Politik- dann auch mal wieder… Mehr

country boy
4 Monate her
Antworten an  Manfred_Hbg

Warum wir Einwanderung brauchen? Deutschland ist hoffnungslos unterbevölkert. Die Bevölkerungsdichte ist vergleichbar mit menschenleeren Räumen wie der Wüste Sahara. Unser Autobahnen sind hoffnungslos überdimensionert. Auf den vielen Fahrbahnen verliert sich kaum ein Auto. Die meisten Städte sind verwaist, sodass man kaum noch Mieter findet. Das hat die Immobilien- und Mietpreise ins Bodenlose fallen lassen. Stellen Sie sich vor, wir hätten nur noch 60 Millionen Einwohner! Der CO2-Ausstoß würde drastisch zurückgehen. Die Natur hätte wieder mehr Platz. Für jeden wäre genug Platz für ein Eigenheim. Nicht auszudenken!

Last edited 4 Monate her by country boy
country boy
4 Monate her

Man stelle sich vor, europäische Touristen würden in einem islamischen Land im Zentrum von Städten Jagd auf islamische Frauen machen. Auf die Reaktion dort wäre ich gespannt.

Sandkorn
3 Monate her
Antworten an  country boy

Sie müssen nicht gleich gedanklich in Barbarei versinken.
So etwas kann nur unterworfenen, zur Vernichtung freigegebenen, weißen EU-Bürgern passieren.
Als einige (in Finnland) abgelehnte Asylanten meinten in einem russischen Club Kölner Sylvester zu feiern solidarisierte sich der gesamte Club binnen Minuten, mit der Folge das einige Möchtegern-Vergewaltiger im Krankenhaus landeten und der Rest panisch in die Arme der Polizei rannte und förmlich darum bettelte verhaftet zu werden.

Schwabenwilli
4 Monate her

Das wars dann mit der öffentlichen Sicherheit und zwar für jedermann, nicht nur Frauen.
Man wird sich abschotten, zurückziehen ins Private.
Stadtfeste und sonstige Veranstaltungen werden gemieden. Die lokale Politik wird dumm daher schauen. Das Vertrauen haben diese Aparatschicks eh verloren.

Monika
4 Monate her
Antworten an  Schwabenwilli

Stadtfeste wird es zukünftig wohl in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Alle Berührungspunkte mit der neuen Bevölkerung werden wahrscheinlich gemieden werden. Es wird abgeschottete Wohnquartiere, private Schwimmbäder und Privatclubs zum Feiern geben, genauso, wie es jetzt schon Privatschulen gibt. Das alles gibt es natürlich nur für die, die es sich leisten können. Die armen Leute werden mit dem Problem alleingelassen. Der soziale Frieden und die innere Sicherheit in diesem Land, die eine wesentliche Grundlage für Wohlstand sind, werden sich deutlich verschlechtern. Die Dänen haben dies erkannt, die Deutschen werden auf die Nase fallen. Auch die nächsten Wahlen werden keine Veränderung… Mehr

Gernoht
4 Monate her

Ich war vor 13 Jahren mal kurz beruflich in Mailand und fand das damals schon unerträglich. Wie muß es dann jetzt dort erst aussehen? Eigentlich will ich das lieber nicht wissen.

Ali
4 Monate her

Ich würde das insgesammt gerne korrigiert wissen. Es handelt sich nier nicht um „Opfer“ sondern um „kulturell bereicherte, erlebende Frauen.“

Wir alle müssen zusammenstehen, das endlcih auch alle RotGrünLinlen Politiker*Innen in „gleichem“ Maße wie die normalen Bürgerinnen profitieren.

Erst DANN wird sich an dieser Vergewaltigung EUropäischer Nationen duch illegalle, barbarische Zuwanderung wieder etwas ändern!

Metterich
4 Monate her
Antworten an  Ali

Ich glaube mich daran zu erinnern, dass diverse Damen aus dem von Ihnen erwähnten Bereich bereits Opfer eines Übergriffe geworden sind. Und dann stellenweise, zumindest anfangs, auf eine Anzeige verzichtet haben, weil sie kein schlechtes Bild auf die Gesamtsituation werfen wollten.

Sollte ich nicht falsch liegen – bitte hier um einen Faktencheck – glaube ich nicht, dass sich etwas ändert. Zumindest nicht, bis eine ausreichend große Anzahl Opfer wird, man also eine kritische Menge erreicht hat.

Innere Unruhe
4 Monate her

Es ist in der Tat bedenklich, dass dem Bürger so die Möglichkeit gegeben wird, Selbstschutz zu üben, indem er gefährliche Situationen im Voraus erkennen und vermeiden kann. Aber es wäre ja Vorurteil und nicht erfahrungsbasiert… Wenn man die Herkunfsländer der Migranten anschaut, kann den Unterschied zu Europa kaum übersehen. Was führt die Politik zu Annahme, die Migranten wären wie Europäer? Wären sie genauso, hätten sie keine Probleme in der Heimat, denn sie wären in der Lage, eine liebenswerte Gesellschaft aufzubauen. Da sie aber von dort fliehen, kann die Gesellschaft in der Heimat nicht liebenswert sein. Es ist traurig, das dem… Mehr

Kassandra
4 Monate her

In Heidelberg nennen sie einen „Student aus Berlin“ und der aus Mistelbach, der Anfang des Jahres ein Arztehepaar im Schlaf erstach, ist immer noch der 18-jährige Freund der Tochter.

fatherted
4 Monate her

Die Mailänderinnen werden lernen…wie auch die Deutschen Damen nach Köln. In den letzten Jahren (auch vor Corona) gab es kaum Damen die an Silvester noch auf der Straße waren….und wenn dann schützen umringt durch genügend männlicher Begleister die etwaige Angriffe abwehren konnten. In Frankfurt 2019 verkündete die Polizei stolz…das es so gut wie keine Übergriffe gab….kein Wunder….die Herren um Main und Römer waren ja auch weitgehend „unter sich“…..und gegenseitig belästigen sich die Herrschaften bisher noch nicht…jedenfalls nicht sexuell. Also Mailand….von Deutschland lernen, heißt sicher sein….nicht nur an Silvester….die Damen mögen Armlängen Abstand halten, sich nicht aufreizend kleiden und am besten… Mehr

Manfred_Hbg
4 Monate her
Antworten an  fatherted

Zitat: “ Also Mailand….von Deutschland lernen, heißt sicher sein“

> Öhm, richtig, deshalb in Kölle mal bei Frau Reker anfragen. Die weiß nämlich guten und wirksamen Rat: „Eine Armlänge Abstand halten“.

Wenn es nicht so ernst und traurig wäre könnte man…….

Jens Frisch
4 Monate her

„Wir haben 20 Prozent Immigranten. Aber öffnen wir unsere Augen: Mit der Bevölkerungsabnahme und der geringen Geburtenrate, die wir haben, brauchen wir Einwanderung. Das ist kein Gutmenschentum, sondern Intelligenz.“

Auch Italien kommt nicht auf die Idee, eine Politik zu betreiben, die es jungen Leuten ermöglichen würde, eigene Kinder in die Welt zu setzen. Ich weiß, es ist eine scharfe Formulierung, aber das, was hier passiert nennt sich „Völkermord“ nach VStGB §6, man beachte einfach einmal Unterpunkt 4:
https://www.gesetze-im-internet.de/vstgb/__6.html

Kassandra
4 Monate her

„Wir haben 20 Prozent Immigranten. Aber öffnen wir unsere Augen: Mit der Bevölkerungsabnahme und der geringen Geburtenrate, die wir haben, brauchen wir Einwanderung. Das ist kein Gutmenschentum, sondern Intelligenz.“
Wo ist da die Intelligenz, wenn man nicht hinschaut, wen man da einlässt und daueralimentiert? Wie will man das jemals „passend“ machen?
Und wer behauptet, dass Italien – oder wir hier – nicht auch mit einer geringeren Bevölkerungsdichte zurecht kämen?
Stattdessen soll dort ein ganzes Volk, wie unseres auch, in beständiger Angst leben?

Chris Groll
4 Monate her
Antworten an  Kassandra

Nicht nur in Angst leben, man könnte meinen, es soll komplett ausgetauscht werden.

Innere Unruhe
4 Monate her
Antworten an  Kassandra

Es ist wirklich nicht besonders schlau, jeden einwandern zu lassen, der an der Tür klopft.
Einwanderung soll nur für Leute offen sein, die nicht im Traum auf die Idee kommen, eine Frau als Ungläugibe zu beschimpfen.
Ägypter und Marokaner haben Ägypten umd Maroko und können dort selbst ein Leben nach den eigenen Vorstellungen gestalten.
Europa ist das Land der Europäer, wo ihre Vorstellungen zu leben sind.

Bernd W.
4 Monate her
Antworten an  Kassandra

Seit 1972 (!) liegt bei uns die Sterberate über der Geburtenrate. Man stelle sich einmal die Lebensqualität hier vor ohne jahrzehntelange Zuwanderung, Armutseinwanderung und Asylmissbrauch: o.k., mit um viele Millionen niedrigerer Bevölkerungszahl wäre die Wirtschaftsleistung deutlich geringer, die öffentlichen Ausgaben jedoch ebenso erheblich.
Stattdessen gäbe es viel weniger Verkehr, Energiebedarf, Raumverdichtung, Kriminalität, gesellschaftlichen Spaltung, kulturellen Ausverkauf, Ghettos und, und…
Dafür gäbe es viel mehr Platz pro Stadtbewohner, Sicherheit, Ruhe und Bürgerzufriedenheit, Schonung von Umwelt und Klima, wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität, etc., etc.
Darauf würde ich jede Wette abschließen. Vor allem: Was, bitte schön, wäre daran nicht erstrebenswert??

Bernd W.
4 Monate her
Antworten an  Kassandra

Nachtrag: es sollte natürlich heißen „die öffentlichen Ausgaben ebenso erheblich niedriger.