Wieder Ausschreitungen in Brüssel

Nach dem Sieg Marokkos gegen Kanada bei der FIFA-WM in Katar gab es in Belgien neuerlich abendliche Ausschreitungen. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Menge vor, 18 Personen wurden wegen Störung der öffentlichen Ordnung in polizeilichen Gewahrsam genommen.

IMAGO / Belga

Nach den Ausschreitungen am Sonntag ist es auch am Donnerstagabend wieder zu zahlreichen Zusammenstößen zwischen der belgischen Polizei und marokkanischen Fußballfans in Brüssel gekommen. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga.

Zwar hielten sich die Exzesse im Vergleich zum Sonntag in Grenzen. Dennoch wurden 18 Personen wegen Störung der öffentlichen Ordnung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Ein Grund dafür: Die Polizei hatte bereits vor dem Anpfiff Sicherheitsvorkehrungen getroffen und die Metro der belgischen Hauptstadt geschlossen.

Postkolonialer Taumel?
Nach Marokkos WM-Sieg über Belgien: Wenn sich Siegesfreude in Gewalt verwandelt
Nachdem die Lage am Nachmittag noch mehrheitlich friedlich verlaufen war, eskalierte die Situation am Abend, als vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund Feuerwerkskörper gezündet hätten. Mehrere dieser Feuerwerkskörper hätten Polizisten getroffen, die daraufhin Tränengas einsetzten. Die Polizei ließ deswegen Straßen vorübergehend sperren.

Belga berichtet auch von Zusammenstößen in Antwerpen. Dort wurden 3 Polizisten bei Ausschreitungen verletzt, 35 Personen wurden in polizeilichen Gewahrsam genommen. Auch dort hatten Einsatzkräfte Straßen abgesperrt.

Sozialarbeiter versuchten, eine Eskalation in Antwerpen zu vermeiden, indem sie an der Kreuzung Turnhoutsebaan und Ommeganckstraat eine Menschenkette bildeten, um eine Konfrontation zu verhindern. An beiden Orten schossen jedoch nach Angaben der Polizei immer wieder einige Personen Feuerwerkskörper ab und blockierten Straßen.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 26 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

26 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
StefanZ
2 Monate her

Ich bin schockiert! Rechte Polizeigewalt und Fremdenhass im Herzen von Europa. Die „Feiernden“, müssen schnellstens gerettet werden. Wir haben Platz und freuen uns auf jede weitere Bereicherung. Belgien ist einfach kein sicherer Hafen für Afrikaner. Gibt es schon ein Spendenkonto? Und wo ist Frau Faeser?

Steffen S.
2 Monate her

Sie randalieren, wenn ihre Mannschaft verliert; sie randalieren, wenn ihre Mannschaft gewinnt (wenn auch weniger)?!
Das heisst, es geht nicht um Fussball. Es lebe die Randale …

StefanZ
2 Monate her
Antworten an  Steffen S.

Nö, es geht um Nationalstolz und die Überlegenheit des richtigen Glaubens. Das kennt man im Westen nicht und darum gibt es Irritationen.

CIVIS
2 Monate her

Hätte Belgien diesen marokkanischen Fußballfans beizeiten die belgische Staatsbürgerschaft verliehen, dann hätte man auch die „bösen“ Nachrichten über randalierende marokkanischen Fußballfans vermeiden können !

Britsch
2 Monate her
Antworten an  CIVIS

dann wären es Böse Einheimische gewesen die randaliert hätten
so hatte die Nachricht zumindest in etlichen Medien in Deutschland gelauttet
Die Herkunft der Randalierer zu nennen ist doch eindeutig Diskriminierung / Rassismus. Das geht doch gar nicht. Oder?

Jerry
2 Monate her

Wir dürfen gespannt sein, wann dieser „Trend“ auch bei uns Anhänger findet. „Bald auch in Ihrem Theater!“ könnte man sagen.

verblichene Rose
2 Monate her
Antworten an  Jerry

Glauben Sie wirklich, dass ich diesen Terror immer noch nur wegen dieser Zuwanderer zu ertragen habe? Immerhin lassen sich neuerlich exakte Bilder erstellen, wofür man eigentlich dankbar sein sollte. Bei meinen direkten biodeutschen Nachbarn, welche für genau solche Ausschreitungen verantwortlich zeichnen, bleibe ich leider weiterhin im Dunklen! Man muss daher beinahe dankbar sein, dass sich gerade der Spreu vom Weiten trennt! Und ich persönlich bin dankbar dafür, dass sich das Entsetzen bis hin zu den Polizisten durch gesetzt hat, die Leute in Gewahrsam nehmen. Natürlich ist das nicht die Lösung, denn solche Terroristen werden weiterhin nicht abgeschoben! Und jetzt werde… Mehr

Jerry
2 Monate her
Antworten an  verblichene Rose

Klar gibt es solche und solche. Beispielsweise würde auch ich die „letzte Generation“, die nach dem was ich im TV so sehe überwiegend aus Bio-Deutschen besteht, auch lieber im Knast sehen, genauso wie die von SPD und Grünen so verehrte Antifa. Aber was Zuwanderer betrifft, so ist deren Anzahl im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil doch unverhältnismäßig hoch, das spricht leider eine sehr deutliche Sprache. Auch in der in dieser Hinsicht ganz sicher geschönten Kriminalitätsstatistik kann man das ablesen. Und da im besten und sichersten Deutschland aller Zeiten selbst bei schweren Straftaten niemand abgeschoben wird, ist leider keine Besserung in Sicht. Eher… Mehr

Ralf Poehling
2 Monate her

Dank geändertem Zuwanderungsrecht durch die Ampel wird das auch bei uns einreißen und immer mehr werden. Bis die originalen Alt-Europäer von derartigem Fehlverhalten zugewanderten Volkes derart die Schnauze voll haben werden, dass es in Europa wieder zu Auseinandersetzungen kommen wird.
Wer nicht hören will, der muss eben fühlen.

verblichene Rose
2 Monate her
Antworten an  Ralf Poehling

Darf ich Ihnen sagen, dass ich mich zu wehren weiss? Und darf ich Ihnen dennoch sagen, dass ich grundsätzlich Menschen mag? Ein Leben ohne Menschen erscheint mir also unmöglich! Mögen also so viele Menschen kommen, die die bereits völlig überforderten Politiker in die Enge treiben. Der einzelne Zuwanderer stellt deshalb für mich kein Problem dar! Übrigens genauso wenig wie ein imaginärer „Herr Schmidt“, der mir dumm kommt! Blöd ist nur, dass 90% der Wähler mir in 2021 „dumm gekommen“ sind! In diesem Sinne bitte meinen ersten Satz ganz tief verinnerlichen! Die Auseinandersetzungen werden also unter der indigenen Bevölkerung stattfinden. Wollen… Mehr

Bernhardino
2 Monate her

Sozialarbeiter versuchten, eine Eskalation in Antwerpen zu vermeiden, indem sie an der Kreuzung Turnhoutsebaan und Ommeganckstraat eine Menschenkette bildeten, um eine Konfrontation zu verhindern.“

Nichts symbolisiert den westlichen Schwachsinn besser als dieser Satz.

Positivsteuerung
2 Monate her
Antworten an  Bernhardino

Hätte man nicht eine Diversschaft der Letzten Generation außen um den Randaliererbereich herum kleben können, um die Gewalt einzuhegen? Aber vermutlich ergibt nur mathematisch gesehen mimus mal minus plus.

89-erlebt
2 Monate her
Antworten an  Bernhardino

Eine Kette von Polizei und Armee, um all die fachkräftigen Randalierer einsammeln, vor Gericht und dann ab an die Gestaden der Heimat.

ChrK
2 Monate her

Sozialarbeiter versuchten, eine Eskalation in Antwerpen zu vermeiden, indem sie an der Kreuzung Turnhoutsebaan und Ommeganckstraat eine Menschenkette bildeten, um eine Konfrontation zu verhindern.

So wäre bestimmt auch der Einmarsch in Polen erfolgreich, vielleicht aber auch erfolglos, verhindert worden. 😐

Man muß sie ihre Fehler zu Ende machen lassen, auch wenn es ihr eigenes Ende sein sollte.

Dr_Dolittle
2 Monate her

Ich wäre sehr dafür einmal genau hinzuschauen WER da randaliert – nicht daß andere afrikanische Gruppen die Gelegenheit zur Randale instrumentalisieren.

Index
2 Monate her

Und in Marokko selbst blieb es hingegen auch wieder friedlich? Habe da nichts in Erfahrung bringen können.

Ali Mente
2 Monate her

Die Leute genießen doch nur ihre Freiheit und leben ihre Kultur aus, dagegen darf man doch nichts sagen, außer man ist RÄCHTS. Vielleicht sind diese armen traumatisierten Goldstücke ja genau wegen solchem Verhaltens in ihrer Heimat mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Dann wäre es doch unmenschlich, denen diese Lebensfreunden wieder zu verbieten, nach der gefährlichen Flucht und dem entbehrungsreichen Leben hier im Westen wo sie möglicherweise sogar arbeiten müssen.