Sicherheit nicht gewährleistet: Nächster Sozialdemokrat in Saarlouis schlägt Alarm  

Sozialdemokratischer Landrat: „Nicht nur in Saarlouis, sondern auch im gesamten Landkreis kann die Sicherheit der Menschen gerade zu den Nachtzeiten nicht mehr sichergestellt werden.“

imago images / Becker&Bredel
Landrat Patrick Lauer bei Wahlkampfveranstaltung der SPD in Saarlouis, Sept. 2017

Dieses bescheidene kleine Saarlouis scheint sich zu einem Hotspot sozialdemokratischer Wahrhaftigkeit zu entwickeln. Ja, Sie haben richtig gehört, denn die Genossen aus der Heimatstadt unseres Außenministers schlagen gerade Alarm: Die Sicherheit ihrer Bürger kann nicht mehr gewährleistet werden. Warum? Randalierende Migranten auch aus dem benachbarten Frankreich binden einfach zu viele der sowieso schon ausgedünnten Polizeikräfte.

Nach Oberbürgermeister Peter Demmer und nach dem ihm zu Seite springenden Gewerkschaftschef der saarländischen Polizei geht nun der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer (SPD) mit dem riesigen Problem an die Öffentlichkeit: Auf Facebook schreibt Lauer: „Nicht nur in Saarlouis, sondern auch im gesamten Landkreis kann die Sicherheit der Menschen gerade zu den Nachtzeiten nicht mehr sichergestellt werden.“

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Schon im vergangenen Jahr hatte Lauer geschrieben: „Es wird Zeit, dass Seehofer und Co. endlich aufwachen.“ Dabei ging es ihm noch um Versäumnisse des Bundes, wenn sich der Landrat unter großer Zustimmung seiner saarländischen SPD über fehlende Investitionen an Schulen und Kindergärten beschwerte – und das trotz sprudelnder Steuereinnahmen.

Dieser Landrat nimmt also kein Blatt vor den Mund. In seinem aktuellen Facebook-Posting schreibt er zur katastrophalen Sicherheitslage für seine Bürger: „Alle Verantwortlichen in Politik und Verwaltung sind gefragt: Wir müssen dieses Problem jetzt lösen, denn das Recht darf niemals dem Unrecht weichen.“

Und weil es offensichtlich schon Beschwerden der örtlichen Union gab, darüber, dass der Oberbürgermeister Tacheles redete, führt Landrat Lauer weiter aus: „Und in Richtung der CDU-Stadtratsfraktion kann ich nur sagen: Nicht wer die Wahrheit ausspricht, sondern wer sie leugnet treibt die Leute den Rechten in die Arme – und das müssen wir mit allen Mitteln verhindern, also hört auf mit den politischen Spielchen und unterstützt Peter Demmer und sein Anliegen, zur Sicherheit und zum Wohle der Menschen im Landkreis und darüber hinaus.“

Lauer hat auf Facebook auch ein persönliches Video dazu gestellt. Dort berichtet er davon, dass in weiteren Gemeinden nachts keine Polizeiwachen mehr offen sind. Wer die Polizei benötige, der müsse mittlerweile „oft stundenlang warten.“ Sein Oberbürgermeister hätte „genau zum Ausdruck gebracht, was die Menschen täglich spüren: Sie fühlen sich nicht mehr sicher, sie stellen Dinge fest, die wir uns vor ein paar Jahren nicht hätten vorstellen wollen.“

Die vorgeschlagenen Sicherheits- und Ordnungspartnerschaften der CDU-Ratsfraktion sind für Lauer nichts weiter als reine „Placebos“. „Wir brauchen echte Polizeibeamte, deswegen haben wir doch ein Gewaltmonopol des Staates.“ Die Bürger sollten sich sicher und professionell beschützt fühlen. Die Probleme dürften nicht klein geredet werden.

Die Medien allerdings erfüllen schon wieder das Geschäft der Union, also der Zuwanderungskanzlerin, wenn beispielsweise der Focus über den Tacheles-Fall berichtet, aber sich selbst nicht in der Lage sieht, Ross und Reiter zu benennen, wenn es da nebulös heißt: „Sie steigen unerlaubt in überfüllte Schwimmbäder ein, prügeln sich und sorgen auf einem Stadtfest für Tumulte.“ Und weiter: „In Saarlouis im Saarland, nahe der französischen Grenze, haben die Behörden mit mehreren gewaltbereiten Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun.“

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Laut Focus hätten „einige Heranwachsende“ sich beispielsweise Zugang verschafft zu einem Freibad, „indem sie über Zäune kletterten. Auch im Innenbereich des Freibades kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei waren wohl hauptsächlich französische Jugendliche beteiligt.“ Französische? Ja, möglicherweise hatte der eine oder andere auch einen französischen Pass. Demmer hatte zuvor ja bereits klargestellt, dass das Problem eines mit Migranten sei. Weshalb also diese völlig unnötige und gegenüber dem Anliegen der Sozialdemokraten kontraproduktive mediale Verschleierung?

Die Polizei musste an einem Wochenende zwölf Mal zu Freibädern in Saarlouis ausrücken. Die Schlägereien rund um das Stadtfest von Saarlouis seien größtenteils von Personen aus dem arabischen Raum ausgegangen, immerhin das berichtet das Magazin.

Ungeachtet des Gegenwindes aus den Reihen der Union und der Medien macht der sozialdemokratische Bürgermeister aber trotzdem weiter. Er will die Problemstellung jetzt sogar in der Bürgermeister-Kreisrunde thematisieren, „um weitere Kommunen für sein Anliegen zu gewinnen.“

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Kommentare ( 171 )

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Frau Holle
5 Jahre her

Unsere tollen Politiker wissen schon, warum sie sich einen Wassergraben anlegen lassen…

Riffelblech
5 Jahre her

Wer glaubt ,das unsere „ arabischstämmigen Gäste „ sich an unsere Kultur und Gewohnheiten und Umgangsformen halten wollen ,der meint ,er könne auch Holz schweißen.
Das mal so nebenbei an alle mit dem Willkommenswohlfühlhintergrund !
Rotgrün und grüne CDU Merkelgenossen !

Wolfgang Schuckmann
5 Jahre her

Ja, wer hätte das gedacht. Da gibt es doch noch Leute, die dieser nichtswürdigen Frau in aller Offenheit bereit sind die Leviten zu lesen und das nicht wie allerorten hinter vor gehaltener Hand sondern jetzt endlich öffentlich und in durch nichts beschönigender Form. Wie war das noch bei Faust, :“ die Geister die ich rief, ich ward sie nimmer los!“ Zuerst die Guten im Osten der Republik, jetzt die im Westen, und dazwischen liegt noch viel zu tun. Ich hoffe inständig darauf, dass noch mehr den ihnen unsichtbar verbundenen Mund auf machen und sagen, was in diesem Land zu sagen… Mehr

Enrico Stiller
5 Jahre her

Gerade meldet ‚Bild‘, dass das Düsseldorfer Freibad SCHON WIEDER von der Polizei geräumt werden musste. Nordafrikanische Jugendliche.
Als man der französischen Königin Marie-Antoinette im Vorfeld der französischen Revolution sagte, „Madame, das Volk geht auf die Strasse, weil es kein Brot hat!“, soll sie entgegnet haben „Dann sollen sie doch Kuchen essen!“
Ich frage mich, wann die ersten grünen Politiker und Mainstream-Journalisten den klugen Rat verbreiten „Wenn man das Freibad nicht mehr benutzen kann, dann soll man doch im heimischen Swimming-Pool baden!“
Es würde ins Bild passen, das diese Leute heute abgeben.

Andreas aus E.
5 Jahre her
Antworten an  Enrico Stiller

Zustimmung! Das wäre tatsächlich wohl das, was diverse Politikaster absondern würden. Aber zur Ehrenrettung von Marie-Antoinette: Ich kenne nun das nicht genau im Wortlaut, was sie da gesagt haben soll, aber ob sie mit „Kuchen“ tatsächlich luxuriöses Feingebäck gemeint hat? „Kuchen“ kann alles mögliche sein, beispielsweise, was nach Weiterverarbeitung vom Getreide übrig bleibt. Damit fütterte man üblicherweise das Borstenvieh, aber man kann das auch sehr gut selbst verspeisen, teils ist das sogar sehr schmackhaft. Bioladenkundschaft wird das kennen, aber dann natürlich unter anderem Namen und zum Apothekenpreis je 100 Gramm, für den man im Landhandel einen Zentner Viehfutter gleicher Zusammensetzung… Mehr

Alexis de Tocqueville
5 Jahre her
Antworten an  Enrico Stiller

Unabhängig davon, ob sie das tatsächlich gesagt hat (was wohl nicht so war), glaube ich, dass der Satz ohnehin falsch interpretiert wird. Kuchen hatte damals nicht dieselbe Bedeutung wie heute. Wir denken heute Süßigkeiten und an Quasi-Torten, aber in vielen -aber all die Lebkuchen, Honigkuchen, Zwiebelkuchen, Flammkuchen etc. zeigen, dass die ursprüngliche Bedeutung sich auf etwas weniger Leckeres bezog, trocken, haltbar, kein Geschmack, eher wie Zwieback. Es geht um Arme-Leute-Futter, das die armen Leute stets mit viel Kreativität schmackhaft gemacht haben, und das deshalb erfolgreich wurde, ähnlich der Pizza. So gesehen müssten die Grünlinge eigentlich die Wahrheit sagen: Sollen sie… Mehr

Sonnenschein
5 Jahre her

Grenzen zu, Abschiebung und nicht mehr Polizei, wenn der Migrantenstrom so bleibt nutzt auch mehr Polizei nix.

Gerro Medicus
5 Jahre her
Antworten an  Sonnenschein

Selbst die Mannschaftsstärke der Bundeswehr ist geringer als die der mutmaßlich gewaltbereiten Migranten.
Ich schlafe schon lange nicht mehr gut…

WGreuer
5 Jahre her

Die Bürger bekommen, was sie gewählt haben. Jeder, der mehr als 3 funktionale Gehirnzellen hat, kann sich zusammenreimen, was passieren wird, was passieren muss. Es ist unvermeidbar. Es ist die logische Konsequenz. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Großteil der gehirngewaschenen, völlig verblödeten Idealisten erkennt, was angerichtet wurden. Da wir Deutschen gerne überreagieren, vermute ich als Resultat dann nichts Gutes. Es scheint, wir Deutschen sind unfähig aus der Geschichte zu lernen.

Gerro Medicus
5 Jahre her
Antworten an  WGreuer

Wenn die erkennen, was sie angerichtet haben, ist es zu spät. Denn selbst wenn wir überreagieren wollten, wir haben dazu gar nicht mehr die Kraft. Oder glauben Sie, dass eine Rentnertruppe gegen hunderttausende gewaltbereite junge Männer ankommen wird?

Mindreloaded
5 Jahre her

Beim Stöbern in YT bin ich auf Händler gestoßen, die legale Waffen verkaufen, diese testen und dem potentiellen Kunden vorstellen. Ziemlich oft kamen die Sätze: „Bitte schnell bei der Bestellung sein, da schnell ausverkauft“ oder „die kommende Lieferung ist schon ausverkauft“
Das hat mich nachdenklich gestimmt. Dazu dann solche Nachrichten, hm…

manfred_h
5 Jahre her

Zitat: „aus Frankreich kommende.,,,“

> Ähm, jawohl, Bürgers Wille wurde erfüllt:
EU der offenen Grenzen! Schengen! Reisefreiheit! No Border! Weltoffenheit!

Damit auch der Letzte aufwacht, muß es noch VIEL SCHLIMMER kommen….!

John Sheridan
5 Jahre her

Interessant, dass alle rheinischen Städte und das Saarland mit den Fiki-Fiki-Kräften aus Frankreich „bereichert“ werden.
Nach Versailles und WKII schicken die Franzosen nun ihre nächste Armee los.
Für echte Deutsche kann es nur bedeuten: Schengen muss gekündigt werden, und zwar fristlos!

Schwabenwilli
5 Jahre her

Gerade die jungen Menschen sind doch oft die Opfer dieser arabisch/moslemischen Gewaltexszesse. In Schule, Medien, Politik wird ihnen pausenlos Multikulti vorgegaukelt, derweil ihnen von in Hinterhof Moscheen geschulten Herrenmenschen bei jeder sich bietenden Gelegenheit eins aufs Goscherl gehauen wird. Zurückschlagen verboten weil, voll Nazi. So verheizt man eine Generation. Unterdrückung hat auf Dauer aber nie geklappt.

Ein Mensch
5 Jahre her
Antworten an  Schwabenwilli

Die junge Generation findet genau das supertoll.