In Frankreich behält man einen kühlen Blick auf die Ereignisse in Osteuropa. Zugleich ist man auf sich selbst konzentriert, steht doch eine Präsidentenwahl an. Vor allem der rechtskonservative Kandidat Éric Zemmour weiß die aktuelle Situation in eine Botschaft zu verwandeln.
Der langjährige Chef der Krankenkasse BKK ProVita machte Daten zu Impfnebenwirkungen öffentlich, sprach von einem „heftigen Alarmsignal“. Nach einer öffentlichen Wutwelle wurde er abgesetzt.
Die Betreiberfirma der Ostsee-Pipeline in der Schweiz entlässt alle Angestellten. Auch die »Stiftung Klima- und Umweltschutz MV« des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird aufgelöst.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat mit der Ankündigung, 100 Milliarden Euro „Sondervermögen“ zur Modernisierung der Bundeswehr aufzubauen, mitten in der allgemeinen Baisse einen Boom von Rüstungsaktien ausgelöst. Bisher größter Profiteuer ist Rheinmetall.
Fallende Aktien, steigende Energie und Weizenpreise. Schon jetzt erschüttert Russlands Krieg gegen die Ukraine die Weltwirtschaft. Doch die schlimmsten ökonomischen Folgen des Krieges und der Sanktionen dürften noch vor uns liegen.
Ungarn schließt sich der gemeinsamen Front der EU und der Nato gegen Russland an – aber versucht dabei, Russland nicht zu provozieren. Es dürfte schwer werden, diesen Kurs durchzuhalten. Von Boris Kálnoky
Für den rigiden Kurs von Premierministerin Ardern bedeutet das einen herben Schlag. Auch in Deutschland geraten Impfpflicht-Verfechter in die Defensive.
Gastautor Lothar Krimmel wirft einen eigenen Blick auf den Ukraine-Krieg: Die ukrainische Führung hat nicht mit einem russischen Einmarsch gerechnet und Putin-Russland hat die ukrainische Gegenwehr und die internationale Solidarität mit der Ukraine unterschätzt. Die Ukraine wird den Aggressor nicht besiegen können.
Wladimir Putin hat womöglich sein eigenes Narrativ über die Ukraine geglaubt. Die Gemengelage aus einer Scheinwirklichkeit und der Gefahr, alles zu verlieren, macht ihn unberechenbar. Die Zeit läuft gegen ihn. Aber auch das ist keine beruhigende Aussicht.
Die Corona-„Montagsspaziergänge“ sind nicht zu stoppen. Diesen Montag wurde im Netz zu insgesamt 2251 Spaziergängen aufgerufen. Mindestens Zehntausende wandten sich erneut gegen Corona-Repressalien und die Impfpflicht.
Schon bei Angela Merkel mussten alle Alarmglocken schrillen, wenn sie „große nationale Kraftanstrengung“ intonierte. „Große nationale Kraftanstrengung“ ist die Nebelgranate für viel Lärm um nichts. Bei Olaf Scholz ist das nicht anders.
Die Bundeswehr hat ein Personalproblem. Die Gewinnung von Nachwuchs ist mit dem Aussetzen der Wehrpflicht vor gut zehn Jahren immer schwieriger geworden. Die Frage ist also: Führt an der Wiedereinführung der Wehrpflicht ein Weg vorbei?
Bei Hart aber Fair sind es dieselben Leute, die Putin vor Kurzem noch belächelten, die jetzt auf harte Kante machen. Ihre Naivität gestehen sie freilich nicht ein.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut gelaunten und gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten.
Frankreich war bisher für besonders harte Corona-Maßnahmen bekannt – jetzt fällt dort die Maskenpflicht. Auch der verpflichtende Impfnachweis soll enden.
Die Aktivierung der russischen Atomstreitkräfte stärkt die Bedeutung der Nuklearmächte Frankreich und Großbritannien. Worum ging es bei den Gesprächen zwischen Macron und Putin? Die russische Nachrichtenagentur TASS bietet Einblicke in die letzten Tage vor dem Konflikt.
Die Ukrainer überraschen die Russen und die ganze Welt mit verbissenem Widerstand, eiserner Entschlossenheit und unerwarteten militärischen Erfolgen. Von Prof. Dr. Berthold Löffler
Wie sinnvoll sind Sanktionen, wenn China Russland hinter den Kulissen hilft? Nur innere Erneuerung und die Einsicht, dass China die eigentliche Herausforderung dieser Zeit ist, wird den Westen in Zukunft wieder erfolgreich machen. Dafür muss er seine Abhängigkeit vom Reich der Mitte überdenken.
Im neuen TE-Podcast spricht Holger Douglas mit Prof. Fritz Vahrenholt über grüne Energiepolitik und über Verwerfungen auf dem Gasmarkt durch Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine.
Manuela Schwesig galt als Aushängeschild russisch-deutscher Zusammenarbeit. Nachdem sie wegen des Angriffs auf die Ukraine unter Druck geraten ist, will die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern die Stiftung, die für das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 ins Leben gerufen wurde, auflösen.






















