Wenn viele nicht zu fragen wagen

Jason Ardays akademische Wunderbiographie ist zusammengebrochen. Doch der eigentliche Skandal reicht weiter: Journalisten, Universitäten und andere Institutionen glaubten eine immer unwahrscheinlichere Opfer- und Heldengeschichte, weil sie perfekt in den Zeitgeist passte. Der Fall zeigt, wie moralischer Konformismus selbst hochgebildete Milieus gegen offenkundige Zweifel immunisiert. Von Daniela Seidel

picture alliance / PA Images | Joe Giddens

Jason Arday ist zurückgetreten. Der Mann, der als jüngster schwarzer Professor in der Geschichte Cambridges gefeiert wurde, hat seine Ämter niedergelegt, nachdem immer größere Teile seiner überaus abenteuerlichen akademischen und persönlichen Biographie ins Wanken gerieten. Die Plagiatsvorwürfe seien hier nur am Rande erwähnt. Sie sind wissenschaftlich zu prüfen und für die Frage, die an diesem Fall interessiert, beinahe nebensächlich. Viel faszinierender als abgeschriebene Textpassagen ist aber eine ganz andere Geschichte: die Geschichte, die ihm ohne Wenn und Aber abgekauft wurde.

Erfundene Siege und Anspruch auf Safe Space
Gefallener „Professor“ Jason Arday: Plagiate, Flunkereien und die korrumpierte Universität
Bis elf Jahre nonverbal, bis achtzehn des Lesens und Schreibens nicht mächtig, dennoch zwei GCSE-Schulabschlüsse; später Professor in Cambridge. 30 Marathons in 35 Tagen, davon angeblich neun mit einem Haarriss im Bein. 600 Meilen in sechs Tagen auf einem Laufband. Millionen für wohltätige Zwecke gesammelt. Ein lebensbedrohlicher Hirntumor plus Schlaganfall unmittelbar vor der Promotion. Unfassbar brutale, rassistische Angriffe. Ein abgetrennter Schweinekopf, Patronen, Gift, mehrfach ein maskierter Mann mit Messer im Universitätsgebäude. Dazu eine angebliche Teilnahme an der Dokumentarserie „Seven Up“, die schon aus chronologischen Gründen unmöglich war.

Irgendwann liest sich das nicht mehr wie eine Biographie, sondern wie die Abenteuer des Barons Münchhausen nach einem Bootcamp-Diversity-Seminar. Und trotzdem wurden die Geschichten in Summe geglaubt. Nicht von ein paar naiven Nachbarn am Gartenzaun, sondern liebend gern von Journalisten, Universitäten und Akademikern. Nicht unerhebliche Teile davon landeten in offiziellen Biographien und Webseiten. Hochgebildete Menschen schluckten Behauptungen, bei denen man nicht den Hauch von Spezialwissen benötigt hätte, um wenigstens einmal die Augenbraue zu heben.

Wie kann so etwas passieren?

Während ich diese zunehmend groteske, aberwitzige Geschichte las, musste ich an einen Fall denken, der auf den ersten Blick überhaupt nichts mit Arday zu tun hatte.

Josephine R. aus Niedersachsen beschuldigte ihre Eltern sowie ihren ihren langjährigen Lebenspartner und Vater des gemeinsamen Kindes des schwersten, fortgesetzten sexuellen Missbrauchs. Von Woche zu Woche trieb die Erzählung neue Blüten. Immer mehr Menschen wurden zu Tätern oder Mitwissern erklärt, ein ganzes angebliches Netzwerk entstand. Satanistische Rituale kamen hinzu, nächtliche Entführungen. Die Polizei und schließlich weitere Personen aus ihrem Umfeld, selbst ihre eigene Anwältin, gerieten unter Verdacht. Ihre Mutter und ihr Stiefvater saßen 684 Tage in Untersuchungshaft.

Bis sich eine entschlossene Staatsanwältin auf die Hinterbeine stellte und herauskam, dass alle Vorfälle frei erfunden waren und Josephine R. durch immer drastischere Erzählungen Aufmerksamkeit erregen und eine Sonderbehandlung bei Therapeuten und Sozialarbeitern erzwingen wollte. Erst kürzlich wurden sämtliche Beschuldigungen fallengelassen, alle Urteile wurden im vergangenen Jahr aufgehoben und die Beschuldigten freigesprochen. Ihre Existenzen sind dennoch maximal beschädigt oder sogar für immer vernichtet.

Noch ein weiterer Fall fiel mir ein.

Binjamin Wilkomirski veröffentlichte Mitte der neunziger Jahre seine angeblichen Kindheitserinnerungen an die Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz und trat als Holocaust-Überlebender auf. Sein Buch „Bruchstücke. Aus einer Kindheit“ wurde in einem jüdischen Verlag herausgegeben, international gefeiert und vielfach ausgezeichnet. Er wurde mit rührender Anteilnahme, Blumensträußen, Preisen und Ehrungen überschüttet, nachdem er grausame Details des Lagerlebens als Achtjähriger schilderte.

Bis der Schweizer Journalist Daniel Ganzfried seine sehr unromantische und nahezu waghalsige Tätigkeit aufnahm: Er recherchierte. Wilkomirski hieß tatsächlich Bruno Dösekker, geborener Grosjean, hatte seine Kindheit nicht in Auschwitz, sondern in der Schweiz verbracht, wohin er als Kleinkind in wohlhabende, gutbürgerliche Verhältnisse adoptiert worden war und hatte außer als Tourist nie ein KZ von innen gesehen.

Was haben aber ein Cambridge-Professor, ein vermeintliches Missbrauchsopfer aus Niedersachsen und ein falscher Holocaust-Überlebender miteinander zu tun? Zunächst einmal: fast nichts. Die Geschichten sind weder moralisch noch juristisch miteinander vergleichbar. Interessant wird es erst, wenn man von ihren Inhalten absieht und sich anschaut, was mit den Menschen um sie herum geschieht.

Alle drei Geschichten trafen auf einen Zeitgeist, der für sie besonders empfänglich war. Wilkomirskis Erinnerungen erschienen in einer Phase intensiver Beschäftigung mit Holocaust-Zeitzeugen und wiederentdeckten Traumata. Josephines Geschichte traf auf eine Gesellschaft, die – aus sehr guten Gründen – erneut für sexuellen Kindesmissbrauch hoch sensibilisiert war. Die Wormser Prozesse, bei denen 25 Beklagte vom feministisch-aktivistischen Verein „Wildwasser e.V.“ ohne jede Evidenz abscheulichster Vergehen bezichtigt (und zuletzt freigesprochen) wurden, lagen bereits dreißig Jahre zurück, inzwischen hatten #Metoo-Kampagnen und Männer-Generalverdacht bereits wieder Hochkonjunktur, wie ja die jüngste Causa Ulmen-Fernandez bewies.

Neue Fragen
Brosius-Gersdorf: Skandal-Ergebnis der Untersuchungskommission
So vereinte auch Ardays Erzählung gleich mehrere, gegenwärtig besonders wirkmächtige Motive: Rassismus, soziale Benachteiligung, eine hochgradige Autismus-Spektrum-Störung (man denke nur an die damals noch kindliche Greta Thunberg, deren Asperger-Syndrom allein bereits das Mädchen als der Lüge unfähig und sie demnach als Klimaheilige über jeden Zweifel erhaben schienen ließ) und trotz all dem den beeindruckenden Bildungsaufstieg eines schwarzen Jungen gegen alle Widerstände.

Das macht eine Geschichte zwar nicht automatisch unwahr, nur weil hier zig Narrative gleichzeitig bedient werden. Es macht sie aber kognitiv anschlussfähig. Und das Märchen, dass Analphabeten aus fremden Kulturkreisen auch mit 20 Lebensjahren aufwärts noch locker alles aufholen und Herzchirurg werden können, war einfach viel zu wunderschön, um nicht wahr zu sein.

Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich nicht, dass der Zweifler automatisch recht hat. Skepsis ist keine alternative Wahrheit., sondern eine Methode, Wahrheit zu suchen. Und gerade das ist im Fall Arday deutlich weitreichender, als die Komik einzelner Behauptungen. Denn Menschen werden tatsächlich rassistisch bedroht. Kinder werden tatsächlich missbraucht. Menschen haben tatsächlich Auschwitz überlebt. Wer solche Erfahrungen erfindet oder maßlos ausschmückt, beschädigt nicht nur seine eigene Glaubwürdigkeit, er zehrt von einem Vertrauensvorschuss, den wirkliche Opfer dringend benötigen. Jede spektakulär zusammengebrochene Opfergeschichte hinterlässt beim nächsten echten Opfer ein kleines Stück zusätzlichen Zweifel. Das ist die bittere Ironie solcher Fälle: Eine Gesellschaft möchte Opfer schützen und senkt deshalb ihre Bereitschaft zur kritischen Prüfung. Gerade dadurch ermöglicht sie Geschichten, die später das Vertrauen in wirkliche Opfer beschädigen. Dies zum Einen.

Aber wie kommt es denn nun, dass nicht nur die tagesschau-desinformierte Oma Erna von nebenan, sondern hochstudierte Personen und ganze Institutionen derartig galoppierend unglaubwürdige, nahezu absurde Brocken bereitwillig schlucken und wiederkäuen?

Nun, Menschen prüfen neue Informationen nicht voraussetzungslos, sie verfügen über Schemata und Erwartungen. Was zu dem passt, was wir ohnehin für wahrscheinlich halten, passiert unsere innere Plausibilitätskontrolle leichter. Der Confirmation Bias tut sein Übriges. Hinzu kommt Empathie. Einem Menschen, der Leid schildert, zunächst Glauben zu schenken, ist keine Dummheit, sondern eine soziale Tugend. Erzählt eine Freundin, ihr Partner schlage sie, werde man sie kaum mit verschränkten Armen auffordern, zunächst gerichtsverwertbare Beweismittel vorzulegen.

Geliefert wie bestellt
Claas Relotius ist ein mutiger und werteorientierter Journalist
Aber zwischen „Ich nehme dich ernst“ und „Damit ist deine Tatsachenbehauptung bewiesen“ liegt ein Unterschied, den gerade Institutionen nicht einebnen dürfen. Nur bestehen Institutionen dummerwiese (oder sagen wir vielleicht: zum Glück, bevor KI völlig übernimmt) aus Menschen, und Menschen kalkulieren nun mal Kosten. Wer einem vermeintlichen Opfer glaubt, befindet sich zunächst auf der moralisch sicheren Seite. Wer Zweifel anmeldet, geht ein Risiko ein. Was, wenn die Geschichte doch stimmt? Wer möchte der Journalist sein, der einen echten Holocaust-Überlebenden der Lüge bezichtigt? Wer die Sozialarbeiterin, die einem tatsächlich schwerstens missbrauchten Mädchen nicht glaubt? Der Cambridge-Professor, der einem schwarzen Kollegen erklärt, seine Berichte über rassistische Bedrohungen erschienen ihm erstunken und erlogen?

Der mögliche Irrtum ist asymmetrisch verteilt. Zweifel kann sofort Reputation kosten. Gutgläubigkeit meistens erst sehr viel später und zudem wird diese auch noch auf mehrere, zudem irgendwie anonyme Schultern verteilt. Damit beginnt eine soziale Kettenreaktion. Der erste glaubt oder meldet zumindest keine Zweifel an, der zweite sieht, dass der erste glaubt, und nimmt an, dieser werde seine Gründe haben. Der dritte sieht bereits zwei Personen und eine Institution. Irgendwann steht nicht mehr eine Behauptung gegen die Wirklichkeit, sondern der Zweifler gegen einen scheinbaren Konsens.

Die Sozialpsychologie kennt dafür verschiedene Begriffe: Informationskaskaden, pluralistische Ignoranz, Schweigespirale, Reputationskaskaden, Verantwortungsdiffusion. Vielleicht zweifeln längst zehn Menschen, aber keiner weiß vom Zweifel der anderen und niemand will der Paria sein. Jeder sieht nur deren Schweigen und interpretiert es als Zustimmung.

Und dann kommt noch etwas hinzu: Commitment. Hat eine Redaktion die Geschichte veröffentlicht, eine Universität den Mann zum Aushängeschild gemacht, ein Gericht ein Urteil gesprochen oder eine Behörde jahrelang eine bestimmte Interpretation vertreten, wird Umkehr immer teurer. Eine neue Prüfung bedeutet plötzlich nicht mehr nur, möglicherweise einen Irrtum des Betroffenen aufzudecken, sondern den eigenen Irrtum mit aufzudecken. Also steigt die psychologische Versuchung, Widersprüche in die bestehende Behauptung einzubauen, statt sie zu überprüfen.

Und währenddessen verschiebt sich die Baseline. Was am Anfang noch außergewöhnlich gewesen wäre, ist inzwischen Bestandteil der etablierten Geschichte. Auf die erste unwahrscheinliche Episode kann deshalb eine noch unwahrscheinlichere aufgesattelt werden. Die Umgebung gewöhnt sich daran. Gestern zehn Marathons, morgen dreißig; gestern eine abfällige Bemerkung, morgen der Schweinekopf. Heute noch „Flatten the curve“, morgen „Zero Covid, wenn wir uns alle drei Monate impfen lassen und im Uhrzeigersinn in der Tankstelle einkaufen“. Nicht der einzelne Sprung muss geglaubt werden, sondern die Plausibilitätsgrenze wandert Stück für Stück mit. Dass mir besonders die Coronazeit in diesem Zusammenhang einfällt, dürfte niemanden überraschen. Auch dort konnte man beobachten, wie sachliche Fragen moralisch umcodiert wurden. Wer Zahlen, Modelle oder die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen hinterfragte, musste nicht selten erst den Verdacht ausräumen, ihm seien Menschenleben gleichgültig. Auch dort entstanden Informationskaskaden, auch dort berief sich eine Veröffentlichung auf die nächste, und auch dort waren die sozialen und beruflichen Kosten einer abweichenden Position erheblich.

Und je fantastischer die Geschichte, je homogener die Mehrheitsmeinung, je honoriger die Persönlichkeiten, die diese Konfabulationen abnicken, desto höher der Preis für denjenigen, der sich wagt, Widersprüche zu benennen, nach vorn zu treten, sich hinzustellen und zu rufen: „Aber der Kaiser hat doch gar nichts an!“

Vor solch mutigen Menschen habe ich nach wie vor den allerhöchsten Respekt.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 12 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

12 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
MariaundJosef
37 Minuten her

Ich möchte zu gerne wissen, wie man diese fürchterlich ansteckende Krankheit bezeichnet, die den ligrüwokenhirnverdrehten Mist, befallen hat! Corona ist es nicht.. was haben „ die „ noch zusammengebraut?

eschenbach
50 Minuten her

Lassen Sie mich -thesenhaft- einen kleinen Einwand formulieren: Es ist ein Riesenunterschied zwischen -sagen wir- einem Kunsthistoriker und einem Gelehrten der MINT- Disziplinen. Beide mögen hochgebildet sein; die Wahrscheinlichkeit indes, dass er noch alle Tassen im Schrank sowie einen höheren Intelligenzquotienten hat, ist bei dem Zweitgenannten wesentlich größer. Der Rest ist so, wie Sie ihn beschrieben haben.

Enrico
1 Stunde her

„…selbst hochgebildete Milieus…“ Also ein Milieu aus lauter Intellectual Yet Idiot (IYI). Das sind z.B. die „Grenzenlosen“, grenzenlos zur frechdreisten Selbstoptimierung in staatl. gepr. Stellen klebend, und grenzenlose Ultra-Fans für den grenzenlosen Staat ohne Grenzen. Das sind die hysterisch kreischenden Klimawandelpanikschürer, auf dem Weg zum Flughafen zur nächsten Funreise in ferne Gefilde (z.B. Bali).noch schnell einen entsprechenden Warn-Post auf Social Media absetzend. Ich könnte seitenweise weitermachen, überlasse das aber lieber dem schreibenden Profi. Dazu empfehle ich konkret die zu diesem Thema geschriebenen dedizierten Kapitel in einigen Büchern von Nassim Nicolas Taleb. Der ledert zum Milieu dieser Gesellen richtig ab. Sehr… Mehr

marie huana
1 Stunde her

Und womit unterscheidet sich Arday von Merz, Klingbeil und Bas???

heinrich hein
1 Stunde her

Wie sowas passieren kann? Weil der Großteil der Mensch eins am Sträußchen hat. Für all dieses sind m.E. Frauen und diese seltsamen Männer verantwortlich. Schauen Sie in die Gremien, die diesen Typen an die Uni und ins Professorenamt gebracht haben. Wetten, dass Frauen maßgeblich verantwortlich sind? Die wählen den linken und grünen Mist und interessieren sich einen Dreck für die reale Welt.

Ralph Martin
1 Stunde her

Über die Jahre wurden Opfer Klischees installiert, die einige aus diesen Personengruppen sehr clever nutzen.
In einer Leistungsgesellschaft ist es nicht Zeit für eine weibliche Bundespräsidentin oder einen muslimischen Bundeskanzler.
Die Besten und Geeignetsten sollen eine Job machen und nicht die vermeintlich besonders schwer Benachteiligten.

Kipppunkt
1 Stunde her

Mir fiel zum Fall Ardays spontan der Fall Relotius ein. Auch hier wurden die „fantastischen Geschichten“ spiegelintern und -extern mit Begeisterung und bedingungslos geglaubt, weil sie doch so „schön“ waren. Preise ohne Ende für Relotius. Kein Hinterfragen. Und der Kollege von ihm, der den schönen Traum zum platzen brachte, wird bei vielen wohl eher als Nestbeschmutzer gelten.

x11
1 Stunde her

Der Fall zeigt, wie moralischer Konformismus selbst hochgebildete Milieus gegen offenkundige Zweifel immunisiert. „
Und was lernen wir daraus? Bildung ohne Intelligenz ist auch nichts wert.

Endlich Frei
1 Stunde her

Ich folge einer gesunden Intuition gewachsen auf Empirik. Alles andere, das bestätigt der Artikel einmal mehr, trägt wenig zur Wahrheit bei. Ausnahmen sind doch sehr, sehr selten und daher in der Gesamtbetrachtung vernachlässigbar.

Als Empiriker kommt man eher zu diesem Ergebnis.

a.bayer
1 Stunde her

Vor einigen Jahren sah ich eine „South Park“- Episode, in der ein Grueppchen Indianer durch die Lande zog, und bei jeder Gelegenheit die Einwohner belog, betrog und bestahl. Die Kinder bekamen dies mit und meldeten es ihren Eltern. Die Reaktion fiel – in etwa- wie folgt aus: “ Wie könnt ihr nur so daherreden, Kinder!? Diese Menschen haben Unsägliches durch uns erlitten! Schämt euch was.“ Damals begriff ich, dass eine bestimmte Sorte von Verhaltensstörungen zu erleiden (oder sagen wir besser: zu genießen ) kein Privileg der Deutschen war. Das war troestlich; nur gab es -typisch- leider kein deutsches “ South… Mehr

Last edited 1 Stunde her by a.bayer