Blackbox KW 4 – Knüppel aus dem Sack

Anstelle des üblichen Tischlein-deck-dich für die woke Elite und einem Goldesel für Selenskyj gab’s diesmal Knüppel aus dem Sack in Davos. Und dann wurde auch noch Feueralarm hinter der Brandmauer gegeben …

Wer die Probleme der Welt bei Fachkräften wie Macron, Merz, Starmer, Klingbeil, Baerbock oder von der Leyen in guten Händen sieht, der macht schwere Zeiten durch, seit der Bau-Löwe und Anti-Politiker Donald J. Trump – immerhin durch seines Volkes Wille Präsident der USA – liebgewordene Stuhlkreise (von EU bis UN) sprengt und politische Lebenslügen enttarnt.

♦ In Davos, dem Halloween der Mächtigen, mussten sich Europas Beste vom Don anhören: Windmühlen sind für Loser, verschandeln die Landschaft, töten Vögel, und „jede Umdrehung kostet 1.000 Dollar“. China habe keine Windparks, aber stelle alle Windmühlen her, ausschließlich zum Verkauf an „stupid people“, 
sprich an euch. Außerdem beklagte Trump: „Bestimmte Orte in Europa sind nicht mehr wiederzuerkennen (Stadtbild!), und die Verantwortlichen verstehen nicht einmal, was gerade passiert.“

♦ Die EU-Repräsentanten, uneinig wie eh und je, hatten dem nichts entgegenzusetzen. Merz soll das ganze Wochenende vor Davos „am Telefon verbracht haben“ (Presse), um sich einen Reim auf das Ganze zu machen. In Davos tauchte er erst auf, als die Musik schon aufgehört hatte zu spielen – er wollte erst noch auf der Grünen Woche in Berlin ein wohlverdientes Bad in der Menge nehmen.
 Ist es eine Verächtlichmachung unseres Kanzlers nach Paragraf 188 StGB, wenn ein Lümmel (weiblich) von der Tagesschau behauptet, Fritzens Rede in Davos sei zum Gähnen gewesen? Neben ihr sei „sogar eine Person eingeschlafen“.


♦  Emmanuel Macron erschien in den Schweizer Alpen symbolisch mit blauem Auge, versteckt hinter einer Sonnenbrille, Hintergrund soll allerdings ein „domestic problem“ sein. EZB-Chefin Christine Lagarde (der Veruntreuung öffentlicher Gelder vom Gerichtshof der Republik für schuldig befunden) verließ empört und vor dem Nachtisch ein Dinner mit dem US-Handelsminister. US-Klimaprofiteur Al Gore krakeelte – ja, Politik ist eine große Show, und wir waren diesmal mit der Aufführung zufrieden. Den im wahrsten Sinne des Wortes Zurückgebliebenen zuhause erklärten die Journos, wie schrecklich Davos dieses Jahr war. Und vergaßen nicht zu erwähnen, dass unsere Annalena (im kleinsten Saal von Davos) den Amis Ravioli geboten hat.

♦ Ja, es braucht einen Rüpel mit Knüppel, der den im Zweifel auch herausholt, um die Koordinaten des Westens zurechtzurücken. Einen wie Donald Trump, dem die gescheiterten Institutionen der sogenannten „Weltordnung“ völlig am Allerwertesten vorbeigehen. Wer glaubt, dass die unser aller Existenz gefährdenden Fehlentwicklungen der letzten 10 Jahre – Massenmigration, grüner Klimaschwindel, Demokratieabbau, gigantische Geldverschwendung – durch die Selbstheilungskräfte innerhalb des Systems korrigierbar sind, der glaubt auch an den Bau-Turbo von Verena Hubertz (bitte gugeln). Dem ist, mit anderen Worten, nicht mehr zu helfen.

♦  Der Selenskyj wollte gar nicht erst kommen nach Davos, er könne im Grunde nur sagen, was er vor genau einem Jahr an derselben Stelle schon gesagt hat, aber „nichts hat sich verändert“. Selenskyj hat die Faxen dicke mit diesem Europa, diesem „Salat von kleineren und mittleren Mächten. Gewürzt mit den Feinden Europas.“ 
Wie dämlich sich Europas Führer aber auch anstellen! „Wenn man 30 oder 40 Soldaten nach Grönland entsendet, müsse man sich fragen, welche Botschaft man vermittelt.“ Ob er, wie gefordert, frische Milliarden von den EUlern zugeschoben bekam, oder von Trump den Antrittsbefehl, ist nicht bekannt.

♦  Direkt nach der Sause in Davos wartete schon das nächste Drei-Gänge-Menu auf unsere politischen Entscheider. Diesmal in Brüssel. Gut, dass die meisten nur Wassertrinker (ohne Sprudel) sind. Das hielte ja keine Leber aus. Auf der offiziellen Tagesordnung: Basteln mit Ursula von der Leyen an einem „Machthebel“ für die EU.

♦  Jenseits der Brandmauer wirkt ebendiese eher als Brandbeschleuniger, wie sich in Brüssel zeigte. Im dortigen EU-Parlament stimmten die Grünen mit der AfD, und der Grüne Banaszak erkannte blitzgescheit: „Ohne verlässliche demokratische Mehrheiten … können solche Zufallsmehrheiten entstehen.“ 
Leider gibt es diese verlässlichen Mehrheiten für die „demokratischen Parteien“ wohl erst wieder, wenn die Demokratie abgeschafft und die AfD verboten wurde. Dann verteidigte sich der Banaszak mit dem Hinweis, CSU-Manfred Weber kungele in Brüssel auch mit den „Rechtsextremen“. Und wäre das nicht schlimm genug, wanzte sich Vielflieger Merz in Rom auch noch an Giorgia Meloni ran – laut Qualitätspresse immerhin „Postfaschistin“.

♦ Ach, wie schön ist Kenia, rief unser Außenminister Wadephul. Oder war’s Äthiopien? Friedrich Merzens bester Mann erwies sich wieder einmal als würdiger Nachfolger von Ampel-Annalena, als er auf Instagram baedekerte: „Guten Morgen aus Äthiopien. Die zweite Station meiner Reise führt mich heute nach Addis Abeba, die höchste Hauptstadt Afrikas.“ 

Auf dem beigefügten Bild war allerdings Nairobi zu sehen. Egal, Hauptsache Afrika. Schon jetzt ist Wadephul wie einst Baerbock der Liebling der „Abgeordneten des Bumseltages“, der mit ihnen „gemeinsam dieses Europa verenden“ wird, inklusive der „Ost-Kokaine“ selbstverständlich. Fortsetzung folgt. Bestimmt. (Kalauer aus Best of Baerbock)
.

♦ Es gibt ja nur drei denkbare Reaktionen auf das bunte Treiben unserer politischen Elite. Man lacht darüber (wobei wir ein wenig unterstützen wollen), man rastet aus oder man fragt: Welche politische Elite? Vor der zweiten Reaktion wollen wir ausdrücklich warnen und geben einen wichtigen Rat an Twitter-Wüteriche und TikTok-Touretter: „Hurensohn“,

 „wahnsinnig gefährlicher Trottel“ 
und ähnliche Beschimpfungen von Leistungsträgern „unserer Demokratie“ dürfen nur von Mitarbeitern des Staatsfunks (wie Böhmermann) oder Mitgliedern der „demokratischen Parteien“ verwendet werden. Bei allen anderen handelt es sich um Demokratiezersetzung (Paragraf 0815, Absatz 4711) und wird mit Hausbesuchen der Sicherheitsbehörden geahndet.

♦  England ist noch weiter unten auf der Abwärtsspirale. Mit Hilfe eines Videospiels sollten die Briten zu gefügsamen Subjekten gemacht werden, ganz im Sinne des Premier Starmer von der „Arbeiterpartei“. Als Gegenspielerin des „Anständigen“ namens Charlie (kein Spiel ohne Gegner) fungiert das lila-haarige Anime-Mädchen „Amalia“, bewaffnet mit britischer Flagge. Die soll Charlie mit „rechten Positionen“ gegen Muslime, Gruppenvergewaltigungen, Sozialbetrug „aufhetzen“. Ein staatlich finanziertes Produkt zur „Extremismusbekämpfung“. 
Aber weil die Spezialdemokraten offenbar auch in Albion Schwierigkeiten beim Denken und in ihrem Raumschiff jeden Kontakt zur Basis verloren haben, ging die Nummer natürlich nach hinten los. Amalia ist der Superstar des Internets. Kurzfilme (hier)
 der Britin, die die Nase voll hat von der Wirklichkeitsverzerrung der politischen Eliten und Presse, werden millionenfach geteilt und Amalia ist längst zum Symbol des Widerstands geworden, wie die „Marianne“ der Französischen Revolution.

♦  Wichtiger Nachtrag zur Forderung des Hohlsteiners Daniel Günther, unliebsame Medien zu zensieren oder zu verbieten: Der Anwalt der Staatskanzlei legt Wert auf die Feststellung, dass sein Ministerpräsident Daniel Günther die Äußerung, alternative Medien seien „Feinde der Demokratie“, als Privatperson getroffen habe. 
Nach 17.00 Uhr ist der Günther nämlich gar nicht mehr im Dienst.

♦  Russland meldet die schwersten Schneefälle seit 50 Jahren, die Gouverneurin von New York warnt vor einer „absolut tödlichen Kälte“ in ihrem Sprengel.
 Frage an die Klimaexperten in Parteien, Funk und Presse: Müsst ihr eure apokalyptischen Erderwärmungsszenarien nicht mal langsam auf einen neuen Stand bringen?

Schönen Sonntag!


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Kommentare ( 4 )

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Haba Orwell
2 Stunden her

> Und wäre das nicht schlimm genug, wanzte sich Vielflieger Merz in Rom auch noch an Giorgia Meloni ran – laut Qualitätspresse immerhin „Postfaschistin“. Böses Medium meldet neue Achse: „Neues deutsch-italienisches Abkommen über koordinierte Verteidigung“ > „… Wir müssen ein maßgebendes, wettbewerbsfähiges Europa mit eigener strategischer Autonomie aufbauen … Italien und Deutschland tragen in dieser Phase der Geschichte eine besondere Verantwortung: Die EU muss sich entscheiden, ob sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen will.“ … Merz betonte die besondere Nähe zwischen Deutschland und Italien: Nach 75 Jahren diplomatischer Beziehungen „stehen Italien und Deutschland sich näher denn je …“… Mehr

ChrK
2 Stunden her

Der Zyniker in mir findet zwar den Gedanken, daß das perfide Albion zuerst den Bach runtergeht, irgendwie ganz lustig…da wir aber in dieser Reihe von den gleichen Eisberg rammenden Schiffen nur eines oder zwei dahinter sind, wird die Freude nur von kurzer Dauer sein.

Ist die Trampolinspringerin schon wieder auf dem Weg zurück nach New York? Können Flugzeuge Eisberge rammen?

Peter Pascht
2 Stunden her

Ach Herr Paetow, selten soviel populistischen Schwachsinn an einer Stelle gelesen wie ihren Artikel. Ihre selektive Wahrnehmung ist schon anstössig. Nein, zum Guten haben sie sich nicht entwickelt. Aber es ist ja eh nur absichtlich Spass-Polemik was sie bringen. Sie sind als Tiger gesprungen und als Trump Bettvorleger gelandet. Ja es gab „Knüppel aus dem Sack“ in Davos, aber fürTump. sh. Rede von Carney, u.a. Selbst der Veranstalter selber hat sich negativ zu Trumps Spektakel geäussert. Nun ja es gab in Bezug auf Trump von den Europäer und Kanada eine einhellige Meinung, von Uneineigkeit, die sie erfinden, war da keine… Mehr

Haba Orwell
2 Stunden her

> fungiert das lila-haarige Anime-Mädchen „Amalia“, bewaffnet mit britischer Flagge. Die soll Charlie mit „rechten Positionen“ gegen Muslime

Gestern sah ich „Mumie“ mit Tom Cruise, wo Sofia Boutella als ägyptische Prinzessin durch Großbritannien wütet. Sie stammt aus Algerien – wenn die gesamte islamische Invasion durch Filtern so gut aussehen würde…