Der Konflikt um den Iran erinnert ebenso an das Great Game wie an den Kalten Krieg. Auch heute geht es aus Sicht vieler nur um imperiale Macht und Ressourcen. Ein Konflikt der Systeme, der letztlich um Werte wie die Freiheit des Einzelnen geht, wird Trump kaum zugetraut. Das könnte ein Fehler sein.
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Die Stabilität eines großen Landes wie des Irans ist ein hohes Gut, nicht nur für seine Einwohner, sondern auch für die größere Region, letztlich wohl sogar für die Europäer, die es sich nicht erlauben können, ein weiteres (wenn auch unvollkommenes) Bollwerk gegen die Massenmigration zu verlieren. Seit Jahren ist der Iran ein Transitland zumal für afghanische, auch pakistanische Migranten. Ein weiterer destabilisierter Staat im Nahen bis Mittleren Osten – ein zweites, größeres Libyen – würde diese Brückenfunktion für Migranten deutlich verstärken.
Reza Pahlawi ist zum wichtigsten Kandidaten für den Wandel im Iran geworden, nicht zuletzt wegen des Machtvakuums, das daneben im Iran wie bei den Auslandspersern besteht. Eine Übergangsfigur wie Pahlawi wäre aber nicht allmächtig und könnte keinesfalls allein über den weiteren Pfad des Landes entscheiden. Trotzdem wäre ein postrevolutionäres Persien, das vielleicht zu 40 oder 60 Prozent hinter dem Sohn des letzten Schahs stünde, einem führungslosen Iran vorzuziehen.
Es würde sich im übrigen um eine Gegenrevolution handeln. Die Revolution ging 1979 von den Mullahs und ihren links-naiven Verbündeten aus. Bis dahin war Iran einer der wichtigsten Freunde des Westens im Osten gewesen. Doch im Februar 1979 konnte man in der New York Times lesen, dass die Darstellung von Ajatollah Ruhollah Khomeini „als fanatisch, reaktionär und Träger kruder Vorurteile … mit Sicherheit und erfreulicherweise falsch zu sein [scheint]. Ermutigend ist auch, dass sein engstes Beraterteam ausnahmslos aus moderaten, fortschrittlichen Persönlichkeiten besteht.“
Außerdem hätten sich die „wichtigsten Amtsträger“ der neuen islamischen Regierung „in der Vergangenheit klar für Menschenrechte eingesetzt und scheinen bestrebt zu sein, eine wirtschaftliche Entwicklung zu erreichen, die zu einer modernen Gesellschaft führt, die auf die Befriedigung der Grundbedürfnisse der gesamten Bevölkerung ausgerichtet ist“. All das stand unter dem Titel „Trusting Khomeini“ – „Khomeini vertrauen“.
All das ist längst widerlegt. Die Anführer der Islamischen Republik zeigen unvermindert ihre fanatische, islamisch-reaktionäre und gotteskriegerische Gesinnung, letztlich auch gegenüber dem eigenen Volk, das sie ohne Zögern zu „Feinden Gottes“ stempeln und in mörderischer Art verfolgen. Doch im Hintergrund haben sie auf dem Höhepunkt der Krise um diplomatischen Kontakt zu den USA gebeten. War das schon ein Zeichen der Schwäche?
Kampf der Mullahs gegen den „youth bulge“
Die Sunday Times berichtet nun von 16.500 bis 18.000 Toten – mit einigen Bildern prominenter Opfer – und über 330.000 Verletzten, darunter mindestens 7.000 Augenverletzungen, die sich offenbar gezielten Schüssen verdanken. Die Times spricht von einem „Völkermord unter digitaler Verdunkelung“. Selbst der Oberste Führer Ali Chamenei hat die Tötung „mehrerer tausend“ Bürger während der Aufstände zugegeben. Videos und Berichte bestätigen die kriegsähnlichen Zustände, von denen auch Ärzte schockiert waren. Viele Opfer sind jung, man spricht vom Gen-Z-Aufstand – die alternden Mullahs kämpfen gegen den iranischen „youth bulge“.
Das iranische Justizmedienzentrum dementierte Berichte über ein Todesurteil gegen Erfan Soltani, dessen Hinrichtung angeblich am 14. Januar hatte stattfinden sollen. Zwischendurch hieß es, Soltani sei im Gefängnis zu Tode geprügelt worden. Am Sonntag berichtete die Menschenrechtsorganisation Hengaw von einem Treffen des lebenden Soltani mit seiner Familie.
Die Verwandten getöteter Demonstranten müssen hohe Summen an „Patronengeld“ zahlen, um ihre toten Angehörigen zu sehen; von 700 Millionen Toman oder mehreren tausend Euro ist die Rede. Rückblickend kann man immer noch fragen, warum Bilder wie diese nicht mehr Aufmerksamkeit in den Gesternmedien bekamen:
— Visegrád 24 (@visegrad24) January 13, 2026
Derweil ist der Internetzugang in beschränktem Maße wiederhergestellt worden.
Trumps Reaktion: Gänge wechseln
Trump sagte alle Gespräche mit dem Regime demonstrativ ab, nachdem der hohe Blutzoll unter den Aufständischen klar geworden war. Taktisch kam es Trump aber gelegen, dass die Teheraner Führung behauptete, auf Hinrichtungen vorerst verzichten zu wollen. Unklar bleibt, ob dies dann doch ein Ergebnis von Verhandlungen mit den USA oder nur von amerikanischem Druck war.
Die US-Wirtschaftssanktionen gegen Teheran bleiben in Kraft und wurden ausgebaut: Nun gibt es auch Zölle gegen ihre Handelspartner. Erlittene Niederlagen, was die eigenen Proxy-Truppen Hisbollah und Hamas angeht, wie auch im Zwölf-Tage-Krieg mit Israel und den USA, legen nahe, dass das Militär-Blatt der Mullahs schmal geworden ist. Je weiter dieser Prozess fortschreitet, desto weniger sind die radikalen Schiiten ein „Faktor der Stabilität“ in der Region, was sie im Grunde – der inneren Qualität ihrer Politik nach – nie waren. Sie säten den Terror, in Nahost wie in Europa. Man denke nur an die Blaue Moschee in Hamburg, von Behörden und linken Politikern jahrzehntelang geduldet und umsorgt, und an die daran hängende Europazentrale der Mullahs, mit der sogar Staatsverträge geschlossen wurden.
In Teheran wurde im Zuge der Unruhen auch die Residenz der palästinensischen Botschafterin angegriffen, wie nun bekannt wurde. Regime-Gegner nehmen es als Ausdruck des Abscheus auch gegenüber den im Ausland geförderten Terrorgruppen.
Und nun hat der US-Präsident erneut einen Gang höher geschaltet, fordert einen Wechsel an der Spitze des Iran. Das begründet Trump mit der Inkompetenz der Mullahs, die ihr Land nicht zu wirtschaftlichem Erfolg und Wohlstand geführt haben und nun „tausende Menschen töten, um die Kontrolle zu behalten“. Das erinnert auch an die Endphase der kommunistischen Regimes in Osteuropa, die teils auf wirtschaftliche Unterstützung durch den Westen angewiesen waren, kurz vor der Implosion.
Daneben kann man bei Trump auch ein Element persönlicher Empörung über den iranischen Führer Ali Chamenei wahrnehmen, der sein Land nicht wie der gewählte US-Präsident im Miteinander zu Wohlstand führt, sondern ungefähr das Gegenteil tut. Man kann nun sagen, das ginge Trump und die US-Führung nichts an. Aber die Mullahs haben sich gewiss nicht zurückgehalten auf der außenpolitischen Bühne, haben vielmehr fünfte Kolonnen in vielen Ländern errichtet. Das ist ebenfalls imperiales Denken der ausgreifenden Art.
Aus dem Iran hört man, dass jeder Angriff auf Ali Chamenei als Kriegserklärung an die Islamische Republik gewertet werden würde – man nimmt Trumps Worte sehr ernst. Daneben gibt der Oberste Führer Chamenei das Kompliment gewissermaßen zurück, wenn er Trump auch „strafrechtlich für die Opfer, Schäden und Verleumdungen, die dem iranischen Volk zugefügt wurden“, verantwortlich machen will. Der Konflikt ist aber sicher mehr als persönlicher Art. In der Natur der Anführer spiegelt sich die Natur der unterschiedlichen politischen Systeme, die man nicht langschweifig erläutern muss: hier eine seit 200 Jahren gefestigte Demokratie, dort die 40-jährige Herrschaft schiitischer Diktatoren und Religionsgelehrter.
Trumps neuer Modus der US-Außenpolitik
Und natürlich könnten beide durchaus zusammenarbeiten, wenn dabei die Interessen Dritter – also vor allem der Iraner, aber auch anderer betroffener Völker – gewahrt blieben. Das ist aber schon seit Bestehen der Islamischen Republik nicht so. Im Falle Trumps muss daran erinnert werden, dass der amtierende Präsident nicht identisch ist mit den US-Kriegsherren von Vietnam bis Afghanistan. Trump schlägt einen anderen Modus der US-Außenpolitik vor.
Beobachter erwarten nun eine verzögerte Militärinvention durch die USA, bestimmt auch durch die Anfahrtzeit eines Flugzeugträgers aus dem Pazifik und sonstige Logistik. Inzwischen hat die USS Abraham Lincoln, aus dem südchinesischen Meer kommend, die Straße von Malakka passiert. In einer knappen Woche soll der Flugzeugträger das Arabische Meer erreichen. Die Frage ist, welche Bedeutung der Iran dann noch auf der globalen Bühne spielen wird. Gleichzeitig bewegt sich die USS George Washington von Westen kommend ins Mittelmeer. Gegenüber der Jerusalem Post erklärten US-Offizielle, dass „jetzt alle Optionen auf dem Tisch liegen“. Man arbeite daran, dass Trump ein breites Spektrum an Optionen zur Verfügung steht.
Nimmt man an, dass die Imperien de facto zurückgekehrt sind, mit der russischen Landnahme in der Ukraine ebenso wie mit Chinas Ansprüchen und jenen der USA unter Donald Trump („Donroe-Doktrin“), dann ist das Great Game nicht weit – jenes „große Spiel“ zwischen British Empire und Zarenreich im 19. Jahrhundert. Das hat sich bekanntlich auch in der Region des damaligen Persiens abgespielt und ging schon damals um die Abgrenzung von Interessensphären. Niemand kann ja sagen, wo die „westliche Hemisphäre“ endet und der Einflussbereich anderer Mächte anfängt.
Das Positive kann man darin sehen, dass Trump die imperiale Machtlogik der neuen (alten) Zeit erkannt hat und sich danach verhält, während die Europäer weiterhin etwas von „regelbasierter Ordnung“ murmeln und sich so in die Bedeutungslosigkeit verschrauben. Zugleich übergeben sie ihre Länder im Grunde an feindliche Mächte, anstatt diesem Vorgang etwas entgegenzusetzen. Heute ist der politische Islam zum Großgegner des Westens herangewachsen – im Inneren genauso wie vor der Haustür Europas. Die illegale Migration verbindet beide Welten. Dass Kontakte zu einer islamischen Theokratie mit Missionierungsgedanken damit problematisch werden, versteht sich. Nur in Berlin hat es lange keiner bemerkt.
Wie reagieren die europäischen Patrioten?
Derweil zeigt sich die nationale Opposition in Europa gespalten in Sachen Trump. Das ist teils kein Wunder: Ein dänischer Abgeordneter der dortigen Volkspartei protestierte wütend gegen die geplante Übernahme Grönlands. Die Dansk Folkeparti opponiert auch gegen eine Arbeitsgruppe zwischen den Regierungen Trump und Frederiksen.
Deutsche Parteien finden Trumps Außenpolitik gerade fast durch die Bank schlecht. Im Falle der AfD ist das Eintreten großer Teile der Partei für eine Politik der Nicht-Intervention bekannt. Zuletzt hatte sich die Partei stark der Trump-Regierung angenähert. Nun schien sogar Alice Weidel enttäuscht, dass der Präsident sich weniger aus anderen Staaten heraushielt, als er im Wahlkampf angekündigt hatte. Was die Kritik an Trump mildern könnte, ist seine vergleichsweise Zurückhaltung, wenn man an militärische Brachial-Einsätze wie im Irak und Afghanistan denkt.
Mit der Festnahme Nicolás Maduros war für die AfD-Führung dennoch eine Grenze überschritten, noch mehr mit der Androhung von Luftschlägen gegen den Iran. Der außenpolitische Sprecher Markus Frohnmaier relativierte eine vermeintliche Kluft zwischen der AfD und der Trump-Regierung. Für ihn ist klar, dass es „eine regelbasierte Ordnung nie so richtig gab“. Frohnmaier will andere Fragen in den Vordergrund stellen: „Wie bekommen wir eigentlich Deutschland wieder fit? Wie bekommt man Europa wieder fit? Wie kann man sich in so einer Welt, in der Großmächte eben sehr stark ihre eigenen Interessen vertreten und diese offenbar auch militärisch durchsetzen, eigentlich bestehen?“
Es wird zu sehen sein, wie Trump das von ihm selbst errichtete Erwartungsdilemma – das ihn auch selbst im Rahmen der MAGA-Bewegung betrifft – löst, wie er also den unterdrückten Iranern beisteht und der Freiheit eine Gasse öffnet, ohne die USA zu sehr im Iran zu engagieren. Bisher hat Trump in dieser Hinsicht Gespür und ein gewisses Fortune bewiesen: In Syrien zog er Einsatzkräfte zurück und verminderte so den US-amerikanischen Anteil, der mit zum Bürgerkrieg geführt hatte. In Afghanistan stieß er ebenfalls einen Rückzug an, den Biden dann auf chaotische Weise vollzog. In Venezuela hat Trump zwar den obersten Kopf aus dem System genommen, ist aber bereit, mit dem Rest des Apparats zusammenzuarbeiten. So kann sich langfristig ein organischer Wandel im Lande ergeben. Es ist nicht die totale Disruption, die er anbietet.
Das Ziel von Trumps Politik im Iran dürfte klar sein: Mit dem Mullah-Regime verschwände der Hauptwidersacher Israels im Nahen Osten und ein Agent des internationalen islamischen Terrors, der nicht davor zurückschreckt, sich sunnitischer Muslimbrüder zu bedienen. Insofern ließ auch das Statement des türkischen Außenministers tief blicken, der vor einem US-Engagement gegen die Ajatollahs warnte.
Zu Trumps Gunsten kann man sagen, dass ein Naher Osten ohne US-Einmischung in den letzten Jahrzehnten völlig unbekannt war. In diesem Zuge wurde allerdings nur wenig erreicht, vor allem keine Stabilität. Das lässt sich besser machen.
Werteorientierung ist ja nichts Schlechtes
Insgesamt sieht es so aus, dass ein Eingreifen Trumps im Iran eher von universalen Werten getragen wäre, als dass es einem rein machtpolitischen Impuls folgt. Das Gleiche kann man von Venezuela sagen. In beiden Fällen geht es um Regierungen, die nicht für das Wohl und den Wohlstand der Bürger sorgen konnten. Das war schlicht nicht ihre Priorität, und das führte zu Massenflucht, Bandenkriminalität, Terror und Unterdrückung. Trumps Kritiker wird das vielleicht nicht versöhnen. Denn sie kritisieren ja auch die oft ideologische Werte-Orientierung anderer westlicher Politiker, die zu unzähligen Moralkapriolen geführt haben – von geschlechtergerechten Toiletten in Afrika bis zu durchfinanzierten Radwegen in Peru.
Die USA sind sicher nicht der Weltpolizist, der „Schadstaaten“ systematisch entfernen muss, und Trump dürfte ein Präsident sein, der eher das Gegenteil dieser Vision vertritt. „America first“ bedeutet zuerst den Einsatz für die eigenen Interessen, und der muss vor allem zu Hause geschehen. Die Konsequenz: Erst wenn die eigenen Interessen vom Ausland her massiv bedroht werden, wird auch ein Präsident Trump eine Intervention erwägen. Dabei wird er stets auf das „Preis-Leistungs-Verhältnis“ achten. Prägend wirkt dabei sein ausgeprägter Kaufmannsinstinkt, der ihn daran hindert, wahnwitzige Investitionen ohne erwartbaren Gewinn einzugehen. Das konnte man von seinen Vorgängern nicht behaupten.
Der Fall der stark in den USA aktiven venezolanischen Mafia Tren de Aragua ist dabei ein wichtiger Hinweis auf Trumps Denken. In diesem Fall versuchte er, sich zunächst mit Abschiebungen zu erwehren. Der nächste Schritt war, die Drogen- und Prostitutionsmafia bis in ihr Heimatland zurückzuverfolgen. Am Ende ließ Trump kurzerhand die Ursache des Übels – die korrupte Staatsführung – entfernen.
Das Vordringen des radikalen Islams in Eurasien, das Trump scheinbar aus sicherer Warte beobachten kann, ist ein ganz vergleichbarer Fall. Auch hier geht es um einen erheblichen Störfaktor, der über das Wirtschaftliche letztlich politische Folgen hat. So verbindet sich die politische Ethik am Ende mit dem Kaufmännischen. Beide Male spielen „Werte“ eine Hauptrolle – ideelle ebenso wie materielle. Und die Bedeutung, die beiden zugewiesen wird, ist letztlich Ausdruck von Vernunftorientierung. Was daraus folgt, ist dabei noch offen. Aber einen kräftezehrenden Iran-Einsatz wird es unter Trump wohl nicht geben, einzelne wohlgesetzte Schläge vielleicht.


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Na ja, Trumps Amerika sollte aufpassen, dass es zum Schluss nicht ganz alleine dasteht. Den ohne Verbündete gegen den Rest der Welt, Mister Präsident, das kann doch nicht ihr Ernst sein?
Pahlawi und Trump haben den Iranern aus ihren geschützten Luxuswohnungen immer wieder zugerufen: “ Macht weiter, macht weiter, wir helfen Euch „. Die wurden dann zu Hunderten oder wie jetzt berichtet zu Tausenden erschossen, ohne daß ihnen irgendjemand geholfen hat. Die noch nicht Erschossenen werden auch nicht von den USA aufgenommen werden, das dürfen wieder die dummen Deutschen machen.
Innerhalb der AfD konkurrieren zwei unterschiedlich Konzepte von Außen- und Sicherheitspolitik. Vor allem im Osten oder vom Osten her, aber durchaus auch unter Bezug auf die alte linke westdeutsche Friedenbewegung gibt es eine auf Russlandnähe und neutralistischen Pazifismus setzende Sichtweise, die nach außen vor allem Tino Chrupalla vertritt. Obwohl sie das Ost-Westblocksystem massiv kritisiert und die westliche Seite ablehnt oder negativiert, ist sie paradoxerweise genau auf so ein System sich gegenseitig neutralisierender Super- und Vormächte angewiesen, denn nur innerhalb diesem kann sie ihr Idealbild Deutschlands als einer streitkräftelosen „Super-Schweiz“ aufrechterhalten, in einer Welt, die von totaler gegenseitiger Passivität und Nichteinmischung… Mehr
Welche Systeme sind dann in Konflikt? Primär geht es doch ums Öl und andere Bodenschätze. Dann geht es um Welthegemonie. Es ist egal welche System das ist, entscheidend ist, ob der Machthaber ein „Freund“ ist oder nicht. Die Bürger haben dabei so wenig zu sagen wie das früher in der Geschichte der Menschheit immer schon war. Unsere Heinis tun das gleiche nur haben weniger fähige Armee zur Verfügung.
Ich sehe kein irgendwie geartetes Vorgehen entlang irgendwelcher Werte, ich sehe ganz klassische Geopolitik einer Großmacht, da interessieren Werte, Meschenrecht oder Demokratie nicht wirklich, was sich ja auch an Gegenbeispielen zeigen läßt.
Was will dieser Artikel mir eigentlich sagen? Dass Trump ein erbärmlicher Feigling ist, der nur auf Schwache (Venezuela, Dänemark) einprügeln kann? Ja, tut er. Dass Trump mehrere Tausend Aufständische im Iran in den Tod getrieben hat mit falschen Versprechungen? Ja, tut er auch. Dass Trump somit nicht nur ein Feigling, sondern auch ein Verräter ist? Ja, tut er auch.
> Reza Pahlawi ist zum wichtigsten Kandidaten für den Wandel im Iran geworden, nicht zuletzt wegen des Machtvakuums, das daneben im Iran wie bei den Auslandspersern besteht.
Wenn Exilanten nur Murks treiben, wird der Erbe des üblen Schlächters zur Hoffnung des wertigen Wertewestens gepusht? In Iran selbst mag den korrupten Typen aber keiner.
> Ein Konflikt der Systeme, der letztlich um Werte wie die Freiheit des Einzelnen geht, wird Trump kaum zugetraut.
Real sehe ich nicht, dass er die Freiheit in Westeuropa verbessert hätte. Wenn da in einem Jahr nichts kam, wird auch weiter nichts kommen.
Einzige Hoffnung: Ein estnisches Institut stellt gerade fest, man müsse sich mit Russland vertragen. Dort darf man mittlerweile mehr als in Westeuropa sagen.
„Bis dahin war Iran einer der wichtigsten Freunde des Westens im Osten gewesen.“ Nicht unbedingt, da die Mißachtung der Neutralität Persien und die in dem Zuge erzwungene Absetzung des Schahs durch die Aliierten und Einsetzung des Sohns nicht wirklich vergessen ist.
Nun in der Redaktion vlt doch. Da ist man sehr nah an der Atlantik Brücke auch wenn das durch komische Typen wie Sigmar Gabriel geführt wird. Das mit Sigmar zeigt nur wie egal ist, wen hier regiert. Es ist zu vermuten, dass Weidel wenn statt in Knast in dem Kanzleramt landet, wird sie tatsächlich erst einen Besuch aus US Botschaft bekommen. Mittlerweile gibt es keine Hemmungen in Washington die Sachen bei den echten Namen nennen.
Geradezu grell auffällig ist das schreiende Schweigen der linksGRÜN dominant infiltrierten „Qualitätsmedien“, wie ARD/ZDF & Zeit, SPEI GEL, SZ etc. Wehe aber, ein WEISER toxischer cis-Mann schaut einer Dinkel-Dörte oder. Thorben*Ine auf den @? Kann es vllt. sein, daß es nicht nur ideologische, sondern auch eine direkte personelle Verbindungen & gar Befehlsempfangstränge zum bestialischen Mullahregime & IRGC-Killerkommanddos bestehen? Hadmut ->Danisch.de schreibt über die BaWÜ GRÜNEN & der Heini-Böller-Stiftung, daß die wohl mit einem während der Mullah-Revolution sehr aktivem & prominenten Mitglied kooperierten, bzw. daß er dort Mitglied war/ist & dessen Tochter eine bekannte linksGRÜNE Journeuse, ua. bei der sog. „taz“… Mehr
Trump fordert Wechsel an der Spitze…im iran! Das wäre super da dann die ölpreise sehr stark sinken würden – iran könnte dann ja viel mehr öl verkaufen. Und ich gehe davon aus das Trump das früher oder später auch hier fordern wird – also das die bundesregierung ausgewechselt wird. Wir wissen ja das Trump nicht nur droht sondern auch handelt und es sind ja nicht wenige us soldaten in deutschland.
> Und ich gehe davon aus das Trump das früher oder später auch hier fordern wird – also das die bundesregierung ausgewechselt wird.
Buntschland hat kein Öl. Bei der bisherigen Hörigkeit hätte man vermutlich praktisch jeden Wunsch umgesetzt – offenbar gab es nicht wirklich einen. Nicht mit Nachdruck so wie wenn er Öl oder Geld für Waffen haben will.
Öl nicht aber andere rohstoffe zb kohle, gas ua….also so wenig sind das auch nicht wenn man sich da mal schlau macht. Aus sicht eines geschäftmannes wie Trump ist deutschland aber auch so wichtig 1 sind wir ein riesen transitland und 2 für seine militärische abteilung ein wichtiger standort (global gesehen).