Ein würdeloser Abgang. Der Rücktritt von Josefine Paul ist das Eingeständnis jahrelangen Totalversagens. Solingen war kein Ausrutscher, sondern der Kulminationspunkt grüner Verantwortungslosigkeit und Unfähigkeit.
picture alliance/dpa | Roberto Pfeil
Der Rücktritt von NRW-Flüchtlingsministerin Josefine Paul ist alles andere als ein Akt politischer Größe. Er ist das späte Eingeständnis ihres vollständigen und grundsätzlichen Versagens. Aber nicht nur ihres Versagens. Sondern es ist auch das Versagen derjenigen, die solche Personen in ein Ministeramt berufen. So gesehen ist der längst überfällige Rücktritt von Josefine Paul zwar nur einem einzigen Fehler geschuldet, der aber zeitlich mit der Dauer ihrer Zeit als Ministerin deckungsgleich ist. Ein permanentes Nichtbewältigen, Überfordertsein, Ausweichen, Verzögern und Verschweigen fand mit ihrem Rücktritt ein unrühmliches Ende. Ihr größtes Versagen war aber mit Sicherheit ihr Agieren nach dem Anschlag von Solingen.
Nach dem islamistischen Terrorangriff von Solingen mit drei Toten hätte man von einer zuständigen Ministerin Führung, Präsenz und hinterher Transparenz erwartet. Stattdessen herrschte Funkstille. Zwei Tage lang war Josefine Paul nicht erreichbar. Sie reagierte nicht einmal auf eine Gesprächsanfrage des Innenministers. Öffentlich trat sie erst vier Tage später auf. Für eine Ministerin, deren Ressort „Flucht und Integration“ heißt, ist das der ultimative politische Offenbarungseid.
Besonders brisant wurde der Vorgang durch das nachträgliche Auftauchen einer SMS, die Paul bereits am Tag nach dem Anschlag aus Frankreich versandt hatte. Sie erkundigte sich nach Durchsuchungen in einer Geflüchtetenunterkunft. Die SMS-Nachricht existierte, wurde aber dem Untersuchungsausschuss nicht vorgelegt. Vergessen? Übersehen? Oder bewusst zurückgehalten? Diese Frage blieb bis jetzt unbeantwortet und machte den Rücktritt unausweichlich.
Verantwortung? Nur rhetorisch
Der Täter von Solingen war ausreisepflichtig. Abgeschoben wurde er, wie so oft bei vergleichbaren Fällen, natürlich nicht. Und das ist der Kern des gesamten Einwanderungsproblems. Wer die politische Verantwortung für die meist illegale Migration trägt, trägt sie auch für deren Folgen. Die grüne Migrationspolitik verweigert diesen Zusammenhang seit Jahren. Pauls Verhalten nach Solingen fügte sich nahtlos in das jahrelange politische Versagen ein. Nach den Terrortaten wird Betroffenheit in vorgestanzten Worthülsen vorgetäuscht, aber selbstverständlich ist man nicht verantwortlich.
Dass SPD und FDP Ministerpräsident Wüst ein Ultimatum setzten, zeigt, wie groß der Vertrauensverlust selbst innerhalb der an diesen Zuständen verantwortlichen politischen Klasse ist. Der Rücktritt ist deshalb nicht eigener Einsicht geschuldet, sondern ausschließlich äußerem Zwang.
Personaltausch statt Kurswechsel
Mit Verena Schäffer steht die Nachfolgerin bereits fest. Sie kommt natürlich aus derselben Partei, aus demselben politischen Milieu und hat dieselbe politische und ideologische Grundhaltung. Ein Neuanfang ist mit ihr nicht zu erwarten. Es ist ein Personalwechsel ohne irgendwelche politische Konsequenz.
Auch die parallel zum Terrorangriff von Solingen eskalierende Kritik an Pauls Kita-Reform unterstreicht dieses Muster. Ideologisch motivierte Reformen, miserabel kommuniziert und noch schlechter umgesetzt.
Der größere Skandal bleibt
Josefine Paul geht. Aber das Problem bleibt. Eine Politik, die Abschiebungen verhindert, Verantwortung ablehnt und parlamentarische Aufklärung nur unter Druck zulässt, produziert Misstrauen, aber keine Sicherheit.
Solingen war kein Betriebsunfall. Es war politisches Versagen. Und solange sich an der zugrunde liegenden Ideologie nichts ändert, wird auch der nächste Rücktritt und der nächste islamistische Terrorangriff nur eine Frage der Zeit sein.

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Wie ich den BRD Bürger so kennen dürfte das ein Grund sein unbedingt Rot Grün zu wählen. Weil er ein Fuchs ist, gelle.
Ich bin schon mein Leben lang ein großer Anhänger der These, dass man viele Eigenschaften eines Menschen und vor allem wesentliche Charakterzüge am Gesicht ablesen kann. Es gibt ja nicht umsonst das geflügelte Wort, dass das Gesicht eines Menschen der Spiegel seiner Seele sei. Natürlich kann man nicht jeden Serienkiller am Aussehen erkennen. Sonst gäbe es nicht die berühmten netten Onkels von nebenan. Es gibt also keine Regel ohne Ausnahme aber es gibt Regeln, die im im Allgemeinen und in den meisten Fällen zutreffen. Und nun schau man sich das Gesicht der soeben zurückgetretene Ministerin an. Es erübrigt sich jeder… Mehr
Ein Bauernopfer. Sie hats halt zu offenkundig dummdreist getrieben. Die nächste grüne Schleuserin wird nominiert. Es wird sich nix ändern. Das Geschäftsmodell Asyl boomt, muß weiter brummen. Armin der Wicht aus Schlumpfhausen wird irgendwat stammeln, aber wen interessiert den von Little Britain the Kraut edition…
Folgende Eigenschaften entscheiden die Aufstiegsmöglichkeiten bei Politikern, insbesondere bei den Grünen, erheblich:
Berufsausbildung: —
Studienabschluss: —
Berufserfahrung: —
Realitätssinn: —
Effizienz: —
Toleranz: —
Für Meinungsfreiheit: —
Für Pressefreiheit: —
Kompromissfähigkeit: —
Eindimensionales Denken: +++
Wissensbefreit: +++
Gefestigte linke Ideologie: +++
Deutschenhass und Fernstenliebe: +++
Kampagnenfähigkeit: +++
Intoleranz: +++
Vernichtung Andersdenkender: +++
Unterdrückung anderer Meinungen: +++
Auspressen der Bevölkerung: +++
Es gäbe noch einiges, aber dann wird die Liste zu lang.
Die Paul hat wohl einen Magister, aber eben im üblichen Metier: Soziologie, Politikwissenschaften, Geschichte. Halt das Zeug, mit dem man zu nichts zu gebrauchen ist und daher nur Politik übrig bleibt.
Aus Raider wurde Twix, sonst ändert sich nix…. Solange die Grünen an der Macht bleiben sind solche „Rücktritte“ nur Kulissenschieberei. Nur der Wähler kann den grünen Zirkus beenden, aber der wird vom WDR soweit links/grün sediert dass er gar nicht bemerkt was da gespielt wird…..
Zu tun haben wir mit solchen – zur Heimreise zu schlau.
Wolfgang Meins schreibt auf der Achse so: https://www.achgut.com/artikel/solingen_prozess_das_tabu_ueber_das_keiner_reden_wollte
Und hier die Verteilung des Durchschnitts-IQs der Fachkräfte weltweit: https://commons.wiki.org/wiki/File:World-iq-map-lynn-2002.svg
„Politik“ scheint heute zu bedeuten das Geld der Bürger aus dem Fenster zu werfen.
Verantwortung, Weitblick, Rechtsverständnis und dessen Sinn und Bedeutung? Pustekuchen.
Nur keine harte Kante zeigen oder irgendjemanden durch den Anspruch Regeln und Gesetze einzuhalten zu verärgern.
Das Netzwerk der Profiteure und Kumpels wird einen schon schützen.
Und wenn ausnahmsweise einmal nicht, dann ist wahrscheinlich schon ein saftiger Anschlußjob für sie bereitgestellt.
Verena Schäffer (Grüne) ersetzt Josephine Paul (Grüne). Da kriege ich schon Ausschlag, wenn ich nur die Vornamen lese und sehe, wie eine grüne Quoten Ideologin durch die nächste ersetzt wird! Aber natürlich passen die Damen perfekt zum Wüst, der genau so gut bei den Grünen sein könnte wie dieser Günther aus S-H!
Und beide, der Günther aus S-H als auch Wüst sind Mitglied der CDU und beide sind Ministerpräsidenten.
Hat Geschichte und jüdische Studien – was auch immer das sein mag – studiert. Kurzum: Für Realpolitik genau so unbrauchbar wie Paul.
Mein Gott, mit der Qualifikation ist sie ja bestens geeignet für die derzeitige deutschenfeindliche NRW-Migrationspolitik.
Frau Verena Schäffer hat laut Wikipedia noch nie außerhalb der Politik gearbeitet. Wer, außer Schäffer, hätte dieses Amt mehr „verdient“!
Nur jemand, der auch innerhalb der Politik nie gearbeitet hat. Vielleicht ein Langzeitstudent mit Ende 40, diversen Sozialgedöns-Studienversuchen und zahlreichen Faulheits-Stuhlkreisen mit jeweils viel Laberei um nichts.
Wobei „arbeiten“ ja noch mal was anderes ist, als etwas zum Wohle des Volkes zu „bewirken“.
Da steht so gut wie nie was bei wiki in den Artikeln. Auch nicht bei Wüst, Günther oder Merz. Laschet außen vor.
Wobei ich immer dachte, genau dazu wären die da?
„Wer die politische Verantwortung für die meist illegale Migration trägt, trägt sie auch für deren Folgen“
Hohohaha, wer aus dieser politischen „Schicht“ hat das letzte mal von sich aus Konsequenzen aus seinem Handeln gezogen?
Da ist doch durch und durch alles morsch.
Abgang nach Muster Spiegel: Sie geht, taucht dann nach einiger Zeit wieder auf in Besitz eines gut dotierten Postens. Das System lässt seine Mitläufer nicht verkommen.