Die Covid-Patientenverfügung eines Freundes

„Ich lehne für mich persönlich eine intensivmedizinische Behandlung auf der Intensivstation wegen einer Coviderkrankung ab... Selbstverständlich wünschte ich mir dann eine optimale palliative Betreuung... Ich wünschte mir auch, dass alle meine Lieben an meiner Seite sein dürften.“

MAGO / Kirchner-Media

Ich lehne für mich persönlich eine intensivmedizinische Behandlung auf der Intensivstation wegen einer Coviderkrankung ab.

Insofern nehme ich auch keinem anderen Patienten einen Intensivmedizinplatz weg. Eine Impfpflicht gerade aus dieser immer wieder vorgebrachten Befürchtung entfällt somit für mich.

Eine Impfung mit den nur bedingt zugelassenen Gen-Impfstoffen, die mit ihrem Impfversagen und mit ihren Nebenwirkungen immer wieder unangenehm überraschen, kommt für mich nach meinem jetzigen Wissensstand und Gesundheitszustand noch nicht in Frage. Auch das monoton strapazierte „Solidaritäts-Narrativ“ überzeugt mich nicht, da auch Geimpfte das Virus weitergeben.

Die staatlichen und medialen Impfnötigungsversuche bestärken mich in meiner Meinung. Lieber nehme ich einen für mich unwahrscheinlichen, aber doch möglichen vorzeitigen Tod durch Covid in Kauf.

Selbstverständlich wünschte ich mir dann eine optimale palliative Betreuung, auch wenn damit eine ungewollte Lebenszeitverkürzung verbunden sein sollte. Ich wünschte mir auch, dass alle meine Lieben an meiner Seite sein dürften.

Ich würde mich sehr freuen, wenn es den Pflegekräften gelingen würde, einen anderen Menschen an meiner Stelle auf der Intensivstation am Leben zu erhalten.

Mein politisch oberstes Anliegen ist es, meinen Kindern eine Welt zu übergeben, in denen die individuellen Grundrechte nicht vorschnell kollektivistischen Zwangsmaßnahmen untergeordnet werden, die sich gerade in Coronazeiten immer wieder als offensichtlich ungeeignet, nicht erforderlich oder nicht verhältnismäßig erwiesen haben.

Ich bin bereit, gravierende Nachteile hinzunehmen in meinem Engagement für die körperliche Selbstbestimmung und für die individuelle Impfentscheidung bei noch nicht ausgereiften Impfstoffen.

Als Christ darf ich in der Gewissheit sterben, dass selbst im Tod das Beste noch vor mir liegt.

Gez. XXX

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Kommentare ( 50 )

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Dinosaurier
1 Monat her

guten Tag an Alle oder noch freundlicher: gute Tage (wie die Spanier und die Türken sagen) mit der Verfügung des Freundes von Achijah Zorn bin ich völlig einverstanden meine eigene Verfügung ist schon seit Jahren so aufgebaut (allerdings steht darin —verständlicherweise— noch Nichts von Corona oder Impfungen) mein Mißtrauen gegenüber dem Großteile der Ärzteschaft hat mich damals schon veranlaßt, zu verlangen: sollte ich aufgefunden werden, ohne meinen Willen äußern zu können, so will ich nach Hause gebracht werden / jedenfalls NICHT in ein Krankenhaus!!!!! ich verbiete (außer blutende Wunden zu verbinden oder einen Bruch zu schienen) J E D E… Mehr

Ludwig Thoma
1 Monat her

von einer Patientenverfügung kann man nur abraten, zuviel Ermessensspielraum. Im Krankenhaus wird die Frage „existiert eine Patientenverfügung?“ oft als synonym mit „will der Patient sterben?“ aufgefaßt, und keiner hat Zeit, das Werk auch nur durchzulesen und sich mit dem Inhalt vertraut zu machen.
Wichtig ist eine unterschriebene Vollmacht für eine Vertrauensperson, welche weiß, wie man im Fal des Falles entschieden hätte. Schlimmstenfalls kann nämlich Klinikpersonal zu den Angehörigen eines Patienten sagen: „waaas, sie haben keine Vollmacht, mit Ihnen rede ich gar nicht, Sie bekommen auch keinen Zutritt zum Patienten.“

elly
1 Monat her
Antworten an  Ludwig Thoma

Im Krankenhaus wird die Frage „existiert eine Patientenverfügung?“ oft als synonym mit „will der Patient sterben?“ aufgefaßt,“
Das kommt ganz auf die Auslastung und den Kosten / Nutzen Faktor der Station an. Gerade am Lebensende werden viele Patienten zur „cash cow“ für Kliniken.
Natürlich gehört zu einer Patientenverfügung auch immer eine Vorsorgevollmacht.

kasimir
1 Monat her

Ich mache mir auch keine Gedanken darum. Mir ist schon klar, daß Corona eine andere Nummer ist als Grippe. ABER: was mir seit fast 2 Jahren nun auffällt- in den Medien wird fast nur über Impfung und Booster parliert. Niemand von den anerkannten Virologen erwähnt mal das Thema Prophylaxe. Warum wird der Bevölkerung nicht mal verklickert, daß man sich auch durch höhere tägliche Dosen an Vitamin C und D schützen kann? Gerade für ältere Menschen ist eine tägliche Zufuhr an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen enorm wichtig. Es gibt bereits seriöse Studien (bei „pubmed“ nachlesbar) daß gerade die 3-er Kombination: Zink+Vitamin… Mehr

nicomoe
1 Monat her
Antworten an  kasimir

Ganz Ihrer Meinung! Ich habe gerade einen milden Verlauf hinter mir, eventuell durch Hilfe von ketogener Ernährung, zusätzlich Vitamine C,A, D,K, Selen, Magnesium und Zink, begleitend L-Lysin, denn was gegen Herpes hilft kann gegen C. nicht schaden. Ich sag immer: und wenn es auch nur ein Placebo- Effekt ist, das Gefühl selber Kontrolle zu haben ist durch nichts zu ersetzen!

Lili Moon
1 Monat her

Als Atheist darf ich in der Gewissheit sterben, dass mein Leben gute und schlechte Zeiten hatte und ich nichts bereue …

Lebensfreude
1 Monat her

“Ich bin bereit, gravierende Nachteile hinzunehmen in meinem Engagement für die körperliche Selbstbestimmung…”
Beeindruckender und zum Nachdenken anregender Artikel, Danke!

elly
1 Monat her

Ich besitze ebenfalls eine Patientenverfügung. Da ich immer wieder einmal lesen musste, dass Patientenverfügungen ganz gerne mal ignoriert werden, bin ich Mitglied in einer Patientenschutzorganisation und habe meine Verfügung bei Gericht hinterlegt. Ich musste hilf- und machtlos mit ansehen, wie meine Oma nicht streben durfte. Mit Schläuchen in jeder Körperöffnung konnte sie nicht mehr reden, aber die Tränen liefen ihr übers Gesicht. Bei allem Geplärre der Kliniken und deren Chef- und Oberärzte, darf nicht übersehen werden, dass diese maximal invasive Beatmungstherapie sehr lukrativ für die Klinikfinanzen ist. Immer wieder gibts Bericht zur Übertherapie am Lebensende, zu Lasten der Patienten und… Mehr

Nibelung
1 Monat her
Antworten an  elly

Den Sumpf der Gewinnmaximierung kann man austrocknen, wenn man es in der Patientenverfügung bei der Bekämpfung von Seuchen und anderen Krankheiten grundsätzlich verbietet.

Damit wäre es für die Typen völlig uninteressant und sie könnten nur noch auf herkömmliche Weise Hilfe bis zum Tod leisten, aber nicht mehr über diese Methode, die man mittlerweile als recht fragwürdig einstufen könnte und das Mißtrauen durchaus berechtigt ist.

kasimir
1 Monat her
Antworten an  Nibelung

Habe auch eine Patientenverfügung (und habe zusätzlich eine beglaubigte Kopie bei unserem Rechtsanwalt hinterlegt). Ich möchte auch keine lebensverlängernden Maßnahmen. Vielleicht sollte ich den Punkt „Corona“ noch zusätzlich mit hineinschreiben. Es ist eine Schande, daß es auf deutschen Intensivstationen immer noch Usus ist, Patienten möglichst lange mit lebensverlängernden Maßnahmen zu quälen, anstatt ihnen einen würdigen Abschied zu gönnen. Da sind die Schweiz und auch die Niederlande uns um Jahre voraus. Meine Oma starb ebenfalls auf der Intensivstation. Es war schon 2-3 Wochen vorher klar, daß sie da nicht mehr herauskommen würde (sie war 88 und hatte in kurzer Zeit mehrere… Mehr

Auchentoshan
1 Monat her
Antworten an  elly

Ich bin mir ziemlich sicher, dass in den letzten 1,5 Jahren massiv Patientenverfügungen missachtet wurden. Der Altersmedian bei den an/mit /in der Nähe von Covid Verstorbenen liegt bei ca. 84 Jahren. Beruflich bedingt weiß ich, dass sehr viele ältere Menschen eine Patientenverfügung haben. Wenn ich mir nun die Intensivstationen anschaue und wieviele Hochbetagte dort über sehr lange Zeit, invasiv beatmet werden, werde ich skeptisch.

elly
1 Monat her
Antworten an  Auchentoshan

Ja mich wundert das auch, dass so viele alte Menschen maximal invasiv behandelt werden. Im Januar 2021 sagte der Chefarzt Dr. Clemens Wendtner: Hohe Sterberate: Patientenverfügungen vieler älterer PatientenDie nach wie vor hohen Zahlen an Corona-Todesfällen begründete Wendtner unter anderem damit, dass viele ältere Patienten gar nicht mehr auf der Intensivstation behandelt werden wollten. Sie hätten entsprechende Patientenverfügungen. “ https://www.br.de/nachrichten/bayern/schwabinger-chefarzt-wendtner-corona-lockdown-eher-verlaengern,SNMrKzI

Andreas aus E.
1 Monat her

Das monoton strapazierte „Solidaritäts-Narrativ“ ist eine ganz besondere bedeutungsumkehrende Bosheit, es gehört linguistisch in den Forschungsbereich Neusprech und Doppeldenk.
(Ganz ähnlich verhält es sich übrigens mit dem inflationär gebrauchten Begriff „Spaltung“.)

Im Übrigen sehe ich es auch so. Intensiv in der Hardcoreversion nein danke, aber gute Drogen hätte ich zum Finale schon ganz gern.

Nibelung
1 Monat her

Zu Corona kann man nur eines sagen, wäre sich alle Fachleute in der Betrachtung der Gefährlichkeit und Behandlung einig, dann könnte man ja noch von der Annahme ausgehen, daß sie es richtig machen. Da aber nur die Gleichgesinnten zu Wort kommen, fehlt die objektiver Beurteilung der Sachlage, mit allen Gefährlichkeiten die darin liegen und eine Notzulassung ist eben kein abschließend geprüftes Produkt, wo man die Ungefährlichkeit garantieren kann und die Todesfälle auch bei Doppelt-Geimpften und Ansteckungen sowieso, nehmen doch langsam überhand und wer das zuläßt kann doch nicht normal sein, da müßten die Alarmglocken läuten und tun sie es nicht,… Mehr

Sonny
1 Monat her

Vielleicht ist es tatsächlich notwendig, unsere, bei der Bundesnotarkammer hinterlegte, Patientenverfügung zu überarbeiten. Zusätzlich würde ich in diesem Zusammenhang gerne das Zwangs-Kollektiv der Krankenversicherung verlassen. Bei uns im Land geht doch jeder wegen jedem Pups zum Arzt. Was das alles kostet, wissen die meisten auch gar nicht – nur die privat Versicherten kennen die Rechnungsbeträge. Wie beneide ich die Amerikaner, die das frei entscheiden dürfen. Die Menschen denken anscheinend, wenn sie DAS und DAS täten, würden sie ewig leben und nie sterben und nie krank werden. Dieser Selbstbeschiss kostet uns gerade unsere Freiheit. Wenn mein Ende gekommen ist, dann ist… Mehr

Danton
1 Monat her

Wir Ungeimpfte sollten uns nicht ins Jammertal begeben, sondern mit einer gesunden Einstellung in die Zukunft blicken.

kasimir
1 Monat her
Antworten an  Danton

Sehe ich genau so. Unsere Gesundheit ist das höchste Gut, unbezahlbar. Leider weiß ich nicht, wie ich mich verhalten werde, wenn mein Arbeitgeber am 01.02.2022 meinen Impfausweis sehen will (hier in Österreich). Er ist schon seit mindestens einem halben Jahr sehr erpicht, daß wir uns alle impfen lassen. Habe jetzt noch knapp 2 Monate, um mir zu überlegen, was ich tun werde. Entweder mir wird gekündigt (klar, dagegen könnte ich klagen, in meiner Abteilung sind noch 3-4 Personen nicht geimpft, wir könnten uns zusammentun und einen Anwalt nehmen). Das würde aber sicherlich Monate dauern, bis es zu einem Urteil kommt.… Mehr

Danton
1 Monat her
Antworten an  kasimir

Unmöglich mit was für einem Druck, mit welch wiederlichen Umständen sie zu kämpfen haben. Ein Staat der seinen Bürger die existenziellen Grundlagen beraubt nachdem er ihnen die Selbstbestimmtheit genommen hat. Es ist nichts anderes als Hexenverfolgung mit modernen Mitteln. Ich würde ihnen gerne helfen, aber wir bilden eine Schickalsgemeinschaft in der alle von den gleichen Wirrungen betroffen sind. Die meisten von uns stehen seit 2 Jahren am Rade der Gesellschaft, werden für unser Kritikbewusstsein als Leugner oder Tyrannen bezeichnet, unsere Argumente werden öffentlich verbrannt und unser Würde und Selbstbewusstsein erzeugt Ängste bei Politik, Medien und denen die keine Meinung haben… Mehr