Die Grünen für Streckbetrieb, weil Weiterbetrieb die ideologische Pleite eingestehen würde

Die Angst vor dem Winter ist so groß, dass man ganz vorsichtig grünes Klientel darauf vorbereitet, vielleicht eventuell möglicherweise einen Streckbetrieb der drei noch laufenden Kernkraftwerke in Erwägung zu ziehen. Dabei wird der Begriff Weiterbetrieb verschämt umgangen, damit das ideologiebasierte Kartenhaus nicht so offensichtlich zusammenfällt.

IMAGO / IPON

Inzwischen zeigen sich grün geführte aufgeblähte Ministerien ihrer eigenen Bürokratie nicht mehr gewachsen. Der 15. August stand im Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVGB) als erster Berichterstattungstermin zum Stand des Kohleausstiegs festgeschrieben. Das ist zunächst verschoben, was sollen die Ministerialbeamten im Ministerium für Wirtschaft und Klima auch schreiben?

Dass parallel zum Ausstieg der Einstieg stattfindet, dass das Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz (EKBG) zwar am 31. März 2023 endet, aber die Lage dann kaum anders sein dürfte als heute, dass die hochgelobten „Erneuerbaren“ nicht im entferntesten die hohen Erwartungen erfüllen und Kohlekraftwerke ersetzen können? Und dass am Ende die „Klimaziele“ bis 2030 nicht geschafft werden können, zumal wenn man doch Kernkraftwerke abschaltet?

Nirgendwo ist immer Wind

Fast täglich zeigen die „Erneuerbaren“ ihr Unvermögen, Versorgung sicherzustellen. Die installierte Leistung der Windkraftanlagen an Land betrug im August etwa 57.000 Megawatt. In der Realität leisteten sie am 16. August ganze 650 Megawatt, was 1,14 Prozent ihrer installierten Leistung entspricht. Ergo brauchen wir weiter ein fast hundertprozentiges Backup, auch Kohlekraftwerke werden uns erhalten bleiben. Sollte jetzt jemand „Wasserstoff“ rufen, so sei ergänzt, dass dessen Herstellung große Mengen an Energie erfordert und wir diesen frühestens ab 2030 in relevanten Mengen haben könnten. Wie wir energetisch durch die zwanziger Jahre kommen, ist weitgehend unklar.

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Natürlich ist es unfair, den falschen Kurs nur den Grünen anzuhängen. Es begab sich am 10. September 2019 im Bundestag, als der damalige Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz sprach: „Und dann müssen wir auch Fragen beantworten … : Warum ist es denn richtig, dass Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigt, wenn gleichzeitig in Afrika und Asien tausend zusätzliche Kohlekraftwerke gebaut werden? … Weil wir es können.“

Zum einen hat der heutige Kanzler vermutlich seine arroganten Worte von damals, wie auch anderes, komplett vergessen, zum anderen sind die Qualitätsmedien aber nicht nachtragend und vergessen ebenfalls. Das meistgebrauchte Wort der täglichen Dosis regierungsbegleitender Berichterstattung lautet gegenwärtig „Entlastung“. Es soll den Eindruck erwecken, unsere Fortschritts-Regierung arbeite unermüdlich an einer Entlastung der Bürger gegenüber Belastungen, die als höhere Gewalt über uns gekommen seien. Kaum werden die Ursachen erwähnt: die seit 20 Jahren praktizierte Abschaltpolitik und die Ächtung einheimischer Energierohstoffe. Dabei sind fast alle Energiepreisbestandteile neben den Großhandelspreisen menschengemacht: Die Kosten für CO2-Zertifikate, die CO2-Steuer, die steigende Mehrwertsteuerbelastung mit 19 Prozent aller (!) Bestandteile der Strom-, Benzin- und Dieselpreise und einer nun abgesenkten Quote von 7 Prozent auf Gasumlage.

Im Wahlkampf diskutierte man die Senkung der Stromsteuer und die Rückgabe der Einnahmen aus der CO2-Steuer an die Bürger. Auch dies ist offenbar dem Vergessen anheimgefallen. Stattdessen gibt es befristete Trostpflaster wie ein 9-Euro-Ticket, von dauerhafter Entlastung durch einen sinnvollen Energiemix ist nicht die Rede. Die größte Angst der Regierung scheint zu sein, dass auch die Leistungsträger im Mittelstand entlastet werden könnten – das sind ja die Reichen.

Es gilt, aufkommendem Unmut rechtzeitig zu begegnen, weshalb potenzielle Demonstranten, die Grundrechte in Anspruch zu nehmen beabsichtigen, schon mal prophylaktisch zu Undemokraten erklärt werden. Groß muss sie sein, die Angst der Regierenden. Derweil übt man sich im Rat geben über Duschköpfe und -zeiten, nur der eigene Lebenskreis bleibt unangetastet. Die Diätenerhöhungen in Bundestag und EU-Parlament werden ebenso wenig diskutiert wie der mehr als 600 Millionen Euro teure Anbau am Kanzleramt, der permanente Personalaufwuchs im Staatsapparat oder die Road-Shows Berlin – Bonn und Brüssel – Strasbourg.

Die Abschaltkompetenz

Noch nie war in einem heißen Sommer die Angst vor einem kommenden kalten Winter so groß. Er wird ziemlich dunkel werden und mehr oder weniger kalt, so viel ist sicher. Völlig unsicher dagegen wird die Situation unserer Energieversorgung sein. Die Energiekompetenz mehrerer Regierungen unter Merkel wie auch unter dem Kontinuum Scholz bestand und besteht im Abschalten.

Heimische Steinkohle, heimische Braunkohle, heimisches Erdgas und die weltweit sichersten und höchst verfügbaren Kernkraftwerke – alles sollte weg. Unter dem wohlwollenden Blick Putins wurden alle Eier in einen Korb gelegt mit der Beschriftung „Import-Erdgas“. Nun ist der runtergefallen, nur wenige Eier sind noch ganz.

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Stets wurde die immer gleiche tibetanische Gebetsmühle bedient, nach der sich alle Probleme lösen ließen, wenn wir nur ganz, ganz viele Wind- und Solaranlagen zubauen. Das half der Branche, aber mangels riesenhafter Stromspeicher nicht dem Versorgungssystem, welches beim Strom zu jeder Sekunde im Gleichgewicht sein muss. Mit den starken Einschränkungen beim Erdgas ist der Kaiser plötzlich nackt. Man kann noch so viele illusionäre Ziele in ein „Osterpaket“ schreiben, ignorieren, dass die Windkraftindustrie abwandert, Lieferketten gerissen sind, Rohstoffe und Materialien auf Preisrallye sind und Fachkräfte wie Montagekapazitäten fehlen – es wird nicht funktionieren. Technologieentwicklung mit dem Wissen von heute politisch für die Ewigkeit festlegen zu wollen, hat noch nie funktioniert.

Die Angst vor dem nächsten Winter ist so groß, dass man ganz vorsichtig grünes Klientel darauf vorbereitet, vielleicht eventuell möglicherweise einen „Streckbetrieb“ der drei noch laufenden Kernkraftwerke in Erwägung zu ziehen. Dabei wird der Begriff „Weiterbetrieb“ verschämt umgangen, damit das ideologiebasierte Kartenhaus nicht so offensichtlich zusammenfällt.

Strom und Wärme

Die Behauptung, Erdgas und Kernkraft hätten nichts miteinander zu tun, ist ein tiefideologischer, aber hilfloser Versuch, die Kernkraft aus der Energiemangeldiskussion heraus zu halten. Dabei betont man selbst das Vorhaben der Sektorenkopplung, wonach Wärme und Mobilität zunehmend durch Strom geschultert werden sollen. Staatssekretär Doktor Graichen (ehemals Agora-Energiewende) empfahl den Stadtwerken schon, den Rückbau ihrer Gasnetze zu planen, da künftig ohnehin nur noch mit Wärmepumpen und damit Elektrizität geheizt werde. Fast gleichzeitig empfahl er Unternehmen, sich Notstromaggregate anzuschaffen.

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Zum anderen produzieren wir auch jetzt im Hochsommer durchgehend 2.000 bis 12.000 Megawatt Strom aus Erdgas, in diesem Jahr sogar mehr als im vorigen. Erst ein einziges Kohlekraftwerk wurde wieder in Betrieb genommen. Bei möglicherweise administrativ abgesenkten Wohnungstemperaturen werden Elektroheizer zum Einsatz kommen. Die Behauptung, Strom und Wärme hätten nichts miteinander zu tun, ist ein Angriff auf den Intellekt der Bevölkerung. Dieser untaugliche Versuch der Volksverdummung zeigt das Niveau der energiepolitischen Diskussion – sachfremd und ideologiegetrieben.

Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, auch er eine Paradebesetzung grüner Funktionärswirtschaft, wurde in der taz auch zur sozialen Frage deutlich: „Ich glaube, dass der Preis mit seiner unsozialen Härte die wirkungsvollste Maßnahme sein wird, damit auch Privathaushalte Gas sparen.“ Wer unsoziale Härte als „Maßnahme“ interpretiert, zeigt die grüne Radikalität, die uns bei der Umsetzung solcher Politik droht. Die Lunte am Strompreis glimmt übrigens schon, es wird die nächste unsoziale Härte sein.

Wenn die Bevölkerung merkt, dass frieren und hungern in Deutschland nicht das globale Klima „rettet“, wird man sich unterhaken für eine andere Politik. Denn um des Überlebens willen kommt erst das Fressen und dann die Moral.


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Kommentare ( 65 )

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DieGedankenSindFrei
1 Monat her

Es gibt gar keine „erneuerbaren“ Energien. Das widerspricht dem Energieerhaltungsgesetz, nachdem eine Energie in eine andere verwandelt, aber nicht verloren werden kann.

Aber das ist Wissenschaft und damit haben es die Grünen ja nicht so….Hauptsache, die Kobolde rennen ordentlich hin und her und erklären dem Netz, dass es der Speicher ist!

Gerro Medicus
1 Monat her

Die Linksgrünen sind doch schon dabei, ein nächstes Wolkenkuckucksheim zu basteln, nur um die drei Rest-AKWs nicht am Netz zu lassen. Diese neue Wahnvorstellung heißt grüner Wasserstoff und aus Kanada. Deshalb fliegen Scholz und Habeck ja da hin. Ich schreibe nicht, welche Wünsche die beiden von mir begleiten, es klänge wie der Fluch der Mumie. Das alles dient nur dazu, den Gesichts- und damit Machtverlust der Grünen hinauszuschieben. Die Blockade von North Stream 2 dient darüber hinaus dazu, die Lüge von Putins Alleinschuld an allem aufrechtzuerhalten. Es wäre ein Supergau für die Linksgrünen, wenn North Stream 2 geöffnet wird und… Mehr

R. Niebuhr
1 Monat her

Mein Tipp: Habeck erlaubt im September den Streckbetrieb für Isar 2, aber Neckarwestheim und Emsland werden abgeschaltet zum 31.12.22. So schiebt man den Schwarzen Peter geschickt der CSU zu, während die grün und rot regierten Länder BW und NS den Vollzug der AKW-Freiheit melden können. Wichtig vor allem für NS, wo nach den Landtagswahlen im Oktober grün-rot winkt. Die Grünen werden sich durchsetzen, Ende 2023 ist dann auch für Isar 2 Schluss. Man hat jetzt die Möglichkeit, vollendete Tatsachen zu schaffen und die Kernkraft in D ein für allemal auslöschen. Diese Chance werden sie sich nicht nehmen lassen. Auch die… Mehr

Donostia
1 Monat her
Antworten an  R. Niebuhr

Ihre Argumentation hat Hand und Fuß. Die Frage ist halt wie lange sich die Mehrheit der Bürger der Realität verweigert. Irgendwann lässt sich das nicht mehr ignorieren. Erfahrungsgemäß wie im Frühjahr 1945: Wenn der Russe in der Hauptstadt steht, werden irgendwann auch die hartgesottensten Regimeunterstützer nicht mehr an einen Endsieg glauben. Je länger dieser Prozess dauert desto desaströser wird das Ausmaß der Zerstörung. Je länger sich das heutige Volk weigert etwas an den Zuständen zu ändern, desto schlimmer werden die Folgen sein. Wer das weiß versucht durch sein Handeln den eigenen Schaden so gut es geht zu begrenzen. Retten Sie… Mehr

magistrat
1 Monat her
Antworten an  Donostia

Irrtum: Die Mehrheit hat auch im April 1945 noch an den Endsieg geglaubt. Einzig in gewissen Teilen der Wehrmacht und der Politführung war man sich klar, dass das Spiel verloren ist. Die Mehrheit wird auch dann, wenn der Strom weg ist, noch ebenso fest an die Energiewende, Erneuerbare und Klimakatastrophe glauben wie sie einst an Endsieg, Vorsehung und Weltjudentum geglaubt hat. In 30 Jahren werden die, die übrig geblieben sind, mehrheitlich erkennen, dass ihre Altvorderen einer Chimäre aufgesessen sind und werden dennoch der dann propagierten Chimäre hinterherhecheln, die auch wieder irgendetwas mit Weltrettung und globalen Lösungen zu tun haben wird.

Oneiroi
1 Monat her

Es gibt da die Theorie, das Windkraftanlagen das Mikroklima beeinflussen. Viele WIndkraftanlagen auf engen Raum sollten die Auswirkungen vergrößern. Wäre lustig, wenn sich am Ende rausstellen würde, dass die Dürre und Trockenheit direkt auf grüne Ideologie zurückzuführen wäre. Sie würden dann quasi die Probleme schaffen, für die sie selber die Lösung anbieten:D.
Unter Mao haben sie in der Masse auch gedacht, das sie die Sperlinge töten müssen und dann wäre die Ernte sicher. Erst Jahre als ein paar Millionen Menschen gestorben sind, haben sie auch andere Experten zu Wort kommen lassen.
Kann in Deutschland genauso passieren.

Waldorf
1 Monat her

Gibt es wirklich in der ganzen Berufspolitik- und Medienblase keinen einzigen Realisten mit ein bisschen Rückgrat mehr? Niemanden der sich traut, die Wahrheit auszusprechen? Die da lautet: Die Energiewende, wie wir sie bisher angedacht haben, ist gescheitert. Wir müssen sie entweder komplett neu denken, unideologisch und realistisch oder vergessen! Punkt! Aus! Basta! Unideologisch heißt: ohne Rücksicht auf politische Befindlichkeiten, insb bei Union und Grünen. Bei Union, weil sie 16 Jahre Merkel-Vergötterung aufgeben muß, die „Physikerin“ war eben doch nur eine von Umfragen getriebene Populistin mit extrem kurzen Horizont, heißt: bis zur nächsten Umfrage. Bei den Grünen, weil sie ihre Gründungsmythen… Mehr

Last edited 1 Monat her by Waldorf
Eberhard
1 Monat her

Die Grünen werden auch mal alt. Dann aber war keine technisch versierte Generation da, die von ihrer erbrachten Leistung soviel abgab, dass Wohlstand und sozialen Ausgleich möglich wurde. Die Grünen haben es dafür geschafft, die Welt zu retten. Frieren und Schwitzen ist wieder angesagt, je nach Region. Nun geht es endlich allen gleichermaßen schlecht. Erleben werde ich es nicht mehr, aber es erfreut mein heutiges Gemüt, wenn ich im Geiste alte Grüne mühsam ihr Lastendreirad mit etwas zum Heizen darauf schieben sehe, damit zu Hause mit einem primitiven Zusatzholzofen die Temperatur auch für Alte, Gebrechliche und Behinderte einigermaßen annehmbar wird.… Mehr

MartinLa
1 Monat her
Antworten an  Eberhard

Die Grünen werden weder die Welt, noch das Klima retten. Ihr Betrag ist ausschließlich kontraproduktiv, da sie als abschreckendes Beispiel dienen. Ich nehme auch an, dass sich auch die hartgesottensten Ideologen dieser Erkenntnis nicht verschließen können … Sie werden dann lediglich deprimiert behaupten: ‚Wir haben es wenigstens probiert, aber die Anderen waren schuld.‘

Waldorf
1 Monat her
Antworten an  MartinLa

Wie immer! Politiker die regieren oder regiert haben, sind nie für den Bockmist verantwortlich, den sie angerührt haben. Die Standardausreden heißen immer „die anderen“ „die Umstände“ „der Feind“ blabla Erst hatte man kein Glück, dann kam noch Pech dazu … Eine mediale Kultur der Verantwortungslosigkeit allerorts, der eigene „Heiligenschein“ darf nie Kratzer bekommen, solange man wiedergewählt werden will oder muß, weil man außer Politik nichts kann, hat etc. Seit Jahrzehnten langweiligen uns „Linke“ mit ihrem Aluhut, der „wahre Sozialismus sei bislang noch nie irgendwo ausprobiert worden“ alle sozialistische Staaten seinen bislang gar kein Sozialismus gewesen, selbst China und Kuba heute… Mehr

Last edited 1 Monat her by Waldorf
FerritKappe
1 Monat her

Streckbetrieb vor allem weil nur dadurch der Mangel gewährleistet ist.
Weil, im Ernst, wenn die grünen die Wahl haben zwischen einer sicheren Energieversorgung und Mangelwirtschaft mit staatlichen Eingriffen von der Dusche bis zur Heizung und Herd, wer glaubt denn dann wirklich das sie sich die Möglichkeit entgehen lassen das Volk mal wieder richtig zu gängeln!

Kindermund
1 Monat her

Die installierte Leistung der Windkraftanlagen an Land betrug im August etwa 57.000 Megawatt. In der Realität leisteten sie am 16. August ganze 650 Megawatt, was 1,14 Prozent ihrer installierten Leistung entspricht. Herr Hennig, Sie sollten fair bleiben. Wir leben nicht nur von den WKAs an Land. Den Off-Shore Beitrag sollten Sie dazurechnen. Und damit ergeben sich lt smard.de für den 16.08.22 21:00 712 MWh On-Shore und 141 MWh Off-Shore. Und da lt Frau Prof. Kemfert, die es wissen muss, nachts bekanntlich die Sonne scheint, sollten Sie fairerweise den PV Anteil auch dazurechnen. Somit ergeben sich insgesamt 712+141+0 = 853 MWh… Mehr

Last edited 1 Monat her by Kindermund
Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Kindermund

Wer braucht aber um 21:00 Uhr unberechenbaren, urplötzlich aus dem Nichts auftauchenden Strom, der sich ja, wie bekannt, nicht speichern lässt?

Ingolf
1 Monat her

„Sollte jetzt jemand „Wasserstoff“ rufen, so sei ergänzt, dass dessen Herstellung große Mengen an Energie erfordert und wir diesen frühestens ab 2030 in relevanten Mengen haben könnten. Wie wir energetisch durch die zwanziger Jahre kommen, ist weitgehend unklar.“ Ganz einfach, Herr Hennig. Der „Große Vorsitzende“ (nein, nicht Mao, sondern Winfried) sagt es uns … mit dem Waschlappen. Also, machen wir es wie „der Winfried“. Einen EQS (mit „schwäbischen“ Extras(le) mindesten € 160.000,-, eine „riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach“ und eine Pelletheizung bestellen. Und wir heizen nur 1 Zimmer und nutzen den Waschlappen. Was wären wir ohne die Weisheit des „Großen… Mehr

Hannibal Murkle
1 Monat her

Streckbetrieb hilft nicht, wenn es nur wenige Wochen Verlängerung gibt – und was weiter? Die Russen sind sehr preußisch geworden – eine lockere Schraube und NS1 wird genauestens inspiziert. Frachtpapiere an falsche Gasprom-Tochter geschickt – und die Turbine bleibt in Mülheim. Ich glaube nicht, dass viel Gas fließen wird, Ordnung muss sein.
Kohle hat Schland keineswegs ausreichend, berichtete die WELT mal – die AKWs könnte man noch länger gut gebrauchen.