Wieder nichts Neues unter der untergehenden Bildungssonne! Eine Umfrage bestätigt: Metallbetrieben fehlen nicht die Ausbildungsplätze, sondern die Auszubildenden – quantitativ und qualitativ. Die Ursachen werden allerdings nicht benannt: zum einen die katastrophale Schulpolitik, zum anderen das Versagen der Elternhäuser.
picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser
Laut einer aktuellen Umfrage des Arbeitgeberverbandes „Niedersachsenmetall“ (Verband der Metallindustriellen Niedersachsens e.V.) beklagen fast zwei Drittel der 320 befragten Unternehmen, dass die Qualität der Bewerber um eine Ausbildungsstelle abnehme. Den Bewerbern mangele es an naturwissenschaftlichen und mathematischen Kenntnissen, zudem hätten sie Schwächen bei Sprache, Lesen und Schreiben. Die Betriebe sehen auch Defizite bei Motivation, Disziplin, Belastbarkeit sowie Defizite bei sozialen Kompetenzen, etwa bei Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit.
Außerdem würden knapp 30 Prozent der Bewerber noch vor Beginn der Ausbildung wieder abspringen und rund 15 Prozent den Ausbildungsvertrag während der Laufzeit auflösen. Folge: Knapp die Hälfte der Ausbildungsstellen konnte nicht besetzt werden. Zugleich ist jedes fünfte Unternehmen mittlerweile bereit, auch Bewerber ohne Schulabschluss einzustellen. Das heißt: Nicht die Zahl der freien Ausbildungsplätze ist das Problem, sondern die Qualität und die Zahl der Bewerber.
Den Ursachen für dieses Desaster gehen aber weder „Niedersachenmetall“ noch die IHK Niedersachsen noch die Industriegewerkschaft Metall (IGM) auf den Grund. Es ist zwar richtig, was der Chef von „Niedersachsenmetall“, Volker Schmidt, sagt: Er sieht eine Ursache im zu starken Social-Media-Konsum der Heranwachsenden. Smartphones und Tiktok seien eine „zweite Pandemie für die Jugend“ geworden.
Völlig daneben indes liegt die IGM. Sie spult die alte Leier ab: Bildungschancen dürften nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen! Denn: Wer es sich leisten könne, verschaffe seinen Kindern Vorteile. Für die IG Metall ist damit das Problem gelöst. Nicht ganz. Denn die IG Metall weiß auch: „Darüber hinaus stehen wir als Gesellschaft vor gewaltigen Herausforderungen – von der Klimakrise über geopolitische Konflikte bis hin zu kollabierenden Sozialsystemen und wirtschaftlichen Umbrüchen. Diese Aufgaben lassen sich nicht allein mit klassischen Fachkompetenzen bewältigen. Wir brauchen stärker als bisher den Blick auf Zukunftskompetenzen: kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeit, Selbstorganisation, Resilienz, Kreativität, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie digitale Kompetenzen.“ Dass kritisches Denken, Resilienz, Kreativität, Kommunikations- und Teamfähigkeit und Co. erst einmal solides Wissen und Können voraussetzen, weil sonst alles zu bloßem Gelaber verkommt??? Wie sich die IG-Metaller nicht doof vorkommen mit solchen Plattitüden (deutsch: Wortfladen)!
Das Lamento greift zu kurz
An die Tatsache, dass die defizitäre Ausbildungsreife der Heranwachsenden mit einer katastrophalen Schulpolitik und einem Versagen der Elternhäuser zu tun haben könnte, traut sich niemand heran.
Beispiel Schulpolitik
TE hat Ende 2025 darüber berichtet, dass Niedersachsen in der Grundschule das schriftliche Dividieren ab Schuljahr 2026/2027 abschafft. Begründung unter anderem der niedersächsischen Schulministerin Julia Willie Hamburg (Grüne; 39), die selbst keine abgeschlossene Berufsausbildung, nach vier Jahren Studium auch kein abgeschlossenes Studium hat: Diese Rechenoperation sei die komplexeste und deshalb besonders fehleranfällig. Noch Fragen?
Was sonst noch alles schulisch schiefläuft (Absenkung der Ansprüche, mehr Studienanfänger als Auszubildende pro Jahr – 2025: 492.000 versus 476.000, immer bessere Noten, importierter Analphabetismus) lassen wir hier außen vor. Siehe dazu TE vom 2. Januar 2026: „Bildungsnation“ Deutschland auf dem Weg zum Schwellenland?
Stichwort Eltern
In Artikel 6, Abs. 2, des Grundgesetzes steht: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ „Pflicht“! Viele Eltern kommen dieser Pflicht nicht nach. Sie sind zufrieden mit geschönten Noten, halten ihre Kinder aber nicht konsequent zu Fleiß und Anstrengung an. Das sei Job der Schule. Diese Eltern übersehen aber, dass Wissensdurst und Lernmotivation zu Hause zu Grunde gelegt werden … oder eben nicht. Das dümmliche Gerede von linken Gewerkschaften (siehe oben) über „ungerechte Bildung“ ist für sie bequeme Ausflucht. Indes gilt: Der Schulbesuch in Deutschland schlägt nicht auf den Geldbeutel. Das vorhandene Bildungsangebot muss man nicht kaufen, sondern einfach nur abholen und fleißig nutzen.




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DEMOGRAFIEPROBLEM? QUALIFIZIERUNGSPROBLEM! Unser Land hatte schon vor der zumeist illegalen Masseneinwanderung ca. 82 Millionen Einwohner (im Vergleich dazu: Frankreich, auf mehr Fläche, ca. 68 Mio.). Es mangelt nicht an Leuten, das Problem ist, dass unser durch linken Bildungspfusch zerschossenes Schulsystem nicht mehr in der Lage ist, zu qualifizieren. Es würde den Rahmen des hier möglichen sprengen, alles anzusprechen, daher greife ich 1-2 Aspekte heraus. Ich bin selbst (Gymnasial-) Lehrer, daher weiß ich, wovon ich rede. Ein wesentlicher Grund ist sicherlich der drastisch gesunkene Leistungsanspruch. Linke Gleichmacherei erlaubt natürlich keine herausragenden Leistungen, daher wird Leistungsdenken einerseits stigmatisiert. Andererseits gibt man dem… Mehr
Es läuft doch alles.
Und was immer wieder auffällt: Zumindest „die Großen“ machen jedes noch so zerstörerisches Spielchen des Kartells mit. Und so gilt eben auch in diesem Sinne, daß das Fell beim Waschen nunmal nass wird!
Und man sollte sich das Fell auch mal wieder selber waschen…
Natürlich fehlt es an Motivation , die Jigend ist Resigniert.
Über 40 Arbeitsjahre und 1250 € Rente , ein Haus Neubau kostet 350 000 € , mit Kreditaufnahme und Grunstück leicht eine Million.
Zur Erinnerung , 1933 , Hafenarbeiter Hamburg 180 RM , Haus 3000 RM mit zinslosen Kredit.
Der Kapitalismus ist allen anderen Gesellschaftsordnungen überlegen , aber nur ohne Spekulation.
Wie heißt es so schön im Original am Anfang von „Starship Troopers“ was bewußt nicht ins deutsche übersetzt wurde: „Something given has no value“ –> „Etwas gegebenes/geschenktes hat keinen Wert“ Wir haben in Europa und vor allem in Deutschland überall diese Mentalität wo allen förderungsbedürftigen Menschen etwas kostenlos in den *rsch geschoben wird, egal ob sie das wollen oder nicht. Gießkannenprinzip. Vielleicht wird es mal wieder Zeit für Schulgebühren. Wenn die Eltern gezwungen werden für Bildung zu bezahlen, dann haben Sie auch ein Interesse das diese Investition auch was bringt und sie werden Ihren Kindern die Ohren lang ziehen, wenn… Mehr
Aber dafür können die Azubis ganz toll Gendern und Müll trennen….
Seit 2015 sind Millionen junger Männer einmarschiert, die laut bekundeten, hier studieren zu wollen. Da muss doch das Bildungsniveau da gewesen sein. Ich denke nicht, dass Analphabeten über ein Studium nachdenken. Wo sind diese jungen Männer geblieben? Oder haben sie gemerkt, dass sie hier auch gut ohne Arbeit leben können. Was ist mit den hunderttausenden Ukrainern, deren Schulbildung doch wesentlich besser aus die hiesige sein soll. Und zurück in die Ukraine sollen die doch auch nicht unbedingt. Alles sehr mysteriös.
> TE hat Ende 2025 darüber berichtet, dass Niedersachsen in der Grundschule das schriftliche Dividieren ab Schuljahr 2026/2027 abschafft.
Diffidiren nicht nötig, da könnte noch wer gleich Haare spalten. Auch so kann man im Dienst einer US-Stiftung „für Klima“ hüpfen.
Wie schaut es in Niedersachsen aus? Sieht es wenigstens dort besser aus?
Wie man liest, gibt es dort bereits Schulen mit 90% Migrantenanteil. Sind die wengistens besser als die Deutschen?