Leute, die ihre Lebensart zurück haben wollen, politisch heimatlos gewordene Grüne und andere Nichtwähler

Die Frage bleibt: Wer kam da zweimal auf Berlins Partymeile zusammen, ohne dass die üblichen Verdächtigen als Organisatoren oder Drahtzieher ausgemacht werden konnten, sondern nur ganz am Rande vorkamen?

imago Images/Eibner

Kommentare der Leser von Tichys Einblick sind immer wieder eine Fundgrube. Mitten in meinen Gedanken und zwischen Gesprächen mit Leuten, die sich wie ich fragen, wer ging da nach Berlin am Anfang und Ende des August, landeten diese Leserzeilen:

„Den herankommenden wirtschaftlichen und finanzpolitischen Sturm wird diese politische Klasse nicht überstehen, weder in Deutschland noch in Brüssel. Die Tage dieser Gurkentruppe sind bereits gezählt. Die Realität entsteht dort, wo produziert und Mehrwert erzeugt werden muß, der dann Menschen ernährt. Sie entsteht nicht dort, wo mithilfe wertlosen Papiergeldes hypermoralisiert wird. Die Inflation ist schon da, die Arbeitslosigkeit folgt ihr auf dem Fuße. Was damit einhergeht, wird auch die Zuwanderung beenden und die Themen Corona und Umweltgedöns sehr weit in den Hintergrund drängen. Auch die anderen Staaten in Europa sollten sich mit dem Gedanken anfreunden, dass Deutschland demnächst nicht einmal mehr imstande sein wird, sich selbst zu unterhalten. Die Verantwortlichen dafür sind allen bekannt.“

Gewissermaßen die Krönung dieser Meinungsäußerung liegt im Alias, das der Leser für sich nicht von ungefähr gewählt haben wird: Schweigende Mehrheit.

Um so tief Schürfendes ging es im vordergründigen Spektakel der zwei August-Events in Berlin nicht. Das offiziöse Deutschland steht vor einem Rätsel. Der die politmediale Klasse erlösende „Reichstagssturm“ als Reichstagsbrand en miniature tut nur sehr vorübergehend seine Wirkung.

Die Frage bleibt: Wer kam da zweimal auf Berlins Partymeile zusammen, ohne dass die üblichen Verdächtigen als Organisatoren oder Drahtzieher ausgemacht werden konnten, sondern nur ganz am Rande vorkamen? Dass sie zahlenmäßig und auch atmosphärisch so völlig unbedeutend waren, signalisieren zwei Dinge am deutlichsten. Die Antifa nahm ihren gewohnten Platz nicht ein und die Partei der Grünen schwieg unüberhörbar laut. Die beiden wussten nicht, mit wem sie es zu tun hätten. Also blieben sie real wie virtuell weg.

Die Demo war im Kern vorbei, als sich das Geschenk namens „Reichstagssturm“ einstellte und der politmedialen Klasse fürs erste ermöglichte, die Frage vor sich selbst nicht beantworten zu müssen, wer kam da zweimal nach Berlin. Nein, diese „Stürmer“ sind nicht die Antwort.

Unterschiedlichste Beobachter sagen, den größten Teil dieser Berlin-Heimsucher haben wir früher auch schon bei Demos gesehen und zwar bei den Grünen. In Berlin waren sie, weil die heutigen Grünen nicht mehr die ihren sind, nicht mehr gegen die Obrigkeit, sondern für diese, neue Staatspartei statt gegen jede solche.

Dieser Kulturbruch zeigte sich in Berlin unübersehbar. Diese ehemaligen Wähler der Grünen werden nächstes mal ungültig wählen. Wie überhaupt das Gros der größten Partei, also der Nichtwähler, in größeren Zahlen nicht mehr einfach wegbleiben könnte, sondern ungültig gemachte Stimmzettel abgeben.

Ein gemeinsames politisches Anliegen hatte die Masse der Berliner Demonstranten nicht, auch wenn der Hauptorganisator Querdenken 711 solche formuliert hatte.

Doch ein gemeinsames Motiv, nach Berlin zu kommen, hatte die Masse der Demonstranten sehr wohl: Sie will wieder so leben wie vor Corona. Ich meine es nicht abwertend, wenn ich sage, die Leute wollen jene einzige Freiheit zurück haben, die ihnen die Massenmediengesellschaft gelassen hat – ihre Freizeit, ihre Lebensart von Freizeit. Und die ist in dieser unserer Zeit für viele das Gruppenerlebnis einer Party nach der anderen. Ich kann auch sagen: eine einzige Lebensparty mit leider notwendigen Unterbrechungen.

Nicht Corona selbst, sondern der politmediale Umgang mit Corona hat das Leben dieser Generationen zwischen 16 und 60 auf den Kopf gestellt, ihre Party ganz abgestellt oder in Käfige mit wenig Ausgang gesperrt, und selbst der ist permanent gefährdet.

Nebenbemerkung: In Österreich manifestierte sich der Ausbruchsversuch auf eine besonders makabre Weise. Als die Leute in urbanen Gegenden nur noch zu ganz wenigen Zwecken legal raus durften, setzte ein Run auf Tierheime ein. Plötzlich wollten unglaublich viele einen Hund, egal welchen, Hauptsache einen Hund. Denn die mit Hund durften raus. Was mit den meisten dieser Hunde nach dem Ende des Ausgangsverbots wird, ist leider vorhersehbar, im besten Fall landen sie wieder im Tierheim.

Zurück zu den beiden Berlin-Demos. Die Freizeit-Freiheit ist nicht das einzige, was die Leute nach Berlin trieb und in vielen kleineren Städten dort auf die Straßen und Plätze bringt. Aber das fand auf der Party-Meile keine Stimme.

Screenprint: via Instagram/alexavalerie

 

Das Gefühl die dort oben und wir hier unten ist inzwischen tief in die Gesellschaften des Westens eingedrungen. Je mehr die Classe Politique sich nur noch um sich selbst drehte und weiter dreht und die mit kreisenden, weil abhängigen Einrichtungen von Staat, Medien, Verbänden, NGOs und organisierter „Zivilgesellschaft“, desto tiefer wird weiter der Riss. In Berlin (und anderswo wie in London) hat sich der diffuse Unmut unbeholfen und unpolitisch Luft gemacht.

Ich weiß nicht, ob es ein drittes Berlin geben wird. Aber eines weiß ich. Der Versuch des Berliner Senats, künftige Demonstrationen durch Maskenpflicht ausmanövrieren zu wollen, wird anderswo Nachahmer finden und überall nur den Riss zwischen unten und oben weiter vertiefen. Am Marsch der Classe Politique in die Sackgasse ändert sich nichts, sie missdeutet die Signale und erhöht die Geschwindigkeit.

Die schweigende Mehrheit hat sich in Berlin in Teilen gezeigt. Dabei bleibt es nicht. Denn die Großprobleme der westlichen Gesellschaften verschwinden durch Corona-Maßnahmen nicht.

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Kommentare ( 218 )

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Wolfgang Schuckmann
2 Monate her

Bei den Meisten wird die jetzige Zeit wohl mit der mit Kohl verglichen. Die letzten Jahre mit dem Wiedervereiner waren bleiern, langweilig und ohne Effekt für „das Volk“. Nur eines kann ich , weil live dabei mit Bestimmtheit sagen: Einen solchen Flurschaden , wie wir ihn heute sehen, hat er nicht angerichtet. Selbstverständlich, die Währungsfrage in Europa, und die damit heute verbundenen Probleme, waren kein Ruhmesblatt Kohl´scher Politik. Aber auch andere hatten da einen gewiss nicht kleinen Anteil an der Entwicklung. Und heute zu beurteilen aus welchen urbanen Gründen die Leute nach Berlin gefahren sind dürfte sehr schwer sein. Jedoch… Mehr

elly
2 Monate her

„Leute, die ihre Lebensart zurück haben wollen, …“ das wird so schnell nicht mehr geschehen und hat weniger mit Corona zu tun, als damit die Welt retten zu wollen. Spätestens seit 2015 ist die gewohnte Lebensart rückläufig. Dann noch das Weltklima retten müssen,w eil die Kinder auf die Straße gingen. Fahrt keinen Diesel „Feinstaub“, esst kein Fleisch, trinkt keine Milch, kauft unverpackte Waren, nutz kein Duschgel sondern Seife, nutzt kein Shampoo sondern Seife, kauft Second Hand Klamotten, fahrt nicht Auto, fliegt nicht in Urlaub usw. usw. usw. All diese wirklich schwerwiegenden und tiefen Eingriffe in die persönlichen Freiheiten wurden ohne… Mehr

j.heller
2 Monate her

Ich weiß nicht warum die Teilnehmer der Demo immer in Schubladen gesteckt werden müssen, wie „alternativer Gesundheitsszene, Ostermarsch, Verschwörungsgläubige“. ** Es sind vor allem Bürger die die Corona-Maßnahmen schlimmer als Corona finden. Was sie sonst denken und wollen ist sch-..egal, es ist ihre Sache und nicht die von überheblichen Beobachtern.

Monika
2 Monate her
Antworten an  j.heller

Das fällt wohl unter den Begriff des „teile und herrsche“. Solange ich einem Großteil der Normalbürger weißmachen kann, daß sie mit ihren berechtigten Anliegen in eine schmuddelige Schublade passen, werden diese Bürger sich noch gut rumschubsen lassen, denn wer will schon gerne in eine solche Schublade. Irgendwann fliegt dann halt der Deckel vom Topf, wenn der Druck zu stark steigt. Dann wird es evtl. auch dem ängstlichsten Bürger egal sein, ob er sich mit richtigen Nazis, die es derzeit nur als Randphänomen gibt, ins Bett legt. Daran sind dann die Nazikeulenschwinger (Nazi kann man je nach Bedarf durch Verschwörungstheoretiker oder… Mehr

Konradin
2 Monate her

Die Lebensart der Deutschen hat sich nicht erst seit den Coronaeinschränkungen der Merkelregierung verändert sondern begann bereits mit der Einwanderung sogenannter „Schutzsuchender“ aus dem nahen und mittleren Osten sowie Afrika. In Anlehnung an die hetzende und spalterische Sprache der Staats- und Regierungstreuen Medien wie „Reichstagssturm“ (oder „Coronaleugner“, „Klimaleugner“, was Menschen anderer Meinung gleich mal unterbewusst in einen Topf mit „Holocaustleugner“ wirft), könnte man im Kontext der Merkelschen Masseinwanderung entsprechend auch vom „Arabersturm“ sprechen. Das klingt so schön nach Mongolensturm. Auf die Abwandlung des Begriffes „Goldene Horde“ wollen wir in dem Zusammenhang lieber nicht weiter eingehen. Aber warum nicht? Ist das… Mehr

Anti-Merkel
2 Monate her
Antworten an  Konradin

Auch die Einwanderung war nicht der Anfang – man kann bis 2001 zurückgehen und sehen, was die Merkelkratie und ihre Medien mit allen gemacht hat, die an Iraks Massenvernichtungswaffen gezweifelt und/oder bei den Ungereimtheiten zu 9/11 Fragen gestellt hat.
Das waren auch schon alles Nazis und Verschwörungstheoretiker.
Inzwischen ist klar, dass die „Massenvernichtungswaffenleugner“ Recht hatten – und auch einige Fragen zu 9/11 sind immer noch offen.

Johann Thiel
2 Monate her

„Wer war in Berlin“
Wenn ich die Artikel auf TE dazu lese, wohl kaum irgendjemand ernst zu nehmender. Insofern, ein repräsentativer Schnitt der deutschen Bevölkerung. Wenn es dann nach allgemeiner TE-Auffassung ohnehin höchstens 70 tsd. waren, ist das ganze so wenig erfolgversprechend, wie des Autors Traum von der Stimmzettel ungültigmachenden Nichtwählerpartei.

Johann Thiel
2 Monate her
Antworten an  Fritz Goergen

Wissen Sie Herr Goergen, mit dem ernst nehmen ist das so eine Sache. Ich glaube, wir nehmen uns alle und alles viel zu ernst, so ernst, dass wir nicht mehr unterscheiden können was wirklich ernst ist und was nicht. Die Annahme, dass auf der Berlin-Demo kaum jemand ernst zu nehmen ist, ist meine eigene Einschätzung und tatsächlich nicht die von TE. Meine Bewertung beruht aber auf dem sicherlich zutreffenden Bild, das auf TE von der Demo gezeichnet wird, auch wenn das Thema rechte Gruppierungen, wie ich finde, viel zu sehr in den Mittelpunkt gerückt wird. Ansonsten deckt sich dieses Bild… Mehr

Johann Thiel
2 Monate her
Antworten an  Fritz Goergen

Soviel ist sicher. 😀

Weiss
2 Monate her
Antworten an  Johann Thiel

Ich war früher sehr oft bei Herthaspielen im Olympiastadion dabei, da ich Herthafan bin. 78.000 Zuschauer im vollen Stadion kann ich schon einordnen. Ich war auch beim Wall-Konzert an der Mauer zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz 1990 als Gast dabei. Weiterhin habe ich vor Ort den Mauerfall erlebt. Dazu habe ich die Technopartys in Berlin mehrmals gesehen und auch die Einheitsfeier vor dem Reichstag am 3.10.1990 mitgemacht. Die Sylvesterparty am 31.12.1989 am Brandenburger Tor mit 1 Million Besuchern habe ich ebenfalls hautnah miterlebt. Nur “70.000 Besucher“ auf der Demo sind das am 29.8 gewiß nicht gewesen, sondern nach meiner… Mehr

Sabine Ehrke
2 Monate her
Antworten an  Weiss

Nicht zu vergessen der Regierungsclique unerschöpfliche Mittel, um ‚Wer kommt nach Berlin‘ einen Riegel vorzuschieben, bspw. Sperrung der A9. Ein ‚Event‘ mit piep, piep, piep… & Peace wird es, historisch betrachtet, nicht bleiben. Denn wir wissen, dass wir so niemals gehört werden und die da oben wissen, was ihnen daraufhin blühen wird. Denn heute gibt es hier nichts mehr an die 3 Westmächte, den Russen und nicht zuletz an die BRD zu verhökern, wie uns damals 89, um es friedlich zu gestalten. Da bin ich ganz bei https://www.tichyseinblick.de/meinungen/freiheit-als-event-eindruck-von-der-demo/

Jan
2 Monate her

„Denn die Großprobleme der westlichen Gesellschaften verschwinden durch Corona-Maßnahmen nicht.“ Was Deutschland betrifft, beginnen die Großprobleme vor allem mit E: Einwanderung, Euro und Energie. Die Politik entscheidet irgendetwas, merkt dann, dass es nicht richtig funktioniert, marschiert aber den eingeschlagenen Weg bis zum bitteren Ende weiter. Bei Corona ist es ähnlich. Statt nach sechs Monaten ohne Massenausbruch und Massensterben eine Neubewertung der Situation vorzunehmen, redet man seit Mai eine zweite Welle herbei, wohl wissend, dass im Herbst und Winter sowieso Erkältungs- und Grippewellen kommen. Was soll das? Weil „Altparteien“ und „Altpresse“ zu einem großen Klumpen mit Einheitsmeinung verschmolzen sind, gibt es… Mehr

fatherted
2 Monate her

Das Problem der Demo in Berlin war, dass sie als Anti-Masken-Corona Demo angemeldet, wahrgenommen und medial verarbeitet wurde. Hätte die Demo das Thema „Demokratieverlust, Demo gegen das abgehobene politisch/mediale Establishment oder einfach allgemeinen Bürgerprotest gegen jede Art von demokratischer Einschränkung“ zum Thema gehabt, könnten sich auch weit mehr Menschen damit identifizieren…..aber sorry….unter Aluhut-Trägern, Homöopathen, Impfgegnern und olle-Fahnen-Schwenkern sehe ich mich einfach nicht.

Wolfsohn
2 Monate her
Antworten an  fatherted

Dann werden Sie es begrüßen, in einer Diktatur zu leben.

Rachel
2 Monate her
Antworten an  fatherted

Sie wurde NICHT als Anti-Masken-Demo angemeldet. Sie wurde so medial dargestellt.

Johann Thiel
2 Monate her
Antworten an  fatherted


Weil Sie das Maskentragen für sinnvoll halten oder weil Sie das Demo-Thema für verfehlt halten?

Bundesbuerger
2 Monate her
Antworten an  fatherted

Immerhin. Was Sie alles nicht wollen, wo Sie sich überall nicht sehen, das wissen Sie ja schon mal. Sogar wie „Ihre“ Demo heißen müsste, haben Sie ermittelt. Dann hoffen wir mal, dass bald einer „Ihre“ Demo anmeldet, organisiert, medial und juristisch positioniert und verteidigt und dann gewaltfrei durchführt. Und: hoffentlich haben Sie an dem Wochenende auch Zeit um teilzunehmen. Wäre doch schade, wenn Sie mit einer so klaren Sicht auf die Dinge weiter im Konjunktiv verharren müssten. Wird schon!

Weiss
2 Monate her
Antworten an  fatherted

An Ihren Ausführungen sieht man sehr schön, dass Sie nicht dabei gewesen sind. Ich habe mich mit ganz vielen Leuten unterhalten und die auch direkt gefragt, warum sie zur Demo gegangen sind. Mein Ziel war vor allem auch das Gespräch mit den Bürgern zu suchen. Ich wollte mich umhören und die Dinge näher ergründen. Deshalb war ich schon am Donnerstag und Freitag vor Ort und habe mich umgeschaut… Alle Gesprächsteilnehmer haben mir durch die Bank beteuert, dass sie sich vor allem Sorgen um die Freiheit und die Demokratie in Deutschland machen würden… Einige Gespräche gingen über Stunden. Teilweise haben mir… Mehr

Good girl
2 Monate her
Antworten an  Weiss

. DANKE
Warum war ich in Berlin?
Ich will einfach wieder frei sein!!!!!
Die Impfagenda wird durchgesetzt und sie stehen schon in den Startlöchern. Wie sieht zukünftig unser Leben aus, wenn wir uns dem widersetzen? Diese Politik bedroht unmittelbar die körperliche Unversehrtheit meiner Familie. Ich bin fest davon überzeugt, dass nur eine große Masse an Menschen auf den Straßen eine Veränderung herbeiführen kann und ich hoffe inständig, dass es ein friedlicher Weg sein wird. An alle Kritiker, machen sie Vorschläge, was können wir sonst noch tun, um dieser bösartigen Regierung Einhalt zu gebieten?

Wilhelm Cuno
2 Monate her

Wird spannend, wenn erst die wirtschaftlichen Folgen auch für Rentner, Staatsbedienstete und sonstige festbezahlte spürbar werden.

Onan der Barbar
2 Monate her
Antworten an  Wilhelm Cuno

Dass Inflation auch die Beamtengehälter entwertet, daran denkt die grünbizarre Studienrateska doch nicht. In diesem Punkt sind die Linken fest bei Ayn Rand, die dem Dollar einen absoluten und durch nichts zu erschütternden Wert zusprach.

Wolfgang Richter
2 Monate her

Wer heute gehört hat, wie die Soze Giffey unter Hinweis auf die „nicht hinzunehmenden“ Zu- und Umstände bei der Berlin-Demo vom Sonntag erklärte, daß als Antwort ein „Demokratieförderungsgesetz“ erforderlich würde, dem müßten spätestens jetzt sämtliche Alarmglocken klingeln. Ein solches Gesetz wird so sicher wie das Amen in der Kirche die Freiheit des Einzelnen weiter einschränken und reichlich Meinungsschranken aufstellen.
Weiter vorwärts auf dem Marsch in die gutmenschliche Meinungsdiktatur.

Indigoartshop
2 Monate her
Antworten an  Wolfgang Richter

Hatten wir schon mal. Nannte sich Verordnung zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Feb 1933 – vulgo: Reichstagsbrandverordnung. Neben dem Ermächtigungsgesetz die zweite Säule zur Errichtung einer sozialistischen Diktatur.

Würde vorschlagen, das Demokratiedingsbummsgesetz in Reichstagsturmverordnung umzutaufen. Kann man auf die alten Akten zurückgreifen, Begriffe und Namen austauschen, fertig.

Wie sagte Christopher Clark so treffen: Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.

Chloepfts
2 Monate her

In Berlin war natürlich auch der Senat und es scheint zu stimmen, daß der Einsatzbefehl der Polizei vom 26.8. datiert war – also nicht der, der die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigt hat.
So haben wir es mit Gaunern zu tun.
Der Führer der Hundertschaft, einer der 3 Helden, führte sich auf als wäre er im Nahkampf, obwohl es den nicht gab. Wenig später stellte sich ein Zivilist mit ausgebreiteten Armen zwischen die „Stürmer“ und diese Polizisten. Ob der Heuchler von Steinmeier den auch belobigt hat?
Dreiste Lügner, wo man hinschaut. Anwidernd.
So etwas soll man wählen?
Nie wieder!